«Neuigkeiten aus der Agentur»

Es wird wieder Zeit für neue Rezepte. 🙂 Gerade probiere ich sehr gerne Neues mit asiatischen Zutaten aus.

Zutaten für 4 Personen

6 große Kartoffeln
Sesamkörner
2 EL Butter
1 Broccoli
1 Zwiebel
500g Hackfleisch gemischt
3 Hände Sojasprossen
300ml Milch
3 EL Sojasoße
1 TL Currypaste gelb
etwas Salz und Pfeffer

Zuerst die Kartoffeln in Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Währenddessen die Zwiebel klein schneiden und mit dem Hackfleisch schön goldbraun anbraten. Nun noch den Broccoli in kleine Röschen schneiden und ebenfalls kurz kochen. Die Milch in die Pfanne zum Hackfleisch geben und die Currypaste darin auflösen. Sobald der Broccoli fertig ist, kann er ebenfalls mit in die Pfanne. Direkt in der neuen Soße wenden und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Sojasoße und die Sprossen dazu geben und alles wenden.

Die Kartöffelchen müssten jetzt gar sein. Nun also das Wasser abgießen und die Kartoffelstückchen in eine neue Pfanne mit Butter etwas anbraten. Nun noch den Sesam darüber streuen und darauf achten, dass an den Kartoffeln auch genug Sesam hängen bleibt. Noch mit Salz etwas nachwürzen et voilá schon ist das Essen fertig.

Geht richtig fix und hat super gut geschmeckt. 🙂

Rezept Bandnudelpfanne mit Hackfleisch, Zucchini und Tomaten

Heute gab es bei uns mal wieder ein leichtes, sommerliches Gericht, das leicht zu verdauen ist.

Zutaten für 4 Personen

2 mittelgroße Zucchini
2 große Tomaten
500 g Hackfleisch
700 g Bandnudeln
1 kleine Zwiebel
ca. 80 ml Wasser
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Fischsauce (aus dem Asialaden)

Zu aller erst das Nudelwasser aufsetzen und den Deckel auf den Topf legen, sodass das Wasser schneller kocht.
In der Zeit das Hackfleisch mit einer klein geschnittenen Zwiebel anbraten. Während das Hackfleisch anbrät, die Zucchini in Scheiben schneiden und diese dann nochmals vierteln. Währenddessen das Hackfleisch in der Pfanne immer wieder wenden und große Brocken zertrennen.

Hat das Hackfleisch eine schöne braune Farbe, anfangen mit Paprikapulvber (edelsüß oder scharf), Salz, Pfeffer, etwas Kurkuma und etwa einem Esslöffel Currypulver würzen und alles gut vermengen. Dann noch ein kleiner Schluck Wasser dazu geben.

Nun müsste das Nudelwasser bereit sein und die Bandnudeln können gekocht werden.

Jetzt kann man anfangen die Tomaten in kleine Stücke zu schneiden. Dann die Zucchinistücke in die Pfanne zum Hackfleisch geben und mit dem Hackfleisch und dem entstandenen Sud vermischen. Wenn zu wenig Flüssigkeit da ist, ruhig noch etwas Wasser dazu geben. Das Ganze etwas köcheln lassen.

Kurz bevor die Nudeln gar sind, die Tomatenstücke ebenfalls in die Pfanne dazu geben und unterrühren. Sobald das geschenhen ist und die Nudeln gar sind, das Wasser der nudeln abgießen und die Nudeln mit in die Pfanne geben. Direkt etwas paprikapulver drüber streuen und nun alles gut vermengen, sodass der entandene Sud auch an den Nudeln klebt.

Am Ende nochmal kurz abschmecken. Ich habe zum Abschluss mit Fischsauce aus dem Asialaden gewürzt. Hierbei ist vorsich geboten: Die Soße ist von Grund auf sehr salzig! Und nicht erschrecken, der Geruch ist sehr gewöhnungsbedürftig. Schmeckt aber lecker. 🙂

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Viel Spaß beim nachkochen und guuuuuuten Appetit.

Rezept Schupfnudelpfanne mit Hackfleisch, Mais, Möhren, Sellerie & Zucchini

Es ist lange her, dass ich hier ein Rezept online gestellt habe. Das Essen heute darf ich euch aber einfach nicht vorenthalten. Zubereitungszeit war etwa 30 Minuten.

Zutaten für 4 Personen:

500 g Schupfnudeln (1 Packung)
500 g Hackfleisch (gemischt)
2 Möhren
1 groß Zucchini
1 Dose Mais
1/2 Sellerie
Paprikapulver edelsüß, Pfeffer
Sojasoße

Das Hackfleisch anbraten, in der Zeit den Sellerie in Würfel und Möhren in Scheiben schneiden. Wenn das Hackfleisch fast ganz angebraten ist, den Sellerie dazu geben und mit anbraten. Kurze Zeit später auch die Möhren. Direkt anfangen mit Sojasoße, Paprikapulver und Pfeffer zu würzen.
Dann kommt auch schon der Mais dazu und wenn der Sellerie fast weich ist direkt auch die Schupfnudeln. Je nach Geschmack noch etwas Wasser hinzufügen, da Sojasoße alleine sehr salzig ist. Wenn alles etwas vor sich hinbruzzelt, schnell die Zucchini klein schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Achtung: Je dünner ihr die Zucchini schneidet, desto schneller ist sie gar. Labbrige Zucchini ist einfach nicht lecker, ein bisschen Biss müssen sie schon haben.

Zum Schluss alles nochmal kurz vermengen, etwas frisch gepflückte Petersilie fürs Auge drüber streuen und heiß servieren.

Als Nachtisch gab es dann die Rote Grütze mit heißem Vanillepudding und Knusperkugeln.

Viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit.

Krimischreiben in Italien – am 7. Tag ist alles vorbei

Heute war der letzte Kurstag und meine Geschichte kam als allerletzte dran. Ich war beim Vorlesen entsetzlich aufgeregt, dabei habe ich schon oft vor Publikum gesprochen. Diesmal war es aber etwas anderes, ich habe meine eigene Kurzgeschichte vorgelesen und gehofft, dass die anderen mir meine Nervosität nicht allzu sehr anhören. Aber sowohl die Reaktion der anderen Kursteilnehmer als auch der Dozenten war überwiegend positiv. Die Geschichte hat ein paar formale Fehler, die Perspektive ist nicht ganz richtig eingehalten, aber sowohl der Grundaufbau, als auch der Plot sind stimmig, die Auflösung verständlich und die Geschichte entspricht insgesamt dem richtigen Schema. Ich bin sehr stolz über das Lob und erleichtert, dass ich es wirklich hinbekommen habe!

Bevor ich meinen Reisebericht abschließe möchte ich unbedingt noch Danke sagen, den Organisatoren, Caterina und Georg, die alles dafür gegeben haben, uns eine richtig schöne Woche zu machen, unseren Dozenten Bernhard und Robert, für alles, was sie mir in so kurzer Zeit beigebracht haben, für ihre Kritik und ihre allzeit offenen Ohren, Danke an Frau Fricke, die mich zu diesem Kurs überredet hat und an alle anderen Kursteilnehmer, für die interessanten Gespräche und natürlich die unvergesslichen Nächte in der Rokkabar!

Und hier ist meine fertige Kurzgeschichte:

Ein Ausflug

Wenigstens hatte es endlich aufgehört zu regnen. In den trüben Pfützen spiegelten sich die grob verputzen Backsteinmauern des halbfertigen Hofes, der im warmen Licht der Abendsonne still und leblos wirkte. Ein riesiger, aufgeweichter Komposthaufen direkt an der Hauswand und einige vor sich hin rostende Gerätschaften verstärkten den Eindruck von unverborgener Achtlosigkeit.

Dass am ersten halbwegs sonnigen Abend ausgerechnet ein Ausflug in einen Landwirtschaftsbetrieb auf dem Plan stand, konnte keinen der Teilnehmer richtig begeistern. Aber angeblich sollte es dort spannender sein, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Das jedenfalls hatte der Kursleiter mit einem Augenzwinkern versprochen, und so waren am Ende doch alle mitgekommen. Jetzt standen sie hier, auf dem schlammigem Vorplatz des Hofes, und sowohl dessen Besitzer als auch die angekündigte Spannung ließen auf sich warten.

„Signor Torelli sollte eigentlich längst hier sein“ betonte Georg Simader, der Organisator des Ausflugs, mittlerweile zum dritten Mal, „aber er ist auch nicht unbedingt für seine Zuverlässigkeit berühmt. Ich geh kurz telefonieren, schaut ihr euch doch einfach schon mal ein bisschen um!“ Mehr oder weniger lustlos trabten die Kursteilnehmer in verschiedene Richtungen davon, dabei hätten sie alle ihre Zeit eigentlich viel lieber anders genutzt. Morgen sollten die Kurzgeschichten fertig sein und die Wenigsten hatten überhaupt mehr als ein Drittel der vorgeschriebenen Textlänge erreicht, von Überarbeitungen, schlüssigen Charakterbeschreibungen und ausgefeilten Dialogen ganz zu schweigen. Natürlich hatte niemand erwartet, dass man in einer Woche wirklich einen packenden Krimi zustande bringen könnte. Aber die Schwierigkeit, in wenigen Tagen eine Kurzgeschichte auf Basis der bisherigen Erlebnisse vor Ort zu konstruieren, hatten sie alle unterschätzt. Und statt jetzt wenigstens an ihren rudimentären Textfragmenten weiterarbeiten zu können, hatten sie sich zu dieser Besichtigung eines sogenannten Agriturismo überreden lassen, mit dem Ergebnis, dass der Besitzer offensichtlich nicht an einer Führung interessiert war, und sich stattdessen alle nasse Füße holten.

„Ich hab schon überlegt, einfach gar nichts abzugeben, bevor ich mich vor allen blamiere.“ Mit dieser Bemerkung wollte Daniela, eine elfengleiche Blondine im pinkfarbenen Regencape, nur erreichen, dass der Angesprochene sie sofort vom Gegenteil zu überzeugen versucht. Aber Philipp, ein ambitionierter Autor, in dessen Wohnung mehrere Schubladen voller unfertiger Entwürfe vor sich hin staubten, war selbst viel zu sehr in Gedanken und reagierte deswegen nur mit einem gemurmelten „Ach was. Das wird schon noch.“, einer für Daniela in höchstem Maße unbefriedigenden Antwort. Isabelle, die einige Meter hinter den beiden her stapfte, und in ihren zu engen Riemchensandalen die tieferen Pfützen zu umgehen versuchte, verdrehte die Augen und schnaubte kaum hörbar. Ihr ging der ganze Kurs auf die Nerven, von dessen Teilnehmern sie erheblich mehr Tiefgang, Vorbildung und Schreiberfahrung erwartet hätte. Als erfahrene Anwältin hatte sie ja schon mit einigen Stümpern zu tun gehabt, aber wer sich heutzutage alles anmaßte, schreiben zu können, das war einfach lächerlich. Um sich nicht weiter über das Anerkennungsgebettel dieser aufgetakelten Möchtegern-Barbie aufregen zu müssen, bog Isabelle vom aufgeweichten Kiesweg in einen Gemüsegarten ab, an dessen Rand mehrere große Rosmarinbüsche im Abendlicht rötlich glänzten.

Isabelle wollte sich zwischen den duftenden Zweigen gerade eine Zigarette anzünden, als ihr Blick an einem Schuh mitten in den Beeten hängen blieb. Was war das hier bloß für ein heruntergekommener Laden, wenn sogar im Gemüsegarten Müll herumlag? Der Schuh lag auf der Seite, die Sohle Isabelle zugewandt, und das Beet davor war zerwühlt. Hier gab es ja angeblich immer wieder Probleme mit Wildschweinen, aber Schuhe schleppten die doch für gewöhnlich nicht durch die Gegend. Nach ein paar Schritten in den Garten erkannte sie schließlich, dass der Schuh durchaus nicht alleine im Beet lag und ihr erster Gedanke war „Oh nein, was soll das denn jetzt?“ Das sollte vermutlich eine Leiche darstellen, schlammig, eindeutig unecht, und auch noch schlecht drapiert. Die Beine waren in derart unnatürlichen Winkeln geknickt, dass sie nur die Stoffbeine einer billigen Schaufensterpuppe sein konnten, der Oberkörper war vollkommen unrealistisch eingedellt und der größte Teil des Kopfes eine blutige Masse ohne erkennbare Form. Nichtmal das Blut sah auch nur halbwegs echt aus. War das etwa die unerwartete Spannung, von der Georg auf dem Weg hierher gesprochen hatte? Isabelle fand das mehr als albern, wollte aber nicht als Spielverderberin dastehen und rief deswegen nach den Anderen, wenn auch ziemlich halbherzig. „Kommt mal alle her, ich hab hier was gefunden, ihr werdet es nicht glauben…“
Philipp und Daniela waren als erste da und schauten neugierig Richtung Beet. „Was soll das denn sein? Eine Leiche?“ Philipp war ebenso wenig beeindruckt von dieser Inszenierung. Daniela allerdings riss erschrocken die Äuglein auf „Ist die etwa echt?“ „Natürlich nicht, was denkst du denn?“ entgegnete Isabelle, genervt von so viel, vermutlich nur teilweise aufgesetzter Naivität. „Ein Kurs voller angehender Krimiautoren auf der Suche nach Inspiration besucht einen per se völlig unspannenden Hof und plötzlich liegt da aus heiterem Himmel eine Leiche rum, was für ein Zufall.“ In Gedanken ergänzte sie noch „du Hohlbrot“ und fand diese ganze Chose zunehmend überflüssig. Aber was hatten sie auch erwartet, nach ihrem Gekicher und Geflachse über angebliche Leichen, gegenseitige Mordgedanken und diesem permanenten Gerede über Bösartigkeit und Niedertracht. Da mussten sich die Organisatoren ja fast schon genötigt fühlen, ihnen so eine armselige Vorstellung zu bieten.

Philipp hatte mittlerweile zusammen mit anderen Männern aus dem Kurs die angebliche Leiche genauer in Augenschein genommen und bemerkte „Aus der Nähe sieht es noch unechter aus!“ Trotzdem hatte sich schon fast alle Teilnehmer im Gemüsebeet eingefunden, und je nach Interessenlage wurde über die Albernheit der ganzen Situation gelästert oder der Schlamm an den Schuhen verflucht, während die Überambitionierten natürlich das unmittelbare Umfeld nach den Spuren des Verbrechens durchkämmten. „Also ich find das ne coole Idee, ich hab mich im ersten Moment total erschrocken!“ Daniela tippte mit der Spitze ihres rosa Turnschuhs den unförmigen Torso an. Eine Wolke aus schwarz glänzenden Fliegen erhob sich brummend vom dunkelrot verkrusteten Gesicht des Toten. Für einen Augenblick wurde es still, dann wischte Philipp die aufkommende Irritation mit einer heftigen Geste beiseite. „Das ist bestimmt Hackfleisch oder so, damit es echter wirkt, das hat die Fliegen angezogen. Die haben sich da schon ein bisschen Mühe gemacht, um uns zu schocken.“ Die Anderen lachten verunsichert und Daniela trat nochmal gegen den schlammbedeckten Oberkörper, sogar etwas fester als beim ersten Mal. „Jetzt seid nicht albern!“ Philipp hatte langsam genug von diesem Unfug. „Ihr wollt blutrünstige Geschichten schreiben und lasst euch von einer lächerlichen Puppe erschrecken? Schaut her, die lässt sich ganz einfach hochheben und die Haare sind bestimmt nur eine billige Perücke!“ Zum Nachweis zog er beherzt an den schmutzigen schwarzen Haaren, aber der schwere Körper ruckte und schmatzte nur im rotbraunen Schlamm. Philipp kam durch den unerwarteten Widerstand ins Rutschen und plumpste neben der Leiche in die aufgewühlte Erde. Zwischen seinen Fingern klebten ausgerissene Haare mit entsetzlich echten Haarwurzeln. Wenige Sekunden später wurde schließlich auch Georg Simader von gellenden Schreien an den Ort des Geschehens gerufen.

Der Commissario schüttelte fassungslos den Kopf. Er konnte einfach nicht glauben, was hier los war. Die Spurensicherer standen unschlüssig herum und Simader jammerte ihm seit mehr als einer Viertelstunde die Ohren voll, dass es ihm so schrecklich leid tue, und wirklich niemand mit Absicht etwas zerstört habe, aber er hätte ja nicht ahnen können, was hier passiert sei. Keiner der Teilnehmer hätte jemals zuvor eine echte Leiche gesehen, außerdem hätten sie seit Tagen über Mordfälle gewitzelt, da wäre es doch kein Wunder, dass sie den Toten für eine Attrappe gehalten hatten. Die Augen des Commissario verengten sich. „Sie haben den Tatort vollkommen zertrampelt, hier wird keine einzige vernünftige Spur mehr zu finden sein! Außerdem wurde der Tote auch noch bewegt und es haben sich mindestens drei Leute in unmittelbarer Nähe übergeben! Das ist ein einziger Alptraum! Was soll ich denn hier noch ermitteln?“ Simader senkte betroffen den Blick. „Ich kann gar nicht sagen, wie unglaublich unangenehm mir das…“ „Unangenehm?!“ fuhr ihm der Commissario dazwischen. „Sie finden das also unangenehm? Signor Torelli wurde vielleicht an dieser Stelle ermordet und die Wahrscheinlichkeit, dieses Verbrechen jemals aufzuklären geht praktisch gegen Null, weil Sie diese bescheuerten Dilettanten hier Detektiv spielen lassen! Jetzt schaffen Sie mir endlich diese Idioten aus den Augen und wehe irgendjemand schleppt auch nur den kleinsten Stein vom Tatort weg, dann lasse ich Sie und Ihren kompletten Kurs sofort einsperren!“ Simader war vernünftig genug, auf weitere Bemerkungen zu verzichten und sammelte seine derangierten Schäfchen ein, um sie zu ihren Unterkünften zu bringen und dann schnellstmöglich die Abreise zu organisieren. Er ahnte schon, dass dies wohl sein letzter Krimikurs in Farnese gewesen war.

Am nächsten Abend, nachdem alle Teilnehmer weg waren, zu traumatisiert um sich an das Wort „Rückerstattung“ zu erinnern, saß der völlig erschöpfte Georg Simader zuhause in seinem bequemsten Korbstuhl, und ließ sich noch einmal vom Commissario am Telefon zusammenfalten. „Wir konnten so gut wie nichts herausfinden. Torelli wurde wahrscheinlich am Fundort erschlagen, aber nicht einmal das können wir mit Sicherheit sagen. So viele Feinde, wie dieser Mann hatte, könnte das hier praktisch jeder gewesen sein. Aber was der Regen an Spuren nicht weggespült hat, haben Sie und Ihre Hobbykriminologen erfolgreich vernichtet und dadurch echte Polizeiarbeit unmöglich gemacht. Ich hoffe Sie sind stolz auf sich!“ Georg legte das tutende Telefon mit einem Seufzer beiseite. Er nahm den Brief, der ihm in letzter Zeit so viel Sorge bereitet hatte, aus der Kommode. Der Brief, in dem eine absurd hohe Summe gefordert worden war, unterschrieben von Torelli. Er nickte kaum merklich und zerriss das Papier dann lächelnd in viele kleine Stücke.

 

Reispfanne mit Hackfleisch, Zucchini und Feta

Die Reispfanne ist ein eigentlich sehr einfaches Gericht. Der Reis benötigt die längste Garzeit. Deshalb ist es sinnvoll, diesen als erstes aufzusetzen. Ich koche ihn immer in Salzwasser, damit er nicht so fade schmeckt. Dann kann man in einer Pfanne mit Öl direkt das Hackfleisch anbraten. Sobald dies eine schöne gräunliche Farbe hat, kann man die gehackten Tomaten darübergießen. Alles schön köcheln lassen. In der Zeit kann man die Zucchini in Scheiben und dann in Stücke schneiden.

Je dicker man die Zucchini schneidet, desto mehr Kochzeit benötigt sie natürlich. Wenn der Reis also noch nicht ganz gar ist, schüttet man den Reis ab, gibt die Zucchini in die Soße, lässt es ein wenig vor sich hinköcheln (umrühren nicht vergessen) und dann ca 2 Minuten später kommt der Reis ebenfalls dazu. Das Ganze gut vermengen und nochmal ca. 5 Minuten köcheln lassen. Ihr müsst ein wenig Wasser / Brühe dazugeben (ca. 200 ml), damit der Reis weiter weich werden kann. Hier gebe ich auch einen Schuss Essig für die Soße dazu. Bitte nicht das umrühren vergessen. Reis bappt gerne an.

Wenn alles fröhlich vor sich hinblubbert, kann man den Fetakäse in Krümel bröseln und in einem extra Schüsselchen servieren.

Zutaten für 4 Personen:

500 g Hackfleisch
1 Zucckini
4 Hände Reis
3 Dosen gehackte Tomaten
200 ml Waser / Brühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Sojasoße
Essig

Zubereitungszeit ist ca. 30 Minuten.

Guten Appetit

Rezept Broccoli-Hackfleisch Eintopf mit Spätzle und Möhren

Heute gab es mal einen abgewandelten Eintopf.

Zutaten für 4 Personen:

500 g Hackfleisch
2 Möhren
1 Broccoli
1/2 Packung Spätzle
300 ml Brühe
700 ml Milch
1 TL Tomatenmark
Pfeffer, Salz, Paprikapulver

Zu allererst das Hackfleisch anbraten, dann kommen schon Brühe und Milch dazu. Wenn die Flüssigkeit heiß wird, kann man sofort Möhren, Broccoli und die Spätzle hinzugeben. Das ganze lässt man dann ca. 8 – 10 Minuten vor sich hinköcheln.
Zum Schluss wird noch gewürzt. Das Tomatenmark wird dabei einfach nur unter gerührt. Und fertig ist der Eintopf. Wer möchte kann auch noch Sahne unterrühren.

Schmeckt super lecker und ist wirklich einfach zuzubereiten.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen und vor allem einen guten Appetit.

Rezept Feta-Lauch Pfanne mit Hackfleisch, Cocktailtomaten und Röhrennudeln

Heute gab es bei uns im Büro eine Feta-Hackfleisch-Lauch Pfanne mit Röhrennudeln.

Zutaten für 4 Personen:

500 g Hackfleisch (gemischt)
1 Stange Lauch
1 Paket Feta
500 g Röhrennudeln
200 g Cocktailtomaten
Sojasoße
Paprikapulver, Pfeffer

Zuerst habe ich die Nudeln aufgesetzt, weil die am Längsten brauchen. Dann habe ich in einer Pfanne das Hackfleisch scharf angebraten. Beim Anbraten habe ich direkt schon mit Paprikapulver, etwas Currypulver und Sojasoße gewürzt. Sobald beim Hack nichts rohes mehr zu sehen ist, kommt der Lauch dazu und kurze Zeit später der Fetakäse.
Man hätte ihn in Würfel schneiden können. Meiner Meinung nach, sieht es aber irgendwie hübscher aus, wenn er gebröselt wird. Alles gut anbraten.

Dann kommt die Sojasoße dazu. Da diese ja sehr salzig ist (!), einfach noch ein wenig Wasser hinzufügen.

Wenn die Nudeln gar sind, kommen zuerst die halbierten Cocktailtomaten in die Pfanne, die untergrührt werden und erst nach ca. 2 Minuten die Nudeln. Dann nochmal alles durchmengen, sodass die entstandene Soße überall verteilt ist.

Zum Schluss mit Pfeffer, Paprikapulver, evtl. etwas Sojasoße nachwürzen, noch ein wenig Restkäse drüber zerstreuen und fertig ist das Gericht.
Ich habe ca. 25 Minuten gebraucht.

Für die Soße kann man Baguette reichen.

Wir fanden es sehr lecker und es wird es sicherlich nochmal geben. 🙂 Guten Appetit.

Rezept Spaghetti mit Hackfleisch-Käse-Lauch Soße (Suppe)

Nachdem ich ja dachte, dass der Winter vorbei wäre und der Sommer nun endlich kommen würde, schaute ich heute morgen aus dem Fenster und wurde eines besseren belehrt. Dunkle und schwarze Wolken hängen am Himmel, es regnet fast permanent und es ist kalt. 15°C im Juni sind einfach nicht schön.

Dementsprechend gabs heute weder einen sommerlichen Salat noch leichte Küche, sondern etwas deftiges und wärmendes von Innen. 🙂

Eigentlich habe ich meine Hackfleisch-Käsesuppe nur als Soße genommen und dazu Spaghetti serviert.

Zutaten für die Suppe/ Soße (4 Personen):

500g Hackfleisch (gemischt)
1 Zwiebel
1,5 Stangen Lauch
3/4 l Brühe
3 Pakete á 200 g Schmelzkäse
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß)

Zuerst wird ganz normal das Hackfleisch mit den Zwiebelchen angebraten. Ich würze dann direkt schon mit ein wenig Paprikapulver. Dann kommt die Brühe dazu. Wenn diese vor sich hinköchelt kommt nach und nach der Schmezkäse hinzu. Das wird dann ein bisschen eingekocht. Es reicht aber auch, wenn man einfach nur wartet, bis sich der Käse in der Brühe aufgelöst hat. Zum Schluss kommt der, in Scheiben geschnittene, Lauch dazu.
Das Ganze noch ca. 5 Minuten kochen lassen, abschmecken, fertig.

Ganz einfach und ist ganz schnell zubereitet. Die Nudeln kann man nebenbei kochen lassen. Das spart unglaublich viel Zeit.

Da ich persönlich ein großer Fan von Sojasoße bin, gebe ich zum salzen diese hinzu und kein Salz. Soll zumindest gesünder sein. 😉

Ich wünsche allen, die es nachkochen, einen guten Appetit. Lasst es euch schmecken!

USA 2012 – Tag 5. Besuch auf dem Flugzeugträger

Mein fünfter Tag in den USA begann mit einem Kulturschock. Ich war etwas früher auf den Beinen wie meine Mitreisenden und ging schon einmal zum Frühstück. Der Frühstücksraum war relativ klein und es gab amerikanisches Frühstück. Also Bagels, Biscuits, Toast dazu Rühre Bacon und Gravy (Eine Art Pilz und Hackfleischsoße).  Und das alles auf Einweg Plastikgeschirr mit Plastik Besteck und Plastik Gläsern wie Kaffeebechern. Sämtliche Brotaufstriche in kleinen Plastik Döschen, keine Wurst und nur Streichkäse (im Platikdöschen). Das Geschirr nahm man nach dem Essen selbst vom Tisch und warf es weg. Ich muss gestehen, ich war etwas überrascht.

Gegessen habe ich Biscuit and Gravy, was wirklich gut geschmeckt hat.

Als Besichtungsprogramm hatten wir uns für heute den Patriots Point vorgenommen. Dort gibt es einen außer Dienst gestellten Flugzeugträger aus dem Zweiten Weltkrieg, ein nachgebildetes Navy Support Camp aus dem Vietnam Krieg, ein weiteres Kriegsschiff und normalerweise auch ein U-Boot zu besichtigen.

Außerdem starten von dort die Boote zum, auf einer Charleston vorgelagerten Insel gelegenen, Fort Sumter, welches eine bedeutende Rolle im Bürgerkrieg gespielt hat.

Fort Sumter markiert den Beginn der Kampfhandlungen in diesem Kapitel der Geschichte. Auf das Fort wurde der erste Schuss, der im Civil War gefallen ist, abgefeuert. Im Zuge der Kampfhandlungen und einer monatelangen Belagerung wurde das ehemals eindrucksvolle Fort in Grund und Boden geschossen. Nichts desto trotz lohnt eine Besichtigung, denn allein schon die Überfahrt auf den kleinen Touristenfähren macht Spaß. Auf dem Fort selbst hat man ca. eine Stunde Zeit alles zu besichtigen, was im Grunde viel zu kurz ist, da man alleine in den Außenanlagen eine Stunde verbringen kann. Und so hatten wir das Problem viel zu wenig Zeit für das wirklich gut gestaltete Museum zu haben. Ich kann also zukünftigem Besucher nur raten erst das Museum aufzusuchen und dann die verbleibende Zeit in den Außenanlagen zu schlendern.

Vor unserem Abstecher nach Fort Sumter hatten wir kurz die Naval Support Base besucht. Im Grunde nicht allzu spektakulär, außer man hat ein besonderes Interesse an Militär Hubschraubern, davon gibt es dort einige aus der Vietnam Ära. Ansonsten fühlt man sich in die bekannte Fernsehserie M.A.S.H. versetzt.

Der komplette Rest des Nachmittages gehörte der USS Yorktown. Der Flugzeugträger wurde nach dem Vietnam Krieg außer Dienst gestellt und wird seitdem als Museum genutzt. Ich dachte, wir könnten das Schiff locker in ein bis zwei Stunden abhaken und uns dann den verbleibenden Sehenswürdigkeiten zuwenden, vielleicht sogar noch das Stadtmuseum besuchen. Daraus wurde aber nichts. Auf dem Flugzeugträger gibt es so viel zu sehen und entdecken, dass man locker zwei Tage dort verbringen könnte. Man kann die Unterkünfte erforschen, in den Maschinenraum hinabsteigen. Die Brücke erklimmen, das Flugdeck bewandern und, und, und…

Nach stundenlangem Aufenthalt, als das Museum um 6:30 Uhr schloss, haben wir uns schließlich geschlagen, ohne alles besichtigt zu haben.

Mit schmerzenden Füßen genehmigten wir uns ein Steak als Abendessen bei Longhorns. Ich hatte für mich beschlossen, dass ich zum Essen ein Bier verdient hätte und wurde von der Kellnerin tatsächlich nach meiner ID-Card gefragt. Kleine Anmerkung für alle die nicht wissen wie alt ich bin. Ich werde im April 35! Dementsprechend bescheuert muss ich aus der Wäsche geguckt haben, denn augenblicklich brachen alle am Tisch in schallendes Gelächter aus. Die Kellnerin nahms mit Humor und nachdem sie meinen Führerschein gecheckt hatte bekam ich auch mein Bier.

Die Steaks waren OK, aber nicht großartig und kein Vergleich mit den Steaks, die man im Deutschhaus in Saarbrücken bekommt.

Nichts desto trotz waren wir gut gesättigt und entschieden uns zu einem kurzen Nachtspaziergang durch Charleston um die Stadt im dunkeln bei brennenden Gaslichtern zu bewundern, was sich als absolut gute Idee erwies. Charleston war nachts als fast noch schöner als tagsüber. Die Straßen waren menschenleer, alles in friedlich und ruhig und die hübschen Häuser waren in das warme Licht flackernder Gaslaternen getaucht.

Anschließend gings ins Bett um am heutigen Tag früh aufzustehen und Boonhall Plantation und das Civil War U-Boot Hunley zu besichtigen.

Die Einzelne Tage:

Paprika ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die aus Südamerika stammende Pflanze hat sich auf der ganzen Welt verbreitet. Über die Jahre haben sich zahlreiche Sorten entwickelt, die unter den unterschiedlichsten Bedingungen angebaut werden. Die Bandbreite an Aroma und Schärfe lässt fast unendlich viele Kombinationen zu.

Der Paprikageschmack ist zum größten Teil auf ein ätherisches Öl zurückzuführen.

Wichtige Inhaltsstoffe sind etwa Vitamin C, Kalium, Magnesium, Calcium, Tocopherol.

 

Zutaten für 4 Personen:

500 g Hackfleisch
3 Paprika
1 Bund Lauchzwiebeln
4 große Tomaten
5 Tassen Reis
1/2 Zwiebel
Knoblauch
Sojasoße
Paprika (edelsüß)
Pfeffer, Salz
Chilipulver

Als erstes sollte man den Reis aufsetzen, da dieser die meiste Kochzeit benötigt. Ich habe in das Wasser Brühe gegeben. Schmeckt einfach besser. 🙂

Währenddessen briet ich das Hackfleisch mit der Zwiebel, dem Knoblauch und der Sojasoße an. Hinzu kamen die in Streifen geschnittene Paprika und die gewürfelten Tomatenstücke.

Sobald der Reis gar ist, kommt das Grün der Lauchzwiebel hinzu. Nicht mehr kochen lassen, da sonst die Lauchzwiebel zu matschig wird.
Zum Schluss nochmal ordentlich würzen und mit dem Reis servieren.

Sehr einfaches Gericht, dafür aber wirklich lecker und durch den hohen Vitamin C Gehalt der Paprika sehr gesund.

Guten Appetit.


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