«Neuigkeiten aus der Agentur»

Workshop auf dem Führungskongress Rhein Neckar

Workshop: Führen mit Flow

Die „Macht der Eigenmotivation“ – eine vielfach ungenutzte Quelle.

Welchen Mitarbeiter wünschen Sie sich?

  • a. immer hoch motiviert – denkt selbst mit – allen Stresssituationen gewachsen?!
  • b. beschwert sich über zu viel Arbeit – macht nur das Nötigste – hat viele Fehltage?!

Die interessante Frage ist, was unterscheidet die einen von den anderen? Und: was können Sie als Vorgesetzter dazu beitragen, dass Ihre Mitarbeiter mit Freude, stressfrei und produktiv arbeiten?

Wir zeigen Ihnen Beispiele, wie Sie die Eigenmotivation als effektives Führungsinstrument einsetzen können.

Für weitere Informationen und ein Interview mit Dr. Frederik Blomann folgen Sie einfach dem Link.

Shimmy Royal V – Die 20’er Jahre Party in Saarbrücken

SR3 Saarlandwelle präsentiert

Ein Projekt der Macher des saarländischen Criminal Dinners: „Shimmy Royal V“, die 20er-Jahre Party in Saarbrücken.

Nach dem Erfolg der vier Vorgängerveranstaltungen, veranstalten die Agentur Erlebnisraum und das REVUE ORCHESTER 1920 eine Fortsetzung der nostalgischen Revue „Shimmy Royal“, in Kooperation mit dem Regionalverband Saarbrücken.

Es spielt auf das REVUE ORCHESTER 1920 in seiner 13-köpfigen Besetzung. Lassen Sie sich zum Tanz verleiten und lauschen sie den Klängen einer goldenen Dekade.
Neben diesem musikalischen Highlight, wartet ein amüsantes Abendprogramm auf Sie:
Genießen Sie Absinth und Champagner oder spielen Sie in unserem Casinobereich.

Neben diesem unterhaltsamen Abendprogramm, erwarten Sie noch einige Showeinlagen. Lassen Sie sich überraschen.

Das „Shimmy Royal“ ist keine gewöhnliche Party, sondern eine Living History Veranstaltung, bei der Sie das besondere Gefühl der goldenen 20er Jahre erleben können.

Besuchen Sie dieses einzigartige Event und erleben Sie mal „was anderes“.

Das „Shimmy Royal V“ findet am 02.02.2013 im historischen Festsaal des VHS-Zentrums am Schloss in Saarbrücken statt.

Der Kartenpreis im Vorverkauf für eine Sitzplatzreservierung inklusive Service am Tisch bis 23.30 Uhr beträgt 29€. Der Eintritt ohne Sitzplatzreservierung beträgt 19€. Der ermäßigte Kartenpreis liegt bei 12€ und gilt für Studenten, Zivil – und Wehrdienstleistende.

An der Abendkasse erhalten Sie die Karten für 35€/25€/15€.

Einlass erfolgt ausschließlich in Abendgarderobe oder Kleidung im Stil der 20er Jahre.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.vintageevents.de/

Telefonische Kartenbestellung unter: 0681 / 702 06 81

Wir würden uns freuen, Sie als Gast auf diesem einzigartigen Event begrüßen zu dürfen.

 

Baker Street – Criminal Tearoom & Pub eröffnet am 15.12.2012 um 16.00 Uhr in Saarbrücken

Die Agentur Erlebnisraum, Macher des beliebten saarländischen Criminal Dinners, eröffnet am 15.12.2012 die “Baker Street – Criminal Tearoom & Pub” in der Mainzerstraße 8 in Saarbrücken.

Mit der “Baker Street – Criminal Tearoom & Pub” entsteht ein themengastronomisches Angebot, welches in unserer Region absolut einmalig ist.

Das Konzept ist eine Hommage an den klassischen britischen Krimi. Dieser begegnet den Gästen nicht nur in vielen Details der Einrichtung, sondern auch in der hauseigenen Krimibibliothek. Neben einem kleinen Präsenzbestand an klassischer Krimiliteratur zum Schmökern vor Ort, gibt es auch Tauschbücher, welche die Gäste im Tausch gegen ein eigenes Buch mitnehmen dürfen.

Kriminalistische Spannung erwartet die Gäste aber nicht nur bei der Lektüre, sondern auch bei den regelmäßigen Veranstaltungen. Neben Krimilesungen, Krimihörspielen, exklusiven Criminal Dinnern und Mottopartys, laden wir unsere Gäste jeden Sonntag Abend zum “Tatort”- public viewing.

Die Einrichtung orientiert sich am klassischen britisch-viktorianischen Stil und schafft eine einzigartige Atmosphäre, in der tagsüber frisch gebrühter Tee serviert wird, sowie qualitativ hochwertiger, frischer Kaffee in Kombination mit englischen Afternoon Tea Spezialitäten, wie zum Beispiel Scones, Cupcakes und Sandwiches.
Neben einem klassischen englischen Frühstück am Morgen und dem traditionellen Afternoon Tea am Nachmittag wird unseren Gästen am Abend die Atmosphäre eines british-victorian Pub geboten, mit einer Auswahl  hochwertiger Malt- Whiskys, Bierspezialitäten von den britischen Inseln, sowie Sherry, Portwein und Absinth.

Weitere Informationen unter: www.bakerstreetsb.de

Erföffnung und Events:

15.12.2012, ab 11.00 Uhr – Eröffnung Baker Street – Criminal Tearoom & Pub

16.12.2012, ab 09.00 Uhr – English Breakfast at Baker Street

20.12.2012, um 18.00 Uhr Murder-Mystery-Quiz

24.12. bis 26.12.2012, ab 21.00 Uhr – Christmas at Baker Street

31.12.2012, ab 20.00 Uhr – Gentlemen’s and Ladies’ New Year’s Eve 1912

PM: Criminal Tearoom & Pub eröffnet am 15.12.2012 in Saarbrücken

Die Agentur Erlebnisraum, Macher des beliebten saarländischen Criminal Dinners, eröffnet am 15.12.2012 ab 11.00 Uhr die “Baker Street – Criminal Tearoom & Pub” in der Mainzer Straße 8 in Saarbrücken.

Mit der “Baker Street – Criminal Tearoom & Pub” entsteht ein themengastronomisches Angebot, welches in unserer Region absolut einmalig ist.

Im Vordergrund steht das Thema Krimi, welches durch regelmäßige Veranstaltungen, wie Krimilesungen, Krimihörspiele, exklusive Criminal Dinner und Mottopartys, erlebbar wird.

Die klassische Einrichtung orientiert sich am britisch-viktorianischen Stil und schafft eine einzigartige Atmosphäre, in der tagsüber frisch gebrühter Tee serviert wird, sowie qualitativ hochwertiger, frischer Kaffee in Kombination mit englischen Afternoon Tea Spezialitäten, wie zum Beispiel: Scones, Cupcakes und Sandwiches.

Neben einem klassischen englischen Frühstück am Morgen und dem traditionellen Afternoon Tea am Nachmittag, wird unseren Gästen am Abend die Atmosphäre eines british-victorian Pub geboten, mit einer Auswahl hochwertiger Malt- Whiskys, Bierspezialitäten von den britischen Inseln, sowie Sherry, Portwein und Absinth.

Die Räumlichkeiten der Baker Street wurden über Monate mit viel Liebe zum Detail und großem finanziellem Aufwand renoviert, so dass die Lokalität nun auch wieder zum schönen, unter Denkmalschutz stehenden Haus Mainzer Straße Nr. 8 passt.

Die Macher hinter dem Projekt sind Julian Blomann und Michael Hess, die beiden Inhaber der Saarbrücker Eventagentur Erlebnisraum, welche vielen Saarländern durch das Saarländische Criminal Dinner bekannt ist.

Schon lange schwebte den beiden die Idee einer eigenen Krimigastronomie im Kopf herum und so ergriffen sie die sich bietende Gelegenheit in der leer stehenden ehemaligen Mademoiselle am Schopf.

Eine Projektgruppe aus begeisterten Krimifans wurde gegründet und nach monatelangen Recherchen, Planungen und Vorbereitungsarbeiten wird es am 15.12.2012 ab 11.00 Uhr nun endlich so weit sein. Die Baker Street in Saarbrücken, der erste und einzige Krimi Tearoom & Pub im Saarland öffnet seine Pforten.

Das Projekt wurde von den Saarbrückern schon seit der Gründungsphase mit regem Interesse verfolgt, was nicht zuletzt an den knapp 650 Fans auf Facebook zu sehen ist, welche die Baker Street sogar schon vor der Eröffnung erringen konnte.

——————————————————————————-

Weitere Informationen unter: www.bakerstreetsb.de

Verantwortlich und Ansprechpartner: Julian Blomann, 0177-2393667, j.blomann@agentur-erlebnisraum.de

Erföffnung und Events:

14.12.2012, ab 18.00 Uhr – Pre Opening für geladene Gäste und Presse. Voranmeldung und Akkreditierung ist erforderlich  (j.blomann at agentur-erlebnisraum.de)

15.12.2012, ab 11.00 Uhr – Eröffnung Baker Street – Criminal Tearoom & Pub

16.12.2012, ab 09.00 Uhr – English Breakfast at Baker Street

24.12. bis 26.12., ab 21.00 Uhr – Christmas at Baker Street

31.12.2012, ab 20.00 Uhr – Gentlemen’s and Ladies’ New Year’s Eve 1912

Krimischreiben in Italien – am 7. Tag ist alles vorbei

Heute war der letzte Kurstag und meine Geschichte kam als allerletzte dran. Ich war beim Vorlesen entsetzlich aufgeregt, dabei habe ich schon oft vor Publikum gesprochen. Diesmal war es aber etwas anderes, ich habe meine eigene Kurzgeschichte vorgelesen und gehofft, dass die anderen mir meine Nervosität nicht allzu sehr anhören. Aber sowohl die Reaktion der anderen Kursteilnehmer als auch der Dozenten war überwiegend positiv. Die Geschichte hat ein paar formale Fehler, die Perspektive ist nicht ganz richtig eingehalten, aber sowohl der Grundaufbau, als auch der Plot sind stimmig, die Auflösung verständlich und die Geschichte entspricht insgesamt dem richtigen Schema. Ich bin sehr stolz über das Lob und erleichtert, dass ich es wirklich hinbekommen habe!

Bevor ich meinen Reisebericht abschließe möchte ich unbedingt noch Danke sagen, den Organisatoren, Caterina und Georg, die alles dafür gegeben haben, uns eine richtig schöne Woche zu machen, unseren Dozenten Bernhard und Robert, für alles, was sie mir in so kurzer Zeit beigebracht haben, für ihre Kritik und ihre allzeit offenen Ohren, Danke an Frau Fricke, die mich zu diesem Kurs überredet hat und an alle anderen Kursteilnehmer, für die interessanten Gespräche und natürlich die unvergesslichen Nächte in der Rokkabar!

Und hier ist meine fertige Kurzgeschichte:

Ein Ausflug

Wenigstens hatte es endlich aufgehört zu regnen. In den trüben Pfützen spiegelten sich die grob verputzen Backsteinmauern des halbfertigen Hofes, der im warmen Licht der Abendsonne still und leblos wirkte. Ein riesiger, aufgeweichter Komposthaufen direkt an der Hauswand und einige vor sich hin rostende Gerätschaften verstärkten den Eindruck von unverborgener Achtlosigkeit.

Dass am ersten halbwegs sonnigen Abend ausgerechnet ein Ausflug in einen Landwirtschaftsbetrieb auf dem Plan stand, konnte keinen der Teilnehmer richtig begeistern. Aber angeblich sollte es dort spannender sein, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Das jedenfalls hatte der Kursleiter mit einem Augenzwinkern versprochen, und so waren am Ende doch alle mitgekommen. Jetzt standen sie hier, auf dem schlammigem Vorplatz des Hofes, und sowohl dessen Besitzer als auch die angekündigte Spannung ließen auf sich warten.

„Signor Torelli sollte eigentlich längst hier sein“ betonte Georg Simader, der Organisator des Ausflugs, mittlerweile zum dritten Mal, „aber er ist auch nicht unbedingt für seine Zuverlässigkeit berühmt. Ich geh kurz telefonieren, schaut ihr euch doch einfach schon mal ein bisschen um!“ Mehr oder weniger lustlos trabten die Kursteilnehmer in verschiedene Richtungen davon, dabei hätten sie alle ihre Zeit eigentlich viel lieber anders genutzt. Morgen sollten die Kurzgeschichten fertig sein und die Wenigsten hatten überhaupt mehr als ein Drittel der vorgeschriebenen Textlänge erreicht, von Überarbeitungen, schlüssigen Charakterbeschreibungen und ausgefeilten Dialogen ganz zu schweigen. Natürlich hatte niemand erwartet, dass man in einer Woche wirklich einen packenden Krimi zustande bringen könnte. Aber die Schwierigkeit, in wenigen Tagen eine Kurzgeschichte auf Basis der bisherigen Erlebnisse vor Ort zu konstruieren, hatten sie alle unterschätzt. Und statt jetzt wenigstens an ihren rudimentären Textfragmenten weiterarbeiten zu können, hatten sie sich zu dieser Besichtigung eines sogenannten Agriturismo überreden lassen, mit dem Ergebnis, dass der Besitzer offensichtlich nicht an einer Führung interessiert war, und sich stattdessen alle nasse Füße holten.

„Ich hab schon überlegt, einfach gar nichts abzugeben, bevor ich mich vor allen blamiere.“ Mit dieser Bemerkung wollte Daniela, eine elfengleiche Blondine im pinkfarbenen Regencape, nur erreichen, dass der Angesprochene sie sofort vom Gegenteil zu überzeugen versucht. Aber Philipp, ein ambitionierter Autor, in dessen Wohnung mehrere Schubladen voller unfertiger Entwürfe vor sich hin staubten, war selbst viel zu sehr in Gedanken und reagierte deswegen nur mit einem gemurmelten „Ach was. Das wird schon noch.“, einer für Daniela in höchstem Maße unbefriedigenden Antwort. Isabelle, die einige Meter hinter den beiden her stapfte, und in ihren zu engen Riemchensandalen die tieferen Pfützen zu umgehen versuchte, verdrehte die Augen und schnaubte kaum hörbar. Ihr ging der ganze Kurs auf die Nerven, von dessen Teilnehmern sie erheblich mehr Tiefgang, Vorbildung und Schreiberfahrung erwartet hätte. Als erfahrene Anwältin hatte sie ja schon mit einigen Stümpern zu tun gehabt, aber wer sich heutzutage alles anmaßte, schreiben zu können, das war einfach lächerlich. Um sich nicht weiter über das Anerkennungsgebettel dieser aufgetakelten Möchtegern-Barbie aufregen zu müssen, bog Isabelle vom aufgeweichten Kiesweg in einen Gemüsegarten ab, an dessen Rand mehrere große Rosmarinbüsche im Abendlicht rötlich glänzten.

Isabelle wollte sich zwischen den duftenden Zweigen gerade eine Zigarette anzünden, als ihr Blick an einem Schuh mitten in den Beeten hängen blieb. Was war das hier bloß für ein heruntergekommener Laden, wenn sogar im Gemüsegarten Müll herumlag? Der Schuh lag auf der Seite, die Sohle Isabelle zugewandt, und das Beet davor war zerwühlt. Hier gab es ja angeblich immer wieder Probleme mit Wildschweinen, aber Schuhe schleppten die doch für gewöhnlich nicht durch die Gegend. Nach ein paar Schritten in den Garten erkannte sie schließlich, dass der Schuh durchaus nicht alleine im Beet lag und ihr erster Gedanke war „Oh nein, was soll das denn jetzt?“ Das sollte vermutlich eine Leiche darstellen, schlammig, eindeutig unecht, und auch noch schlecht drapiert. Die Beine waren in derart unnatürlichen Winkeln geknickt, dass sie nur die Stoffbeine einer billigen Schaufensterpuppe sein konnten, der Oberkörper war vollkommen unrealistisch eingedellt und der größte Teil des Kopfes eine blutige Masse ohne erkennbare Form. Nichtmal das Blut sah auch nur halbwegs echt aus. War das etwa die unerwartete Spannung, von der Georg auf dem Weg hierher gesprochen hatte? Isabelle fand das mehr als albern, wollte aber nicht als Spielverderberin dastehen und rief deswegen nach den Anderen, wenn auch ziemlich halbherzig. „Kommt mal alle her, ich hab hier was gefunden, ihr werdet es nicht glauben…“
Philipp und Daniela waren als erste da und schauten neugierig Richtung Beet. „Was soll das denn sein? Eine Leiche?“ Philipp war ebenso wenig beeindruckt von dieser Inszenierung. Daniela allerdings riss erschrocken die Äuglein auf „Ist die etwa echt?“ „Natürlich nicht, was denkst du denn?“ entgegnete Isabelle, genervt von so viel, vermutlich nur teilweise aufgesetzter Naivität. „Ein Kurs voller angehender Krimiautoren auf der Suche nach Inspiration besucht einen per se völlig unspannenden Hof und plötzlich liegt da aus heiterem Himmel eine Leiche rum, was für ein Zufall.“ In Gedanken ergänzte sie noch „du Hohlbrot“ und fand diese ganze Chose zunehmend überflüssig. Aber was hatten sie auch erwartet, nach ihrem Gekicher und Geflachse über angebliche Leichen, gegenseitige Mordgedanken und diesem permanenten Gerede über Bösartigkeit und Niedertracht. Da mussten sich die Organisatoren ja fast schon genötigt fühlen, ihnen so eine armselige Vorstellung zu bieten.

Philipp hatte mittlerweile zusammen mit anderen Männern aus dem Kurs die angebliche Leiche genauer in Augenschein genommen und bemerkte „Aus der Nähe sieht es noch unechter aus!“ Trotzdem hatte sich schon fast alle Teilnehmer im Gemüsebeet eingefunden, und je nach Interessenlage wurde über die Albernheit der ganzen Situation gelästert oder der Schlamm an den Schuhen verflucht, während die Überambitionierten natürlich das unmittelbare Umfeld nach den Spuren des Verbrechens durchkämmten. „Also ich find das ne coole Idee, ich hab mich im ersten Moment total erschrocken!“ Daniela tippte mit der Spitze ihres rosa Turnschuhs den unförmigen Torso an. Eine Wolke aus schwarz glänzenden Fliegen erhob sich brummend vom dunkelrot verkrusteten Gesicht des Toten. Für einen Augenblick wurde es still, dann wischte Philipp die aufkommende Irritation mit einer heftigen Geste beiseite. „Das ist bestimmt Hackfleisch oder so, damit es echter wirkt, das hat die Fliegen angezogen. Die haben sich da schon ein bisschen Mühe gemacht, um uns zu schocken.“ Die Anderen lachten verunsichert und Daniela trat nochmal gegen den schlammbedeckten Oberkörper, sogar etwas fester als beim ersten Mal. „Jetzt seid nicht albern!“ Philipp hatte langsam genug von diesem Unfug. „Ihr wollt blutrünstige Geschichten schreiben und lasst euch von einer lächerlichen Puppe erschrecken? Schaut her, die lässt sich ganz einfach hochheben und die Haare sind bestimmt nur eine billige Perücke!“ Zum Nachweis zog er beherzt an den schmutzigen schwarzen Haaren, aber der schwere Körper ruckte und schmatzte nur im rotbraunen Schlamm. Philipp kam durch den unerwarteten Widerstand ins Rutschen und plumpste neben der Leiche in die aufgewühlte Erde. Zwischen seinen Fingern klebten ausgerissene Haare mit entsetzlich echten Haarwurzeln. Wenige Sekunden später wurde schließlich auch Georg Simader von gellenden Schreien an den Ort des Geschehens gerufen.

Der Commissario schüttelte fassungslos den Kopf. Er konnte einfach nicht glauben, was hier los war. Die Spurensicherer standen unschlüssig herum und Simader jammerte ihm seit mehr als einer Viertelstunde die Ohren voll, dass es ihm so schrecklich leid tue, und wirklich niemand mit Absicht etwas zerstört habe, aber er hätte ja nicht ahnen können, was hier passiert sei. Keiner der Teilnehmer hätte jemals zuvor eine echte Leiche gesehen, außerdem hätten sie seit Tagen über Mordfälle gewitzelt, da wäre es doch kein Wunder, dass sie den Toten für eine Attrappe gehalten hatten. Die Augen des Commissario verengten sich. „Sie haben den Tatort vollkommen zertrampelt, hier wird keine einzige vernünftige Spur mehr zu finden sein! Außerdem wurde der Tote auch noch bewegt und es haben sich mindestens drei Leute in unmittelbarer Nähe übergeben! Das ist ein einziger Alptraum! Was soll ich denn hier noch ermitteln?“ Simader senkte betroffen den Blick. „Ich kann gar nicht sagen, wie unglaublich unangenehm mir das…“ „Unangenehm?!“ fuhr ihm der Commissario dazwischen. „Sie finden das also unangenehm? Signor Torelli wurde vielleicht an dieser Stelle ermordet und die Wahrscheinlichkeit, dieses Verbrechen jemals aufzuklären geht praktisch gegen Null, weil Sie diese bescheuerten Dilettanten hier Detektiv spielen lassen! Jetzt schaffen Sie mir endlich diese Idioten aus den Augen und wehe irgendjemand schleppt auch nur den kleinsten Stein vom Tatort weg, dann lasse ich Sie und Ihren kompletten Kurs sofort einsperren!“ Simader war vernünftig genug, auf weitere Bemerkungen zu verzichten und sammelte seine derangierten Schäfchen ein, um sie zu ihren Unterkünften zu bringen und dann schnellstmöglich die Abreise zu organisieren. Er ahnte schon, dass dies wohl sein letzter Krimikurs in Farnese gewesen war.

Am nächsten Abend, nachdem alle Teilnehmer weg waren, zu traumatisiert um sich an das Wort „Rückerstattung“ zu erinnern, saß der völlig erschöpfte Georg Simader zuhause in seinem bequemsten Korbstuhl, und ließ sich noch einmal vom Commissario am Telefon zusammenfalten. „Wir konnten so gut wie nichts herausfinden. Torelli wurde wahrscheinlich am Fundort erschlagen, aber nicht einmal das können wir mit Sicherheit sagen. So viele Feinde, wie dieser Mann hatte, könnte das hier praktisch jeder gewesen sein. Aber was der Regen an Spuren nicht weggespült hat, haben Sie und Ihre Hobbykriminologen erfolgreich vernichtet und dadurch echte Polizeiarbeit unmöglich gemacht. Ich hoffe Sie sind stolz auf sich!“ Georg legte das tutende Telefon mit einem Seufzer beiseite. Er nahm den Brief, der ihm in letzter Zeit so viel Sorge bereitet hatte, aus der Kommode. Der Brief, in dem eine absurd hohe Summe gefordert worden war, unterschrieben von Torelli. Er nickte kaum merklich und zerriss das Papier dann lächelnd in viele kleine Stücke.

 

Nostalgisches Picknick im DFG Saarbrücken – Der Countdown läuft!

„Geschichte live miterleben!“ Unter dem Motto veranstaltet der Unikurs „Eventmanagement“ der UdS Saarbrücken am kommenden Samstag den 30. Juni 2012 ab 11 Uhr ein Nostalgisches Picknick im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken. Jeder der gerne möchte kann daran teilnehmen.

Der Eintritt ist frei.

Nostalgisch bedeutet hier die Zeit von 1871 – 1914. Jeder ist eingeladen, sich dieser Zeit gemäß zu kleiden, um die Veranstaltung noch authentischer zu machen. Ab 12 Uhr finden verschiedene zeitgenössische Spiele, sowie eine Gartenolympiade und ein Fußballturnier statt.

Auch für Kuchen und Getränke wird gesorgt. Das sonst benötigte kann sich jeder in seinen Picknickkorb packen und sich auf der Wiese nahe dem Musikpavillion damit niederlassen.

Wer eine besonders authentische Atmosphäre genießen will, kann eine Eintrittskarte erwerben, die das Betreten eines gesonderten Bereichs ermöglicht, der mehrere Vorteile bietet. Die Voraussetzung für das Betreten, ist ein historisch angemessenes Kostüm.

Der Gewinn wird vollständig dem Saarländischen Kinderhospiz gespendet!

 

Weitere Informationen finden sie unter: www.nostalgisches-picknick.de.

 

Ein Tag im Grünen – Nostalgisches Picknick im DFG Saarbrücken

Am 30. Juni 2012 veranstaltet der Praxiskurs „Eventmanagement“ der Universität des Saarlandes unter Leitung von Julian Blomann, einem der Inhaber der Agentur Erlebnisraum, ein Nostalgisches Picknick im deutsch-französischen Garten in Saarbrücken. Beginn ist ab 11 Uhr. Jeder ist eingeladen daran teilzunehmen. Der Eintritt ist frei.

„Nostalgisches Picknick“ bedeutet in erster Linie ein Picknick aus der Zeit von 1871 – 1914. Ziel ist es, gemeinsam einen schönen Tag im Freien zu verbringen. Es werden verschiedene Gartenspiele, wie Crocket und Federball, sowie weitere Attraktionen, wie z.B. ein Gentelmens Fußballturnier angeboten. Für das leibliche Wohl ist mit Kuchen und Getränken gesorgt.

Außerdem kann sich jeder in seinem Picknickkorb mitbringen nach was einem der Sinn steht und es sich auf der Wiese nahe dem Musikpavillion im Deutsch-Französischen-Garten gemütlich machen.

Für besonders historisch interessierte Teilnehmer gibt es die Möglichkeit, eine Eintrittskarte zu erwerben. Diese ermöglicht das Betreten eines gesonderten Bereichs, der einige Vorteile bietet. Die Voraussetzung hierfür ist ein historisch passendes Kostüm.

Das überschüssige Geld wird vollständig dem Saarländischen Kinderhospiz gespendet!

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.nostalgisches-picknick.de 

Neues Premium Incentive: Krimi-Event in Schottland

Ab sofort haben wir ein besonderes Krimiprogramm im Angebot. Im Rahmen unserer Premium Icentives bieten wir ein 3-tägiges Krimi-Incentive in Schottland an.

Für Gruppen bis 50 Personen wird es möglich sein bei dieser Reise nicht nur die schottische Hauptstadt Edinburgh und ihre wunderschöne Umgebung erkunden zu können, sondern dabei auch noch einen spannenden Kriminalfall zu lösen.

Hierfür begleiten unsere Schauspieler Ihre Gäste vom Beginn der Reise an, so dass sich die Geschichte langsam entwickelt, bis es während des Höhepunkts der Reise, einem Gala-Dinner auf Dundas Castle, zu einem schrecklichen Mord kommt. Diesen aufzuklären bevor es am nächsten Tag zurück nach Deutschland geht wird Aufgabe aller Mitreisenden sein.

Neben dem Kriminalfall erwartet unsere Gäste ein aufregendes schottisches Rahmenprogramm mit Tontaubenschießen und Quadfahren in den Highlands.

Das Programm ist für VIP-Gruppen zwischen 15 und 50 Personen ganzjährig buchbar. Als Full-Service Anbieter kümmern wir uns natürlich um die gesamte Abwicklung von den Transfers bis zu den Übernachtungen.

Ihr findet das Programm auf unserer Website:

Das Video zum Titanic Dinner am Saarbrücker Schloss

Am 14.April veranstalteten wir am Saarbrücker Schloss ein großes Titanic Dinner mit einem 11-Gänge Gourmet Menü, korrespondierenden Weinen, einem 5-köpfigen Salonorchester, aufwendiger Dekoration und Schauspielern in historischen Kostümen. Für alle die nicht dabei sein konnten haben wir ein kleines Video erstellt. Viel Spaß dabei.


Produziert von hoppraus.de

Titanic Dinner – Ein Wort zur Veranstaltung

Darf man das Unglück anderer Menschen feiern? Kritik in diese Richtung wird gelegentlich laut. Deshalb ein Wort zu Intention und Gestaltung des Titanic-Dinners.

Grundsätzlich ging es uns nicht darum, den Untergang der Titanic oder gar den Tod so vieler Menschen zu feiern. Der 14. April 2012 ist der 100. Jahrestag nicht nur eines bedeutenden Ereignisses der internationalen Schifffahrt, sondern es jährt sich auch eine die Menschen allgemein bewegende Katastrophe, die im Gegensatz zu vielen anderen fast ebenso oder manchmal sogar noch schlimmeren Katastrophen bis heute im Gedächtnis geblieben ist und immer wieder zur Beschäftigung Anlass gibt. Auch unsere Veranstaltung will dazu ihren Beitrag leisten.

Über den Untergang der Titanic ist viel gerätselt und geschrieben worden. Der Untergang gehört sicher zu jenen bedeutenden Ereignissen der Weltgeschichte, die auf ganz besondere Weise die Menschen beeindruckt haben. Solche Ereignisse wollen erklärt und gedeutet werden, sie wollen aber auch mit Blick auf die Zukunft bewältigt werden. Das gelingt nur dann wirklich, wenn sich die Erklärungen an der Wirklichkeit und nicht an Wünschen orientieren. Wir fragen also, was ist in dieser schicksalhaften Nacht wirklich passiert? Wie sah der Alltag an Bord aus? Wir nutzen diese Veranstaltung, um auch hier unseren kleinen Beitrag zu leisten. Selbstverständlich nur in dem Rahmen, den der Charakter dieser Veranstaltung zulässt. Wir wollen an diesem Abend kein kritisches Seminar mit langatmigen Vorträgen darbieten. In kurzen Spielszenen und mit Kurzvorträgen unseres Schifffahrtshistorikers Dr. Dr. Matthias Trennheuser wollen wir diese und ähnliche Fragen beantworten. Dabei soll der schmale Grat zwischen „Info“ – also Information – und „tainment“ – also Entertainment nicht verlassen werden. Wenn es uns gelingt, ein wenig dazu beizutragen, falsche Deutungen und Legenden betreffs der Titanic anzusprechen und auszuräumen, dann ist das inhaltliche Ziel dieser Veranstaltung erreicht.

Eingeladen aber wird zu einem Dinner mit Unterhaltungswert. Und deshalb bildet der kulinarische Aspekt auch die Basis dieser Veranstaltung. Wir bieten Ihnen das außergewöhnliche Erlebnis, alle 11 Gänge des Menüs der Ersten Klasse der Titanic in historischer Reihenfolge zu genießen. Unser Partner Sternekoch Alexander Kunz kocht für Sie alle Gänge nach historischem Rezept, um so nah wie möglich an das Original heran zu kommen. Dort wo die Überlieferung ungenau oder vage ist, sei es dem Meister erlaubt zu improvisieren.

Wenn vom Untergang der Titanic die Rede ist, dann wird auch immer von den geradezu heldenhaft aufspielenden acht Musikern erzählt, die ihr Publikum bis zum bitteren Ende mit schwungvoller Ragtimemusik unterhalten haben. Auch an unserm Abend soll der Musik ein gebührender Platz eingeräumt sein. Denn natürlich hat die musikalische Unterhaltung nicht nur in den letzten Stunden der Titanic ihre Rolle gespielt. Keine Schiffspassage dieser Größenordnung ist ohne musikalische Untermalung denkbar. Was für eine Musik gespielt wurde und wie sie in diesem festlich luxuriösen Ambiente erlebt wurde, das kann bei uns an diesem Abend nachempfunden werden. Musik war zu allen Zeiten Ausdruck des Lebensgefühls und darum ist es gerade die Musik, mit der das Lebensgefühl einer vergangenen Epoche wieder zum Leben erweckt werden kann. Genießen Sie die Klänge einer vergangenen Zeit und lassen Sie sich von unserem Quintett, dessen Musiker Sie vielleicht vom bekannten saarländischen Revueorchester 1920 kennen, musikalisch verwöhnen.

Ein Wort noch zur Entstehung dieses exklusiven Events. Verantwortlich hierfür sind vier Menschen, deren unterschiedliche Talente und Professionen diese Veranstaltung ermöglichten. Einen klaren Initiator hat dieses Projekt im Grunde nicht. Zum einen war es Matthias Trennheuser, der aus seiner Leidenschaft für alles Maritime heraus Michael Hess und Julian Blomann darauf ansprach, dass man einen solchen Jahrestag wie diesen nicht einfach vorüber ziehen lassen dürfe. Zum anderen war es Peter Kinzer von der Veranstaltungsorganisation des Regionalverbandes Saarbrücken, der in einem Nebensatz während einer Besprechung die Bemerkung fallen ließ, dass man diesen Anlass nun wirklich nutzen sollte, um das opulente 11-gängige Menü noch einmal zum Leben zu erwecken. Von da ab dauerte es nicht mehr lange, bis aus einer Idee Realität wurde. Die Organisation und schauspielerische Gestaltung übernahmen Michael Hess und Julian Blomann, die Inhaber der in Dinnershows erfahrenen Eventagentur Erlebnisraum. Bei allen historischen Fragen, sowie der Recherche von Bildmaterial wurden Sie dabei von Matthias Trennheuser enthusiastisch unterstützt, der sich sogar bereit erklärte aktiv in der Rolle des Thomas Andrews den Abend mit zu gestalten. Die gastronomische Gestaltung, sowie die Gestaltung des festlichen Rahmens im herrlichen Saal des Saarbrücker Schlosses, übernahm selbstverständlich Peter Kinzer. Er war es auch, dem es gelang, den bekannten Sternekoch Alexander Kunz für das Projekt zu begeistern, sowie das Weingut Ökonomierat Petgen-Dahm und den Rilchinger Brunnen als Sponsor zu gewinnen und mit ins Boot zu holen.

Für uns alle Beteiligten liegen nun viele Monate Vorbereitungszeit hinter uns. Wir haben recherchiert, geplant, Texte geschrieben, Kostüme und Requisiten erstellt, alles um diesen einen Abend zum Leben zu erwecken. Dabei haben wir im Laufe der Arbeit an diesem Projekt viel Freude gehabt, viel Herzblut und Engagement investiert und so hoffen wir, unseren Gästen einen wahrhaft denkwürdigen Abend zu bieten mit einer Veranstaltung, die sowohl den Verstand als auch das Herz und alle Sinne anspricht. Wenn Sie am Ende mit mehr Wissen nach Hause gehen als Sie gekommen sind, mit Melodien im Ohr, die sie bis dahin noch selten – zumindest nicht in diesem Ambiente – gehört haben, wenn Sie alles in allem – um das vielleicht Wichtigste, nämlich die kulinarische Grundlage nicht zu vergessen – auch hier auf Ihre Kosten gekommen sind, dann war die Veranstaltung für Sie ein Erlebnis und für uns ein voller Erfolg.

Die Veranstalter

Links


Suche
Aktuelle Beiträge
Besonders Lesenswert
Kontakt

BÜRO SAARBRÜCKEN

Telefon: +49-681-70 20 681

BÜRO KARLSRUHE

Telefon: +49-7202-3909969

POSTANSCHRIFT

Agentur Erlebnisraum GmbH
Saargemünder Str. 11
66119 Saarbrücken
mail@agentur-erlebnisraum.de