«Neuigkeiten aus der Agentur»

Heute muss ich euch ein Rezept vorstellen, dass am Wochenende Daheim entstanden ist. Es ist ziemlich schlicht und ist im „Nu“ zubereitet.

Zutaten für 2 Personen
1 große Süßkartoffel
Olivenöl
Rosmarinzweige
250 g Pilze
1/2 Scharlotte
100 ml Reiscreme
3-4 EL Wasser
1 TL Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Als erstes den Backofen auf 200°C vorheißen und die Süßkartoffel schälen. Diese in 1 cm dicke Scheiben schneiden. (Für diejenigen unter euch, die so dringend Hunger haben: Man kann die Kartoffel auch einfach gründlich abwaschen und die Schale dran lassen. 🙂 ) Die Scheiben auf einem Backblech verteilen, etwas Öl darüber träufeln und den frischen Rosmarin ebenfalls über den Kartoffelscheiben verteilen. Und schon gehts ab in den Backofen. 10 Minuten sollten locker reichen, dann sind sie schon gar.

In der Zeit, in der die Kartoffel mit dem Rosmarin ihren herrlichen Duft verbreitet die Pilze fix putzen und in Scheiben schneiden. Die Scharlotte in kleine Würfelchen schneiden. Nun etwas Öl in eine kleine Pfanne geben und die Scharlottenwürfelchen anbraten. Dann direkt die Pilze dazu geben und ebenfalls kurz mit anbraten. Jetzt kommt die Reissahne hinzu, einmal umrühren und warten bis die Soße vor sich hin köchelt. Da Reissahne schnell andickt, werdet ihr wahrscheinlich etwas Wasser benötigen. Je nachdem wie sämig ihr eure Soße haben möchtet, schüttet ihr etwas Wasser hinzu. Nach 2-3 Minuten Kochzeit gebt ihr nun noch ein wenig Brühe in die Soße und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.

Eure Kartoffel müsste inzwischen auch fertig sein. Das Backblech aus dem Ofen heben, abstellen und Meersalz über die Scheiben verteilen. Et voilá, fertig. Das Essen ist ruck-zuck fertig und  durch seine Schlichtheit und eigenständigen Geschmäcker unfassbar lecker. Probiert es einfach mal aus! Guten Appetit!

Abenteuer Island – Tag 6,  Schneechaos und Eisberge

Heute morgen sind wir in der Hoffnung auf besseres Wetter und vor allem bessere Sicht früh aufgestanden, in unserem Spukhostel war noch alles still und so schlichen wir uns nach einem kurzen Frühstück aus dem Haus.

Unser erstes Ziel waren die berühmten schwarzen Strände. Leider hatte sich unsere Hoffnung auf besseres Wetter nicht erfüllt und so stiegen wir gut gegen eingepackt aus dem Auto. Der Strand war beeindruckend. Schroff ins Meer abfallende Klippen, kleine Höhlen, tosenden Meer und das alles an einem schwarzen Strand. Besonders der farbliche Kontrast zwischen weißer Gischt und schwarzem Strand war faszinierend.
Am gleichen Strand konnten wir noch etwas offroad feeling genießen. Eine Piste führte über den Sand hinaus auf eine Landzunge, die Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen.

Anschließend ging zurück auf die Straße unserem Tagesziel der Eisberg Lagune entgegen. Unterwegs gönnten wir uns noch ein Mittagessen in einer stilechten Tankstelle, die mich irgendwie an das erinnerte was man aus Dokus aus Alaska kennt. Was aber auch daran gelegen haben mag, dass es inzwischen kräftig zu schneien begonnen hatte.

Kurz hinter der Tankstelle trafen wir mehr zufällig auf einen kleine. Wasserfall, der an einem verlassenen Gehöft gelegen war. Da zu diesem Zeitpunkt schon abzusehen war, dass wir heute würden im Auto schlafen müssen, merkten wir den Platz dafür schon einmal vor. Er war geschützt gelegen und machte auf uns den Eindruck, dass wir hier niemanden stören würden. Ich markierte die Stelle auf meiner Karte, was sich noch s sehr weise herausstellen sollte.

Weiter ging es durch das immer heftiger werdende Schneetreiben der Lagune entgegen. Ich saß am Steuer und war wirklich froh, dass wir einen ordentlichen Allrad gemietet hatten, nicht dass die Fahrt nicht auch mit einem anderen Auto möglich gewesen wäre, aber so war sie deutlich entspannter.

Am späten Nachmittag kamen wir an unserem Ziel an und ich muss wirklich sagen,  dass sich die Fahrt gelohnt hatte. Es ist wirklich ein faszinierendes Schauspiel wie sich die großen Eisbrocken vom Gletscher dem Mehr entgegen wälzen. Und obwohl wir nach wie vor eine sehr eingeschränkte Sicht hatten war das Farbenspiel des Eises toll anzusehen und löste bei Theo und mir eine wahre Fotowut aus. Mich erinnerte die Szenerie an das berühmte Gemälde von Caspar David Friedrich, nur mit mehr Blautönen.

Im letzten Licht des Tages traten wir die Rückfahrt an, wir wollten unseren letzten Tag etwas entspannen und deswegen schon eine. Teil der zu fahrenden Strecke Richtung Keflavík zurücklegen um so noch die Möglichkeit zu haben Abstecher einlegen zu können.

Im Schneesturm waren wir ohne die vorher gesetzte Markierung an unserer mittags ausgesuchten Lagerstätte glatt vorbei gefahren, doch das GPS bewahrte uns vor dem Fehler.

Der Platz hatte auch im Dunkeln seinen ganz eigenen Zauber und so machten wir es uns in unseren Schlafsäcken gemütlich.

Dingle Way – Abflug, Fazit & Tipps

Gegen halb neun sind wir aufgestanden und zum Frühstück. Chris ging noch schnell zum Supermarkt um das Frühstück etwas ausführlicher gestalten zu können. Danach packten wir unsere Sachen und gingen Souvenirs shoppen. Neben typischen Nippes deckte ich mich mit irischem Bier, Cider, Schokolade und Soda Bread ein.

Als rituellen Abschluss des Urlaubs tranken wir ein Bier am Hafen, exakt dort hatten wir mit unserem ersten Outdoor Mittagessen wenige Tage zuvor unser Abenteuer begonnen.

Danach ging es zurück ins Hostel, wo uns „Der Mann mit dem Chris Schild“ wieder mit seinem Taxi abholte und zum Flughafen fuhr. Der Abschied von der Grünen Insel fiel uns allen nicht leicht.

Die Tour war der absolute Hammer und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich kann nur jedem Empfehlen es uns nach zu tun. Und ich selbst hoffe auf eine baldige Wiederholung in ähnlichem Rahmen.

 

Fazit

Der Dingle Way ist eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Die Versorgung mit Übernachtungsmöglichkeiten ist gut und die Etappen sind auch für ungeübte, aber nicht unsportliche Wanderer gut zu bewältigen.

Einziges Manko aus meiner Sicht ist, dass viele, viele Kilometer über Straßen laufen. Was auf die Dauer anstrengend zu gehen und natürlich auch nicht ganz so schön wie ein Wege in der Natur ist.

Abschließend noch unsere Packlisten Tipps nach erfolgreich absolvierter Tour:

  • Neopren oder wasserdichte Socken. So etwas gibt es für Motorradfahrer. Wenn man so richtig nass wurde ist es einfach ein Segen abends mit trockenen Füßen in den nassen Schuhen unterwegs sein zu können. Außerdem ist es zum Trocknen der Schuhe hilfreich mit der eigenen Körpertemperatur nachhelfen zu können.
  • Neopren Unterhose. Falls man nur eine Hose dabei hat, dann gilt hierfür das Gleiche wie für nasse Schuhe. Wenn die Hose nass und kalt ist, ist es sehr angenehm, wenn wenigstens die Unterhose wärmt.
  • Alternativ kann man sich natürlich auch eine zweite Hose einpacken, je nachdem ob man bereit ist das zusätzliche Gewicht zu tragen.
  • Ein Buff. Die schlauchförmigen Tücher gibt es inzwischen auch aus Merinowolle und haben sich als extrem praktisch erwiesen nicht zuletzt um im pfeifenden Wind die Ohren zu schützen.
  • Flip Flops. Sind leicht und bieten die Möglichkeit abends im Hostel mal was anderes an den Füßen zu haben als die schweren Stiefel.
  • Baumwolle aussortieren. Weiß man eigentlich aber, aber weder Baumwoll T-Shirts noch Socken taugen zum Wandern. Baumwolle kühlt den Körper aus sobald sie nass ist. Und nass wird man oft, sei es durch Schweiß oder Regen.
  • Ausschließlich echte Wollsocken mitnehmen. Diese scheuern weniger und wärmen selbst in durchnässten Schuhen.
  • Gamaschen. Allerdings die lange Variante. Helfen Hosen und Schuhe vor Nässe und Schlamm zu schützen. Von beidem gibt es reichlich.
  • Entgegen meiner ursprünglichen Meinung muss ich jetzt sagen, dass man den Poncho lieber zuhause lässt und sich für eine Regenhose entscheidet. Es ist einfach zu windig als das ein Poncho irgendeinen Sinn machen würde. Außer als Notzelt oder Sitzunterlage zu nützen.
  • Softshell ist unnütz. Als beste Kleiderkombination hat sich je nach eigenem Temperatur Empfinden folgender Zwiebelaufbau erwiesen:
    • Merinowolle Shirt
    • Merinowolle Longsleeve
    • Stretchflesse mit Daumenloch
    • Fleese Jacke
    • Daunen Weste
    • Regenjacke
    • Alle Schichten sind sehr leicht, trocknen Schnell und wärmen optimal. Eine Softshell Jacke braucht, wenn sie einmal nass ist, ewig zum Trocknen.
  • Handschuhe. Wer durch den Stechginster muss weiß warum. Ich habe 4 Wochen nach der Tour immer noch Dornen in der Hand. Außerdem schützen sie auch gegen Regen und Auskühlen.
  • Wer leicht friert sollte eine lange Unterhose aus Wolle einpacken.
  • Meine Wanderhosen Empfehlung ist die Engelbert & Straus Arbeitshose Oregon. Super angenehm zu tragen, leicht, robust, trocknet extrem schnell und lässt sich imprägnieren.
  • Schwere, wirklich wasserdichte Wanderstiefel, zwar fällt das Laufen über den Asphalt schwerer, aber man hat einfach trockenere Füße als in Zustiegsschuhen.
  • Eine Mütze mir Schild. Sehr angenehm bei Sonne und Regen, erst recht wenn man eine Brille trägt.
  • Eine Thermosflasche. Heißer Tee kann eine Offenbarung sein.
  • Hirschtalk. Perfekt um Blasen vorzubeugen oder wundgelaufene Stellen zu schützen.
  • Schuhwachs und eine Bürste für die Stiefel. So kann man, falls nötig zwischendurch bei der Dichtigkeit etwas nachlegen.

Für die Reiseapotheke als unumgänglich haben sich Ibuprofen, Immodium und Kaufmanns Kindersalbe erwiesen.

Noch ein Tipp zum Schluss, wer eine Kofferwaage dabei hat, fragt sich nach dem Shoppen nicht, ob der Grenze der Fluggesellschaft überschreiten wird.

 

Verwandte Artikel:

Krimischreiben in Italien – Tag 1 und 2

Gestern war Ankunftstag in Farnese und ein gemeinsamen erstes Kennenlernen beim Abendessen. Neben den zwölf Kursteinehmern waren auch die Organisatoren, Georg Simader und Caterina dabei, die sich sehr umfassend um alle Belange der Teilnehmer kümmern und immer ein offenes Ohr für alle Fragen und Wünsche haben. Außerdem Bernhard Jaumann, Autor und einer der beiden Dozenten des Kurses. Robert Hültner, der zweite Dozent und ebenfalls Autor, ist heute morgen angekommen, und dann ging es auch schon gleich nach dem Frühstück mit einer kleinen Stadtführung los.

Farnese – beschauliches Städtchen oder Ort des Verbrechens?

Um auf kriminalistische Touren zu kommen, wurde uns empfohlen, „gemein“ zu sein, der freundlich wirkenden Stadtführerin Valeria nur Schlechtes zu unterstellen und hinter jeder pittoresken Ecke der hübschen kleinen Provinzstadt das Verbrechen zu wittern. Das Gleiche galt für den anschließenden Besuch einer kleinen Ölmühle, deren Besitzerin Stefania wir einer Befragung unterziehen durften, die weit über ihre tägliche Arbeit mit Oliven hinausging.

Ausgestattet mit Gerüchten, Vermutungen und vielen verwertbaren Eindrücken ging es dann nach dem Mittagessen gleich mit dem eigentlichen Kurs weiter. Bei der Vorstellung der einzelnen Teilnehmer wurden die extrem unterschiedlichen Voraussetzungen und auch Erwartungen der Gruppe, die sich beim Kennenlernen schon angedeutet hatten, erst richtig deutlich. Vom interessierten Schreibanfänger bis zum vor Ort recherchierenden Autor mit mehreren fertigen Krimi-Manuskripten in der Schublade sind so ziemlich alle Stufen der Vorbereitung vertreten. Ich zähle mich selbst eher zur ersterwähnten Spezies und bin äußerst gespannt, wie die Dozenten diese verschiedenen Vorstellungen unter einen Hut kriegen werden.

Wie wird eine Krimi-Kurzgeschichte aufgebaut?

Danach ging es dann ganz grundsätzlich um den Aufbau einer Kurzgeschichte. Grob gesagt muss es mindestens zwei Personen geben, einen Protagonisten und einen Antagonisten, die beide ein Ziel verfolgen, deren Ziele sich aber gegenseitig ausschließen, was zu einem Konflikt führt. Dieser Konflikt spitzt sich zu und wird schließlich in einer unerwarteten Wendung aufgelöst, der Pointe am Schluss der Geschichte. Natürlich gibt es davon unendlich viele Abwandlungsmöglichkeiten, aber im Groben soll so die Kurzgeschichte aussehen, die wir auf der Basis unserer heutigen Eindrücke in Farnese, der Stadtführung und des Interviews schreiben, und möglichst in drei Tagen fertig haben und abgeben sollen. Bis dahin werden wir noch einiges zum Aufbau von Figuren und Dialogen lernen, aber jetzt geht es erstmal darum, seine Kurzgeschichte möglichst in einem Satz zusammenzufassen.

Ich habe mehrere Ideen zu Geschichten, in der vielleicht die Ölmühlenbesitzerin, die Stadtführerin und noch mindestens eine weitere Person vorkommen, aber keine davon gefällt mir bisher gut genug, dass ich schon etwas Konkretes dazu sagen könnte. Wer am Ende wen ermordet, ist auch noch unklar, aber morgen sieht das vielleicht schon ganz anders aus.

Hier geht’s weiter mit Tag 3 des Krimikurses >>

 

Eindrücke aus Farnese

Rezept Spaghetti mit Hackfleisch-Käse-Lauch Soße (Suppe)

Nachdem ich ja dachte, dass der Winter vorbei wäre und der Sommer nun endlich kommen würde, schaute ich heute morgen aus dem Fenster und wurde eines besseren belehrt. Dunkle und schwarze Wolken hängen am Himmel, es regnet fast permanent und es ist kalt. 15°C im Juni sind einfach nicht schön.

Dementsprechend gabs heute weder einen sommerlichen Salat noch leichte Küche, sondern etwas deftiges und wärmendes von Innen. 🙂

Eigentlich habe ich meine Hackfleisch-Käsesuppe nur als Soße genommen und dazu Spaghetti serviert.

Zutaten für die Suppe/ Soße (4 Personen):

500g Hackfleisch (gemischt)
1 Zwiebel
1,5 Stangen Lauch
3/4 l Brühe
3 Pakete á 200 g Schmelzkäse
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß)

Zuerst wird ganz normal das Hackfleisch mit den Zwiebelchen angebraten. Ich würze dann direkt schon mit ein wenig Paprikapulver. Dann kommt die Brühe dazu. Wenn diese vor sich hinköchelt kommt nach und nach der Schmezkäse hinzu. Das wird dann ein bisschen eingekocht. Es reicht aber auch, wenn man einfach nur wartet, bis sich der Käse in der Brühe aufgelöst hat. Zum Schluss kommt der, in Scheiben geschnittene, Lauch dazu.
Das Ganze noch ca. 5 Minuten kochen lassen, abschmecken, fertig.

Ganz einfach und ist ganz schnell zubereitet. Die Nudeln kann man nebenbei kochen lassen. Das spart unglaublich viel Zeit.

Da ich persönlich ein großer Fan von Sojasoße bin, gebe ich zum salzen diese hinzu und kein Salz. Soll zumindest gesünder sein. 😉

Ich wünsche allen, die es nachkochen, einen guten Appetit. Lasst es euch schmecken!


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