«Neuigkeiten aus der Agentur»

Abenteuer Island – Tag 2, zuviel zum Erzählen

Heute hatten wir mit Hlynur, dem Inhaber unserer isländischen Partner Firma eine Superjeep Tour unternommen. Das war so großartig, dass sich das Erlebnis erst einmal setzen muss bevor ich dazu schreiben kann.
Deswegen bringe ich euch nur schnell auf den neuesten Stand was uns noch so passiert ist.

Aktuell ist in Reykjavik das Iceland Airwaves Festival, was wir irgendwie gar nicht realisiert hatten. Außerdem wurde spontan aus unserem für Sonntag geplanten kurzen Whale Watching Ausflug eine ganze Tages Tour.

Das bedeutete für ein paar einschneidende Änderungen:
1. Wir wollen natürlich etwas vom Festival mitbekommen
2. Wir mussten unseren Mietwagen umbuchen und es geht erst Montag los in den Süden
3. Aufgrund des Festivals ist es quasi unmöglich spontan ein Zimmer in Reykjavik zu finden um bis Montag bleiben zu können

Das Ergebnis sieht so aus: Mietwagen umbuchen war kein Problem. Tickets für das Festival sind ausverkauft, aber Tickets für das große Sigur Ros Konzert am Sonntag konnten wir klar machen und mit unverschämt viel Glück haben wir, trotz Festival, auch ein Apartment mitten in der City klar gemacht und müssen so nicht draußen schlafen. Es lebe das Internet!

Alles ist gut und bleibt spannend. Den Erlebnisbericht Superjeep Tour gibt es morgen sobald ich Muse hatte und Zeit ihn zu schreiben.

Dingle Way – Der letzte Abend, Irish Storytelling

Abends waren wieder im Grapevine Hostel. Nach einer erholsamen und erfrischenden Dusche zogen wir los um im Dingle Diner etwas zu essen. Wie schon fast üblich hatten wir alle Burger und sie waren grandios! Eine uneingeschränkte Empfehlung wert.
Danach gingen wir wieder zu Dick Macks um unseren Abschied von der grünen Insel angemessen zu begehen. Wir waren alle ziemlich gerädert und wollten schnell wieder ins Hostel und die Füße hoch legen. Dort warteten gemütlche Couches und ein offener Kamin. Vor allem hätten wir unsere total durchnässten Schuhe ausziehen können, zwar hatten wir uns Mülltüten über die Socken gezogen um wenigsten trockene Füße zu haben, aber wirklich angenehm war diese Lösung natürlich nicht.
Aber, ersten kommt es anderns und zweitens als man denkt…

Wir betraten den Pub und alles machte den Anschein als würde es ein öder Abend werden. Nur wenige Menschen waren im Laden und keinerlei Musik lief, noch nicht einmal vom Band.
Wir tranken eine Runde und hatten eine kurze Unterhaltung mit einem gut betrunkenen Local, der sich freundlich mit uns über unsere Herkunft und seine Frau unterhielt, die ihm eigentlich nicht erlauben wollte abens im Pub abzuhängen. Als sein Handy klingelte und sie ihn nach Hause diktierte bestellte er sich aus Trotz ein weiteres Pint, leerte es in schnellen Schlücken und wankte nach einem freundlichen Gruß in unsere Richtung aus dem Pub.
Dies nahmen wir auch als eine Art Aufbruchssignal, wollten unsere Gläser noch gemütlich leeren und uns dann auf dem Weg ins Hostel machen um vor dem Kamin noch einen kleinen Absacker zu trinken.
Doch dann tauchte Sean auf. Ein 40 bis 50-jähriger Ire mit freundlichem Gesicht, kurzen dunklen Haaren in einem blauen, legeren Hemd.
Sean kam zur Bar und wollte zwei neue Pints Guiness, leider war der Barkeeper kurz eine rauchen und so wartete Sean. Nach einer kurzen Unterhaltung mit zwei jungen Typen an der Bar wurde ihm wohl die Zeit zu lang und er zapfte sich kurzerhand seine Pints selbst. Als Erklärung teilte er den anderen Gästen im Raum, die den Vorgang interessiert und amüsiert verfolgten, mit, dass dies schon Ok sei, er gehöre zum Inventar.
Der Barkeeper kam zurück und nahms mit Humor. Dabei wurde Sean auf uns aufmerksam. Eine Gruppe typischer Deutscher Outdoor Touristen in Funktionskleidung (sowas trägt kein Local). Er fragte uns interessiert wo wir her kämen und als wir ihm sagten, dass wir Deutsche seien, gab er ein Broken Deutsch von sich, die nicht einmal schlecht waren. Von unseren anerkenenden Worten wohl angespornt erzählte er uns anschließend in bester irischer Geschichtenerzähler Tradition, wo er sein Deutsch gelernt hätte. Ich versuche die Geschichte so wieder zu geben, wie ich sie verstanden habe, und wie ich mich daran erinnere.

Es war Ende der 70’er Jahre, Irland ging es wirtschaftlich sehr schlecht und viele junge Iren gingen im Sommer für einige Monate ins Ausland um zu arbeiten. Sean hatte von der Kunsthochschule in Dublin einen deutschen Freund, der ihn zu sich nach Köln eingeladen hatte und so nahm er ihn beim Wort und schlug kurzer Hand bei ihm auf. Dummerweise war dieser aber gerade im Urlaub und konnte ihm so nicht wirklich helfen. Seine Mitbewohner – es war wohl so etwas wie eine Künstlerkomune – erlaubten Sean aber für eine Nacht dort zu schlafen. Am nächsten Morgen brach er dann zu einem kleinen Ort in der Nähe auf, wo es eine Fabrik gab in der er hoffte Arbeit zu finden. Dort kam er auch in der Komune unter. Allerdings wurde ihm der Job vor der Nase weggeschnappt und als er zurück zu seiner Bleibe kam war diese von der Polizei geräumt worden. Nun stand er ohne Gepäck und Geld da und ihm blieb nur übrig nach Köln zurück zu gehen und dort wieder um ein Bett zu bitten. Am nächsten Tag wollte er die Irische Botschaft aufsuchen. Seine Pechsträhne hielt an, denn man schickte ihn nach Düsseldorf. Dort stellte sich heraus, dass sich hier nicht die irische, sondern die britische Botschaft befand. Dort wollte man ihm nicht helfen, bot ihm aber mit typisch britischer Freundlichkeit eine Tasse Tee an.
Sean aber, damals nach eigener Aussage, jung und sehr irisch, verabschiedete sich mit den “I’am irisch. I’am drinking pints of Guinness and no fucking English tea!”
Tags drauf machte er sich auf dann nach Bonn zur echten irischen Botschaft auf. Die Fahrt dorthin kostete sein letztes Geld, doch in freudiger Erwartung freundlicher Menschen die ihm helfen würden betrat er die Botschaft seines Heimatlandes.
Umso größer die Überraschung, als er dort auf einen verknöcherten Bürokraten traf, der ihm mitteilte, er könne ihm nur helfen, wenn jemand für Sean in Irland auf einem Polizeirevier Geld hinterlegen würde. Da Seans Vater gerade im Krankenhaus war und er keine anderen Menschen hatte, die dies hätten für Ihn tun können – tat es dem Bürokraten Leid und er wollte Sean wieder weg schicken, da dieser aber nicht einmal mehr Geld für die Fahrkarte zurück nach Köln hatte bat er den Beamten ihm doch wenigstens die paar Pfennig für eine Fahrkarte zu geben. Nach einigem bekam er die Karte im Wert von 70 Pfennig. Dafür sollte er aber seinen Pass da lassen, damit sichergestellt wäre, dass er auch zurück komme um seine Schuld zu begleichen.
Daraufhin rollte das Ticket ganz klein zusammen und sagte dem Beamten, dass er es sich gerne in den Hintern stecke könne, falls es da überhaupt rein passe, so eng wie er sei.
Etwas niedergeschlagen kehrte er nach Köln zurück, dort kam ihm der Zufall zu Hilfe, zurück in seiner Bleibe hörte er einen Menschen laut fluchen und schimpfen.
es stellte sich hereaus, dass in einem Raum die Fliesen von der Wand gekommen waren. Der Fluchende fragte Sean ob er den Schaden reparieren könne, dieser sagte spontan Ja ohne eine Ahnung zu haben wie man Fliesen an Wände bekommt.
Die Hausgemeinschaft beschloss, dass Sean sein Glück versuchen solle, schließlich dachten sie, er wisse wovon er rede. Sean selbst hatte sich gedacht, dass er mit der Anleitung auf dem gekauften Fliesenkleber schon irgendwie hinkommen würde. Dummerweise hatte er nicht bedacht, dass diese dort auf Deutsch geschrieben stehen würde. Und Sean konnte kein Deutsch.
Am Ende hatte er es dann mit praktischem Verstand hinbekommen, er wurde bezahlt und durfte in einem momentan freien Zimmer wohnen. Dieses gehörte dem Sohn von Günther Grass und war ganz in schwarz gestrichen und mit Hammer und Sichel, sowie Ché dekoriert.

Das für uns besonders witzige an der Story war die Tatsache, dass sie quasi in Hannos Heimatregion spielte.
Nach dieser sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Episode tranken wir noch 1-2 Pints und gingen zurück ins Hostel.
Dort trafen wir auf John, der gerade Dienst hatte und gelangweilt vor dem Kamin saß und in seinen Laptop starrte.
Es entwickelte sich ein Gespräch, wir tranken zusammen und unsere verbliebenen Whiskye Vorräte leer. Auf die Frage welchen Whiskye er gerne hätte antwortete er, “den irischen”. Was auf den ersten Blick vielleicht wenig kurios klingt, da wir aber nur irischen dabei hatten haben wir wohl etwas dämlich aus der Wäsche geschaut. Er klärte uns dann auf, dass er damit den Jameson meinte, da kein Ire jemals Tulamore Dew trinken würde. “Did you ever see an Irishman drinking Tulamore? Expect in a commercial?” Damit machte er uns unmissverständlich klar, dass ein Ire der etwas auf sich hält Tulamore maximal zum putzen seiner Toilette oder Fenster benutzt.
Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, außerdem gab er uns eine kurze Geschichtsstunde und diskutierte mit mir über die Keltische Kultur.
Neben seiner Weisheit über den Whiskye klärte er uns noch über zwei weitere wichtige Dinge auf: 1. Deutsche Mädels seien am leichtesten zu haben und 2. Französinnen seien die besten. Auf die Frage wie er darauf komme, meinte er nur: “Working in a hostel is just drinking, smoking an sex.”
Der Abend nahm ein jähes Ende als er uns einen Hot-Whiskye servierte. Ein Heißes Getränk aus Zimt, Zitronen, Nelken, Honig, heißem Wasser und Whiskye.

 

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Incentive Reisen nach Island – schöne Idee. Aber wie?

Mitte letzten Jahres entschlossen wir uns, unser Angebot um Premium Incentive Reisen zu interessanten und spannenden europäischen Destinationen zu erweitern. Dabei spezialisieren wir uns im Kern auf Nordeuropa. Den Anfang machten Irland und Schottland. Folgen soll Island.

 

Und da ich mich schon immer für Island interessiert habe übernahm ich gerne die Projektleitung zur Erstellung eines Island-Programmes für unser Angebot.

Nachdem meine erste euphorische Freude hierüber etwas nüchterneren Realismus gewichen war und ich zu realisieren begann, dass ich außer rudimentären geografischen Kenntnissen und ein paar romantischen Vorstellungen im Grunde keine Ahnung vom echten Island habe, setzte ich mich in einer ruhigen Stunde mit einem weißen Blatt Papier an meinen Küchentisch, kochte mir eine Tasse Tee und machte mir ein paar grundlegende Gedanken wie ich das Island Projekt zu einem guten Abschluss bringen kann.

Eines war mir von vornherein klar. Am Ende meiner Arbeit werde ich, wohl nicht um einen Besuch im Land der Gletscher und Vulkane umhin kommen. Worauf ich mich natürlich schon besonders freue. Vorher steht eine ordentliche Vorbereitung auf dem Plan. Klassische Literatur und Internet Recherche, um die Highlights zu identifizieren, dann einen Reiseplan erstellen und natürlich verlässliche Partner vor Ort suchen.

Doch vor den Partnern in Island ist es mir gelungen unseren Experten für Outdoor-Events, den guten Theo mit ins Boot zu holen. Er wird das Island Projekt mit Blick auf Individual-Reisende in seinem Blog www.hoppraus.de aufarbeiten und steht mir dadurch als Mitstreiter zur Verfügung.

 

Inzwischen haben wir die ersten beiden Schritte hinter uns. Bzw. besser gesagt begonnen. Erste Recherchen sind abgeschlossen und umso mehr ich mich einlese umso spannender wird das Projekt für mich. Außerdem konnte ich auf einem Workshop von Promote Iceland wertvolle Kontakte knüpfen.

Wir sind also auf einem guten Weg und ich bin gespannt was uns erwartet und was am Ende dabei an neuen, spannenden Programmen heraus kommt.

Ich werde euch natürlich hier im Blog über alles auf dem Laufenden halten.

 

Hier noch eine Linkliste zu lohnenden Internetquellen:

Stummfilm „Metropolis“ musikalisch neu interpretiert im Filmhaus Saarbrücken

„Metropolis – Ein Film- und Musikevent im Stil der 20er Jahre“ wird präsentiert von der Agentur
Erlebnisraum
und dem Musikerensemble “Black&White Stories“ in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken und der Manufaktur der schönen Dinge und mit freundlicher Unterstützung der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Kultusminister Commerçon Schirmherr des Events im 20er-Jahre Stil

Schirmherr des Film- und Musikevents ist der Minister für Bildung und Kultur, Ulrich
Commerçon
, der sein Kommen bereits zugesagt hat.

Noch 3 Tage bis zum Saarcamp 2012

Das Saarland entert die Barcamp-Szene

Mit 100 Anmeldungen pro Veranstaltungstag übertrifft das dritte Saarcamp alle Erwartungen

Am 5. und 6. Mai 2012 veranstaltet am HTW-Campus Rotenbühl Saarbrücken eine handvoll Saarländer zum dritten Mal eine Unkonferenz für Web-Affine. Erstmals wird bei den Anmeldezahlen die Hunderter-Marke geknackt. Und auch die Veranstaltung selbst, wird für einige Überraschungen sorgen.

Das kleinste Flächenland der Republik wird in der Regel kaum beachtet. Platzt nicht gerade die erste Jamaika-Koalition oder zeigt ein Merian „Saarland“ dessen schönsten Seiten, kann das Land trotz Lyoner (Fleischwurst in Ringform der dem Saarländer als Wahrzeichen dient) kaum locken. „Heinz Becker“ und Oskar Lafontaine haben ihren Popularitätszenit überschritten, mit der Kohle geht es bergab und selbst die Nähe zu Frankreich ist ein alter Hut. So konnte sich fast unbemerkt, innerhalb von drei Jahren, eine starke Social-Media-Szene an der Saar entwickeln, die immer größere Kreise zieht und aus deren Mitte subversive Projekte entstehen. Die Verbindung aus medialer Vernetzung und regionaler Nähe – gefestigt durch regelmäßig stattfindende Onliner-Stammtische – ließ zum Beispiel den rein über Social Media beworbenen TOUGHRUN oder das erste rein über crowdfounding finanzierte Hiphop-Album entstehen.

Ein saarländisches Barcamp hat da gerade noch gefehlt. Die aus dem Silicon Valley stammende Nichtkonferenz scheint wie maßgeschneidert für ein Völkchen, das sich seit Jahrzehnten, trotz ökonomischer Zwänge, standhaft weigert, mit dem benachbarten Rheinland-Pfalz zusammenzuschließen. Der Saarländer an sich macht sein eigenes Ding. Kaum verwunderlich also, dass die Unkonferenz nicht, wie überall sonst auf der Welt, „Barcamp“ heißt, sondern eben „Saarcamp“. Auch inhaltlich weichen die Veranstalter ein wenig von den üblichen Barcamp-Gebräuchen ab: So wurden im letzten Jahr auch Sessions begeistert angenommen die rein gar nichts mit Netzkultur, sondern beispielsweise mit Gleitschirmfliegen zu tun hatten. Und in diesem Jahr wird am Samstagabend nicht nur geschwenkt (das ist die saarländische Variante des Grillens), sondern auch eine Party mit Überraschungseffekten gefeiert. Zu den Einzelheiten schweigen sich die
Veranstalter aus. Doch dass unter anderem die Agentur Erlebnisraum, bekannt für ihre Krimidinner und 20er-Jahre-Parties, Sponsor des Saarcamps ist, lässt vermuten, dass Herren mit Hosenträgern und Damen mit Dekolleté gesichtet werden könnten.

Über 100 angemeldete TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland an beiden Tagen sprechen für das Konzept, ebenso das Aufgebot an Sponsoren. Neben der Agentur Erlebnisraum ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Hauptunterstützer des Saarcamps, indem sie kostenlos ihre Räume am Campus Rotenbühl zur Verfügung stellt. Das traditionsreiche saarländische Unternehmen Villeroy & Boch zeigt mit seinem Sponsoring und über 16.000 „Gefällt mir“-Angaben auf Facebook, dass es im Web 2.0-Zeitalter angekommen ist. Damit das saarländische Motto „Hauptsach gudd gess, geschafft hann mir schnell“ umgesetzt werden kann, sorgen Dean & David (St.Johanner Markt Saarbrücken) mit ihrem Catering für die mittägliche Verpflegung aller Teilnehmer.

Regionale Unternehmen aus verschiedenen Branchen haben ihre Unterstützung zugesagt: der Internetregistrar KEY-SYSTEMS, die Internetagentur MOLTOMEDIA, die Rechtsanwaltskanzlei Marcus Dury, die Social-Media-Berater ting im Netz, die IT-Strategen Bach & Mailänder, die Fotogeschenke-Hersteller personello sowie die Online-Marketeers ProcMas Consulting. Als einzige nicht-saarländische Sponsoren haben die Zweibrücker „Schneemenschen“ Mut bewiesen und unterstützen ebenso das Barcamp im Saarland. Und für diejenigen die beim Saarcamp nicht dabei sein können wird die Bildungsplattform YOUPEC in Zusammenarbeit mit concepTV die Aufzeichnung aller Sessions übernehmen.

Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung auf www.saarcamp.de.

Saarcamp – die saarländische Version des Barcamp

  • Datum: Samstag, 5. Mai/ Sonntag, 6. Mai 2012
  • Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Campus Rotenbühl
  • Details: Ein Barcamp ist eine offene Tagung, die davon lebt, dass die TeilnehmerInnen
    Ablauf und Inhalte selbst entwickeln.
  • Themen der digitalen Gesellschaft stehen dabei im Mittelpunkt.

Infos und Anmeldung auf www.saarcamp.de

Kontakt:
Judith Rachel | Mail: judith.rachel@gmail.com
Fabian Theobald | Mail: fabian.theobald@googlemail.com
Web: www.saarcamp.de

Titanic Dinner – Ein Wort zur Veranstaltung

Darf man das Unglück anderer Menschen feiern? Kritik in diese Richtung wird gelegentlich laut. Deshalb ein Wort zu Intention und Gestaltung des Titanic-Dinners.

Grundsätzlich ging es uns nicht darum, den Untergang der Titanic oder gar den Tod so vieler Menschen zu feiern. Der 14. April 2012 ist der 100. Jahrestag nicht nur eines bedeutenden Ereignisses der internationalen Schifffahrt, sondern es jährt sich auch eine die Menschen allgemein bewegende Katastrophe, die im Gegensatz zu vielen anderen fast ebenso oder manchmal sogar noch schlimmeren Katastrophen bis heute im Gedächtnis geblieben ist und immer wieder zur Beschäftigung Anlass gibt. Auch unsere Veranstaltung will dazu ihren Beitrag leisten.

Über den Untergang der Titanic ist viel gerätselt und geschrieben worden. Der Untergang gehört sicher zu jenen bedeutenden Ereignissen der Weltgeschichte, die auf ganz besondere Weise die Menschen beeindruckt haben. Solche Ereignisse wollen erklärt und gedeutet werden, sie wollen aber auch mit Blick auf die Zukunft bewältigt werden. Das gelingt nur dann wirklich, wenn sich die Erklärungen an der Wirklichkeit und nicht an Wünschen orientieren. Wir fragen also, was ist in dieser schicksalhaften Nacht wirklich passiert? Wie sah der Alltag an Bord aus? Wir nutzen diese Veranstaltung, um auch hier unseren kleinen Beitrag zu leisten. Selbstverständlich nur in dem Rahmen, den der Charakter dieser Veranstaltung zulässt. Wir wollen an diesem Abend kein kritisches Seminar mit langatmigen Vorträgen darbieten. In kurzen Spielszenen und mit Kurzvorträgen unseres Schifffahrtshistorikers Dr. Dr. Matthias Trennheuser wollen wir diese und ähnliche Fragen beantworten. Dabei soll der schmale Grat zwischen „Info“ – also Information – und „tainment“ – also Entertainment nicht verlassen werden. Wenn es uns gelingt, ein wenig dazu beizutragen, falsche Deutungen und Legenden betreffs der Titanic anzusprechen und auszuräumen, dann ist das inhaltliche Ziel dieser Veranstaltung erreicht.

Eingeladen aber wird zu einem Dinner mit Unterhaltungswert. Und deshalb bildet der kulinarische Aspekt auch die Basis dieser Veranstaltung. Wir bieten Ihnen das außergewöhnliche Erlebnis, alle 11 Gänge des Menüs der Ersten Klasse der Titanic in historischer Reihenfolge zu genießen. Unser Partner Sternekoch Alexander Kunz kocht für Sie alle Gänge nach historischem Rezept, um so nah wie möglich an das Original heran zu kommen. Dort wo die Überlieferung ungenau oder vage ist, sei es dem Meister erlaubt zu improvisieren.

Wenn vom Untergang der Titanic die Rede ist, dann wird auch immer von den geradezu heldenhaft aufspielenden acht Musikern erzählt, die ihr Publikum bis zum bitteren Ende mit schwungvoller Ragtimemusik unterhalten haben. Auch an unserm Abend soll der Musik ein gebührender Platz eingeräumt sein. Denn natürlich hat die musikalische Unterhaltung nicht nur in den letzten Stunden der Titanic ihre Rolle gespielt. Keine Schiffspassage dieser Größenordnung ist ohne musikalische Untermalung denkbar. Was für eine Musik gespielt wurde und wie sie in diesem festlich luxuriösen Ambiente erlebt wurde, das kann bei uns an diesem Abend nachempfunden werden. Musik war zu allen Zeiten Ausdruck des Lebensgefühls und darum ist es gerade die Musik, mit der das Lebensgefühl einer vergangenen Epoche wieder zum Leben erweckt werden kann. Genießen Sie die Klänge einer vergangenen Zeit und lassen Sie sich von unserem Quintett, dessen Musiker Sie vielleicht vom bekannten saarländischen Revueorchester 1920 kennen, musikalisch verwöhnen.

Ein Wort noch zur Entstehung dieses exklusiven Events. Verantwortlich hierfür sind vier Menschen, deren unterschiedliche Talente und Professionen diese Veranstaltung ermöglichten. Einen klaren Initiator hat dieses Projekt im Grunde nicht. Zum einen war es Matthias Trennheuser, der aus seiner Leidenschaft für alles Maritime heraus Michael Hess und Julian Blomann darauf ansprach, dass man einen solchen Jahrestag wie diesen nicht einfach vorüber ziehen lassen dürfe. Zum anderen war es Peter Kinzer von der Veranstaltungsorganisation des Regionalverbandes Saarbrücken, der in einem Nebensatz während einer Besprechung die Bemerkung fallen ließ, dass man diesen Anlass nun wirklich nutzen sollte, um das opulente 11-gängige Menü noch einmal zum Leben zu erwecken. Von da ab dauerte es nicht mehr lange, bis aus einer Idee Realität wurde. Die Organisation und schauspielerische Gestaltung übernahmen Michael Hess und Julian Blomann, die Inhaber der in Dinnershows erfahrenen Eventagentur Erlebnisraum. Bei allen historischen Fragen, sowie der Recherche von Bildmaterial wurden Sie dabei von Matthias Trennheuser enthusiastisch unterstützt, der sich sogar bereit erklärte aktiv in der Rolle des Thomas Andrews den Abend mit zu gestalten. Die gastronomische Gestaltung, sowie die Gestaltung des festlichen Rahmens im herrlichen Saal des Saarbrücker Schlosses, übernahm selbstverständlich Peter Kinzer. Er war es auch, dem es gelang, den bekannten Sternekoch Alexander Kunz für das Projekt zu begeistern, sowie das Weingut Ökonomierat Petgen-Dahm und den Rilchinger Brunnen als Sponsor zu gewinnen und mit ins Boot zu holen.

Für uns alle Beteiligten liegen nun viele Monate Vorbereitungszeit hinter uns. Wir haben recherchiert, geplant, Texte geschrieben, Kostüme und Requisiten erstellt, alles um diesen einen Abend zum Leben zu erwecken. Dabei haben wir im Laufe der Arbeit an diesem Projekt viel Freude gehabt, viel Herzblut und Engagement investiert und so hoffen wir, unseren Gästen einen wahrhaft denkwürdigen Abend zu bieten mit einer Veranstaltung, die sowohl den Verstand als auch das Herz und alle Sinne anspricht. Wenn Sie am Ende mit mehr Wissen nach Hause gehen als Sie gekommen sind, mit Melodien im Ohr, die sie bis dahin noch selten – zumindest nicht in diesem Ambiente – gehört haben, wenn Sie alles in allem – um das vielleicht Wichtigste, nämlich die kulinarische Grundlage nicht zu vergessen – auch hier auf Ihre Kosten gekommen sind, dann war die Veranstaltung für Sie ein Erlebnis und für uns ein voller Erfolg.

Die Veranstalter

Links

Agentur Erlebnisraum unter den besten Adressen im Weiterbildungs-Web 2012

Auch 2012 wurde unsere Seite wieder von www.trainerlink.de zu einer der Besten Adressen im Weiterbildungsweb gewählt. Dazu gab es dann auch noch einen Eintrag über unsere Webseite im Sonderheft „Die besten Adressen im Weiterbildungs-Web 2012“ das in der März-Ausgabe von managerSeminare und im Internet erscheint.

Das Sonderheft „Die besten Adressen im Weiterbildungs-Web 2012“ gibt es auch hier zum Download: www.managerseminare.de/pdf/sup168-trainerlink.pdf

Herzlichen Dank an www.trainerlink.de

 

Unsere letzte Bewertung von trainerlink.de 2011 finden hier.

Seit Anfang dieser Woche ist die Anmeldung zum dritten SaarCamp möglich. Erwartet werden zu der zweitägigen Veranstaltung etwa 100 TeilnehmerInnen aus der Region und ganz Deutschland. Der Begriff SaarCamp leitet sich von BarCamp ab. Ein BarCamp ist eine offene Tagung – eine „Un-Konferenz“ – die davon lebt, dass Ablauf und Inhalte von den TeilnehmerInnen selbst entwickelt werden. Bei der Tagung dreht sich alles um die Themen Internet, Web 2.0, SocialMedia (Facebook, Twitter & Co.). Es werden vor allem Themen der digitalen Gesellschaft und die Entwicklung des Menschen in der Online und Offline-Welt behandelt. Das SaarCamp wird von einem Team webaffiner junger Leute als Non-Profit-Veranstaltung ehrenamtlich organisiert und die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir werden das Orga-Team bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung unterstützen und natürlich die Saarcamp-Party mitgestalten. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, ohne die ein Saarcamp nicht organisiert werden könnte.

Jeder ist herzlich willkommen das Saarcamp am 05./06-Mai 2012 mitzugestalten.

Weitere Infos und kostenlose Anmeldung

Saarcamp.de
Saarcamp-Blog aus Posterous
Saarcamp bei Twitter
Saarcamp auf Facebook

Über den Status der Organisation informieren wir natürlich auch regelmäßig in unserem Blog.

Wir verschicken alle Bestellungen die bis zum 22.12. (Donnerstag) bis 14.00 Uhr telefonisch oder per Internetshop bei uns eingegangen sind noch am selben Tag, so dass diese rechtzeitig bis Weihnachten bei Ihnen ankommen sollten.

Für ganz Kurzentschlossene empfehlen wir unseren Last Minute Gutschein. Dieser wird automatisch per Email verschickt, so dass alle Bestellungen sofort bearbeitet werden.

Telefonisch sind wir bis Donnerstag 22.12. um 18.00 Uhr zu erreichen. Per Email erreichen Sie uns auch noch bis zum 24.12. um 12.00 Uhr.

Bitte beachten Sie, nach Weihnachten haben wir bis zum 06.01.2012 Betriebsferien. Danach erreichen Sie uns wie gewohnt zwischen Montag und Donnerstags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitags zwischen 10.00 Uhr und 15.00 Uhr.

Nach langem Hin und Her und vielen technischem Ärger haben wir nun endlich einen Teamnewsletter.

Ihr als unsere Mitarbeiter bekommt automatisch einmal im Monat unsere aktuellen Blogeinträge und könnt so unproblematisch auf dem Laufenden bleiben.

Neben den öffentlichen Beiträgen gibt es interne nur für Mitarbeiter. Um diese lesen zu können braucht Ihr einen Benutzernamen und ein Passwort für den Blog.

Viele haben schon einen, manchen fehlt er noch. Wem er fehlt meldet sich einfach bei Julian, der schaltet euch frei.

Ebenso bei irgendwelchen Problemen bei Julian melden.

Abmelden vom Newsletter könnt ihr euch ganz einfach über den Abmelde-Link, der in jeder Email steht, die automatisch an euch versandt wird.

Ich hoffe Ihr lest fleißig den Blog, kommentiert und inspiriert uns.


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