«Neuigkeiten aus der Agentur»

Dingle Way – Tag 2, die erste Etappe

Wir haben viel geschlafen, die kurze Nacht vom Vortag sowie einige Guinness steckten uns in den Knochen und wir waren am Vortag schon um zehn im Bett. Heute bin ich frisch, gut gelaunt und voller Tatendrang um acht aufgestanden und habe mich bei einer Tasse Tee in den Frühstücksraum gesetzt, um ein Reisetagebuch von gestern zu schreiben.

Wenig später kamen Hanno und Chris und gesellten sich zu mir. Es ist toll mit Freunden in Erwartung eines Abenteuers bei einer Tasse Tee zusammen zu sitzen und zu quatschen. Die Stimmung war wunderbar.

Gegen zehn ging es dann wirklich los. Wir packten unsere Rucksäcke, kehrten noch einmal in den Super Value ein, kauften uns Marschverpflegung für zwei Tage und begannen unsere Wanderung.

Das erste Stück der Wanderung folgt der Straße, allerdings geht es schon kurz nach Dingle Stadt auf kleine Nebenstraßen weiter bis Ventry, wo einen ein wirklich grandioser Sandstrand erwartet, auf dem man eine gute Zeit lang läuft.

Dort hatten wir wunderschönes Wetter, sodass wir am Strand unsere Mittagspause einlegten, welche wir fast unvernünftig lange ausdehnten und die Sonne in vollen Zügen genossen.

Anschließend ging es weiter durch einen Hohlweg der mit jedem Meter schlammiger wurde. Am Ende watete man mehr als knöcheltief durch einen Matsch, der verdächtig stark nach Kuhmist roch. Das Ergebnis erinnerte stark an Schlammcatchen, doch sahen unsere bis dahin viel zu sauberen Trekkingklamotten und Schuhe dann wenigstens ordentlich benutzt aus.

Der Hohlweg endete an einem Stück Straße, das aber überwältigende Ausblicke aufs Meer und die Blasket Islands bot.

Nach einiger Zeit zweigt der Weg von der Straße ab und geht über Schafspfade sehr schön an prähistorischen Hinterlassenschaften vorbei weiter. Wir trafen auf eine Menge Schafe, querten einen kleinen Wasserfall und Hanno zeriss sich bei einem beherzten Schritt seine Hose. Woraus man jetzt schließen könnte wie wichtig es ist, weite Hosen zu tragen – Hätte Tobi sich nicht kurze Zeit später, beim Überklettern eines Zaunes – wir wollten eine der prähistorischen Hinterlassenschaften aus der Nähe sehen – seine weite Hose auch zerissen. Wie man es macht ist es also falsch …

Der Hosenvorfall offenbarte einen eigentlich offensichtlichen Fehler auf unseren Packlisten. Wir hatten kein Nähgarn dabei. Da denkt man quasi an alles, außer an Nähgarn. Hätten wir doch Frauen mitgenommen, wäre uns das wohl nicht passiert.

Dieser letzte Abschnitt des Weges bietet wirklich unglaubliche Panoramen, es war überwältigend und nicht selten blieben wir einfach stehen um die Landschaft in uns aufzusaugen. Selbst Philip, der sich inzwischen als unser Dauerunterhaltungssender entlarvt hatte (er quatschte quasi ohne Punkt und Komma und hielt so auch auf dem Rest der Wanderrung immer alle bei bester Laune) verschlug es ab und an die Sprache.

Als wir am Abend unser Tagesziel, das B&B De Mora in der Ortschaft Dunquin erreicht hatten, waren wir knapp 21 Kilometer gelaufen. Ein wirklich tolles B&B voller Luxus und die Wirtin Angela hatte sogar Nähzeug zu verleihen.

Nach einer ausgiebigen Dusche und einem kurzen Aufenthalt auf der Couch ging es auf in den Pub. Ungefähr zehn Minuten Fußweg hatten wir durch totale Finsternis zu Krugers Pub zurück zu legen. Dieser hat eher den Charme einer Trinkhalle oder eines Vereinsheims als das was man sich als Tourist vorstellt. Dafür ist er sehr authentisch und die lange Theke ist voll von Gälisch sprechenden Locals. Was dem Ganzen einen ganz eigenen Charme gibt.

Die Bedienung hinter der Theke war eine etwas rauhe Mitzwanzigerin mit einer kunstvollen Marge-Simpsons-Frisur. Außer Guinness (3,80 EUR) und Carlsberg war jedes Bier ausverkauft und so fiel uns die Entscheidung was wir trinken wollten nicht schwer.

Hanno wollte leider im B&B bleiben, da er schmerzende Blasen an den Füßen hatte – lieber Leser, man kann es nur immer wieder wiederholen, neue Wanderstiefel muss man einlaufen!!!

So hofften wir sehr, dass er für die nächste Etappe fit sein würde.

Aus unserem geplanten einen Guinness als Absacker wurden vier und zum Abschluss des Abends endeten wir im Wintergarten des B&B mit einer Runde Whisky und einem Vesper aus unseren Vorräten. Ein wirklich toller erster Tag auf Tour.

Verwandte Artikel:

 

 

 

Dingle Way – Tag 1, die Ankunft

Heute morgen, dem 28.09.2012, ging es endlich in aller Frühe los. Um 6:30 Uhr stiegen wir alle in Tobias‘ Auto und brachen nach einem kurzen Stopp beim Bäcker Richtung Hahn zum Flughafen auf.

Die Fahrt verlief problemlos, bis wir in Hahn ankamen. Dort mussten wir feststellen, das auch dort mal die Parklätze voll sein können. So mussten wir auf einen teureren ausweichen. Flughafen-Check-in wie man es gewohnt ist. Mein Rucksack hattte acht Kilogramm, was mich sehr freute, da er dann selbst mit Wasser und Gepäck immer noch sehr leicht sein würde. Außerdem werde ich auf dem Rückflug einiges einkaufen können.

Als wir den Sicherheitscheck problemlos durchlaufen hatten, wurden Hanno und ich noch einmal zur Gepäcknachkontrolle gerufen. Es stellte sich heraus, dass er ein Zippo im Gepäck hatte – was man nach neuesten Sicherheitsrichtlinien nur komlett entlehrt im Flugzeug transportieren darf – und ich einen Trangria Spirituskocher, den ich behalten durfte, weil er seit Jahren nicht gebraucht und deswegen komplett restentleert war. Dummerweise hatte ich in meinem morgendlichen Tran vergessen meine Brennstoffflasche zu entleeren, sodass diese auf dem Flughafen zurück blieb.

Mit einiger Verspätung startete dann endlich unser Flieger und vor mir lag ein nervenzerreibender Flug zum Kerry Airport. Eigentlich dauert dieser nur knapp zwei Stunden, dieses Mal kam es mir aber wie eine Ewigkeit vor. Ich hatte zwei höchst nervige Kids hinter mir, die unanblässig geplärrt, gestrampelt und gegen meinen Sitz getreten haben. Welch eine Freude!

Endlich gelandet war ich selten so froh ein Flugzeug verlassen zu können wie dieses Mal.

In Kerry klappte die Gepäckausgabe erstaunlich schnell, sodass wir recht flott vor das kleine Flughafen-Gebäude treten konnten und dort auf den Mann mit dem „Chris“ Schild trafen. So hatten wir unseren Chauffeur getauft, da keiner von uns seinen Namen wusste.

Er packte uns in seinen Kleinbus und brachte uns in knapp einer Stunde nach Dingle. Die Fahrt kostete 100.- EUR, also 20.- für jeden. Während der Fahrt versorgte er uns mit Tipps wo man in Dingle hingehen könne und wo besser nicht, weil zu teuer und zu schlecht.

In Dingle angekommen realisierte ich das erste Mal richtig, dass jetzt tatsächlich einige Tage Urlaub vor mir lagen. Ein tolles Gefühl.

Da unser Hostel (das Grapevine) noch geschlossen hatte, zogen wir schnurstracks weiter zum Super Value und deckten uns mit einer Brotzeit als Mittagessen und einigen Bieren zur gediegenen Nachmittagsgestaltung am Hafen ein. Außerdem brauchten wir für unseren Kocher noch Brennstoff, so gingen Chris und Hanno auf eine Expedition durch die örtlichen Outdoor- und Hardware-Stores und wurden sogar fündig. Was sie mitbrachten war eine Dose Campingas für den Gaskocher und eine Flasche „White Spirit“, die wir zu diesem Zeitpunkt noch für Spiritus hielten …

Den Rets des Tages verbrachten wir ganz entspannt damit unsere Einkäufe zu verkonsumieren, bis wir gegen halb sechs im Hostel eincheckten, unsere zwei Zimmer bezogen und ein weiteres Guinness im Wohnzimmer des Hostels tranken.

Das Grapevine ist gemütlich, hat kleine, saubere Zimmer mit erstaunlich guten Betten und bietet zur Übernachtung für 19.- EUR auch ein free breakfast zum Selbstzubereiten, was allerdings nur aus Toast, Tee, Kaffee und Marmelade besteht.

Später ging es dann zum Abendessen in den „The Dingle Pub“ in der Main-Street. Ich aß einen Beef-and-Guiness-Pie, der wirklich großartig war. Die Kosten dafür lagen bei 12.- EUR, das Pint Guinness für 3,95 was eher teuer ist. Normal sind eher 3,80 EUR.

Danach spazierten wir etwas durch die Stadt auf der Suche nach einem Pub für einen Absacker. Fündig wurden wir im Dick Macks, einem großartigen Pub in dem gerade Livemusik gespielt wurde. Der Pub ist in einem alten Schuhladen untergebracht und sehr gemütlich.

Danach ging es, erwartungsvoll und gespannt auf den nächsten Tag, ins Bett.

Verwandte Artikel:

 

 

Neues Incentive: Die Western Party

Ein neues Incentive Programm ist online. Die Western Party ist eine extrem unterhaltsame Mottoparty für kleine und große Gruppen. Sie kann tagsüber oder auch als Rahmenprogramm für eine Abendveranstaltung durchgeführt werden. Die Teilnehmer können an vielen Mitmachstationen ihre Fähigkeiten als Cowboy und Cowgirls beweisen oder an der Fotostation mal etwas andere Teamfotos in Wild West Klamotte schießen.

Hier geht es direkt zum Programm „Die Western Party“

Krimischreiben in Italien – am 7. Tag ist alles vorbei

Heute war der letzte Kurstag und meine Geschichte kam als allerletzte dran. Ich war beim Vorlesen entsetzlich aufgeregt, dabei habe ich schon oft vor Publikum gesprochen. Diesmal war es aber etwas anderes, ich habe meine eigene Kurzgeschichte vorgelesen und gehofft, dass die anderen mir meine Nervosität nicht allzu sehr anhören. Aber sowohl die Reaktion der anderen Kursteilnehmer als auch der Dozenten war überwiegend positiv. Die Geschichte hat ein paar formale Fehler, die Perspektive ist nicht ganz richtig eingehalten, aber sowohl der Grundaufbau, als auch der Plot sind stimmig, die Auflösung verständlich und die Geschichte entspricht insgesamt dem richtigen Schema. Ich bin sehr stolz über das Lob und erleichtert, dass ich es wirklich hinbekommen habe!

Bevor ich meinen Reisebericht abschließe möchte ich unbedingt noch Danke sagen, den Organisatoren, Caterina und Georg, die alles dafür gegeben haben, uns eine richtig schöne Woche zu machen, unseren Dozenten Bernhard und Robert, für alles, was sie mir in so kurzer Zeit beigebracht haben, für ihre Kritik und ihre allzeit offenen Ohren, Danke an Frau Fricke, die mich zu diesem Kurs überredet hat und an alle anderen Kursteilnehmer, für die interessanten Gespräche und natürlich die unvergesslichen Nächte in der Rokkabar!

Und hier ist meine fertige Kurzgeschichte:

Ein Ausflug

Wenigstens hatte es endlich aufgehört zu regnen. In den trüben Pfützen spiegelten sich die grob verputzen Backsteinmauern des halbfertigen Hofes, der im warmen Licht der Abendsonne still und leblos wirkte. Ein riesiger, aufgeweichter Komposthaufen direkt an der Hauswand und einige vor sich hin rostende Gerätschaften verstärkten den Eindruck von unverborgener Achtlosigkeit.

Dass am ersten halbwegs sonnigen Abend ausgerechnet ein Ausflug in einen Landwirtschaftsbetrieb auf dem Plan stand, konnte keinen der Teilnehmer richtig begeistern. Aber angeblich sollte es dort spannender sein, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Das jedenfalls hatte der Kursleiter mit einem Augenzwinkern versprochen, und so waren am Ende doch alle mitgekommen. Jetzt standen sie hier, auf dem schlammigem Vorplatz des Hofes, und sowohl dessen Besitzer als auch die angekündigte Spannung ließen auf sich warten.

„Signor Torelli sollte eigentlich längst hier sein“ betonte Georg Simader, der Organisator des Ausflugs, mittlerweile zum dritten Mal, „aber er ist auch nicht unbedingt für seine Zuverlässigkeit berühmt. Ich geh kurz telefonieren, schaut ihr euch doch einfach schon mal ein bisschen um!“ Mehr oder weniger lustlos trabten die Kursteilnehmer in verschiedene Richtungen davon, dabei hätten sie alle ihre Zeit eigentlich viel lieber anders genutzt. Morgen sollten die Kurzgeschichten fertig sein und die Wenigsten hatten überhaupt mehr als ein Drittel der vorgeschriebenen Textlänge erreicht, von Überarbeitungen, schlüssigen Charakterbeschreibungen und ausgefeilten Dialogen ganz zu schweigen. Natürlich hatte niemand erwartet, dass man in einer Woche wirklich einen packenden Krimi zustande bringen könnte. Aber die Schwierigkeit, in wenigen Tagen eine Kurzgeschichte auf Basis der bisherigen Erlebnisse vor Ort zu konstruieren, hatten sie alle unterschätzt. Und statt jetzt wenigstens an ihren rudimentären Textfragmenten weiterarbeiten zu können, hatten sie sich zu dieser Besichtigung eines sogenannten Agriturismo überreden lassen, mit dem Ergebnis, dass der Besitzer offensichtlich nicht an einer Führung interessiert war, und sich stattdessen alle nasse Füße holten.

„Ich hab schon überlegt, einfach gar nichts abzugeben, bevor ich mich vor allen blamiere.“ Mit dieser Bemerkung wollte Daniela, eine elfengleiche Blondine im pinkfarbenen Regencape, nur erreichen, dass der Angesprochene sie sofort vom Gegenteil zu überzeugen versucht. Aber Philipp, ein ambitionierter Autor, in dessen Wohnung mehrere Schubladen voller unfertiger Entwürfe vor sich hin staubten, war selbst viel zu sehr in Gedanken und reagierte deswegen nur mit einem gemurmelten „Ach was. Das wird schon noch.“, einer für Daniela in höchstem Maße unbefriedigenden Antwort. Isabelle, die einige Meter hinter den beiden her stapfte, und in ihren zu engen Riemchensandalen die tieferen Pfützen zu umgehen versuchte, verdrehte die Augen und schnaubte kaum hörbar. Ihr ging der ganze Kurs auf die Nerven, von dessen Teilnehmern sie erheblich mehr Tiefgang, Vorbildung und Schreiberfahrung erwartet hätte. Als erfahrene Anwältin hatte sie ja schon mit einigen Stümpern zu tun gehabt, aber wer sich heutzutage alles anmaßte, schreiben zu können, das war einfach lächerlich. Um sich nicht weiter über das Anerkennungsgebettel dieser aufgetakelten Möchtegern-Barbie aufregen zu müssen, bog Isabelle vom aufgeweichten Kiesweg in einen Gemüsegarten ab, an dessen Rand mehrere große Rosmarinbüsche im Abendlicht rötlich glänzten.

Isabelle wollte sich zwischen den duftenden Zweigen gerade eine Zigarette anzünden, als ihr Blick an einem Schuh mitten in den Beeten hängen blieb. Was war das hier bloß für ein heruntergekommener Laden, wenn sogar im Gemüsegarten Müll herumlag? Der Schuh lag auf der Seite, die Sohle Isabelle zugewandt, und das Beet davor war zerwühlt. Hier gab es ja angeblich immer wieder Probleme mit Wildschweinen, aber Schuhe schleppten die doch für gewöhnlich nicht durch die Gegend. Nach ein paar Schritten in den Garten erkannte sie schließlich, dass der Schuh durchaus nicht alleine im Beet lag und ihr erster Gedanke war „Oh nein, was soll das denn jetzt?“ Das sollte vermutlich eine Leiche darstellen, schlammig, eindeutig unecht, und auch noch schlecht drapiert. Die Beine waren in derart unnatürlichen Winkeln geknickt, dass sie nur die Stoffbeine einer billigen Schaufensterpuppe sein konnten, der Oberkörper war vollkommen unrealistisch eingedellt und der größte Teil des Kopfes eine blutige Masse ohne erkennbare Form. Nichtmal das Blut sah auch nur halbwegs echt aus. War das etwa die unerwartete Spannung, von der Georg auf dem Weg hierher gesprochen hatte? Isabelle fand das mehr als albern, wollte aber nicht als Spielverderberin dastehen und rief deswegen nach den Anderen, wenn auch ziemlich halbherzig. „Kommt mal alle her, ich hab hier was gefunden, ihr werdet es nicht glauben…“
Philipp und Daniela waren als erste da und schauten neugierig Richtung Beet. „Was soll das denn sein? Eine Leiche?“ Philipp war ebenso wenig beeindruckt von dieser Inszenierung. Daniela allerdings riss erschrocken die Äuglein auf „Ist die etwa echt?“ „Natürlich nicht, was denkst du denn?“ entgegnete Isabelle, genervt von so viel, vermutlich nur teilweise aufgesetzter Naivität. „Ein Kurs voller angehender Krimiautoren auf der Suche nach Inspiration besucht einen per se völlig unspannenden Hof und plötzlich liegt da aus heiterem Himmel eine Leiche rum, was für ein Zufall.“ In Gedanken ergänzte sie noch „du Hohlbrot“ und fand diese ganze Chose zunehmend überflüssig. Aber was hatten sie auch erwartet, nach ihrem Gekicher und Geflachse über angebliche Leichen, gegenseitige Mordgedanken und diesem permanenten Gerede über Bösartigkeit und Niedertracht. Da mussten sich die Organisatoren ja fast schon genötigt fühlen, ihnen so eine armselige Vorstellung zu bieten.

Philipp hatte mittlerweile zusammen mit anderen Männern aus dem Kurs die angebliche Leiche genauer in Augenschein genommen und bemerkte „Aus der Nähe sieht es noch unechter aus!“ Trotzdem hatte sich schon fast alle Teilnehmer im Gemüsebeet eingefunden, und je nach Interessenlage wurde über die Albernheit der ganzen Situation gelästert oder der Schlamm an den Schuhen verflucht, während die Überambitionierten natürlich das unmittelbare Umfeld nach den Spuren des Verbrechens durchkämmten. „Also ich find das ne coole Idee, ich hab mich im ersten Moment total erschrocken!“ Daniela tippte mit der Spitze ihres rosa Turnschuhs den unförmigen Torso an. Eine Wolke aus schwarz glänzenden Fliegen erhob sich brummend vom dunkelrot verkrusteten Gesicht des Toten. Für einen Augenblick wurde es still, dann wischte Philipp die aufkommende Irritation mit einer heftigen Geste beiseite. „Das ist bestimmt Hackfleisch oder so, damit es echter wirkt, das hat die Fliegen angezogen. Die haben sich da schon ein bisschen Mühe gemacht, um uns zu schocken.“ Die Anderen lachten verunsichert und Daniela trat nochmal gegen den schlammbedeckten Oberkörper, sogar etwas fester als beim ersten Mal. „Jetzt seid nicht albern!“ Philipp hatte langsam genug von diesem Unfug. „Ihr wollt blutrünstige Geschichten schreiben und lasst euch von einer lächerlichen Puppe erschrecken? Schaut her, die lässt sich ganz einfach hochheben und die Haare sind bestimmt nur eine billige Perücke!“ Zum Nachweis zog er beherzt an den schmutzigen schwarzen Haaren, aber der schwere Körper ruckte und schmatzte nur im rotbraunen Schlamm. Philipp kam durch den unerwarteten Widerstand ins Rutschen und plumpste neben der Leiche in die aufgewühlte Erde. Zwischen seinen Fingern klebten ausgerissene Haare mit entsetzlich echten Haarwurzeln. Wenige Sekunden später wurde schließlich auch Georg Simader von gellenden Schreien an den Ort des Geschehens gerufen.

Der Commissario schüttelte fassungslos den Kopf. Er konnte einfach nicht glauben, was hier los war. Die Spurensicherer standen unschlüssig herum und Simader jammerte ihm seit mehr als einer Viertelstunde die Ohren voll, dass es ihm so schrecklich leid tue, und wirklich niemand mit Absicht etwas zerstört habe, aber er hätte ja nicht ahnen können, was hier passiert sei. Keiner der Teilnehmer hätte jemals zuvor eine echte Leiche gesehen, außerdem hätten sie seit Tagen über Mordfälle gewitzelt, da wäre es doch kein Wunder, dass sie den Toten für eine Attrappe gehalten hatten. Die Augen des Commissario verengten sich. „Sie haben den Tatort vollkommen zertrampelt, hier wird keine einzige vernünftige Spur mehr zu finden sein! Außerdem wurde der Tote auch noch bewegt und es haben sich mindestens drei Leute in unmittelbarer Nähe übergeben! Das ist ein einziger Alptraum! Was soll ich denn hier noch ermitteln?“ Simader senkte betroffen den Blick. „Ich kann gar nicht sagen, wie unglaublich unangenehm mir das…“ „Unangenehm?!“ fuhr ihm der Commissario dazwischen. „Sie finden das also unangenehm? Signor Torelli wurde vielleicht an dieser Stelle ermordet und die Wahrscheinlichkeit, dieses Verbrechen jemals aufzuklären geht praktisch gegen Null, weil Sie diese bescheuerten Dilettanten hier Detektiv spielen lassen! Jetzt schaffen Sie mir endlich diese Idioten aus den Augen und wehe irgendjemand schleppt auch nur den kleinsten Stein vom Tatort weg, dann lasse ich Sie und Ihren kompletten Kurs sofort einsperren!“ Simader war vernünftig genug, auf weitere Bemerkungen zu verzichten und sammelte seine derangierten Schäfchen ein, um sie zu ihren Unterkünften zu bringen und dann schnellstmöglich die Abreise zu organisieren. Er ahnte schon, dass dies wohl sein letzter Krimikurs in Farnese gewesen war.

Am nächsten Abend, nachdem alle Teilnehmer weg waren, zu traumatisiert um sich an das Wort „Rückerstattung“ zu erinnern, saß der völlig erschöpfte Georg Simader zuhause in seinem bequemsten Korbstuhl, und ließ sich noch einmal vom Commissario am Telefon zusammenfalten. „Wir konnten so gut wie nichts herausfinden. Torelli wurde wahrscheinlich am Fundort erschlagen, aber nicht einmal das können wir mit Sicherheit sagen. So viele Feinde, wie dieser Mann hatte, könnte das hier praktisch jeder gewesen sein. Aber was der Regen an Spuren nicht weggespült hat, haben Sie und Ihre Hobbykriminologen erfolgreich vernichtet und dadurch echte Polizeiarbeit unmöglich gemacht. Ich hoffe Sie sind stolz auf sich!“ Georg legte das tutende Telefon mit einem Seufzer beiseite. Er nahm den Brief, der ihm in letzter Zeit so viel Sorge bereitet hatte, aus der Kommode. Der Brief, in dem eine absurd hohe Summe gefordert worden war, unterschrieben von Torelli. Er nickte kaum merklich und zerriss das Papier dann lächelnd in viele kleine Stücke.

 

Neue Jubiläumsaktion bei Icelandair

Unser Partner Icelandair feiert in diesem Jahr sein 75 jähriges Jubiläum. Aus einer 1937 gegründeten kleinen inländischen Fluggesellschaft wurde in 75 Jahren eine internationale Fluglinie die außer Flügen nach Island auch viele transatlantische Strecken bedient. Wer sich für die Geschichte der Airline interessiert findet unter https://www.icelandair.us/75years/ eine schön aufgearbeitete Historie.

Ihr Jubiläum nimmt Icelandair zum Anlass alle 75 Tage eine neue Promoaktion zu starten. Aktuell, vom 23. August bis 31. August läuft die dritte Aktion. Hierbei werden 10 mal ein Geburtstagsrabatt auf die „Island individuell: Mietwagen Rundreise“ in Höhe von 75.- EUR verlost. Die Aktion findet Ihr hier: Jubiläums Aktion 75 Jahre_Icelandair

Ich persönlich bin kein großer Fan von Verlosungsaktionen, schließlich gewinnt man meißt doch nichts. Aber meiner Meinung nach lohnt es sich in jedem Fall einmal das Reise Paket „Island individuell: Mietwagen Rundreise“ genauer zu betrachten. Wer sich mit der Reisezeit 01.10.2012 bis 30.04.2013 anfreunden kann, der kann ab 644.- EUR p.P. im Doppelzimmer für eine 6-Tages Reise den Flug, das Hotel und einen Mietwagen buchen.

Ich finde das ist ein guter Deal.

Neues Incentiv: Die James Bond Party

Wir haben eine neues Incentive Programm. Die James Bond Party ist das ideale Rahmenprogramm, wenn Sie aus Ihrer Betriebsfeier einen amüsanten und erlebnisreichen Abend machen wollen. Ihre Gäste werden viel Spaß mit unseren Walking Acts (Bond Girls, Q, etc.) oder bei Q´s Agentenschule haben. Durch unsere witzigen Mitmachstationen (z.B. Agentenrallye – Carrera Bahn fahren, Fotoshooting mit Bondgirls oder Zielschießen mit der Walter PKK) bringen Sie Leben in Ihre Veranstaltung und es wird garantiert keine dröge Sitzparty.

Zur Programmbeschreibung geht es hier: Die James Bond Party

 

Abenteuerlustige Nachtwanderer für Schatzsuche am Litermont gesucht – Anmeldung bis 12.August

Saarbrücken, 31. Juli 2012 – Nach der erfolgreichen Deutschlandpremiere im Jahre 2009 wird der Schlaflosighike erneut in 2012 durchgeführt. Der Schlaflosighike ist eine Nachtorientierungswanderung für Abenteuerlustige. Orientierungsvermögen, strategisches Denken und festes Schuhwerk sind bei der außergewöhnlichen Schatzsuche gefragt.

Zwei neuen Incentive Programme online

Was lange währt, wir endlich gut.

Nach langer Vorbereitungs- und Durchplanungzeit sind nun endlich zwei weiter Incentives fertiggestellt. Ein Premium Krimi Incentive in Schottland in den schönen Highlands und ein erstes Incentive Programm für Irland.

Das Premium Krimi-Incentive bietet Krimiliebhabern die Möglichkeit auch auf Ihrer Reise ein spannendes Criminal Event zu erleben und dabei die schöne Umgebung der Hauptstadt Edinburgh zu erkunden.

Der Baron Bernhard zu Breinheim und seine Familie lädt Sie ein, unvergessliche Tage in der wunderschönen Umgebung Edinburghs und den Highlands zu verbringen. Bei verschiedenen Aktivitäten werden Sie die Familie genauer kennenlernen und mit Ihnen die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt erkunden. Sie erwartet ein spektakulärer Ausflug mit Quads durch die schöne schottische Landschaft und Sie besuchen eine Whiskey-Brennerei. Am letzten Abend erwartet Sie ein Galaabend in einem echten schottischen Schloss. Doch der Abend verläuft anders, als geplant. Nach dem mysteriösen Tod einem Familienmitglieds, liegt es nun an Ihnen dieses Geschehnis aufzudecken.

Nach diesem aufregenden Abend heißt es am nächsten Morgen leider schon Abschied nehmen von den schönen Eindrücken und Augenblicken.

Das Irland Incentive-Programm bietet einen schönen Einblick in die Kultur und Lebensweise der Iren rund um die Hauptstadt Dublin.

Unter dem Motto: „Was die Iren lieben“ ziehen Sie los und messen Ihre Kräfte und Schnelligkeit bei einer Irischen Olympiade, bei einer Fahrradtour, wetten bei einem Abendessen auf den schnellsten Hund und genießen einen Abend der besonderen irischen Art „Craic, Ceol agus Ol“, gällisch für Spaß, Musik und Tanz. Dies ist ein perfekter Einstieg in die irische Welt.

Außerdem steht bereits ein weiteres Irland Incentive-Programm in den Startlöchern und wird bald fertiggestellt sein.

Links zu den Programmen:

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass die Pergola auf UTOPION nun fertig gestellt wurde.

Ca. 50 Personen können nun in der Pergola mit eigener Feuerstelle, auch bei schlechterem Wetter gesellig im „Freien“ beisammen sein.

Incentive Reisen nach Island – schöne Idee. Aber wie?

Mitte letzten Jahres entschlossen wir uns, unser Angebot um Premium Incentive Reisen zu interessanten und spannenden europäischen Destinationen zu erweitern. Dabei spezialisieren wir uns im Kern auf Nordeuropa. Den Anfang machten Irland und Schottland. Folgen soll Island.

 

Und da ich mich schon immer für Island interessiert habe übernahm ich gerne die Projektleitung zur Erstellung eines Island-Programmes für unser Angebot.

Nachdem meine erste euphorische Freude hierüber etwas nüchterneren Realismus gewichen war und ich zu realisieren begann, dass ich außer rudimentären geografischen Kenntnissen und ein paar romantischen Vorstellungen im Grunde keine Ahnung vom echten Island habe, setzte ich mich in einer ruhigen Stunde mit einem weißen Blatt Papier an meinen Küchentisch, kochte mir eine Tasse Tee und machte mir ein paar grundlegende Gedanken wie ich das Island Projekt zu einem guten Abschluss bringen kann.

Eines war mir von vornherein klar. Am Ende meiner Arbeit werde ich, wohl nicht um einen Besuch im Land der Gletscher und Vulkane umhin kommen. Worauf ich mich natürlich schon besonders freue. Vorher steht eine ordentliche Vorbereitung auf dem Plan. Klassische Literatur und Internet Recherche, um die Highlights zu identifizieren, dann einen Reiseplan erstellen und natürlich verlässliche Partner vor Ort suchen.

Doch vor den Partnern in Island ist es mir gelungen unseren Experten für Outdoor-Events, den guten Theo mit ins Boot zu holen. Er wird das Island Projekt mit Blick auf Individual-Reisende in seinem Blog www.hoppraus.de aufarbeiten und steht mir dadurch als Mitstreiter zur Verfügung.

 

Inzwischen haben wir die ersten beiden Schritte hinter uns. Bzw. besser gesagt begonnen. Erste Recherchen sind abgeschlossen und umso mehr ich mich einlese umso spannender wird das Projekt für mich. Außerdem konnte ich auf einem Workshop von Promote Iceland wertvolle Kontakte knüpfen.

Wir sind also auf einem guten Weg und ich bin gespannt was uns erwartet und was am Ende dabei an neuen, spannenden Programmen heraus kommt.

Ich werde euch natürlich hier im Blog über alles auf dem Laufenden halten.

 

Hier noch eine Linkliste zu lohnenden Internetquellen:


Suche
Aktuelle Beiträge
Besonders Lesenswert
Kontakt

BÜRO SAARBRÜCKEN

Telefon: +49-681-70 20 681

BÜRO KARLSRUHE

Telefon: +49-7202-3909969

POSTANSCHRIFT

Agentur Erlebnisraum GmbH
Saargemünder Str. 11
66119 Saarbrücken
mail@agentur-erlebnisraum.de