«Neuigkeiten aus der Agentur»

USA 2012 – Tag 5. Besuch auf dem Flugzeugträger

Mein fünfter Tag in den USA begann mit einem Kulturschock. Ich war etwas früher auf den Beinen wie meine Mitreisenden und ging schon einmal zum Frühstück. Der Frühstücksraum war relativ klein und es gab amerikanisches Frühstück. Also Bagels, Biscuits, Toast dazu Rühre Bacon und Gravy (Eine Art Pilz und Hackfleischsoße).  Und das alles auf Einweg Plastikgeschirr mit Plastik Besteck und Plastik Gläsern wie Kaffeebechern. Sämtliche Brotaufstriche in kleinen Plastik Döschen, keine Wurst und nur Streichkäse (im Platikdöschen). Das Geschirr nahm man nach dem Essen selbst vom Tisch und warf es weg. Ich muss gestehen, ich war etwas überrascht.

Gegessen habe ich Biscuit and Gravy, was wirklich gut geschmeckt hat.

Als Besichtungsprogramm hatten wir uns für heute den Patriots Point vorgenommen. Dort gibt es einen außer Dienst gestellten Flugzeugträger aus dem Zweiten Weltkrieg, ein nachgebildetes Navy Support Camp aus dem Vietnam Krieg, ein weiteres Kriegsschiff und normalerweise auch ein U-Boot zu besichtigen.

Außerdem starten von dort die Boote zum, auf einer Charleston vorgelagerten Insel gelegenen, Fort Sumter, welches eine bedeutende Rolle im Bürgerkrieg gespielt hat.

Fort Sumter markiert den Beginn der Kampfhandlungen in diesem Kapitel der Geschichte. Auf das Fort wurde der erste Schuss, der im Civil War gefallen ist, abgefeuert. Im Zuge der Kampfhandlungen und einer monatelangen Belagerung wurde das ehemals eindrucksvolle Fort in Grund und Boden geschossen. Nichts desto trotz lohnt eine Besichtigung, denn allein schon die Überfahrt auf den kleinen Touristenfähren macht Spaß. Auf dem Fort selbst hat man ca. eine Stunde Zeit alles zu besichtigen, was im Grunde viel zu kurz ist, da man alleine in den Außenanlagen eine Stunde verbringen kann. Und so hatten wir das Problem viel zu wenig Zeit für das wirklich gut gestaltete Museum zu haben. Ich kann also zukünftigem Besucher nur raten erst das Museum aufzusuchen und dann die verbleibende Zeit in den Außenanlagen zu schlendern.

Vor unserem Abstecher nach Fort Sumter hatten wir kurz die Naval Support Base besucht. Im Grunde nicht allzu spektakulär, außer man hat ein besonderes Interesse an Militär Hubschraubern, davon gibt es dort einige aus der Vietnam Ära. Ansonsten fühlt man sich in die bekannte Fernsehserie M.A.S.H. versetzt.

Der komplette Rest des Nachmittages gehörte der USS Yorktown. Der Flugzeugträger wurde nach dem Vietnam Krieg außer Dienst gestellt und wird seitdem als Museum genutzt. Ich dachte, wir könnten das Schiff locker in ein bis zwei Stunden abhaken und uns dann den verbleibenden Sehenswürdigkeiten zuwenden, vielleicht sogar noch das Stadtmuseum besuchen. Daraus wurde aber nichts. Auf dem Flugzeugträger gibt es so viel zu sehen und entdecken, dass man locker zwei Tage dort verbringen könnte. Man kann die Unterkünfte erforschen, in den Maschinenraum hinabsteigen. Die Brücke erklimmen, das Flugdeck bewandern und, und, und…

Nach stundenlangem Aufenthalt, als das Museum um 6:30 Uhr schloss, haben wir uns schließlich geschlagen, ohne alles besichtigt zu haben.

Mit schmerzenden Füßen genehmigten wir uns ein Steak als Abendessen bei Longhorns. Ich hatte für mich beschlossen, dass ich zum Essen ein Bier verdient hätte und wurde von der Kellnerin tatsächlich nach meiner ID-Card gefragt. Kleine Anmerkung für alle die nicht wissen wie alt ich bin. Ich werde im April 35! Dementsprechend bescheuert muss ich aus der Wäsche geguckt haben, denn augenblicklich brachen alle am Tisch in schallendes Gelächter aus. Die Kellnerin nahms mit Humor und nachdem sie meinen Führerschein gecheckt hatte bekam ich auch mein Bier.

Die Steaks waren OK, aber nicht großartig und kein Vergleich mit den Steaks, die man im Deutschhaus in Saarbrücken bekommt.

Nichts desto trotz waren wir gut gesättigt und entschieden uns zu einem kurzen Nachtspaziergang durch Charleston um die Stadt im dunkeln bei brennenden Gaslichtern zu bewundern, was sich als absolut gute Idee erwies. Charleston war nachts als fast noch schöner als tagsüber. Die Straßen waren menschenleer, alles in friedlich und ruhig und die hübschen Häuser waren in das warme Licht flackernder Gaslaternen getaucht.

Anschließend gings ins Bett um am heutigen Tag früh aufzustehen und Boonhall Plantation und das Civil War U-Boot Hunley zu besichtigen.

Die Einzelne Tage:

Der heutige Tag begann mit einem amerikanischen Frühstück, fresh toasted Bagels und verschiedene Aufstriche, die ich allesamt nie in meinem Leben gegessen hatte.  Eine geschmackliche Mischung aus Frischkäse und Marmelade. Ich muss zugeben, es schmeckte nicht schlecht, auch wenn ich vermute, dass es deutlich mehr Kalorien hatte, wie ich normalerweise bei einem Frühstück zu mir nehme. Langsam befürchte ich, dass ich mit deutlich mehr Kilos auf den Rippen heim komme, wie ich los geflogen bin…

Nach dem Frühstück brachen wir zu einem Ausflug auf. Erste Station „Whitewater“ ein künstliche Wildwasser Strecke, mit weiteren Sportmöglichkeiten, wie Klettern, Mountainbiking, etc. Bietet enorme Möglichkeiten im Teambuildingbereich.

Es sah nach einer Menge Spaß aus und ich hab mir vorgenommen bei meinem nächsten Besuch eine Fahrt zu wagen. Wir unternahmen aber nur einen Spaziergang und fuhren dann weiter zu Kings Mountain. Einem Battlefield aus dem Revolutionskrieg 1781. Kings Mountain war der Wendepunkt im Revolutionskrieg. Die amerikanischen Patrioten besiegten die britischen Loyalisten und vernichteten an einem Tag ein Drittel der britischen Militärausrüstung.

Auf dem Weg dorthin gabs einen Mittagssnack bei KFC und dabei hatte ich die Gelegenheit eine Spezialität des Südens zu Kosten. Biscuit und Potato Wedges. Beides völlig anders als bei uns und total Lecker.

Zum Schlachtfeld gehört ein kleines Museum mit einem sehr gut gemachten Einführungsfilm, sowie ein beschilderter Spaziergang über den Hügel auf dem Schlacht stattfand.

Das Museum, wie der Film sind sehr gut gemacht, sehr anschaulich, gut aufbereitet, so dass man auch ohne jegliche Vorbildung auf dem Gebiet dem Inhalt hervorragend folgen konnte. Und ich würde sagen, dass ich jetzt wirklich ein Stück schlauer bin. Leider habe ich versäumt im Museum Fotos zu machen.

Für mich war dieses Erlebnis gleich doppelt interessant; Seit fünf Jahren erzähle ich meinen Studenten wie gut in Amerika Geschichtsdarstellung gemacht wird und das die Amerikaner gerade auf dem Gebiet der Living-History einige Jahre voraus sind und nun hatte ich quasi zum ersten Mal in einem Leben die Gelegenheit ein amerikanisches Museum von innen zu sehen (sieht man von der Miniausstellung gestern einmal ab). Im Grunde wurden alle meine Vorurteile im positiven Sinne bestätigt. Die erklärenden Texte waren nicht zu lang, gut verständlich geschrieben. Eine auch für Ausländer sehr gute Besonderheit war, dass alle Texte sowohl wir Blinde, wie für Gehörlose aufbereitet waren. D.h. alles war sowohl gedruckt wie vorgelesen und alle Filme untertitelt.

Alles in allem ein wirklich interessantes Erlebnis für mich.

Auf dem Rückweg nahmen wir statt der Autobahn kleinere Straßen über Land und Jay und Brita zeigten mir Mill Houses – alte Arbeitersiedlungen, deren ehemaligen Fabriken längst geschlossen sind. Außerdem ein original Fish Camp, was gleichzeitig auch das älteste ist. Ein Fish Camp ist ein traditionelles Fischrestaurant des amerikanischen Südens.

Ein weiteres Highlight war Tonys Icecream. Cookie and Cream und Cookie Dough. Grandios. Ich hätte darin baden können.

Morgen gehts nach Charlston. Und ich freue mich schon total. Es soll eine wunderbare Stadt sein, die sehr historisch ist und in der man den Spirit des Südens atmen kann.

Die Einzelne Tage:

Letzten Samstag war es soweit, der Tag des ersten TOUGHRUN war gekommen. Unser Tag begann um 6.30 Uhr, müde und schon etwas abgekämpft schälten wir uns aus unseren Schlafsäcken und fanden uns zu einem heißen Kaffee und einem kurzen Frühstück im Tavernenraum von UTOPION ein.

Der große Tag war da, bis auf wenige letzte Arbeiten hatten wir alles erledigt und eine erwartungsvolle Spannung lag in der Luft. Würde alles funktionieren? Würden unsere Läufer eben soviel Spaß am Projekt haben wie wir? Würde die Strecke gut ankommen? Wie viele Zuschauer würden kommen? Was für Probleme könnten auftauchen?

PRESSEMITTEILUNG

Harte Männer und mutige Frauen im Saarland

Erster „TOUGHRUN Saar 2011 – Ab in de Batsch“ am 22.Oktober in Oberbexbach

Saarbrücken, 8. August 2011 – Warum stürzen sich im Oktober mutige Männer und Frauen freiwillig in den Matsch? Grund ist der erste TOUGHRUN Saar, der am Samstag, 22. Oktober 2011, auf dem Utopion-Gelände (Saar-Pfalz-Park) in Bexbach stattfindet. Dieser Cross-Country-Lauf mit Hinder­nissen und Schikanen führt rund neun Kilometer durch abwechslungs­reiches Gelände mit Wald, Wiesen, Bachläufen und sumpfigen Abschnitten, das den Teilnehmern einiges abverlangt. Daher auch der Name TOUGHRUN vom englischen „tough“ für „hart“ oder „schwierig“. Teilnehmen kann jeder, der gerne im Gelände läuft und keine Angst davor hat, sich schmutzig zu machen: Einzelstarter, Gruppen und Vereine sowie Firmen­teams. Die Anmeldung unter www.toughrun.de ist ab sofort möglich. Der TOUGHRUN Saar wird veranstaltet von der Agentur Erlebnisraum Saarbrücken, in Kooperation mit Erlebnisoutdoor.com – und präsentiert von bigFM Saarland.

Ein besonderer Lauf für Zuschauer und Akteure
Der TOUGHRUN ist ein Cross-Country-Lauf der besonderen Art für Freizeit­sportler, Hobbyläufer und Outdoorfans. Die Strecke ist rund 9 km lang, land­schaftlich anspruchsvoll und gespickt mit Schikanen. Dabei geht es über Hügel, durch Sumpf, einen kleinen See, einen Bach, quer durch den Wald und zum Erholen über freies Wiesengelände. Der Startschuss erfolgt am 22.Oktober um 11 Uhr auf dem Utopion-Gelände in Oberbexbach. Die Strecke wird in drei Runden absolviert so dass auch die Zuschauer den Lauf mit verfolgen und die TOUGHRUNNER anfeuern können.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie sorgt darüber hinaus für die Unterhaltung. Bei den Saarland-Games können Saarländer sich beweisen beispielsweise beim Lyonerweitwurf und beim öffnen von Bierflaschen mit verschiedenen Gegenständen.

Starke Partner aus der Region für die Region
bigFM Saarland, bekannt für seinen Hang zu Events mit „crazy spirit“ präsentiert den ersten Schlammlauf im Saarland. Der TOUGHRUN wird ausgerichtet von der Agentur Erlebnisraum in Kooperation mit ErlebnisOutdoor.com. Die Agentur Erlebnisraum organisiert Firmenevents und führt Personalentwicklungs-maßnahmen durch. ErlebnisOutdoor.com ist ein Anbieter für Outdoor-Teamtrainings.

 

Das Utopion-Gelände als idealer Veranstaltungsort für den TOUGHRUN
Das Utopion ist ein über 100 Hektar großes Gelände, das sich nördlich des Saar-Pfalz-Parkes in Bexbach erstreckt. In der hügeligen Landschaft mit Steinbrüchen, kleinen Hainen und einem Bachlauf sind das ganze Jahr über Nordic Walker, Jogger und Wanderer auf den Wanderwegen unterwegs. Ein vielseitiges und schönes Gelände und folglich eine ideale Lokation für den „TOUGHRUN Saar 2011 – Ab in den Batsch“.

Jeder kann mitmachen!
Der TOUGHRUN ist für Freizeitsportler, Hobbyläufer und Outdoorfans, die die warme Jahreszeit mit einem sportlichen Highlight abschließen möchten. Es erfolgt keine Zeitnahme. Jeder Finisher ist ein Sieger. Der Lauf ist vielmehr ein Spaßevent der zusätzlich Teamwork, Fairness und Spaß am Sport fördern soll. Preise werden unter anderem für das beste Kostüm und gutes Teamwork ausgelobt. Ein Event auch für Firmenteams, die gemeinsam als Team eine Herausforderung jenseits des Arbeitsalltags bewältigen wollen.

 

 

Der TOUGHRUN in Kürze

  • Cross-Country-Lauf auf dem Utopion-Gelände in Oberbexbach/Saar
  • Startschuss: 22.Oktober 2011 um 11:00 Uhr
  • Anmeldung bis zum 10.Oktober 2011.
  • Startpreis: 30 Euro pro TOUGHRUNNER für Einzelstarter und Gruppen/Vereine, 40 Euro pro TOUGHRUNNER für Firmenteams
  • Infos und Anmeldung auf https://www.toughrun.de

 

Pressekontakt:

Ansprechpartner: Fabian Theobald, info@toughrun.de

Telefon: +49(0)681-686 33 12, +49(0)151-27 58 29 23

 

Ausrichter: Agentur Erlebnisraum – Julian Blomann & Michael Hess GbR, Mainzer Straße 187, 66121 Saarbrücken

https://www.toughrun.de
https://youtube.de/user/toughrun
https://www.facebook.com/toughrun
https://www.twitter.com/toughrun
https://www.flickr.com/toughrun

Am 22.10.2011 fällt auf UTOPION der Startschuss zum ersten „TOUGHRUN SAAR – Ab in de Batsch- dem härtesten Lauf im Saarland“.

Dies ist der Auftakt einer ganzen Reihe von Teamevents, die regelmäßig einmal im Jahr auf UTOPION stattfinden sollen.
Hinter dem TOUGHRUN steht ein Teamtrainingskonzept für kleine und mittelständische Unternehmen mit dem Inhalt:
– Kommunikation,
–  Kooperation und
– Teamwork.
Firmen erhalten so die Gelegenheit, den TOUGHRUN als Teambuilding oder als Incentive wahrzunehmen.
Selbstverständlich sind Anmeldungen als Einzelpersonen und privaten Gruppen möglich UND erwünscht.

Weitere Informationen zum TOUGHRUN SAAR erhalten sie hier:
https://www.toughrun.de/konzept/

Und hier geht es gleich zur Anmeldung:
https://www.toughrun.de/deine-anmeldung/


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