«Neuigkeiten aus der Agentur»

A Road Trip to Ireland – Tag 2 & 3

Das Erwachen am zweiten Tag war alles andere als angenehm. Wir hatten, wie geplant, auf einem Rastplatz irgendwo in Belgien übernachtet. Das bedeutete viel Autobahn und LKW Lärm. Entsprechend früh waren wir wach und machten uns auf nach Calais.

Der positive Effekt aus dieser kurzen Nacht war, dass wir eine Stunde früher als geplant auf die Fähre konnten.
An Bord schnell etwas gegessen und eine Karte von Süd England gekauft.
Das Wetter bei der Überfahrt war sehr diesig, so dass wir leider keinen schönen Blick auf die Kalkfelsen hatten.
In Dover angekommen machten wir uns gleich auf in den Westen. Unsere Fähre von Holyhead nach Dublin geht am Donnerstag (also übermorgen) und unser Plan ist in der Zwischeinzeit ein wenig durch Wales zu fahren und die Landschaft durch zu genießen.
Soweit der Plan. In der Realität wurden wir von einem Autobahnschild mit der Aufschrift Stratford upon Avon aufgehalten. Also große Shakespeare Verehrer entschlossen wir spontan einen Abstecher zu machen und uns seinen Geburtsort anzuschauen.
Wir langten in den frühen Abendstunden in Stratford an und parkten auf dem PKW Parkplatz des Anne Hathaway’s Cottage (dieses war einmal im Besitz der Familie von Wills Frau) und machten uns zu Fuß auf ein wenig die Stadt zu erkunden.
Diese entpuppte sich als sehr malerisches Städtchen mit sehr vielen, sehr schönen und sehr alten Gebäuden. Außerdem sah alles ziemlich ausgestorben aus. Wir schoben das auf die offensichtliche Nebensaison und begaben und nach Gulaschsuppe aus dem Aromabeutel und einem Feierabend-Bier zu Bett.
Tag drei, der Mittwoch, also heute, begann zwar deutlich ausgeruhter als der letzte – schließlich hatten wir keine Autobahn zu ertragen – dafür war es nachts unglaublich kalt geworden. Wir hatten (ohne Übertreibung) Temperaturen kanpp über dem Gefrierpunkt zu ertragen. Was oben im Faltdach des VW-Bus doch tatsächlich „etwas frisch“ war. In Island hatte ich bei deutlichen Minusgraden im gleichen Schlafsack geschlafen und weniger gefroren.
Nun gut, es war wie es nun einmal war. Wir kochten uns einen Kaffee, unterhielten uns über Gott und die Welt und warteten, dass das Museum (Anne Hathaway’s Cottage) öffnen würde.
Auf dem Parkplatz war nicht viel los und er füllte sich auch nur mäßig, so erwarteten wir auch nur ein mäßig gefülltes Museum.
Weit gefehlt. Der PKW Parkplatz war zwar tatsächlich nur mäßig gefüllt, dafür platzte der Bus Parkplatz aus allen Nähten und ständig kamen erneut Busse mit Schülern an, die von ihren Lehrern zur vermeintlichen Wiege der englischen Kultur gekarrt wurden.
Kleiner Einschub: Man bedenke, dass es sich bei dieser Sehenswürdigkeit „nur“ um das Cottage der Familie von William Shakespeares Frau handelt. Zu seinem wirklichen Geburtshaus, in dem er auch seine ganze Jugend verlebte, kommen wir erst später…
Nun gut, es ergab sich also, dass wir eine geraume Zeit warten mussten, bevor wir eingelassen wurden. Wir nahmen es mit Humor und einem zweiten Kaffee und warteten.
Zwischen zwei Schülergruppen bekamen wir dann tatsächlich die Gelegenheit das Cottage  von innen zu besuchen. Zu sehen gab es ein Haus in recht gut erhaltenen Zustand des 16. Jhrds mit Möbeln und allem was das gehört. Für historisch und vor allem alltagsgeschichtlich interssierte Menschen wie mich, tatsächlich lohnenswert. Auch wenn das Vergnügen recht schnell beendet ist. Das Haus verfügt erwartungsgemäß nur über wenige Räume, so dass nur wenig zur Verfügung steht was präsentiert werden könnte.
Als wir das Cottage hinter uns gelassen hatten, machten wir uns auf in die Stadt um noch Wills Geburtshaus und das „New Place“ ein Haus welches er selbst erwarb, als er schon zu Ruhm gekommen war, zu besichtigen.
Vor dem Geburtshaus ein Bild des Horrors. Schülergruppen verschiedenster Nationalitäten. Ein wahrer Mob! Wir befürchteten das Schlimmste.
Doch anscheinend hatten wir Glück und die Gruppen standen nicht vor dem Museum herum um eingelassen zu werden, sondern weil sie ihre Besichtigung schon beendet hatten.
So konnten wir uns in Ruhe die kurze als Multimedia Show gestaltete Einführung ansehen und anschließend das Geburtshaus an sich besuchen.
Auch hier ein altes Gebäude in weiten Teilen im original Zustand was die Bausubstanz betrifft, ausgestattet mit größtenteils rekonstruierten Möbeln die einem sehr anschaulich vor Augen führen, wie die Familie Shakespeare einmal gelebt hat.
Unsere letzte Station auf der Shakespeare Tour war das New Place. Wie sich herausstellte nicht das Haus Shakespeares, sondern das Nachbar Haus. Wills Haus wurde zu historischen Zeiten abgerissen. Der Platz an dem es Stand ist heute ein Garten. Die Besichtigung war mäßig interessant. Ein altes Haus.
Anschließend bestiegen wir unseren Bus um England hinter uns zu lassen und auf dem Weg nach Holyhead, noch Wales zu durchqueren.
Und ich muss sagen die Entscheidung war genau richtig. Die Landschaf wurde immer wilder und hügeliger. Das liebliche Südengland war zwar in so fern sehr schön, als das jedes Dorf wie aus einem Barnaby Krimi entsprungen erscheint. Die Landschaft an sich empfinde ich aber als langweilig.
Ganz anders Wales. Zwar kannte ich Wales zwar schon von einem Besuch vor vier Jahren, doch hatten wir uns für unsere Durchquerung bewusst Straßen ausgesucht, die durch Täler über Pässe an Seen zum Meer führten. Wir wurden nicht enttäuscht. Die Landschaft breitete sich malerisch vor uns aus und so langsam stellte sich bei mir auch Urlaubsfeeling ein.
Unser Tagesziel war Tywyn, welches im Reiseführer als lohnenden Ziel angepriesen wurde. Meiner Meinung nach ist es das nicht. Wir nächtigten im Nachbar Ort einem hübschen Hafenstädtchen. Dort ergatterten wir einen Stellplatz direkt am Meer, so dass wir nach einem Besuch im Pub und dem Genuss mehrerer lokaler Ales zufrieden, mit dem rauschen des Meeres im Ohr in unsere Schlafsäcke sanken.
Dingle Way – Tag 4, we got wet

Heute war der Abenteuer-Tag. Es begann mit einem Aufstieg durch das freie Gelände, teilweise sehr moorig und damit sehr feucht. Witzigerweise hatten wir über eine weite Strecke einen ungewöhnlichen Führer. Seit wir an seinem Hof vorbeigekommen waren, begleitete uns ein kleiner Westie und führte uns zum Pass.

Auf dem gesamten Weg zum Pass konnten wir atemberaubende Panoramen genießen. So hatten wir das aufziehende Unwetter auch schon länger im Blick, hofften allerdings noch über den Scheitel zu kommen bevor es losbrechen würde.

Diese Hoffnung erfüllte sich leider nicht. Die Wolken zogen zu und die letzten Meter stiegen wir in eine graue Suppe auf. Gerade als wir den Pass durchschritten brach das Gewitter los. Sturm, Hagel und Regen in einer Heftigkeit die einen fast von den Beinen holte und einen binnen weniger Minuten komplett durchnässt hatte.

Bei dieser Gelegenheit muss ich meine, im Ausrüstungs-Blog gegebene, Empfehlung für Regenponchos widerrufen! In Irland ist – aufgrund des starken Windes – die einzige taugliche Regenbekleidung eine Regenhose.

Ich war innerhalb kürzester Zeit durchnässt bis auf die Unterhose und in meinen Schuhen hatte ich ein Schwimmbad. Erst war das Wasser von oben reingelaufen, später waren sie so durch, dass sowieso alles zu spät war.

So schnell das Unwetter gekommen war, so schnell war es auch wieder verschwunden, was uns Gelegenheit gab eine Rast in einer alten Ruine einzulegen und erst mal einen heißen Tee zu kochen, der zu diesem Zeitpunkt wirklich nötig war.

Trotz allem war die Stimmung unter uns hervorragend. Wir hatten unser erstes Abenteuer bestanden!

Am Fuß des Berges angekommen erwartete uns leider wieder eine Etappe auf der Straße, dann auch wieder im Nieselregen.

Das Hostel erreichen wir gegen halb sechs. Die Zimmer entpuppten sich als winzig, dafür gab es eine tolle Dusche, genug Heizungen um unsere Klamotten zu trocknen und der Wirt so freundlich unsere Schuhe höchstpersönlich mit Zeitung auszustopfen.

Den Abschluss des Abends begangen wir im direkt benachbarten Pub. Allerdings waren wir alle so tot, dass wir schon sehr früh im Bett landeten.

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Ein Besuch in der Krimihauptstadt

Letzten Donnerstag machten wir uns auf den Weg in die Eifel, und zwar besuchten wir die „Krimihauptstadt“ Deutschland. Ja, so eine Stadt gibt es. Die Stadt, oder eher das Städtchen, heißt Hillesheim, liegt in malerischster Landschaft und bietet Krimifans alles, was das Herz begehrt.

Aber warum „Krimihauptstadt“? Nun, viele Schauplätze der Eifel-Krimis befinden sich in der Nähe von Hillesheim. Die „Tatorte“ kann man sogar über einen speziellen Eifel-Krimi-Wanderweg erkunden. Außerdem gibt es in dem Ort ein Kriminalhaus, ein Krimihotel, das Krimiwochenenden anbietet, und und und. Ganz viel Krimi.

Da waren wir also, in Hillesheim. Auf der Tagesordnung stand ein Treffen mit der Sherlock Holmes Gesellschaft und die Planung der Sherlock Holmes Convention zum 125-jährigen Jubiläum von Sherlock Holmes. Dazu gehörte dann auch eine Ortsbesichtigung, denn das Event soll Ende August in Hillesheim stattfinden. Und welcher Ort eignet sich am Besten für so ein Treffen? Natürlich das ortsansässige Café Sherlock.

Wir haben uns beim Betreten des Cafés sofort in die Räumlichkeiten verliebt. Vollgestopft mit vielen herrlich kitschigen Sachen, die das Herz eines jeden Nostalgie- und Krimifans höher schlagen lassen. Alte Holzmöbel, Filmplakate von zahlreichen alten Krimis, originale Requisiten aus alten Krimifilmen und eine Lebensgroße Sherlock Holmes Puppe am Kamin – mit Violine. Besonderes Highlight waren das liebevoll eingerichtete Raucherzimmer und die kreativ gestalteten Tische, bei denen unter einer Glasplatte passende Accessoires zu dem Ermittler lagen, der dem Tisch seinen Namen gibt. Sehr empfehlenswert sind übrigens die verschiedenen Suppen und die original englische Tea-Time.

Weiter ging es zur Besichtigung des Krimihotels. Dort hat jedes Zimmer ein eigenes Thema, zum Beispiel Miss Marple, James Bond, Alfred Hitchcock usw. Natürlich gibt es auch ein Sherlock Holmes Zimmer. Die Zimmer sind thematisch passend mit Bildern, Möbeln und Dekoration ausgestattet, daneben finden sich einige „kriminelle“ Überraschungen.

Aber Hillesheim hat nicht nur Krimi zu bieten, sondern auch ein wunderschönes altes Kino. Beim Betreten der Eifel-Film-Bühne hat es uns den Atem verschlagen: ein hoher Kinosaal mit einer stoffverhangenen Decke, eine Loge für die „bessere Gesellschaft“ und Holzsitze in den ersten Reihen. Ein echtes Schmuckstück für die Stadt.

Zum Abschluss besichtigten wir noch die Bibliothek im Kriminalhaus. In zwei Zimmern sind Regale angebracht, in denen sich Krimis alphabetisch sortiert bis unter die Decke türmen. All diese Bücher zu lesen bietet Beschäftigung für Jahre!

Hillesheim ist ein wirklich schönes Städtchen, das Krimifans viel zu bieten hat. Wir freuen uns, den Ort wieder zu besuchen. Und hoffen Euch schon bald vom Ergebnis unseres Termins berichten zu können. Dies aber erst, wenn alles in trockenen Tüchern ist.

Spaghetti-Fleischbällchen-Suppe

Ja, ich gebe zu, der Titel hört sich seltsam an, es ist aber wirklich sehr lecker. Wie so etwas zustande kommt? Ganz einfach: Wenn man plant Schmetterlingsnudeln in die Suppe zu kochen, die allerdings ausverkauft sind, greift man am Besten auf Dinge zurück, die einem bekannt sind. 😉

Hier also das Rezept (4 Personen) für unsere aufwärmende Suppe bei wirklich eisigen Temperaturen:

5 grobe Bratwürste
2 große Möhren
1/4 Sellerie
1 Zwiebel
1 Stück Kloblauch
1 rote Paprika
1 Broccoli
250 g Spaghetti
2l Rindfleischbrühe
Salz, Pfeffer, Paprika (edelsüß)
Sojasoße
1/2 Bund Petersilie

Als erstes habe ich die Zwiebel, den Knoblauch und den Sellerie klein gewürfel und in die kochende Brühe gegeben. In den ersten 5 Kochminuten nutzte ich die Zeit, um die Paprika und den Broccoli zu schneiden, die Möhren in Scheiben zu raspeln um sie dann ebenfalls zu der Brühe zu geben.

Die Spaghetti zerbrach ich in 3 Teile, damit sie mit dem Löffel gegessen werden können. 🙂 Dazu kamen sie nach ca. 8 Minuten. Alles gut umrühren, sodass die Nudeln auch in der Brühe versinken. Es gibt nichts fieseres, als weiche Nudeln, die halbrohe Enden haben.

Als nächstes das Brät aus der Wursthaut drücken und zu kleinen Fleischklößchen formen. Diese dann fix mit noch ein paar Zwiebelwürfeln in einer gesonderten Pfanne mit Öl, Paprikagewürz und etwas Sojasoße anbraten.
Wenn die Spaghetti weich sind, kommen die Bällchen mit Sud in die Brühe. Alles noch einmal kurz (ca. 1 Minute) kochen lassen und währenddessen mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen.

Danach noch die Suppe mit geschlossenem Deckel ungefähr 5 Minuten ziehen lassen und etwas frisch gezupfte Petersilie dazu geben.

Fertig.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Allen Köchen wünsche ich einen guten Appetit! 🙂

Nachdem wir gestern einen leichten Salat hatten, gab´s heute eine gute Kohlsuppe und als Beilage einen Salat.
Besonders gesund ist der Weißkohl, da er einen enorm hohen Anteil an Vitamin C besitzt und dazu noch der enthaltende Stoff „Thyocianat“ antibiotisch wirkt. (Quelle: Wikipedia)

Man nehme für eine feine Suppe 400g grüne Bohnen, 1/2 Sellerie, 1 Rettich, 2 Möhren, 5 Bratwürste (roh), 5 große Kartoffeln, 1 Stange Lauch und 1,5 l Brühe.

Zuerst wurde das Brät aus der Wurstpelle in Form von kleinen Kugeln herausgedrückt. Diese werden kurz angebraten. Darauf wird ca 1,5 l Brühe geschüttet und zum kochen gebracht. In die gute Brühe werden klein geschnittene Möhren, Sellerie, Rettich und gewürfelte Kartoffeln gegeben. Alles schön köcheln lassen. Kurz vor dem „garfertig“ werden dann noch die Bohnen und der Lauch dazu gegeben. Alles nochmal köcheln lassen, abschmecken, fertig. 🙂

Ich fand´s auch an einem warmen Tag sehr lecker.

Die Mengenangaben sind wieder auf 4 Personen runtergerechnet. Kosten ca. 4,50 €

Heute hatten wir im Büro einen gesunden Tag. Und bei einem solchen Tag, darf natürlich auch das Mittagessen nicht nicht zu kurz kommen.
In eine gesunde Suppe gehören viele gute Zutaten und da das Auge ja für gewöhnlich mitisst, sollte es auch abwechlungsreich bunt sein. 🙂

Zutaten:

500g Hackfleisch
1 Broccoli
3 Möhren
1/2 Rettich
1/2 Sellerie
1/2 Glas grünen Bohnen
1,5 – 2 l Brühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Tomatenmark
Petersilie

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe klein schneiden und würfeln. Die Möhren und den Rettich in Scheiben und den Sellerie in Würfel schneiden. Viele kleine Röschen aus dem Broccoli brechen und den Strunk abschneiden. Die grünen Bohnen können halbiert werden.

Der Knoblauch und die Zwiebeln werden zusammen mit dem Hackfleisch angebraten. Hat das Hackfleisch eine schöne braune Farbe, wird 1,5 – 2 l Brühe dazu geschüttet. Sobald die Brühe kocht werden Möhren, Sellerie, Rettich und die Broccoliröschen hinzu gegeben.
Das Ganze ca. 10 – 12 Minuten kochen lassen.

Zum abschmecken werden Salz, Pfeffer, Paprikapulver (süß), 1 Esslöffel Tomatenmark und etwas Petersilie untergerührt. Einmal noch kurz aufkochen lassen, Brühe und Gemüse abschmecken et voilà.

Wir wünschen allen Köchen und Gästen Guten Appetit.


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