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Pressemitteilung: Toughrun „Ab in de Batsch“ 2013: Wer wagt dieses Jahr die große Herausforderung?

PRESSEMITTEILUNG

Toughrun „Ab in de Batsch“ 2013: Wer wagt dieses Jahr die große Herausforderung?

Anmeldungen für den Cross-Country-Lauf im Saarland bis 8.September

Saarbrücken, 22. August 2013 – Der Toughrun findet am Samstag, 19. Oktober 2013, zum dritten Mal auf dem Utopion-Gelände in Bexbach statt. Viele Läufer, die auch mal den etwas anderen Lauf absolvieren möchten, haben ihn bereits fest in ihren Laufkalender eingetragen und sind jedes Jahr wieder mit dabei. In diesem Jahr wurde das Starterfeld erweitert, so dass es noch freie Startplätze gibt. Die Anmeldung ist noch bis zum 8. September 2013 online über www.toughrun.de möglich.

Der Start des Toughrun ist um 11.00 Uhr. Die Strecke führt knapp 13 Kilometer durch wilde Natur, gespickt mit Schikanen und Herausforderungen, die extra für die Teilnehmer aufgebaut wurden. Der inzwischen gut etablierte Cross-Country-Lauf wird dieses Jahr noch ein bisschen härter und interessanter – so wie es sich die Teilnehmer der letzten Jahre gewünscht haben. Die bewährten Schikanen der letzten Jahre bleiben, zum Beispiel das Schlammloch, der Dungeon, ein sumpfiges Loch mit Gängen und Sackgassen überzogen von einer Verdunk­lungsfolie und das Strohhindernis zum Klettern. Neu sind in diesem Jahr ein verbessertes „Battlefield“ mit größeren Wassermengen, ein 3.000 Liter Becken mit pinkfarbenem Schleim und Tauchhindernis sowie eine herausfordernde Hangelstrecke. Das alles sorgt dafür, dass der Lauf seinem Namen gerecht wird. Wer teilnimmt, darf keine Angst haben, sich schmutzig zu machen und muss sich mutig „Ab in de Batsch“ (saarländisch für Matsch) stürzen.

Spaß für Läufer und Zuschauer

Bei diesem Lauf geht es nicht um den ersten Platz. Jeder der durchkommt ist ein „Toughman“ oder eine „Toughwoman“. Es zählt also vor allem der Spaß. Des­halb sind kreative Verkleidungen willkommen und werden auch mit Preisen ausgezeichnet. Die Teams, die sich bereits angemeldet haben, treten mit Namen wie Wild Hogs, Baybatch oder Borats Erben an. „Wir freuen uns jedes Jahr über die neuen kreativen Ideen der Teams, was Namen und Kostüme angeht. Die Teilnehmer haben Spaß und darum geht es ja auch beim Toughrun“, so Veranstalter Julian Blomann von der Agentur Erlebnisraum, Saarbrücken.

Die Strecke wird in drei Runden absolviert, so dass die Zuschauer den Stand gut beobachten und die Toughrunner anfeuern können. Auch für das leibliche Wohl aller Zuschauer wird im Start-/Zielbereich gesorgt sein. Für die professionelle Laufverpflegung an der Versorgungsstation ist die Kern GmbH (Kerndruck) zuständig. Die Moderation beim Toughrun übernimmt Zauberer und Moderator Kai Borchers, der auch unter dem Namen Kalibo bekannt ist (https://www.kalibo.de). Nach dem Lauf gibt es in diesem Jahr eine Party mit DJ für alle Toughrunner und ihre Fans.
Der Toughrun wird veranstaltet von der Agentur Erlebnisraum Saarbrücken. Die Agentur Erlebnisraum organisiert Firmenevents und führt Personalentwicklungs­maßnahmen durch. „Wir freuen uns auf die inzwischen dritte Ausgabe des Toughrun Saar und werden weiter machen“, verspricht Blomann.

Toughrun – die Fakten

  • Länge: 4,2 km
  • Maximale Steigung: 10,9 %
  • Maximales Gefälle: 11,8 %
  • Durchschnittliche Steigung: 4 %
  • Höchster Punkt: 323 m ü. NN
  • Tiefster Punkt: 264 m ü. NN

Die wichtigsten Neuerungen beim TOUGHRUN 2013

  • Interessantere Schikanen
  • Optimierte Läufer-Versorgung
  • Professionelle Moderation durch Kai Borchers (Kalibo) im Start-/Zielbereich
  • TOUGHRUN-Party während und nach dem Lauf mit DJ Gerdi
  • Startunterlagen werden bereits im Vorfeld versendet

Weitere Informationen und Videos

TOUGHRUN Review 2013 (Video)

Die Streckeninfos (Video)

Die Unterstützer des Toughrun

Pressefotos

Pressemitteilung als Download

PM-Toughrun-2013-Ankündigung-August

Pressekontakt

Sabine Theobald, post@sabinetheobald.de
Telefon: 069 / 26 94 21 51, Mobil: 0173 / 31 88 754

Der Frack – Die erste Garnitur

Heutzutage begegnet er einem nur noch selten, der Frack, die erste Garnitur im Kleiderschrank des Gentleman. Doch was ist das eigentlich für ein Kleidungsstück, welches die meisten nur noch von der Berichterstattung des Opernballs her kennen? Wie sieht er aus? Wann trägt man ihn? Welche Accessoires gehören dazu?

In seiner ursprünglichen Form war der Frack kein besonderes Kleidungsstück, welches von jungen englischen Adeligen im 18. Jahrhundert zu informellen Anlässen getragen wurde. Dieses noch eher Gehrock – artige Kleidungsstück war von der Brust abwärts offen, durch einen schrägen Schlitz bis unten zum Saum, ähnlich dem späteren Morning Coat. Einige Exemplare waren zum Reiten gedacht, so entstand die horizontale Aussparung über der Gürtellinie mit den abgesetzten Schößen, wie es heute noch für den Frack typisch ist.

Dieser Schnitt setzte sich immer mehr durch und so wurde der Frack im späten 18. und im frühen 19. Jahrhundert zu einem populären Kleidungsstück.

Ab 1850 setzte der Frack sich als Abendgarderobe durch und wurde schließlich nur noch zu besonderen Anlässen getragen. Bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts war der Frack das obligatorische Kleidungsstück bei hochklassigen Abendveranstaltungen, Staatsempfängen und anderen wichtigen Ereignissen. In den Zwanziger und Dreißiger Jahren wurde er immer mehr vom Smoking verdrängt.

Auch wenn der Frack heute eher selten getragen wird, hat er seinen Stellenwert als erste Garnitur beibehalten, allerdings ist der sogenannte Frackzwang, wie beim Wiener Opernball oder bei der Verleihung des Nobelpreises eher selten geworden.

Oft trägt man auch bei hochoffiziellen Veranstaltung den Smoking, welcher vom offiziösen Charakter her eigentlich hinter dem Frack rangiert aber vor dem „normalen“ zwei – oder dreiteiligen Anzug, welcher heute meist als ausreichend empfunden wird.

Seit der Frack sich als Abendgarderobe durchgesetzt hat, haben sich Schnitt und Trageweise nur unwesentlich verändert. Zum ordentlichen „white dress“ sind mehrere Kleidungsstücke obligatorisch, um das Outfit komplett zu machen.

Zuerst wäre da die Frack – Jacke mit der waagerechten Aussparung über der Gürtellinie, den beiden Schößen und einem Spitzrevers. Fräcke mit Schalrevers bilden heute die Ausnahme. Die Jacke kann nicht geschlossen werden und wird somit offen getragen. Als Stoff empfiehlt sich reine Schurwolle (wie eigentlich bei jedem anständigen Anzug).

Die Frackhose sollte aus dem selben Material bestehen, ist hoch geschnitten und an den Seiten mit zwei seidenen Galonstreifen versehen. Sie wird mit Hosenträgern in Position gehalten. Ein Gürtel zum Frack verbietet sich selbstverständlich.

Schwarze Lackschuhe sind zum Frack ebenso obligatorisch, wie knielange Strümpfe. Denn Bein zu zeigen gilt als unschick. Das Frackhemd stellt ebenfalls eine Besonderheit das, denn es wird ausschließlich zum Frack getragen und ist nicht mit dem Smokinghemd zu verwechseln. Ein Frackhemd sollte aus weißer Baumwolle bestehen. Die Hemdbrust ist aufgesetzt und besteht aus Baumwollpiqué, welches durch Stärken versteift wird. Die Ärmel sind mit einfachen Manschetten versehen, welche mit Manschettenknöpfen verschlossen werden. Die Hemdbrust wird auch nicht mit bereits angenähten Knöpfen verschlossen, sondern hat lediglich 2-3 Knopflöcher, welche sich überlappen. Spezielle Frackhemdknöpfe werden dort eingebracht und mit Hilfe eines Splints oder einer Art Tellerschraube befestigt.Diese sind meist vergoldet und vorne mit Perlmutt besetzt. Jedenfalls sollten Hemdknöpfe und Manschettenknöpfe aufeinander abgestimmt sein. Mit der Kombination Gold und Perlmutt liegt man aber immer richtig. Der Kragen des Frackhemds ist ein sowohl ein Steh – als auch ein Kläppchenkragen. Bei einigen Modellen ist der Kragen separat und wird mit sogenannten Collarstuds am Hemd befestigt. Heute ist das aber eher selten der Fall und der Kragen ist i.d.R. Bestandteil des Hemdes.

Über dem Hemd, bzw. unter der Jacke trägt man eine weiße Frackweste, nur im Trauerfall eine schwarze. Diese Weste ist ebenfalls, wie die Hemdbrust, aus Piquéstoff gefertigt und schließt mit der Hemdbrust ab, so dass die Vorderseite, die unter der Jacke sichtbar wird, einheitlich in Piqué erscheint. Die Weste überlappt den Hosenbund und schließt entweder mit der Frackweste ab aber kann auch, je nach Schnitt, unter dieser ein Stück hervorschauen. Die Weste ist eine der wenigen Möglichkeiten, neben Manschetten – und Hemdknöpfen, um dem Frack etwas Individualität zu verleihen. Sie kann ein- oder zweireihig sein, auch das Revers darf variieren. Sie ist immer rückenfrei und die Knöpfe sind ebenfalls aus Perlmutt gefertigt.

Die Fliege zum Frack ist weiß und sollte ebenfalls aus Piqué gefertigt sein. Lediglich Kellner und Dienstpersonal tragen eine schwarze. Ein weißes Einstecktuch komplettiert das Outfit, ebenso eine goldene Taschenuhr, die aber beim Frack immer an der Hose getragen wird, niemals an der Weste.

Getragen wird der Frack übrigens immer erst nach 18.00 Uhr. Verlässt der Gentleman jedoch leicht derangiert im Morgengrauen die Baker Street, ist es ja genau genommen auch nach 18.00 Uhr und somit kein Fauxpas.

 

Abenteuer Island – Tag 7, der letzte Tag und eine Trollhöhle

Wir hatten uns den Wecker recht früh gestellt um unseren Wasserfall im Sonnenaufgang genießen zu können. Dank meines warmen Schlafsacks und meiner komfortablen ThermaRest hatte ich gut geschlafen. Über der verschneiten Landschaft die Sonne aufgehen zu sehen war eine wirklich schöne Erfahrung. Zu meinem absoluten Glück fehlte mir nur eine heiße Tasse Tee oder Kaffee. Leider hatten wir es versäumt uns ins Reykjavik eine Gaskartusche zu kaufen, weswegen ich mir diesen Wunsch nicht erfüllen konnte.

In Vík legten wir dann einen Tank und Frühstück Stopp ein und hatten dank endlich etwas besserer Sicht endlich die Möglichkeit uns einen Eindruck zu verschaffen wie die isländische Landschaft an der Südküste eigentlich so aussieht. Kurz gesagt bergig und schroff.

Auf unserem weiteren Weg nach Keflavík legten wir noch einen längeren Stopp am Skógafoss ein, ein weiterer beeindruckender Wasserfall. Komischerweise hatten wir immer noch Lust auf Wasserfälle und ich ließ mich von der Gischt einmal gut durchwaschen.

Außerdem hielten wir kurz am, durch seine Aschewolke berühmten Eyjafjällajökull,  den wir aber leider wegen Nebel nicht sehen konnten.
Später Bogen wir, mehr einer Eingebung folgend auf eine kleine Straße ins Landesinnere ein. Dies bescherte uns gleich drei Highlights: unsere erste Schotterpiste, die kurze Besichtigung eines alten, traditionell gebauten Gehöfts und wunderbare, endlich unverhangene Ausblicke in die Landschaft.

Von unterwegs hatte Theo uns ein B&B in Keflavík gebucht, das Home Guesthouse, was sich als echter Glücksgriff herausstellte, da wir die einzigen Gäste waren und somit das Haus komplett für uns allein hatten. Es verfügt über ein luxuriöses Gemeinschaft Bad, eine ebensolche Küche und sehr gute Betten.
Da es sich um kein klassisches B&B mit festen Frühstückszeiten handelt, sondern einfach in der Küche alle nötigen Dinge in üppiger Menge und Auswahl bereit stehen, würden wir selbst morgens um fünf schon problemlos einen Kaffee bekommen.

Zum Abschluss unserer Tour beschlossen wir abends noch einmal gut essen zu gehen, wozu wir Restaurant direkt am Hafen. IT einem wunderschönen Blick auf die Boote aufsuchen. Von hier aus konnte man auch Keflavíks Troll Höhle sehe. Nach dem Essen trauten wir uns sogar näher an die Höhle heran und konnten das laute schnarchen und die Flatulenzen der Trollfrau hören. Wir beschlossen aber sie besser nicht zu wecken und fuhren in unsere Luxus Unterkunft um noch etwas Schlaf zu bekommen bevor um viertel vor fünf der Wecker klingeln würde.

Abenteuer Island – Tag 1, vom Flughafen in die Stadt

Angekommen in Kevlavik.
Der Flug war sehr angenehm. Der erste Eindruck von Island ist kahl, kalt und windig. Aber was habe ich eigentlich erwartet?
Das Island in meinem Kopf ist grün, vulkanisch, schroff, bergig. So gesehen passt es schon mal ganz gut. Trotzdem ist es doch was anderes diese Wüste dann wirklich vor sich zu sehen. Vor allem das fehlen von jeglichen Bäumen fällt auf.

Am Flughafen steigt man einfach aus, am Gepäckband gibt es einen riesigen duty free laden, man kauft also noch mal ein, schnappt sich das Gepäck und latscht ohne irgendwelche Kontrollen in die Empfangshalle. Dort kauft man sich beim Flybus Schalter ein Ticket und auf geht’s Richtung Reykjavik.

Es sei denn man investiert die knapp 50.- EUR für das Kombiticket mit der legendären Blauen Lagune. Dann hält der Bus unterwegs, man kann sein Gepäck in einer Holzhütte einsperren lassen und gönnt sich das Erlebnis.

Und genau das haben wir getan. Knapp zwei Stunden im heißen Mineralien haltigen und deswegen sehr salzigen Wasser der Lagune. Es ist ein Traum und meiner Meinung nach das Geld wert. Draußen kalt und dunkel, das Wasser dampfend und wohltuend. Großartig. Als besonderes Highlight gibt es sogar eine Bar an der Lagune, so dass man sich während des Badens sogar ein Bier holen kann ohne das Wasser zu verlassen. Quasi ein Paradies. Als Krönung sahen wir im heißen Wasser liegend, ein kühles – erstaunlich gutes – Bier trinkend, unsere ersten Polarlichter. Leider hatte ich in dem Moment keine Kamera zur Hand (wie auch im Wasser) und so muss ich mich bis zur ersten Gelegenheit ein Foto von diesem faszinierenden Schauspiel schießen zu können wohl noch gedulden.

Spezielle Angebote für Gruppen sind problemlos möglich und so würde ich sagen die Lagune ist als Auftakt oder Abschluss eines gelungenen Island Programms gesetzt.

Für uns als Individualreisende geht es im Shuttlebus weiter nach Reykjavik. Der Bus setzt einen sogar direkt am Hostel ab und im Bus gibt es kostenloses, offenenes W-LAN, weswegen ich noch diese Zeilen schreiben kann.

Morgen um viertel vor neun holt uns Hlynur von Snealand mit dem Jeep ab. Ich bin gespannt was uns erwartet.

Abenteuer Island – Tag 1, es geht wirklich los

Heute morgen war es so weit. Es ließ sich nicht mehr leugnen, ich würde tatsächlich in einigen Stunden in Kevlavik aus dem Flugzeug steigen und isländischen Boden betreten. Der Stress der letzten Tage hatte es nicht zugelassen, dass ich mich wirklich darauf einstimmen konnte. Kleines Memo an mich, nie wieder so blöd sein mitten in der Hauptsaison einen Kneipe eröffnen und eine Woche aus dem Büro verschwinden.

Gestern Nacht zwischen zehn und eins morgens hatte ich noch schnell meinen Rucksack gepackt ohne eigentlich wirklich zu wissen was ich brauchen würde. Dementsprechend ist er auch viel zu voll und schwer geworden. Outdoor Klamotten, Wintersachen, warme Unterwäsche und haufenweise Krempel vom Laptop über Ladekabel, Reiseführer, Kamera, etc..
Um eins war ich endlich im Bett und um sieben klingelte schon wieder mein Wecker. Und es ging los.

Doch gehe ich noch einmal einen Schritt zurück. Island?! Warum eigentlich und warum im Winter?
Ok. Wir erweitern unser Angebot um Incentives im Ausland und Island stand auf meiner Liste der Wunschdestinationen ganz oben und da ich ja schlecht etwas verkaufen kann, was ich selbst nicht kenne musste ich wohl hin.
Doch möchte ich keine ausgelutschten 08/15 Programme anbieten, ich möchte etwas was mir auch selbst gefallen würde. Ich möchte das Echte, das Abenteuer. Also darf ich wohl keinen normalen Fam-Trip Island mitmachen und an der Hand eines routinierten Guides die üblichen Spots abklappern.
In dem Punkt waren Theo, mein Abenteuer-Begleiter und ich uns schnell einig. Abenteuer.

Aber wie sollten wir unser Island Abenteuer planen und gestalten? Wie plant man ein Abenteuer?
Nach langem hin und her lag die Antwort auf diese Frage im Grunde auf der Hand und War ganz einfach: Gar nicht. Das abenteuerliche an einem Abenteuer ist, das es nicht geplant ist.

Also entschieden wir uns bis auf die ersten beiden Tage in Reykjavik, die wir mit unseren isländischen Partnern verbringen werden gar nichts zu planen. Wir buchten die Übernachtungen für zwei Tage, einen Mietwagen der jedem Abenteuer gewachsen sein wird, packten Kochgeschirr, Schlafsack und Isomatten mit in die Rucksäcke und beschlossen, es einfach auf uns zukommen zu lassen, im Vertrauen darauf, dass wenn wir erst mal da sind, sich alles ergeben wird.
Im Winter unterwegs zu sein passt sehr gut zu unserem Vorsatz etwas eher außergewöhnliches erleben zu wollen, denn obwohl Island im Winter wunderschön sein soll, sind die meisten Touristen natürlich im Sommer unterwegs. Wir werden jetzt herausfinden ob Island auch in der dunklen Jahreszeit eine Reise wert ist oder ob uns wenig Tageslicht und Kälte schnell die Lust verdirbt.

Nun gut, wenn ich ehrlich bin ist es natürlich nicht ganz so, dass wir gar nichts geplant haben, ich weiß, dass ich heute nachmittag in der Blauen Lagune schwimmen werde und ich weiß, dass Sigga und Hali von Snealand uns am Freitag auf einer Superjeep Tour mitnehmen werden, außerdem hat uns Maria von Elding Whale Watching gestern spontan für  Sonntag auf einen Trip eingeladen. Aber sind wir ehrlich Superjeeps, Gletscher und Wale gehören zu einem ordentlichen Island Programm ja dazu. Und gerade den Golden Circle sollte man als Reiseanbieter schon kennen, somit sind die ersten Tage zwar verplant, aber ich bin mir sicher, dass uns super tolle Erlebnisse erwarten.

Aber zurück zum heutigen Tag. Ohne Frühstück hetzte ich aus dem Haus, hatte ein Taxi bestellt um zum Bahnhof zu kommen und wurde schon auf dem Bürgersteig vor meiner Wohnung wieder in meinem Tatendrang gestoppt. Mein Taxi brauchte 15 Minuten um endlich bei mir zu sein. Gott sei Dank legte der Fahrer einen ordentlichen Zahn zu, so dass ich quasi gerade noch rechtzeitig am Bahnhof ankam. Theo wartete schon und hatte Frühstück besorgt.

Die Bahnfahrt nutzen wir um unsere technische Ausrüstung zu checken, schließlich wollen wir euch möglichst unmittelbar an unserem Trip teilhaben lassen.  Und langsam kam es auch bei mir an. Heute Nachmittag bin ich in Reykjavik.

Check in in Frankfurt war unproblematisch und irgendwie saßen wir deutlich schneller an Bord unserer Iceland Air Maschine als ich gedacht hätte.

Der Service an Bord ist sehr nett, das Entertainmentsystem bietet eine unglaublich große Auswahl an Filmen, Dokus, Musik und Schnick Schnack. Der Kaffee ist für ein Flugzeug richtig gut und ich brenne inzwischen vor Vorfreude auf das was mich erwartet.

Dingle Way – Abflug, Fazit & Tipps

Gegen halb neun sind wir aufgestanden und zum Frühstück. Chris ging noch schnell zum Supermarkt um das Frühstück etwas ausführlicher gestalten zu können. Danach packten wir unsere Sachen und gingen Souvenirs shoppen. Neben typischen Nippes deckte ich mich mit irischem Bier, Cider, Schokolade und Soda Bread ein.

Als rituellen Abschluss des Urlaubs tranken wir ein Bier am Hafen, exakt dort hatten wir mit unserem ersten Outdoor Mittagessen wenige Tage zuvor unser Abenteuer begonnen.

Danach ging es zurück ins Hostel, wo uns „Der Mann mit dem Chris Schild“ wieder mit seinem Taxi abholte und zum Flughafen fuhr. Der Abschied von der Grünen Insel fiel uns allen nicht leicht.

Die Tour war der absolute Hammer und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich kann nur jedem Empfehlen es uns nach zu tun. Und ich selbst hoffe auf eine baldige Wiederholung in ähnlichem Rahmen.

 

Fazit

Der Dingle Way ist eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Die Versorgung mit Übernachtungsmöglichkeiten ist gut und die Etappen sind auch für ungeübte, aber nicht unsportliche Wanderer gut zu bewältigen.

Einziges Manko aus meiner Sicht ist, dass viele, viele Kilometer über Straßen laufen. Was auf die Dauer anstrengend zu gehen und natürlich auch nicht ganz so schön wie ein Wege in der Natur ist.

Abschließend noch unsere Packlisten Tipps nach erfolgreich absolvierter Tour:

  • Neopren oder wasserdichte Socken. So etwas gibt es für Motorradfahrer. Wenn man so richtig nass wurde ist es einfach ein Segen abends mit trockenen Füßen in den nassen Schuhen unterwegs sein zu können. Außerdem ist es zum Trocknen der Schuhe hilfreich mit der eigenen Körpertemperatur nachhelfen zu können.
  • Neopren Unterhose. Falls man nur eine Hose dabei hat, dann gilt hierfür das Gleiche wie für nasse Schuhe. Wenn die Hose nass und kalt ist, ist es sehr angenehm, wenn wenigstens die Unterhose wärmt.
  • Alternativ kann man sich natürlich auch eine zweite Hose einpacken, je nachdem ob man bereit ist das zusätzliche Gewicht zu tragen.
  • Ein Buff. Die schlauchförmigen Tücher gibt es inzwischen auch aus Merinowolle und haben sich als extrem praktisch erwiesen nicht zuletzt um im pfeifenden Wind die Ohren zu schützen.
  • Flip Flops. Sind leicht und bieten die Möglichkeit abends im Hostel mal was anderes an den Füßen zu haben als die schweren Stiefel.
  • Baumwolle aussortieren. Weiß man eigentlich aber, aber weder Baumwoll T-Shirts noch Socken taugen zum Wandern. Baumwolle kühlt den Körper aus sobald sie nass ist. Und nass wird man oft, sei es durch Schweiß oder Regen.
  • Ausschließlich echte Wollsocken mitnehmen. Diese scheuern weniger und wärmen selbst in durchnässten Schuhen.
  • Gamaschen. Allerdings die lange Variante. Helfen Hosen und Schuhe vor Nässe und Schlamm zu schützen. Von beidem gibt es reichlich.
  • Entgegen meiner ursprünglichen Meinung muss ich jetzt sagen, dass man den Poncho lieber zuhause lässt und sich für eine Regenhose entscheidet. Es ist einfach zu windig als das ein Poncho irgendeinen Sinn machen würde. Außer als Notzelt oder Sitzunterlage zu nützen.
  • Softshell ist unnütz. Als beste Kleiderkombination hat sich je nach eigenem Temperatur Empfinden folgender Zwiebelaufbau erwiesen:
    • Merinowolle Shirt
    • Merinowolle Longsleeve
    • Stretchflesse mit Daumenloch
    • Fleese Jacke
    • Daunen Weste
    • Regenjacke
    • Alle Schichten sind sehr leicht, trocknen Schnell und wärmen optimal. Eine Softshell Jacke braucht, wenn sie einmal nass ist, ewig zum Trocknen.
  • Handschuhe. Wer durch den Stechginster muss weiß warum. Ich habe 4 Wochen nach der Tour immer noch Dornen in der Hand. Außerdem schützen sie auch gegen Regen und Auskühlen.
  • Wer leicht friert sollte eine lange Unterhose aus Wolle einpacken.
  • Meine Wanderhosen Empfehlung ist die Engelbert & Straus Arbeitshose Oregon. Super angenehm zu tragen, leicht, robust, trocknet extrem schnell und lässt sich imprägnieren.
  • Schwere, wirklich wasserdichte Wanderstiefel, zwar fällt das Laufen über den Asphalt schwerer, aber man hat einfach trockenere Füße als in Zustiegsschuhen.
  • Eine Mütze mir Schild. Sehr angenehm bei Sonne und Regen, erst recht wenn man eine Brille trägt.
  • Eine Thermosflasche. Heißer Tee kann eine Offenbarung sein.
  • Hirschtalk. Perfekt um Blasen vorzubeugen oder wundgelaufene Stellen zu schützen.
  • Schuhwachs und eine Bürste für die Stiefel. So kann man, falls nötig zwischendurch bei der Dichtigkeit etwas nachlegen.

Für die Reiseapotheke als unumgänglich haben sich Ibuprofen, Immodium und Kaufmanns Kindersalbe erwiesen.

Noch ein Tipp zum Schluss, wer eine Kofferwaage dabei hat, fragt sich nach dem Shoppen nicht, ob der Grenze der Fluggesellschaft überschreiten wird.

 

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Dingle Way – Der letzte Abend, Irish Storytelling

Abends waren wieder im Grapevine Hostel. Nach einer erholsamen und erfrischenden Dusche zogen wir los um im Dingle Diner etwas zu essen. Wie schon fast üblich hatten wir alle Burger und sie waren grandios! Eine uneingeschränkte Empfehlung wert.
Danach gingen wir wieder zu Dick Macks um unseren Abschied von der grünen Insel angemessen zu begehen. Wir waren alle ziemlich gerädert und wollten schnell wieder ins Hostel und die Füße hoch legen. Dort warteten gemütlche Couches und ein offener Kamin. Vor allem hätten wir unsere total durchnässten Schuhe ausziehen können, zwar hatten wir uns Mülltüten über die Socken gezogen um wenigsten trockene Füße zu haben, aber wirklich angenehm war diese Lösung natürlich nicht.
Aber, ersten kommt es anderns und zweitens als man denkt…

Wir betraten den Pub und alles machte den Anschein als würde es ein öder Abend werden. Nur wenige Menschen waren im Laden und keinerlei Musik lief, noch nicht einmal vom Band.
Wir tranken eine Runde und hatten eine kurze Unterhaltung mit einem gut betrunkenen Local, der sich freundlich mit uns über unsere Herkunft und seine Frau unterhielt, die ihm eigentlich nicht erlauben wollte abens im Pub abzuhängen. Als sein Handy klingelte und sie ihn nach Hause diktierte bestellte er sich aus Trotz ein weiteres Pint, leerte es in schnellen Schlücken und wankte nach einem freundlichen Gruß in unsere Richtung aus dem Pub.
Dies nahmen wir auch als eine Art Aufbruchssignal, wollten unsere Gläser noch gemütlich leeren und uns dann auf dem Weg ins Hostel machen um vor dem Kamin noch einen kleinen Absacker zu trinken.
Doch dann tauchte Sean auf. Ein 40 bis 50-jähriger Ire mit freundlichem Gesicht, kurzen dunklen Haaren in einem blauen, legeren Hemd.
Sean kam zur Bar und wollte zwei neue Pints Guiness, leider war der Barkeeper kurz eine rauchen und so wartete Sean. Nach einer kurzen Unterhaltung mit zwei jungen Typen an der Bar wurde ihm wohl die Zeit zu lang und er zapfte sich kurzerhand seine Pints selbst. Als Erklärung teilte er den anderen Gästen im Raum, die den Vorgang interessiert und amüsiert verfolgten, mit, dass dies schon Ok sei, er gehöre zum Inventar.
Der Barkeeper kam zurück und nahms mit Humor. Dabei wurde Sean auf uns aufmerksam. Eine Gruppe typischer Deutscher Outdoor Touristen in Funktionskleidung (sowas trägt kein Local). Er fragte uns interessiert wo wir her kämen und als wir ihm sagten, dass wir Deutsche seien, gab er ein Broken Deutsch von sich, die nicht einmal schlecht waren. Von unseren anerkenenden Worten wohl angespornt erzählte er uns anschließend in bester irischer Geschichtenerzähler Tradition, wo er sein Deutsch gelernt hätte. Ich versuche die Geschichte so wieder zu geben, wie ich sie verstanden habe, und wie ich mich daran erinnere.

Es war Ende der 70’er Jahre, Irland ging es wirtschaftlich sehr schlecht und viele junge Iren gingen im Sommer für einige Monate ins Ausland um zu arbeiten. Sean hatte von der Kunsthochschule in Dublin einen deutschen Freund, der ihn zu sich nach Köln eingeladen hatte und so nahm er ihn beim Wort und schlug kurzer Hand bei ihm auf. Dummerweise war dieser aber gerade im Urlaub und konnte ihm so nicht wirklich helfen. Seine Mitbewohner – es war wohl so etwas wie eine Künstlerkomune – erlaubten Sean aber für eine Nacht dort zu schlafen. Am nächsten Morgen brach er dann zu einem kleinen Ort in der Nähe auf, wo es eine Fabrik gab in der er hoffte Arbeit zu finden. Dort kam er auch in der Komune unter. Allerdings wurde ihm der Job vor der Nase weggeschnappt und als er zurück zu seiner Bleibe kam war diese von der Polizei geräumt worden. Nun stand er ohne Gepäck und Geld da und ihm blieb nur übrig nach Köln zurück zu gehen und dort wieder um ein Bett zu bitten. Am nächsten Tag wollte er die Irische Botschaft aufsuchen. Seine Pechsträhne hielt an, denn man schickte ihn nach Düsseldorf. Dort stellte sich heraus, dass sich hier nicht die irische, sondern die britische Botschaft befand. Dort wollte man ihm nicht helfen, bot ihm aber mit typisch britischer Freundlichkeit eine Tasse Tee an.
Sean aber, damals nach eigener Aussage, jung und sehr irisch, verabschiedete sich mit den “I’am irisch. I’am drinking pints of Guinness and no fucking English tea!”
Tags drauf machte er sich auf dann nach Bonn zur echten irischen Botschaft auf. Die Fahrt dorthin kostete sein letztes Geld, doch in freudiger Erwartung freundlicher Menschen die ihm helfen würden betrat er die Botschaft seines Heimatlandes.
Umso größer die Überraschung, als er dort auf einen verknöcherten Bürokraten traf, der ihm mitteilte, er könne ihm nur helfen, wenn jemand für Sean in Irland auf einem Polizeirevier Geld hinterlegen würde. Da Seans Vater gerade im Krankenhaus war und er keine anderen Menschen hatte, die dies hätten für Ihn tun können – tat es dem Bürokraten Leid und er wollte Sean wieder weg schicken, da dieser aber nicht einmal mehr Geld für die Fahrkarte zurück nach Köln hatte bat er den Beamten ihm doch wenigstens die paar Pfennig für eine Fahrkarte zu geben. Nach einigem bekam er die Karte im Wert von 70 Pfennig. Dafür sollte er aber seinen Pass da lassen, damit sichergestellt wäre, dass er auch zurück komme um seine Schuld zu begleichen.
Daraufhin rollte das Ticket ganz klein zusammen und sagte dem Beamten, dass er es sich gerne in den Hintern stecke könne, falls es da überhaupt rein passe, so eng wie er sei.
Etwas niedergeschlagen kehrte er nach Köln zurück, dort kam ihm der Zufall zu Hilfe, zurück in seiner Bleibe hörte er einen Menschen laut fluchen und schimpfen.
es stellte sich hereaus, dass in einem Raum die Fliesen von der Wand gekommen waren. Der Fluchende fragte Sean ob er den Schaden reparieren könne, dieser sagte spontan Ja ohne eine Ahnung zu haben wie man Fliesen an Wände bekommt.
Die Hausgemeinschaft beschloss, dass Sean sein Glück versuchen solle, schließlich dachten sie, er wisse wovon er rede. Sean selbst hatte sich gedacht, dass er mit der Anleitung auf dem gekauften Fliesenkleber schon irgendwie hinkommen würde. Dummerweise hatte er nicht bedacht, dass diese dort auf Deutsch geschrieben stehen würde. Und Sean konnte kein Deutsch.
Am Ende hatte er es dann mit praktischem Verstand hinbekommen, er wurde bezahlt und durfte in einem momentan freien Zimmer wohnen. Dieses gehörte dem Sohn von Günther Grass und war ganz in schwarz gestrichen und mit Hammer und Sichel, sowie Ché dekoriert.

Das für uns besonders witzige an der Story war die Tatsache, dass sie quasi in Hannos Heimatregion spielte.
Nach dieser sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Episode tranken wir noch 1-2 Pints und gingen zurück ins Hostel.
Dort trafen wir auf John, der gerade Dienst hatte und gelangweilt vor dem Kamin saß und in seinen Laptop starrte.
Es entwickelte sich ein Gespräch, wir tranken zusammen und unsere verbliebenen Whiskye Vorräte leer. Auf die Frage welchen Whiskye er gerne hätte antwortete er, “den irischen”. Was auf den ersten Blick vielleicht wenig kurios klingt, da wir aber nur irischen dabei hatten haben wir wohl etwas dämlich aus der Wäsche geschaut. Er klärte uns dann auf, dass er damit den Jameson meinte, da kein Ire jemals Tulamore Dew trinken würde. “Did you ever see an Irishman drinking Tulamore? Expect in a commercial?” Damit machte er uns unmissverständlich klar, dass ein Ire der etwas auf sich hält Tulamore maximal zum putzen seiner Toilette oder Fenster benutzt.
Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, außerdem gab er uns eine kurze Geschichtsstunde und diskutierte mit mir über die Keltische Kultur.
Neben seiner Weisheit über den Whiskye klärte er uns noch über zwei weitere wichtige Dinge auf: 1. Deutsche Mädels seien am leichtesten zu haben und 2. Französinnen seien die besten. Auf die Frage wie er darauf komme, meinte er nur: “Working in a hostel is just drinking, smoking an sex.”
Der Abend nahm ein jähes Ende als er uns einen Hot-Whiskye servierte. Ein Heißes Getränk aus Zimt, Zitronen, Nelken, Honig, heißem Wasser und Whiskye.

 

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Dingle Way – Tag 4, we got wet

Heute war der Abenteuer-Tag. Es begann mit einem Aufstieg durch das freie Gelände, teilweise sehr moorig und damit sehr feucht. Witzigerweise hatten wir über eine weite Strecke einen ungewöhnlichen Führer. Seit wir an seinem Hof vorbeigekommen waren, begleitete uns ein kleiner Westie und führte uns zum Pass.

Auf dem gesamten Weg zum Pass konnten wir atemberaubende Panoramen genießen. So hatten wir das aufziehende Unwetter auch schon länger im Blick, hofften allerdings noch über den Scheitel zu kommen bevor es losbrechen würde.

Diese Hoffnung erfüllte sich leider nicht. Die Wolken zogen zu und die letzten Meter stiegen wir in eine graue Suppe auf. Gerade als wir den Pass durchschritten brach das Gewitter los. Sturm, Hagel und Regen in einer Heftigkeit die einen fast von den Beinen holte und einen binnen weniger Minuten komplett durchnässt hatte.

Bei dieser Gelegenheit muss ich meine, im Ausrüstungs-Blog gegebene, Empfehlung für Regenponchos widerrufen! In Irland ist – aufgrund des starken Windes – die einzige taugliche Regenbekleidung eine Regenhose.

Ich war innerhalb kürzester Zeit durchnässt bis auf die Unterhose und in meinen Schuhen hatte ich ein Schwimmbad. Erst war das Wasser von oben reingelaufen, später waren sie so durch, dass sowieso alles zu spät war.

So schnell das Unwetter gekommen war, so schnell war es auch wieder verschwunden, was uns Gelegenheit gab eine Rast in einer alten Ruine einzulegen und erst mal einen heißen Tee zu kochen, der zu diesem Zeitpunkt wirklich nötig war.

Trotz allem war die Stimmung unter uns hervorragend. Wir hatten unser erstes Abenteuer bestanden!

Am Fuß des Berges angekommen erwartete uns leider wieder eine Etappe auf der Straße, dann auch wieder im Nieselregen.

Das Hostel erreichen wir gegen halb sechs. Die Zimmer entpuppten sich als winzig, dafür gab es eine tolle Dusche, genug Heizungen um unsere Klamotten zu trocknen und der Wirt so freundlich unsere Schuhe höchstpersönlich mit Zeitung auszustopfen.

Den Abschluss des Abends begangen wir im direkt benachbarten Pub. Allerdings waren wir alle so tot, dass wir schon sehr früh im Bett landeten.

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Die Agentur Erlebnisraum sucht zum 15.12.2012 Personal für die Baker Street Criminal Tearoom & Pub  für die Bereiche Service und Theke  in Saarbrücken.

Was ist die Baker Street?

Die ‚Baker Street‘ wird tagsüber ein Café/Tearoom im britischen Stil, dessen Angebot englische Tees (offen und frisch, nicht im Beutel) sowie qualitativ hochwertigen, frischen Kaffee in Kombination mit englischen Afternoon Tea Spezialitäten, wie Scones, Cupcakes, Sandwiches, etc. umfassen wird.
Ergänzt wird das Angebot durch britisch/irische/schottische Bierspezialitäten sowie hochwertigen Malt-Whisky, Sherry, Portwein und Absinth, so dass sich das Café am Abend in einen Britisch-Victorian-Pub wandelt.

An besonderen Abenden laden wir zu speziellen Events rund um das Thema Krimi. Dabei werden zum Beispiel Lesungen, Motto-Partys und Krimidinner auf dem Programm stehen.

 

Diese Kompetenzen bringst Du idealerweise mit:

  • Teamfähigkeit
  • Freundlichkeit
  • Zeitliche Flexibilität
  • Aufgeschlossenheit
  • Motivation
  • Zuverlässigkeit
  • Erfahrung in der Gastronomie
  • einwandfreie Umgangsformen
  • gepflegtes Erscheinungsbild
  • Interesse am Thema Krimi/England/Irland/Schottland
  • Bereitschaft historische Dienstkleidung zu tragen

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Dingle Way – Tag 1, die Ankunft

Heute morgen, dem 28.09.2012, ging es endlich in aller Frühe los. Um 6:30 Uhr stiegen wir alle in Tobias‘ Auto und brachen nach einem kurzen Stopp beim Bäcker Richtung Hahn zum Flughafen auf.

Die Fahrt verlief problemlos, bis wir in Hahn ankamen. Dort mussten wir feststellen, das auch dort mal die Parklätze voll sein können. So mussten wir auf einen teureren ausweichen. Flughafen-Check-in wie man es gewohnt ist. Mein Rucksack hattte acht Kilogramm, was mich sehr freute, da er dann selbst mit Wasser und Gepäck immer noch sehr leicht sein würde. Außerdem werde ich auf dem Rückflug einiges einkaufen können.

Als wir den Sicherheitscheck problemlos durchlaufen hatten, wurden Hanno und ich noch einmal zur Gepäcknachkontrolle gerufen. Es stellte sich heraus, dass er ein Zippo im Gepäck hatte – was man nach neuesten Sicherheitsrichtlinien nur komlett entlehrt im Flugzeug transportieren darf – und ich einen Trangria Spirituskocher, den ich behalten durfte, weil er seit Jahren nicht gebraucht und deswegen komplett restentleert war. Dummerweise hatte ich in meinem morgendlichen Tran vergessen meine Brennstoffflasche zu entleeren, sodass diese auf dem Flughafen zurück blieb.

Mit einiger Verspätung startete dann endlich unser Flieger und vor mir lag ein nervenzerreibender Flug zum Kerry Airport. Eigentlich dauert dieser nur knapp zwei Stunden, dieses Mal kam es mir aber wie eine Ewigkeit vor. Ich hatte zwei höchst nervige Kids hinter mir, die unanblässig geplärrt, gestrampelt und gegen meinen Sitz getreten haben. Welch eine Freude!

Endlich gelandet war ich selten so froh ein Flugzeug verlassen zu können wie dieses Mal.

In Kerry klappte die Gepäckausgabe erstaunlich schnell, sodass wir recht flott vor das kleine Flughafen-Gebäude treten konnten und dort auf den Mann mit dem „Chris“ Schild trafen. So hatten wir unseren Chauffeur getauft, da keiner von uns seinen Namen wusste.

Er packte uns in seinen Kleinbus und brachte uns in knapp einer Stunde nach Dingle. Die Fahrt kostete 100.- EUR, also 20.- für jeden. Während der Fahrt versorgte er uns mit Tipps wo man in Dingle hingehen könne und wo besser nicht, weil zu teuer und zu schlecht.

In Dingle angekommen realisierte ich das erste Mal richtig, dass jetzt tatsächlich einige Tage Urlaub vor mir lagen. Ein tolles Gefühl.

Da unser Hostel (das Grapevine) noch geschlossen hatte, zogen wir schnurstracks weiter zum Super Value und deckten uns mit einer Brotzeit als Mittagessen und einigen Bieren zur gediegenen Nachmittagsgestaltung am Hafen ein. Außerdem brauchten wir für unseren Kocher noch Brennstoff, so gingen Chris und Hanno auf eine Expedition durch die örtlichen Outdoor- und Hardware-Stores und wurden sogar fündig. Was sie mitbrachten war eine Dose Campingas für den Gaskocher und eine Flasche „White Spirit“, die wir zu diesem Zeitpunkt noch für Spiritus hielten …

Den Rets des Tages verbrachten wir ganz entspannt damit unsere Einkäufe zu verkonsumieren, bis wir gegen halb sechs im Hostel eincheckten, unsere zwei Zimmer bezogen und ein weiteres Guinness im Wohnzimmer des Hostels tranken.

Das Grapevine ist gemütlich, hat kleine, saubere Zimmer mit erstaunlich guten Betten und bietet zur Übernachtung für 19.- EUR auch ein free breakfast zum Selbstzubereiten, was allerdings nur aus Toast, Tee, Kaffee und Marmelade besteht.

Später ging es dann zum Abendessen in den „The Dingle Pub“ in der Main-Street. Ich aß einen Beef-and-Guiness-Pie, der wirklich großartig war. Die Kosten dafür lagen bei 12.- EUR, das Pint Guinness für 3,95 was eher teuer ist. Normal sind eher 3,80 EUR.

Danach spazierten wir etwas durch die Stadt auf der Suche nach einem Pub für einen Absacker. Fündig wurden wir im Dick Macks, einem großartigen Pub in dem gerade Livemusik gespielt wurde. Der Pub ist in einem alten Schuhladen untergebracht und sehr gemütlich.

Danach ging es, erwartungsvoll und gespannt auf den nächsten Tag, ins Bett.

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