«Neuigkeiten aus der Agentur»

„Die Baker Street Artefakte“ – Das Buch zum Abenteuersalon der Baker Street

Mysteriöse Mumien, die Säge eines Rochens, ein alter Kompass – es sind ebenso bizarre wie geheimnisvolle Schätze, die Heinz Rox-Schulz, der „König der Globetrotter“, auf seinen Reisen gesammelt hat.

Welches Rätsel steckt hinter der mit Nägeln gespickten Maske? Was hat es mit der aztekischen Urne auf sich?

Im Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen und die Geheimnisse der Baker-Street-Artefakte zu lüften, haben verschiedene Phantastik-Autoren für ihre gleichermaßen unterschiedlichen wie faszinierenden Geschichten in diesem Buch gegrübelt, analysiert, recherchiert – aber vor allem viel Seemannsgarn gesponnen. Denn die Wahrheit ist, was man daraus macht.

Mit Kurzgeschichten von Christian von Aster, Sandra Baumgärtner, Tom Daut, Oliver Graute, Markus Heitz, Michael Hess, Oliver Hoffmann, Benjamin Kiehn, Diana Kinne, Silke Lindenberger, Christoph Marzi, Germaine Paulus, Mark Schneider, Nicole Schuhmacher, Isa Theobald und Vera Wehberg.

Das Buch kostet 17,99 € und ist hier erhältlich: www.bakerstreetsb.de/events/buch_baker_street_artefakte/

Am 7. April findet außerdem eine Lesung aus „Die Baker Street Artefakte“ statt. Karten kosten 19 € (inkl. Buch) und sind erhältlich unter https://www.bakerstreetsb.de/events/742/

 

„Krimitage Saar“ – das Krimifestival von 23. Oktober bis 8. November 2015

Im Quartier Mainzer Straße geht es ab Ende Oktober mehr als zwei Wochen lang „kriminell“ zu. Bei den 3. Krimitagen Saar warten mysteriöse Standrundgänge, musikalische Morde, Lesungen zwischen Artefakten und Särgen, und natürlich jede Menge Krimi, zum Frühstück, zum Tee und zum Dinner.

Die Krimitage starten am 23. Oktober mit einer Lesung aus der SR- Krimianthologie „Der Letzte bläst die Kerzen aus“, musikalisch umrahmt von Gerd Heger. Mehr Musik mit Monsieur Chanson gibt es in seiner Chansonplauderei über „Die schönsten Morde der Chansongeschichte“.

Wer sich traut, die mysteriösen Abgründe von Saarbrücken zu erforschen, folgt auf der „Mystery-Tour“ durch die dunkelsten Ecken der Innenstadt den Spuren eines geheimnisvollen Mörders. Gruselige Geschichten und Gänsehaut sind garantiert, diese Tour durch die düstere Stadt ist nichts für ängstliche Gemüter!

Gruselig wird es auch bei Isabella Archans szenischer Lesung aus ihrem zweiten Krimi „Marie spiegelt sich“, in der atmosphärischen Umgebung des Bestattungsinstituts Pietät von Rüden. In einer weiteren Lesung aus dem brandneuen Werk „Die Baker Street Artefakte“ geht es um einige kuriose Fundstücke aus der Sammlung des Globetrotters Heinz ROX-Schulz, zu denen verschiedene Phantastik-Autoren faszinierende Geschichten ersonnen haben. Und wer sich traut, kann in einer nächtlichen Lesung eine ganz besondere „Verlorene Stunde“ erleben, nach der die Zeit zurückgestellt wird, als wäre nie etwas geschehen.

Die eigens für die Krimitage konzipierte Entdeckungstour „Morde, Mondschein, Gaumenkitzel“ bietet eine ungewöhnliche Zeitreise durch die Stadt mit kulinarischem Höhepunkt im Domicil Leidinger.  Auf der Tour von der Ludwigskirche über Schloss und Altstadt gibt es viele, teils unbekannten Details zur Geschichte des Barock in Saarbrücken zu entdecken. Im Domicil Leidinger wartet die Kammerzofe Henriette mit barocken Tafelfreuden und skurrilen Giftmordgeschichten aus Nassau-Saarbrücken.

Das Filmhaus zeigt den Klassiker „M – eine Stadt sucht einen Mörder“, eine der ersten deutschen Tonfilmproduktionen und laut Deutscher Kinemathek das „wichtigste Werk der deutschen Filmgeschichte“. Außerdem läuft Tetsuya Nakashimas bildgewaltiger und provokativer Thriller „The World of Kanako“.

Krimis werden außerdem zu jeder Mahlzeit serviert: als Kurzgeschichten beim Krimifrühstück oder zur Teatime mit „Tee, Tod und Törtchen“ in der Baker Street, in einer Dinnerlesung oder bei einem Criminal Dinner rund um Inspektor Watson oder Don Corleone. Und wer gerne selbst einen Krimi schreiben möchte, kann sich im Vortrag von Apotheker Patrik Roether über die Welt der Gifte informieren.

Zum Ausklang der Krimitage 2015 wird im Watson’s Club der Baker Street am Sonntagabend der neue Münster-Tatort „Schwanensee“ gezeigt.

Alle Infos zu den “Krimitagen Saar”, das komplette Programm und Tickets gibt es hier: www.krimitage-saar.de

Tickets sind auch telefonisch bestellbar unter 0681 7094195

Die „Krimitage Saar“ sind eine Veranstaltung der Agentur Erlebnisraum in Zusammenarbeit mit dem Domicil Leidinger, dem Filmhaus Saarbrücken und dem Conte Verlag in Kooperation mit der IG Quartier Mainzer Straße.

 

Das Hotel Hochwiesmühle in Bexbach bietet Spartarife für UTOPION Nutzer an!

Wer besondere Veranstaltungen auf UTOPION erleben und gleichzeitig himmlisch nächtigen möchte, kann folgende Sonderkonditionen im Hotel Hochwiesmühle nachfragen:

  • Übernachtung ohne Frühstück im Komfortdoppelzimmer für 78,00 €.
  • Übernachtung ohne Frühstück im Komforteinzelzimmer für 49,00 €.

Weitere Infos unter https://hochwiesmuehle.de/

Pressemitteilung: Toughrun „Ab in de Batsch“ 2013: Wer wagt dieses Jahr die große Herausforderung?

PRESSEMITTEILUNG

Toughrun „Ab in de Batsch“ 2013: Wer wagt dieses Jahr die große Herausforderung?

Anmeldungen für den Cross-Country-Lauf im Saarland bis 8.September

Saarbrücken, 22. August 2013 – Der Toughrun findet am Samstag, 19. Oktober 2013, zum dritten Mal auf dem Utopion-Gelände in Bexbach statt. Viele Läufer, die auch mal den etwas anderen Lauf absolvieren möchten, haben ihn bereits fest in ihren Laufkalender eingetragen und sind jedes Jahr wieder mit dabei. In diesem Jahr wurde das Starterfeld erweitert, so dass es noch freie Startplätze gibt. Die Anmeldung ist noch bis zum 8. September 2013 online über www.toughrun.de möglich.

Der Start des Toughrun ist um 11.00 Uhr. Die Strecke führt knapp 13 Kilometer durch wilde Natur, gespickt mit Schikanen und Herausforderungen, die extra für die Teilnehmer aufgebaut wurden. Der inzwischen gut etablierte Cross-Country-Lauf wird dieses Jahr noch ein bisschen härter und interessanter – so wie es sich die Teilnehmer der letzten Jahre gewünscht haben. Die bewährten Schikanen der letzten Jahre bleiben, zum Beispiel das Schlammloch, der Dungeon, ein sumpfiges Loch mit Gängen und Sackgassen überzogen von einer Verdunk­lungsfolie und das Strohhindernis zum Klettern. Neu sind in diesem Jahr ein verbessertes „Battlefield“ mit größeren Wassermengen, ein 3.000 Liter Becken mit pinkfarbenem Schleim und Tauchhindernis sowie eine herausfordernde Hangelstrecke. Das alles sorgt dafür, dass der Lauf seinem Namen gerecht wird. Wer teilnimmt, darf keine Angst haben, sich schmutzig zu machen und muss sich mutig „Ab in de Batsch“ (saarländisch für Matsch) stürzen.

Spaß für Läufer und Zuschauer

Bei diesem Lauf geht es nicht um den ersten Platz. Jeder der durchkommt ist ein „Toughman“ oder eine „Toughwoman“. Es zählt also vor allem der Spaß. Des­halb sind kreative Verkleidungen willkommen und werden auch mit Preisen ausgezeichnet. Die Teams, die sich bereits angemeldet haben, treten mit Namen wie Wild Hogs, Baybatch oder Borats Erben an. „Wir freuen uns jedes Jahr über die neuen kreativen Ideen der Teams, was Namen und Kostüme angeht. Die Teilnehmer haben Spaß und darum geht es ja auch beim Toughrun“, so Veranstalter Julian Blomann von der Agentur Erlebnisraum, Saarbrücken.

Die Strecke wird in drei Runden absolviert, so dass die Zuschauer den Stand gut beobachten und die Toughrunner anfeuern können. Auch für das leibliche Wohl aller Zuschauer wird im Start-/Zielbereich gesorgt sein. Für die professionelle Laufverpflegung an der Versorgungsstation ist die Kern GmbH (Kerndruck) zuständig. Die Moderation beim Toughrun übernimmt Zauberer und Moderator Kai Borchers, der auch unter dem Namen Kalibo bekannt ist (https://www.kalibo.de). Nach dem Lauf gibt es in diesem Jahr eine Party mit DJ für alle Toughrunner und ihre Fans.
Der Toughrun wird veranstaltet von der Agentur Erlebnisraum Saarbrücken. Die Agentur Erlebnisraum organisiert Firmenevents und führt Personalentwicklungs­maßnahmen durch. „Wir freuen uns auf die inzwischen dritte Ausgabe des Toughrun Saar und werden weiter machen“, verspricht Blomann.

Toughrun – die Fakten

  • Länge: 4,2 km
  • Maximale Steigung: 10,9 %
  • Maximales Gefälle: 11,8 %
  • Durchschnittliche Steigung: 4 %
  • Höchster Punkt: 323 m ü. NN
  • Tiefster Punkt: 264 m ü. NN

Die wichtigsten Neuerungen beim TOUGHRUN 2013

  • Interessantere Schikanen
  • Optimierte Läufer-Versorgung
  • Professionelle Moderation durch Kai Borchers (Kalibo) im Start-/Zielbereich
  • TOUGHRUN-Party während und nach dem Lauf mit DJ Gerdi
  • Startunterlagen werden bereits im Vorfeld versendet

Weitere Informationen und Videos

TOUGHRUN Review 2013 (Video)

Die Streckeninfos (Video)

Die Unterstützer des Toughrun

Pressefotos

Pressemitteilung als Download

PM-Toughrun-2013-Ankündigung-August

Pressekontakt

Sabine Theobald, post@sabinetheobald.de
Telefon: 069 / 26 94 21 51, Mobil: 0173 / 31 88 754

A Road Trip to Ireland – Tag 2 & 3

Das Erwachen am zweiten Tag war alles andere als angenehm. Wir hatten, wie geplant, auf einem Rastplatz irgendwo in Belgien übernachtet. Das bedeutete viel Autobahn und LKW Lärm. Entsprechend früh waren wir wach und machten uns auf nach Calais.

Der positive Effekt aus dieser kurzen Nacht war, dass wir eine Stunde früher als geplant auf die Fähre konnten.
An Bord schnell etwas gegessen und eine Karte von Süd England gekauft.
Das Wetter bei der Überfahrt war sehr diesig, so dass wir leider keinen schönen Blick auf die Kalkfelsen hatten.
In Dover angekommen machten wir uns gleich auf in den Westen. Unsere Fähre von Holyhead nach Dublin geht am Donnerstag (also übermorgen) und unser Plan ist in der Zwischeinzeit ein wenig durch Wales zu fahren und die Landschaft durch zu genießen.
Soweit der Plan. In der Realität wurden wir von einem Autobahnschild mit der Aufschrift Stratford upon Avon aufgehalten. Also große Shakespeare Verehrer entschlossen wir spontan einen Abstecher zu machen und uns seinen Geburtsort anzuschauen.
Wir langten in den frühen Abendstunden in Stratford an und parkten auf dem PKW Parkplatz des Anne Hathaway’s Cottage (dieses war einmal im Besitz der Familie von Wills Frau) und machten uns zu Fuß auf ein wenig die Stadt zu erkunden.
Diese entpuppte sich als sehr malerisches Städtchen mit sehr vielen, sehr schönen und sehr alten Gebäuden. Außerdem sah alles ziemlich ausgestorben aus. Wir schoben das auf die offensichtliche Nebensaison und begaben und nach Gulaschsuppe aus dem Aromabeutel und einem Feierabend-Bier zu Bett.
Tag drei, der Mittwoch, also heute, begann zwar deutlich ausgeruhter als der letzte – schließlich hatten wir keine Autobahn zu ertragen – dafür war es nachts unglaublich kalt geworden. Wir hatten (ohne Übertreibung) Temperaturen kanpp über dem Gefrierpunkt zu ertragen. Was oben im Faltdach des VW-Bus doch tatsächlich „etwas frisch“ war. In Island hatte ich bei deutlichen Minusgraden im gleichen Schlafsack geschlafen und weniger gefroren.
Nun gut, es war wie es nun einmal war. Wir kochten uns einen Kaffee, unterhielten uns über Gott und die Welt und warteten, dass das Museum (Anne Hathaway’s Cottage) öffnen würde.
Auf dem Parkplatz war nicht viel los und er füllte sich auch nur mäßig, so erwarteten wir auch nur ein mäßig gefülltes Museum.
Weit gefehlt. Der PKW Parkplatz war zwar tatsächlich nur mäßig gefüllt, dafür platzte der Bus Parkplatz aus allen Nähten und ständig kamen erneut Busse mit Schülern an, die von ihren Lehrern zur vermeintlichen Wiege der englischen Kultur gekarrt wurden.
Kleiner Einschub: Man bedenke, dass es sich bei dieser Sehenswürdigkeit „nur“ um das Cottage der Familie von William Shakespeares Frau handelt. Zu seinem wirklichen Geburtshaus, in dem er auch seine ganze Jugend verlebte, kommen wir erst später…
Nun gut, es ergab sich also, dass wir eine geraume Zeit warten mussten, bevor wir eingelassen wurden. Wir nahmen es mit Humor und einem zweiten Kaffee und warteten.
Zwischen zwei Schülergruppen bekamen wir dann tatsächlich die Gelegenheit das Cottage  von innen zu besuchen. Zu sehen gab es ein Haus in recht gut erhaltenen Zustand des 16. Jhrds mit Möbeln und allem was das gehört. Für historisch und vor allem alltagsgeschichtlich interssierte Menschen wie mich, tatsächlich lohnenswert. Auch wenn das Vergnügen recht schnell beendet ist. Das Haus verfügt erwartungsgemäß nur über wenige Räume, so dass nur wenig zur Verfügung steht was präsentiert werden könnte.
Als wir das Cottage hinter uns gelassen hatten, machten wir uns auf in die Stadt um noch Wills Geburtshaus und das „New Place“ ein Haus welches er selbst erwarb, als er schon zu Ruhm gekommen war, zu besichtigen.
Vor dem Geburtshaus ein Bild des Horrors. Schülergruppen verschiedenster Nationalitäten. Ein wahrer Mob! Wir befürchteten das Schlimmste.
Doch anscheinend hatten wir Glück und die Gruppen standen nicht vor dem Museum herum um eingelassen zu werden, sondern weil sie ihre Besichtigung schon beendet hatten.
So konnten wir uns in Ruhe die kurze als Multimedia Show gestaltete Einführung ansehen und anschließend das Geburtshaus an sich besuchen.
Auch hier ein altes Gebäude in weiten Teilen im original Zustand was die Bausubstanz betrifft, ausgestattet mit größtenteils rekonstruierten Möbeln die einem sehr anschaulich vor Augen führen, wie die Familie Shakespeare einmal gelebt hat.
Unsere letzte Station auf der Shakespeare Tour war das New Place. Wie sich herausstellte nicht das Haus Shakespeares, sondern das Nachbar Haus. Wills Haus wurde zu historischen Zeiten abgerissen. Der Platz an dem es Stand ist heute ein Garten. Die Besichtigung war mäßig interessant. Ein altes Haus.
Anschließend bestiegen wir unseren Bus um England hinter uns zu lassen und auf dem Weg nach Holyhead, noch Wales zu durchqueren.
Und ich muss sagen die Entscheidung war genau richtig. Die Landschaf wurde immer wilder und hügeliger. Das liebliche Südengland war zwar in so fern sehr schön, als das jedes Dorf wie aus einem Barnaby Krimi entsprungen erscheint. Die Landschaft an sich empfinde ich aber als langweilig.
Ganz anders Wales. Zwar kannte ich Wales zwar schon von einem Besuch vor vier Jahren, doch hatten wir uns für unsere Durchquerung bewusst Straßen ausgesucht, die durch Täler über Pässe an Seen zum Meer führten. Wir wurden nicht enttäuscht. Die Landschaft breitete sich malerisch vor uns aus und so langsam stellte sich bei mir auch Urlaubsfeeling ein.
Unser Tagesziel war Tywyn, welches im Reiseführer als lohnenden Ziel angepriesen wurde. Meiner Meinung nach ist es das nicht. Wir nächtigten im Nachbar Ort einem hübschen Hafenstädtchen. Dort ergatterten wir einen Stellplatz direkt am Meer, so dass wir nach einem Besuch im Pub und dem Genuss mehrerer lokaler Ales zufrieden, mit dem rauschen des Meeres im Ohr in unsere Schlafsäcke sanken.
A Road Trip to Ireland – Tag 1
Der ein oder andere wird sich vielleicht gewundert haben warum es hier im Erlebnisraum Blog in den letzten Monaten so ruhig war. Seit meinem Island Trip mit Theo im letzten November hatte ich einfach keine Zeit mehr zum Bloggen. Der Grund heißt Baker Street. Wen interessiert was das ist, kann sich auch hier im Blog, auf Facebook oder im WWWschlau machen.

Jetzt habe ich Urlaub und damit sowohl ein neues Projekt am Start, als auch wieder Zeit zum schreiben.
Nun zum Thema: Worum gehts?
Die Geschichte begann im Jahr 2011, als ich mit meiner damaligen Freundin in Irland war und den Westen und Süden bereiste. (Die Story findet ihr auch hier im Blog). Jedes Mal, wenn ich auf der Insel war, schwärmte ich währenddessen und danach meinem Vater von der überwältigend schönen Landschaft, der reichen Kultur und Geschichte sowie den unglaublich netten Menschen von Eire vor. Zu einem eigenen Besuch der Insel bewegte ihn dies allerdings lange Jahre nicht.
Doch als ich dann vor zwei Jahren auf dem Ring of Kerry stand fasste ich den festen Entschluss, das nun endlich zu ändern und ihm zumindest einen kleinen Teil der Insel zu zeigen. Mein Plan war ein schneller Flug von Hahn nach Kerry (ja, obwohl ich Ryan Air hasse), dort Mietwagen schnappen und fünf bis sechs Tage Kerry und Dingle genießen. Diesen Entschluss teilte ich ihm mit und brachte damit die Saat aus, die nun zwei Jahre später zu einem viel größeren Plan aufgegangen ist.
Nachdem er sich mit der Idee angefreundet hatte, kam er schnell mit dem Vorschlag nicht fliegen zu wollen, sondern lieber die Fähre zu nehmen. Damit war klar, dass fünf bis sechs Tage deutlich zu kurz sein würden. Der Plan wurde also zuerst einmal zeitlich ausgeweitet.
Um die Kosten etwas im Rahmen zu halten baten wir meinen Bruder und seine Frau um ihren VW Bus, so könnten wir zumindest ein paar Nächte im Bus schlafen und wären nicht für die komplette Zeit auf B&Bs angewiesen.
Als dann entschieden war, dass wir mit dem Auto fahren würden und wir mehr Zeit als nur wenige Tage aufwenden würden, entschlossen wir uns recht schnell aus dem ursprünglich geplanten Besuch im Süd-Westen eine Rundtour zu machen.
Die letzte Änderung am ursprünglichen Plan war dann der Entschluss noch ein paar Tage dran zu hängen um auf Hin- und Rückweg die Gelegenheit zu haben Wales und Süd- England mehr Aufmerksamkeit zu widmen als einfach nur schnellst möglich hindurch zu fahren.
Damit war aus einem schnellen Besuch auf der Insel eine echte Reise geworden.
Um aber die Tour spannend zu halten entschlossen wir uns, außer einem Hotel in Dublin, sowie den Fähren nichts vor zu buchen. Wir möchten uns spontan treiben lassen, dort anhalten wo es schön ist oder wir etwas entdecken was es sich genauer anzuschauen lohnt. Jetzt haben wir unseren Bus gepackt, werden gleich noch eine Mahlzeit zu uns nehmen und machen uns dann auf in Abenteuer.
Ich bin gespannt was uns erwartet!
Der Frack – Die erste Garnitur

Heutzutage begegnet er einem nur noch selten, der Frack, die erste Garnitur im Kleiderschrank des Gentleman. Doch was ist das eigentlich für ein Kleidungsstück, welches die meisten nur noch von der Berichterstattung des Opernballs her kennen? Wie sieht er aus? Wann trägt man ihn? Welche Accessoires gehören dazu?

In seiner ursprünglichen Form war der Frack kein besonderes Kleidungsstück, welches von jungen englischen Adeligen im 18. Jahrhundert zu informellen Anlässen getragen wurde. Dieses noch eher Gehrock – artige Kleidungsstück war von der Brust abwärts offen, durch einen schrägen Schlitz bis unten zum Saum, ähnlich dem späteren Morning Coat. Einige Exemplare waren zum Reiten gedacht, so entstand die horizontale Aussparung über der Gürtellinie mit den abgesetzten Schößen, wie es heute noch für den Frack typisch ist.

Dieser Schnitt setzte sich immer mehr durch und so wurde der Frack im späten 18. und im frühen 19. Jahrhundert zu einem populären Kleidungsstück.

Ab 1850 setzte der Frack sich als Abendgarderobe durch und wurde schließlich nur noch zu besonderen Anlässen getragen. Bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts war der Frack das obligatorische Kleidungsstück bei hochklassigen Abendveranstaltungen, Staatsempfängen und anderen wichtigen Ereignissen. In den Zwanziger und Dreißiger Jahren wurde er immer mehr vom Smoking verdrängt.

Auch wenn der Frack heute eher selten getragen wird, hat er seinen Stellenwert als erste Garnitur beibehalten, allerdings ist der sogenannte Frackzwang, wie beim Wiener Opernball oder bei der Verleihung des Nobelpreises eher selten geworden.

Oft trägt man auch bei hochoffiziellen Veranstaltung den Smoking, welcher vom offiziösen Charakter her eigentlich hinter dem Frack rangiert aber vor dem „normalen“ zwei – oder dreiteiligen Anzug, welcher heute meist als ausreichend empfunden wird.

Seit der Frack sich als Abendgarderobe durchgesetzt hat, haben sich Schnitt und Trageweise nur unwesentlich verändert. Zum ordentlichen „white dress“ sind mehrere Kleidungsstücke obligatorisch, um das Outfit komplett zu machen.

Zuerst wäre da die Frack – Jacke mit der waagerechten Aussparung über der Gürtellinie, den beiden Schößen und einem Spitzrevers. Fräcke mit Schalrevers bilden heute die Ausnahme. Die Jacke kann nicht geschlossen werden und wird somit offen getragen. Als Stoff empfiehlt sich reine Schurwolle (wie eigentlich bei jedem anständigen Anzug).

Die Frackhose sollte aus dem selben Material bestehen, ist hoch geschnitten und an den Seiten mit zwei seidenen Galonstreifen versehen. Sie wird mit Hosenträgern in Position gehalten. Ein Gürtel zum Frack verbietet sich selbstverständlich.

Schwarze Lackschuhe sind zum Frack ebenso obligatorisch, wie knielange Strümpfe. Denn Bein zu zeigen gilt als unschick. Das Frackhemd stellt ebenfalls eine Besonderheit das, denn es wird ausschließlich zum Frack getragen und ist nicht mit dem Smokinghemd zu verwechseln. Ein Frackhemd sollte aus weißer Baumwolle bestehen. Die Hemdbrust ist aufgesetzt und besteht aus Baumwollpiqué, welches durch Stärken versteift wird. Die Ärmel sind mit einfachen Manschetten versehen, welche mit Manschettenknöpfen verschlossen werden. Die Hemdbrust wird auch nicht mit bereits angenähten Knöpfen verschlossen, sondern hat lediglich 2-3 Knopflöcher, welche sich überlappen. Spezielle Frackhemdknöpfe werden dort eingebracht und mit Hilfe eines Splints oder einer Art Tellerschraube befestigt.Diese sind meist vergoldet und vorne mit Perlmutt besetzt. Jedenfalls sollten Hemdknöpfe und Manschettenknöpfe aufeinander abgestimmt sein. Mit der Kombination Gold und Perlmutt liegt man aber immer richtig. Der Kragen des Frackhemds ist ein sowohl ein Steh – als auch ein Kläppchenkragen. Bei einigen Modellen ist der Kragen separat und wird mit sogenannten Collarstuds am Hemd befestigt. Heute ist das aber eher selten der Fall und der Kragen ist i.d.R. Bestandteil des Hemdes.

Über dem Hemd, bzw. unter der Jacke trägt man eine weiße Frackweste, nur im Trauerfall eine schwarze. Diese Weste ist ebenfalls, wie die Hemdbrust, aus Piquéstoff gefertigt und schließt mit der Hemdbrust ab, so dass die Vorderseite, die unter der Jacke sichtbar wird, einheitlich in Piqué erscheint. Die Weste überlappt den Hosenbund und schließt entweder mit der Frackweste ab aber kann auch, je nach Schnitt, unter dieser ein Stück hervorschauen. Die Weste ist eine der wenigen Möglichkeiten, neben Manschetten – und Hemdknöpfen, um dem Frack etwas Individualität zu verleihen. Sie kann ein- oder zweireihig sein, auch das Revers darf variieren. Sie ist immer rückenfrei und die Knöpfe sind ebenfalls aus Perlmutt gefertigt.

Die Fliege zum Frack ist weiß und sollte ebenfalls aus Piqué gefertigt sein. Lediglich Kellner und Dienstpersonal tragen eine schwarze. Ein weißes Einstecktuch komplettiert das Outfit, ebenso eine goldene Taschenuhr, die aber beim Frack immer an der Hose getragen wird, niemals an der Weste.

Getragen wird der Frack übrigens immer erst nach 18.00 Uhr. Verlässt der Gentleman jedoch leicht derangiert im Morgengrauen die Baker Street, ist es ja genau genommen auch nach 18.00 Uhr und somit kein Fauxpas.

 

Abenteuer Island – Tag 1, vom Flughafen in die Stadt

Angekommen in Kevlavik.
Der Flug war sehr angenehm. Der erste Eindruck von Island ist kahl, kalt und windig. Aber was habe ich eigentlich erwartet?
Das Island in meinem Kopf ist grün, vulkanisch, schroff, bergig. So gesehen passt es schon mal ganz gut. Trotzdem ist es doch was anderes diese Wüste dann wirklich vor sich zu sehen. Vor allem das fehlen von jeglichen Bäumen fällt auf.

Am Flughafen steigt man einfach aus, am Gepäckband gibt es einen riesigen duty free laden, man kauft also noch mal ein, schnappt sich das Gepäck und latscht ohne irgendwelche Kontrollen in die Empfangshalle. Dort kauft man sich beim Flybus Schalter ein Ticket und auf geht’s Richtung Reykjavik.

Es sei denn man investiert die knapp 50.- EUR für das Kombiticket mit der legendären Blauen Lagune. Dann hält der Bus unterwegs, man kann sein Gepäck in einer Holzhütte einsperren lassen und gönnt sich das Erlebnis.

Und genau das haben wir getan. Knapp zwei Stunden im heißen Mineralien haltigen und deswegen sehr salzigen Wasser der Lagune. Es ist ein Traum und meiner Meinung nach das Geld wert. Draußen kalt und dunkel, das Wasser dampfend und wohltuend. Großartig. Als besonderes Highlight gibt es sogar eine Bar an der Lagune, so dass man sich während des Badens sogar ein Bier holen kann ohne das Wasser zu verlassen. Quasi ein Paradies. Als Krönung sahen wir im heißen Wasser liegend, ein kühles – erstaunlich gutes – Bier trinkend, unsere ersten Polarlichter. Leider hatte ich in dem Moment keine Kamera zur Hand (wie auch im Wasser) und so muss ich mich bis zur ersten Gelegenheit ein Foto von diesem faszinierenden Schauspiel schießen zu können wohl noch gedulden.

Spezielle Angebote für Gruppen sind problemlos möglich und so würde ich sagen die Lagune ist als Auftakt oder Abschluss eines gelungenen Island Programms gesetzt.

Für uns als Individualreisende geht es im Shuttlebus weiter nach Reykjavik. Der Bus setzt einen sogar direkt am Hostel ab und im Bus gibt es kostenloses, offenenes W-LAN, weswegen ich noch diese Zeilen schreiben kann.

Morgen um viertel vor neun holt uns Hlynur von Snealand mit dem Jeep ab. Ich bin gespannt was uns erwartet.

Abenteuer Island – Tag 1, es geht wirklich los

Heute morgen war es so weit. Es ließ sich nicht mehr leugnen, ich würde tatsächlich in einigen Stunden in Kevlavik aus dem Flugzeug steigen und isländischen Boden betreten. Der Stress der letzten Tage hatte es nicht zugelassen, dass ich mich wirklich darauf einstimmen konnte. Kleines Memo an mich, nie wieder so blöd sein mitten in der Hauptsaison einen Kneipe eröffnen und eine Woche aus dem Büro verschwinden.

Gestern Nacht zwischen zehn und eins morgens hatte ich noch schnell meinen Rucksack gepackt ohne eigentlich wirklich zu wissen was ich brauchen würde. Dementsprechend ist er auch viel zu voll und schwer geworden. Outdoor Klamotten, Wintersachen, warme Unterwäsche und haufenweise Krempel vom Laptop über Ladekabel, Reiseführer, Kamera, etc..
Um eins war ich endlich im Bett und um sieben klingelte schon wieder mein Wecker. Und es ging los.

Doch gehe ich noch einmal einen Schritt zurück. Island?! Warum eigentlich und warum im Winter?
Ok. Wir erweitern unser Angebot um Incentives im Ausland und Island stand auf meiner Liste der Wunschdestinationen ganz oben und da ich ja schlecht etwas verkaufen kann, was ich selbst nicht kenne musste ich wohl hin.
Doch möchte ich keine ausgelutschten 08/15 Programme anbieten, ich möchte etwas was mir auch selbst gefallen würde. Ich möchte das Echte, das Abenteuer. Also darf ich wohl keinen normalen Fam-Trip Island mitmachen und an der Hand eines routinierten Guides die üblichen Spots abklappern.
In dem Punkt waren Theo, mein Abenteuer-Begleiter und ich uns schnell einig. Abenteuer.

Aber wie sollten wir unser Island Abenteuer planen und gestalten? Wie plant man ein Abenteuer?
Nach langem hin und her lag die Antwort auf diese Frage im Grunde auf der Hand und War ganz einfach: Gar nicht. Das abenteuerliche an einem Abenteuer ist, das es nicht geplant ist.

Also entschieden wir uns bis auf die ersten beiden Tage in Reykjavik, die wir mit unseren isländischen Partnern verbringen werden gar nichts zu planen. Wir buchten die Übernachtungen für zwei Tage, einen Mietwagen der jedem Abenteuer gewachsen sein wird, packten Kochgeschirr, Schlafsack und Isomatten mit in die Rucksäcke und beschlossen, es einfach auf uns zukommen zu lassen, im Vertrauen darauf, dass wenn wir erst mal da sind, sich alles ergeben wird.
Im Winter unterwegs zu sein passt sehr gut zu unserem Vorsatz etwas eher außergewöhnliches erleben zu wollen, denn obwohl Island im Winter wunderschön sein soll, sind die meisten Touristen natürlich im Sommer unterwegs. Wir werden jetzt herausfinden ob Island auch in der dunklen Jahreszeit eine Reise wert ist oder ob uns wenig Tageslicht und Kälte schnell die Lust verdirbt.

Nun gut, wenn ich ehrlich bin ist es natürlich nicht ganz so, dass wir gar nichts geplant haben, ich weiß, dass ich heute nachmittag in der Blauen Lagune schwimmen werde und ich weiß, dass Sigga und Hali von Snealand uns am Freitag auf einer Superjeep Tour mitnehmen werden, außerdem hat uns Maria von Elding Whale Watching gestern spontan für  Sonntag auf einen Trip eingeladen. Aber sind wir ehrlich Superjeeps, Gletscher und Wale gehören zu einem ordentlichen Island Programm ja dazu. Und gerade den Golden Circle sollte man als Reiseanbieter schon kennen, somit sind die ersten Tage zwar verplant, aber ich bin mir sicher, dass uns super tolle Erlebnisse erwarten.

Aber zurück zum heutigen Tag. Ohne Frühstück hetzte ich aus dem Haus, hatte ein Taxi bestellt um zum Bahnhof zu kommen und wurde schon auf dem Bürgersteig vor meiner Wohnung wieder in meinem Tatendrang gestoppt. Mein Taxi brauchte 15 Minuten um endlich bei mir zu sein. Gott sei Dank legte der Fahrer einen ordentlichen Zahn zu, so dass ich quasi gerade noch rechtzeitig am Bahnhof ankam. Theo wartete schon und hatte Frühstück besorgt.

Die Bahnfahrt nutzen wir um unsere technische Ausrüstung zu checken, schließlich wollen wir euch möglichst unmittelbar an unserem Trip teilhaben lassen.  Und langsam kam es auch bei mir an. Heute Nachmittag bin ich in Reykjavik.

Check in in Frankfurt war unproblematisch und irgendwie saßen wir deutlich schneller an Bord unserer Iceland Air Maschine als ich gedacht hätte.

Der Service an Bord ist sehr nett, das Entertainmentsystem bietet eine unglaublich große Auswahl an Filmen, Dokus, Musik und Schnick Schnack. Der Kaffee ist für ein Flugzeug richtig gut und ich brenne inzwischen vor Vorfreude auf das was mich erwartet.

Dingle Way – Abflug, Fazit & Tipps

Gegen halb neun sind wir aufgestanden und zum Frühstück. Chris ging noch schnell zum Supermarkt um das Frühstück etwas ausführlicher gestalten zu können. Danach packten wir unsere Sachen und gingen Souvenirs shoppen. Neben typischen Nippes deckte ich mich mit irischem Bier, Cider, Schokolade und Soda Bread ein.

Als rituellen Abschluss des Urlaubs tranken wir ein Bier am Hafen, exakt dort hatten wir mit unserem ersten Outdoor Mittagessen wenige Tage zuvor unser Abenteuer begonnen.

Danach ging es zurück ins Hostel, wo uns „Der Mann mit dem Chris Schild“ wieder mit seinem Taxi abholte und zum Flughafen fuhr. Der Abschied von der Grünen Insel fiel uns allen nicht leicht.

Die Tour war der absolute Hammer und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich kann nur jedem Empfehlen es uns nach zu tun. Und ich selbst hoffe auf eine baldige Wiederholung in ähnlichem Rahmen.

 

Fazit

Der Dingle Way ist eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Die Versorgung mit Übernachtungsmöglichkeiten ist gut und die Etappen sind auch für ungeübte, aber nicht unsportliche Wanderer gut zu bewältigen.

Einziges Manko aus meiner Sicht ist, dass viele, viele Kilometer über Straßen laufen. Was auf die Dauer anstrengend zu gehen und natürlich auch nicht ganz so schön wie ein Wege in der Natur ist.

Abschließend noch unsere Packlisten Tipps nach erfolgreich absolvierter Tour:

  • Neopren oder wasserdichte Socken. So etwas gibt es für Motorradfahrer. Wenn man so richtig nass wurde ist es einfach ein Segen abends mit trockenen Füßen in den nassen Schuhen unterwegs sein zu können. Außerdem ist es zum Trocknen der Schuhe hilfreich mit der eigenen Körpertemperatur nachhelfen zu können.
  • Neopren Unterhose. Falls man nur eine Hose dabei hat, dann gilt hierfür das Gleiche wie für nasse Schuhe. Wenn die Hose nass und kalt ist, ist es sehr angenehm, wenn wenigstens die Unterhose wärmt.
  • Alternativ kann man sich natürlich auch eine zweite Hose einpacken, je nachdem ob man bereit ist das zusätzliche Gewicht zu tragen.
  • Ein Buff. Die schlauchförmigen Tücher gibt es inzwischen auch aus Merinowolle und haben sich als extrem praktisch erwiesen nicht zuletzt um im pfeifenden Wind die Ohren zu schützen.
  • Flip Flops. Sind leicht und bieten die Möglichkeit abends im Hostel mal was anderes an den Füßen zu haben als die schweren Stiefel.
  • Baumwolle aussortieren. Weiß man eigentlich aber, aber weder Baumwoll T-Shirts noch Socken taugen zum Wandern. Baumwolle kühlt den Körper aus sobald sie nass ist. Und nass wird man oft, sei es durch Schweiß oder Regen.
  • Ausschließlich echte Wollsocken mitnehmen. Diese scheuern weniger und wärmen selbst in durchnässten Schuhen.
  • Gamaschen. Allerdings die lange Variante. Helfen Hosen und Schuhe vor Nässe und Schlamm zu schützen. Von beidem gibt es reichlich.
  • Entgegen meiner ursprünglichen Meinung muss ich jetzt sagen, dass man den Poncho lieber zuhause lässt und sich für eine Regenhose entscheidet. Es ist einfach zu windig als das ein Poncho irgendeinen Sinn machen würde. Außer als Notzelt oder Sitzunterlage zu nützen.
  • Softshell ist unnütz. Als beste Kleiderkombination hat sich je nach eigenem Temperatur Empfinden folgender Zwiebelaufbau erwiesen:
    • Merinowolle Shirt
    • Merinowolle Longsleeve
    • Stretchflesse mit Daumenloch
    • Fleese Jacke
    • Daunen Weste
    • Regenjacke
    • Alle Schichten sind sehr leicht, trocknen Schnell und wärmen optimal. Eine Softshell Jacke braucht, wenn sie einmal nass ist, ewig zum Trocknen.
  • Handschuhe. Wer durch den Stechginster muss weiß warum. Ich habe 4 Wochen nach der Tour immer noch Dornen in der Hand. Außerdem schützen sie auch gegen Regen und Auskühlen.
  • Wer leicht friert sollte eine lange Unterhose aus Wolle einpacken.
  • Meine Wanderhosen Empfehlung ist die Engelbert & Straus Arbeitshose Oregon. Super angenehm zu tragen, leicht, robust, trocknet extrem schnell und lässt sich imprägnieren.
  • Schwere, wirklich wasserdichte Wanderstiefel, zwar fällt das Laufen über den Asphalt schwerer, aber man hat einfach trockenere Füße als in Zustiegsschuhen.
  • Eine Mütze mir Schild. Sehr angenehm bei Sonne und Regen, erst recht wenn man eine Brille trägt.
  • Eine Thermosflasche. Heißer Tee kann eine Offenbarung sein.
  • Hirschtalk. Perfekt um Blasen vorzubeugen oder wundgelaufene Stellen zu schützen.
  • Schuhwachs und eine Bürste für die Stiefel. So kann man, falls nötig zwischendurch bei der Dichtigkeit etwas nachlegen.

Für die Reiseapotheke als unumgänglich haben sich Ibuprofen, Immodium und Kaufmanns Kindersalbe erwiesen.

Noch ein Tipp zum Schluss, wer eine Kofferwaage dabei hat, fragt sich nach dem Shoppen nicht, ob der Grenze der Fluggesellschaft überschreiten wird.

 

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