«Neuigkeiten aus der Agentur»

Krimischreiben in Italien – am 7. Tag ist alles vorbei

Heute war der letzte Kurstag und meine Geschichte kam als allerletzte dran. Ich war beim Vorlesen entsetzlich aufgeregt, dabei habe ich schon oft vor Publikum gesprochen. Diesmal war es aber etwas anderes, ich habe meine eigene Kurzgeschichte vorgelesen und gehofft, dass die anderen mir meine Nervosität nicht allzu sehr anhören. Aber sowohl die Reaktion der anderen Kursteilnehmer als auch der Dozenten war überwiegend positiv. Die Geschichte hat ein paar formale Fehler, die Perspektive ist nicht ganz richtig eingehalten, aber sowohl der Grundaufbau, als auch der Plot sind stimmig, die Auflösung verständlich und die Geschichte entspricht insgesamt dem richtigen Schema. Ich bin sehr stolz über das Lob und erleichtert, dass ich es wirklich hinbekommen habe!

Bevor ich meinen Reisebericht abschließe möchte ich unbedingt noch Danke sagen, den Organisatoren, Caterina und Georg, die alles dafür gegeben haben, uns eine richtig schöne Woche zu machen, unseren Dozenten Bernhard und Robert, für alles, was sie mir in so kurzer Zeit beigebracht haben, für ihre Kritik und ihre allzeit offenen Ohren, Danke an Frau Fricke, die mich zu diesem Kurs überredet hat und an alle anderen Kursteilnehmer, für die interessanten Gespräche und natürlich die unvergesslichen Nächte in der Rokkabar!

Und hier ist meine fertige Kurzgeschichte:

Ein Ausflug

Wenigstens hatte es endlich aufgehört zu regnen. In den trüben Pfützen spiegelten sich die grob verputzen Backsteinmauern des halbfertigen Hofes, der im warmen Licht der Abendsonne still und leblos wirkte. Ein riesiger, aufgeweichter Komposthaufen direkt an der Hauswand und einige vor sich hin rostende Gerätschaften verstärkten den Eindruck von unverborgener Achtlosigkeit.

Dass am ersten halbwegs sonnigen Abend ausgerechnet ein Ausflug in einen Landwirtschaftsbetrieb auf dem Plan stand, konnte keinen der Teilnehmer richtig begeistern. Aber angeblich sollte es dort spannender sein, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Das jedenfalls hatte der Kursleiter mit einem Augenzwinkern versprochen, und so waren am Ende doch alle mitgekommen. Jetzt standen sie hier, auf dem schlammigem Vorplatz des Hofes, und sowohl dessen Besitzer als auch die angekündigte Spannung ließen auf sich warten.

„Signor Torelli sollte eigentlich längst hier sein“ betonte Georg Simader, der Organisator des Ausflugs, mittlerweile zum dritten Mal, „aber er ist auch nicht unbedingt für seine Zuverlässigkeit berühmt. Ich geh kurz telefonieren, schaut ihr euch doch einfach schon mal ein bisschen um!“ Mehr oder weniger lustlos trabten die Kursteilnehmer in verschiedene Richtungen davon, dabei hätten sie alle ihre Zeit eigentlich viel lieber anders genutzt. Morgen sollten die Kurzgeschichten fertig sein und die Wenigsten hatten überhaupt mehr als ein Drittel der vorgeschriebenen Textlänge erreicht, von Überarbeitungen, schlüssigen Charakterbeschreibungen und ausgefeilten Dialogen ganz zu schweigen. Natürlich hatte niemand erwartet, dass man in einer Woche wirklich einen packenden Krimi zustande bringen könnte. Aber die Schwierigkeit, in wenigen Tagen eine Kurzgeschichte auf Basis der bisherigen Erlebnisse vor Ort zu konstruieren, hatten sie alle unterschätzt. Und statt jetzt wenigstens an ihren rudimentären Textfragmenten weiterarbeiten zu können, hatten sie sich zu dieser Besichtigung eines sogenannten Agriturismo überreden lassen, mit dem Ergebnis, dass der Besitzer offensichtlich nicht an einer Führung interessiert war, und sich stattdessen alle nasse Füße holten.

„Ich hab schon überlegt, einfach gar nichts abzugeben, bevor ich mich vor allen blamiere.“ Mit dieser Bemerkung wollte Daniela, eine elfengleiche Blondine im pinkfarbenen Regencape, nur erreichen, dass der Angesprochene sie sofort vom Gegenteil zu überzeugen versucht. Aber Philipp, ein ambitionierter Autor, in dessen Wohnung mehrere Schubladen voller unfertiger Entwürfe vor sich hin staubten, war selbst viel zu sehr in Gedanken und reagierte deswegen nur mit einem gemurmelten „Ach was. Das wird schon noch.“, einer für Daniela in höchstem Maße unbefriedigenden Antwort. Isabelle, die einige Meter hinter den beiden her stapfte, und in ihren zu engen Riemchensandalen die tieferen Pfützen zu umgehen versuchte, verdrehte die Augen und schnaubte kaum hörbar. Ihr ging der ganze Kurs auf die Nerven, von dessen Teilnehmern sie erheblich mehr Tiefgang, Vorbildung und Schreiberfahrung erwartet hätte. Als erfahrene Anwältin hatte sie ja schon mit einigen Stümpern zu tun gehabt, aber wer sich heutzutage alles anmaßte, schreiben zu können, das war einfach lächerlich. Um sich nicht weiter über das Anerkennungsgebettel dieser aufgetakelten Möchtegern-Barbie aufregen zu müssen, bog Isabelle vom aufgeweichten Kiesweg in einen Gemüsegarten ab, an dessen Rand mehrere große Rosmarinbüsche im Abendlicht rötlich glänzten.

Isabelle wollte sich zwischen den duftenden Zweigen gerade eine Zigarette anzünden, als ihr Blick an einem Schuh mitten in den Beeten hängen blieb. Was war das hier bloß für ein heruntergekommener Laden, wenn sogar im Gemüsegarten Müll herumlag? Der Schuh lag auf der Seite, die Sohle Isabelle zugewandt, und das Beet davor war zerwühlt. Hier gab es ja angeblich immer wieder Probleme mit Wildschweinen, aber Schuhe schleppten die doch für gewöhnlich nicht durch die Gegend. Nach ein paar Schritten in den Garten erkannte sie schließlich, dass der Schuh durchaus nicht alleine im Beet lag und ihr erster Gedanke war „Oh nein, was soll das denn jetzt?“ Das sollte vermutlich eine Leiche darstellen, schlammig, eindeutig unecht, und auch noch schlecht drapiert. Die Beine waren in derart unnatürlichen Winkeln geknickt, dass sie nur die Stoffbeine einer billigen Schaufensterpuppe sein konnten, der Oberkörper war vollkommen unrealistisch eingedellt und der größte Teil des Kopfes eine blutige Masse ohne erkennbare Form. Nichtmal das Blut sah auch nur halbwegs echt aus. War das etwa die unerwartete Spannung, von der Georg auf dem Weg hierher gesprochen hatte? Isabelle fand das mehr als albern, wollte aber nicht als Spielverderberin dastehen und rief deswegen nach den Anderen, wenn auch ziemlich halbherzig. „Kommt mal alle her, ich hab hier was gefunden, ihr werdet es nicht glauben…“
Philipp und Daniela waren als erste da und schauten neugierig Richtung Beet. „Was soll das denn sein? Eine Leiche?“ Philipp war ebenso wenig beeindruckt von dieser Inszenierung. Daniela allerdings riss erschrocken die Äuglein auf „Ist die etwa echt?“ „Natürlich nicht, was denkst du denn?“ entgegnete Isabelle, genervt von so viel, vermutlich nur teilweise aufgesetzter Naivität. „Ein Kurs voller angehender Krimiautoren auf der Suche nach Inspiration besucht einen per se völlig unspannenden Hof und plötzlich liegt da aus heiterem Himmel eine Leiche rum, was für ein Zufall.“ In Gedanken ergänzte sie noch „du Hohlbrot“ und fand diese ganze Chose zunehmend überflüssig. Aber was hatten sie auch erwartet, nach ihrem Gekicher und Geflachse über angebliche Leichen, gegenseitige Mordgedanken und diesem permanenten Gerede über Bösartigkeit und Niedertracht. Da mussten sich die Organisatoren ja fast schon genötigt fühlen, ihnen so eine armselige Vorstellung zu bieten.

Philipp hatte mittlerweile zusammen mit anderen Männern aus dem Kurs die angebliche Leiche genauer in Augenschein genommen und bemerkte „Aus der Nähe sieht es noch unechter aus!“ Trotzdem hatte sich schon fast alle Teilnehmer im Gemüsebeet eingefunden, und je nach Interessenlage wurde über die Albernheit der ganzen Situation gelästert oder der Schlamm an den Schuhen verflucht, während die Überambitionierten natürlich das unmittelbare Umfeld nach den Spuren des Verbrechens durchkämmten. „Also ich find das ne coole Idee, ich hab mich im ersten Moment total erschrocken!“ Daniela tippte mit der Spitze ihres rosa Turnschuhs den unförmigen Torso an. Eine Wolke aus schwarz glänzenden Fliegen erhob sich brummend vom dunkelrot verkrusteten Gesicht des Toten. Für einen Augenblick wurde es still, dann wischte Philipp die aufkommende Irritation mit einer heftigen Geste beiseite. „Das ist bestimmt Hackfleisch oder so, damit es echter wirkt, das hat die Fliegen angezogen. Die haben sich da schon ein bisschen Mühe gemacht, um uns zu schocken.“ Die Anderen lachten verunsichert und Daniela trat nochmal gegen den schlammbedeckten Oberkörper, sogar etwas fester als beim ersten Mal. „Jetzt seid nicht albern!“ Philipp hatte langsam genug von diesem Unfug. „Ihr wollt blutrünstige Geschichten schreiben und lasst euch von einer lächerlichen Puppe erschrecken? Schaut her, die lässt sich ganz einfach hochheben und die Haare sind bestimmt nur eine billige Perücke!“ Zum Nachweis zog er beherzt an den schmutzigen schwarzen Haaren, aber der schwere Körper ruckte und schmatzte nur im rotbraunen Schlamm. Philipp kam durch den unerwarteten Widerstand ins Rutschen und plumpste neben der Leiche in die aufgewühlte Erde. Zwischen seinen Fingern klebten ausgerissene Haare mit entsetzlich echten Haarwurzeln. Wenige Sekunden später wurde schließlich auch Georg Simader von gellenden Schreien an den Ort des Geschehens gerufen.

Der Commissario schüttelte fassungslos den Kopf. Er konnte einfach nicht glauben, was hier los war. Die Spurensicherer standen unschlüssig herum und Simader jammerte ihm seit mehr als einer Viertelstunde die Ohren voll, dass es ihm so schrecklich leid tue, und wirklich niemand mit Absicht etwas zerstört habe, aber er hätte ja nicht ahnen können, was hier passiert sei. Keiner der Teilnehmer hätte jemals zuvor eine echte Leiche gesehen, außerdem hätten sie seit Tagen über Mordfälle gewitzelt, da wäre es doch kein Wunder, dass sie den Toten für eine Attrappe gehalten hatten. Die Augen des Commissario verengten sich. „Sie haben den Tatort vollkommen zertrampelt, hier wird keine einzige vernünftige Spur mehr zu finden sein! Außerdem wurde der Tote auch noch bewegt und es haben sich mindestens drei Leute in unmittelbarer Nähe übergeben! Das ist ein einziger Alptraum! Was soll ich denn hier noch ermitteln?“ Simader senkte betroffen den Blick. „Ich kann gar nicht sagen, wie unglaublich unangenehm mir das…“ „Unangenehm?!“ fuhr ihm der Commissario dazwischen. „Sie finden das also unangenehm? Signor Torelli wurde vielleicht an dieser Stelle ermordet und die Wahrscheinlichkeit, dieses Verbrechen jemals aufzuklären geht praktisch gegen Null, weil Sie diese bescheuerten Dilettanten hier Detektiv spielen lassen! Jetzt schaffen Sie mir endlich diese Idioten aus den Augen und wehe irgendjemand schleppt auch nur den kleinsten Stein vom Tatort weg, dann lasse ich Sie und Ihren kompletten Kurs sofort einsperren!“ Simader war vernünftig genug, auf weitere Bemerkungen zu verzichten und sammelte seine derangierten Schäfchen ein, um sie zu ihren Unterkünften zu bringen und dann schnellstmöglich die Abreise zu organisieren. Er ahnte schon, dass dies wohl sein letzter Krimikurs in Farnese gewesen war.

Am nächsten Abend, nachdem alle Teilnehmer weg waren, zu traumatisiert um sich an das Wort „Rückerstattung“ zu erinnern, saß der völlig erschöpfte Georg Simader zuhause in seinem bequemsten Korbstuhl, und ließ sich noch einmal vom Commissario am Telefon zusammenfalten. „Wir konnten so gut wie nichts herausfinden. Torelli wurde wahrscheinlich am Fundort erschlagen, aber nicht einmal das können wir mit Sicherheit sagen. So viele Feinde, wie dieser Mann hatte, könnte das hier praktisch jeder gewesen sein. Aber was der Regen an Spuren nicht weggespült hat, haben Sie und Ihre Hobbykriminologen erfolgreich vernichtet und dadurch echte Polizeiarbeit unmöglich gemacht. Ich hoffe Sie sind stolz auf sich!“ Georg legte das tutende Telefon mit einem Seufzer beiseite. Er nahm den Brief, der ihm in letzter Zeit so viel Sorge bereitet hatte, aus der Kommode. Der Brief, in dem eine absurd hohe Summe gefordert worden war, unterschrieben von Torelli. Er nickte kaum merklich und zerriss das Papier dann lächelnd in viele kleine Stücke.

 

Krimischreiben in Italien – Tag 1 und 2

Gestern war Ankunftstag in Farnese und ein gemeinsamen erstes Kennenlernen beim Abendessen. Neben den zwölf Kursteinehmern waren auch die Organisatoren, Georg Simader und Caterina dabei, die sich sehr umfassend um alle Belange der Teilnehmer kümmern und immer ein offenes Ohr für alle Fragen und Wünsche haben. Außerdem Bernhard Jaumann, Autor und einer der beiden Dozenten des Kurses. Robert Hültner, der zweite Dozent und ebenfalls Autor, ist heute morgen angekommen, und dann ging es auch schon gleich nach dem Frühstück mit einer kleinen Stadtführung los.

Farnese – beschauliches Städtchen oder Ort des Verbrechens?

Um auf kriminalistische Touren zu kommen, wurde uns empfohlen, „gemein“ zu sein, der freundlich wirkenden Stadtführerin Valeria nur Schlechtes zu unterstellen und hinter jeder pittoresken Ecke der hübschen kleinen Provinzstadt das Verbrechen zu wittern. Das Gleiche galt für den anschließenden Besuch einer kleinen Ölmühle, deren Besitzerin Stefania wir einer Befragung unterziehen durften, die weit über ihre tägliche Arbeit mit Oliven hinausging.

Ausgestattet mit Gerüchten, Vermutungen und vielen verwertbaren Eindrücken ging es dann nach dem Mittagessen gleich mit dem eigentlichen Kurs weiter. Bei der Vorstellung der einzelnen Teilnehmer wurden die extrem unterschiedlichen Voraussetzungen und auch Erwartungen der Gruppe, die sich beim Kennenlernen schon angedeutet hatten, erst richtig deutlich. Vom interessierten Schreibanfänger bis zum vor Ort recherchierenden Autor mit mehreren fertigen Krimi-Manuskripten in der Schublade sind so ziemlich alle Stufen der Vorbereitung vertreten. Ich zähle mich selbst eher zur ersterwähnten Spezies und bin äußerst gespannt, wie die Dozenten diese verschiedenen Vorstellungen unter einen Hut kriegen werden.

Wie wird eine Krimi-Kurzgeschichte aufgebaut?

Danach ging es dann ganz grundsätzlich um den Aufbau einer Kurzgeschichte. Grob gesagt muss es mindestens zwei Personen geben, einen Protagonisten und einen Antagonisten, die beide ein Ziel verfolgen, deren Ziele sich aber gegenseitig ausschließen, was zu einem Konflikt führt. Dieser Konflikt spitzt sich zu und wird schließlich in einer unerwarteten Wendung aufgelöst, der Pointe am Schluss der Geschichte. Natürlich gibt es davon unendlich viele Abwandlungsmöglichkeiten, aber im Groben soll so die Kurzgeschichte aussehen, die wir auf der Basis unserer heutigen Eindrücke in Farnese, der Stadtführung und des Interviews schreiben, und möglichst in drei Tagen fertig haben und abgeben sollen. Bis dahin werden wir noch einiges zum Aufbau von Figuren und Dialogen lernen, aber jetzt geht es erstmal darum, seine Kurzgeschichte möglichst in einem Satz zusammenzufassen.

Ich habe mehrere Ideen zu Geschichten, in der vielleicht die Ölmühlenbesitzerin, die Stadtführerin und noch mindestens eine weitere Person vorkommen, aber keine davon gefällt mir bisher gut genug, dass ich schon etwas Konkretes dazu sagen könnte. Wer am Ende wen ermordet, ist auch noch unklar, aber morgen sieht das vielleicht schon ganz anders aus.

Hier geht’s weiter mit Tag 3 des Krimikurses >>

 

Eindrücke aus Farnese

Zwei neuen Incentive Programme online

Was lange währt, wir endlich gut.

Nach langer Vorbereitungs- und Durchplanungzeit sind nun endlich zwei weiter Incentives fertiggestellt. Ein Premium Krimi Incentive in Schottland in den schönen Highlands und ein erstes Incentive Programm für Irland.

Das Premium Krimi-Incentive bietet Krimiliebhabern die Möglichkeit auch auf Ihrer Reise ein spannendes Criminal Event zu erleben und dabei die schöne Umgebung der Hauptstadt Edinburgh zu erkunden.

Der Baron Bernhard zu Breinheim und seine Familie lädt Sie ein, unvergessliche Tage in der wunderschönen Umgebung Edinburghs und den Highlands zu verbringen. Bei verschiedenen Aktivitäten werden Sie die Familie genauer kennenlernen und mit Ihnen die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt erkunden. Sie erwartet ein spektakulärer Ausflug mit Quads durch die schöne schottische Landschaft und Sie besuchen eine Whiskey-Brennerei. Am letzten Abend erwartet Sie ein Galaabend in einem echten schottischen Schloss. Doch der Abend verläuft anders, als geplant. Nach dem mysteriösen Tod einem Familienmitglieds, liegt es nun an Ihnen dieses Geschehnis aufzudecken.

Nach diesem aufregenden Abend heißt es am nächsten Morgen leider schon Abschied nehmen von den schönen Eindrücken und Augenblicken.

Das Irland Incentive-Programm bietet einen schönen Einblick in die Kultur und Lebensweise der Iren rund um die Hauptstadt Dublin.

Unter dem Motto: „Was die Iren lieben“ ziehen Sie los und messen Ihre Kräfte und Schnelligkeit bei einer Irischen Olympiade, bei einer Fahrradtour, wetten bei einem Abendessen auf den schnellsten Hund und genießen einen Abend der besonderen irischen Art „Craic, Ceol agus Ol“, gällisch für Spaß, Musik und Tanz. Dies ist ein perfekter Einstieg in die irische Welt.

Außerdem steht bereits ein weiteres Irland Incentive-Programm in den Startlöchern und wird bald fertiggestellt sein.

Links zu den Programmen:

Die nötige Ausrüstung für den Dingle Way

Neben der richtigen Kleidung ist natürlich auch die richtige Ausrüstung von entscheidender Bedeutung für den Spaß, den man an einer Wandertour haben kann. Das Thema Schuhe habe ich ja schon in meinem letzten Blog behandelt, trotzdem fange ich wieder an den Füßen an.

  • Bei Wandertouren in Irland können Gamaschen von großem Nutzen sein. Ich halte sie zwar nicht für zwingend notwendig, erst recht wenn man eine Regenhose dabei hat, aber sie helfen in hohem, nassem Gras oder bei Bachquerungen keine nassen Hosen zu bekommen.
  • Eine Regenhose ist im ständig verregneten Irland von großem Nutzen. Ich empfehle eine Hose die auf beiden Außenseiten einen durchgehenden Reißverschluss besitzt, damit sie im Bedarfsfall schnell an und ausgezogen werden kann. Wer keine Regenhose mag, dem empfehle ich einen Regenponcho und die oben erwähnten Gamaschen.
  • Rucksack. Für unsere Tour, bei der wir in B & B zu nächtigen gedenken reicht ein mittelgroßer Rucksack mit 55 Litern Fassungsvermögen völlig. Wer mit wenig auskommt, dem mag gar ein 35 Liter Rucksack mit Seitentaschen ausreichen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Rucksack auch wirklich zum eigenen Rücken passt und leer nicht schon zu schwer ist. In der Regel empfiehlt es sich beim Rucksack nicht allzu sparsam zu sein. Nicht passende Rucksäcke können dem Träger zur Qual werden. Was nicht heißt, dass ein Decathlon Rucksack nicht auch gut passen kann. Man muss es ausprobieren und vor dem Kauf, im Geschäft das Teil auch einmal beladen anprobieren.
  • Wanderstöcke; diese sind auch nicht unbedingt verpflichtend. Auf schwierigem Terrain helfen sie die Balance zu behalten, außerdem ist es beim Laufen auf langen Strecken angenehmer und entlastet die Arme.
  • Eine Wasserflasche ist verpflichtend bei einer Tagestour sollte man mindestens zwei Liter Wasser dabei haben. Ein Trinksystem mit Schlauch, was man im Rucksack tragen kann ist praktisch, aber natürlich nicht notwendig. So oder so sollte das verwendete Behältnis nicht leer schon ein hohes Eigengewicht haben.
  • Ein leichtes Handtuch, am besten ein Trekking Handtuch um sich die Füße oder Haare abzutrocknen. Außerdem braucht man in manchen Hostels sein eigenes Handtuch.
  • Ein Taschenmesser sollte jeder dabei haben. Wer hat, am besten ein Multitool um mit dem man auch einmal Reparaturen am Material vornehmen kann.
  • Auch wenn man morgens und abends etwas in den Städten zu Essen bekommt sollte man nicht vergessen, dass einem mittags der Hunger packt. Aus diesem Grund gilt es Wegzehrung dabei zu haben. Nach meiner Erfahrung eignen sich Müsli-Riegel, Nüsse/Studentenfutter, Schokolade, Rohesser und Vollkornbrot hervorragend. Da wir unterwegs die Möglichkeit zum Einkaufen haben werden, reicht es erst einmal Proviant für 2 Tage dabei zu haben.
  • Nicht vergessen darf man natürlich die eigenen Toiletten Artikel, Zahnbürste, Zahnpasta und was man sonst so noch braucht. Doch bitte beim Packen an das Gewicht denken!
  • Auch wenn man es in Irland nicht allzu wichtig ist, so kann man Glück haben und wirklich sonnige Tage erwischen. Wer empfindlich ist, sollte also an die eigene Sonnenbrille denken.
  • Ganz wichtig ist natürlich der eigene Flachmann gefüllt mit dem Schnaps der eigenen Wahl. Zum einen um sich zwischen durch einmal aufwärmen zu können, zum anderen um das Erreichen von Zwischenzielen gebührend feiern zu können.

So viel zum Thema persönliche Ausrüstung. In meinem nächsten Blog behandle ich das Thema der allgemeinen Ausrüstung. Also was die Gruppe als Ganzes dabei haben sollte. Außerdem hoffe ich meinen Bruder, einen erfahrenen Bergwanderer zu motivieren etwas über Packen und Gewicht des Gepäcks zu schreiben. Außerdem freue ich mich natürlich über jedes Kommentar, welches meine Liste vervollständigt.

 

Links zum Dingle Way Projekt:

Nostalgisches Picknick im DFG Saarbrücken – Der Countdown läuft!

„Geschichte live miterleben!“ Unter dem Motto veranstaltet der Unikurs „Eventmanagement“ der UdS Saarbrücken am kommenden Samstag den 30. Juni 2012 ab 11 Uhr ein Nostalgisches Picknick im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken. Jeder der gerne möchte kann daran teilnehmen.

Der Eintritt ist frei.

Nostalgisch bedeutet hier die Zeit von 1871 – 1914. Jeder ist eingeladen, sich dieser Zeit gemäß zu kleiden, um die Veranstaltung noch authentischer zu machen. Ab 12 Uhr finden verschiedene zeitgenössische Spiele, sowie eine Gartenolympiade und ein Fußballturnier statt.

Auch für Kuchen und Getränke wird gesorgt. Das sonst benötigte kann sich jeder in seinen Picknickkorb packen und sich auf der Wiese nahe dem Musikpavillion damit niederlassen.

Wer eine besonders authentische Atmosphäre genießen will, kann eine Eintrittskarte erwerben, die das Betreten eines gesonderten Bereichs ermöglicht, der mehrere Vorteile bietet. Die Voraussetzung für das Betreten, ist ein historisch angemessenes Kostüm.

Der Gewinn wird vollständig dem Saarländischen Kinderhospiz gespendet!

 

Weitere Informationen finden sie unter: www.nostalgisches-picknick.de.

 

Reisetagebuch USA Besuch 2012

Im März diesen Jahres war ich für etwas mehr als zwei Wochen in den USA. Genauer gesagt in North und South Carolina. Hierbei handelte es sich um meinen ersten Besuch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – oder vlt.  passender, dem Land der Extreme.

Während dieser Reise habe ich täglich ein Reisetagebuch geführt, welches ihr hier im Blog lesen könnt.

Angetreten hatte ich meine Reise mit einem Koffer voller Vorurteile, wie sie wohl die meisten halbwegs gebildeten Europäer von den Staaten haben. Manches wurde bestätigt, einiges widerlegt und viele neue Eindrücke sind dazu gekommen.

Erwartet hatte ich im Grunde nicht allzu viel, auch hatte ich mich im Vorfeld nicht besonders über mein Reiseziel informiert. Zum einen fehlte mir die Zeit, zum anderen wollte ich mich überraschen lassen. Gefunden habe ich ein Land voller lebendiger Geschichte, in einer sehr schönen Landschaft und mit unglaublich netten und offenen Menschen.

Zusammenfassend würde ich Carolina als sehr grünes Land bezeichnen, das – zumindest entlang der Hauptverkehrsstraßen – vollgestopft ist mit Einkaufszentren und Kirchen der unterschiedlichsten Couleur. Abseits der Hauptstraßen dagegen, in den berühmten Suburbs, leben die Menschen in schönen kleinen Häusern mit viel Grund und Grün.

Wer mein Tagebuch liest, wird teilweise den Eindruck haben ich hätte im Grunde eigentlich eine kulinarische Entdeckungsreise unternommen. Das stimmt auch, denn wie ich gerlernt habe spielt Essen und essen in Carolina, wie wohl im ganzen Süden der USA, eine wichtige Rolle. Deftiges, viel frittiertes und sehr fettiges Essen. Oft dreimal täglich eine warme Mahlzeit.
Doch muss man neidlos zugeben, dass solange man nicht den Fehler macht Mc Donalds oder Burger King zu besuchen, alles sehr schmackhaft ist. Was ich am Ende meiner Reise auch leider auf der Waage feststellen musste.

Eingangs bezeichnete ich die USA als das Land der Extreme. Besonders aufgefallen ist mir dies an zwei Dingen: Erstens, das Thema Gewicht, bzw. Übergewicht der Bevölkerung. Dass die Menschen häufig ein Gewichtsproblem haben ist bei der Art der Ernährung kein Wundern. Gegessen wird häufig franchised food. Also das was wir als Fast Food bezeichnen und allein die dabei konsumierte Menge an gesüßtem Icetea reicht von der Kalorienzahl locker aus um einen Tagesbedarf zu decken. So liegt es nur auf der Hand, dass man viele übergewichtige bis extrem übergewichtige Menschen sieht. Ich habe in diesen zwei Wochen mehr 200kg Menschen, mit Oberarmen wie ich Oberschenkel gesehen als bisher in meinem ganzen Leben.

Auf der anderen Seite gibt es die extrem sportlichen und durchtrainierten in überdurchschnittlicher Anzahl. Kaum wird es nachmittag, so ab ca. 17:00 Uhr bevölkern Scharen von Joggern die Gehwege und Parks. Der normale Mittelbau von durchschnittlich gebauten Menschen dagegen ist deutlich unterrepräsentiert.

Zweitens: Thema Kriminalität. Schaut man die Nachrichten oder liest man die Zeitung traut man sich im Grunde kaum vor die Tür. Morde und Gewaltverbrechen bestimmen die News. Und da in den USA vor allem regionale Nachrichten dominieren hat man den Eindruck, dass diese Verbrechen wirklich vor der eigenen Tür passieren. Um diesem Verbrechensniveau zu begegnen (und natürlich aus Prinzip) sind alle Bürger bewaffnet. Gleichzeit schließen viele die ich getroffen habe ihre Haustüren nicht ab, selbst wenn sie nicht zuhause sind und kaum einer kommt auf die Idee sein Auto abzuschließen, wenn er kurz irgendwo geparkt hat.

 

Mein Fazit nach etwas mehr als zwei Wochen in den USA ist: Ein durchaus lohnenswertes Reiseland, in dem es viel zu erleben und entdecken gibt und das einem durch Filme, Bücher und Presse auf der einen Seite sonderbar vertraut und auf der anderen Seite völlig fremd ist.

 

Die Einzelne Tage:

Noch 3 Tage bis zum Saarcamp 2012

Das Saarland entert die Barcamp-Szene

Mit 100 Anmeldungen pro Veranstaltungstag übertrifft das dritte Saarcamp alle Erwartungen

Am 5. und 6. Mai 2012 veranstaltet am HTW-Campus Rotenbühl Saarbrücken eine handvoll Saarländer zum dritten Mal eine Unkonferenz für Web-Affine. Erstmals wird bei den Anmeldezahlen die Hunderter-Marke geknackt. Und auch die Veranstaltung selbst, wird für einige Überraschungen sorgen.

Das kleinste Flächenland der Republik wird in der Regel kaum beachtet. Platzt nicht gerade die erste Jamaika-Koalition oder zeigt ein Merian „Saarland“ dessen schönsten Seiten, kann das Land trotz Lyoner (Fleischwurst in Ringform der dem Saarländer als Wahrzeichen dient) kaum locken. „Heinz Becker“ und Oskar Lafontaine haben ihren Popularitätszenit überschritten, mit der Kohle geht es bergab und selbst die Nähe zu Frankreich ist ein alter Hut. So konnte sich fast unbemerkt, innerhalb von drei Jahren, eine starke Social-Media-Szene an der Saar entwickeln, die immer größere Kreise zieht und aus deren Mitte subversive Projekte entstehen. Die Verbindung aus medialer Vernetzung und regionaler Nähe – gefestigt durch regelmäßig stattfindende Onliner-Stammtische – ließ zum Beispiel den rein über Social Media beworbenen TOUGHRUN oder das erste rein über crowdfounding finanzierte Hiphop-Album entstehen.

Ein saarländisches Barcamp hat da gerade noch gefehlt. Die aus dem Silicon Valley stammende Nichtkonferenz scheint wie maßgeschneidert für ein Völkchen, das sich seit Jahrzehnten, trotz ökonomischer Zwänge, standhaft weigert, mit dem benachbarten Rheinland-Pfalz zusammenzuschließen. Der Saarländer an sich macht sein eigenes Ding. Kaum verwunderlich also, dass die Unkonferenz nicht, wie überall sonst auf der Welt, „Barcamp“ heißt, sondern eben „Saarcamp“. Auch inhaltlich weichen die Veranstalter ein wenig von den üblichen Barcamp-Gebräuchen ab: So wurden im letzten Jahr auch Sessions begeistert angenommen die rein gar nichts mit Netzkultur, sondern beispielsweise mit Gleitschirmfliegen zu tun hatten. Und in diesem Jahr wird am Samstagabend nicht nur geschwenkt (das ist die saarländische Variante des Grillens), sondern auch eine Party mit Überraschungseffekten gefeiert. Zu den Einzelheiten schweigen sich die
Veranstalter aus. Doch dass unter anderem die Agentur Erlebnisraum, bekannt für ihre Krimidinner und 20er-Jahre-Parties, Sponsor des Saarcamps ist, lässt vermuten, dass Herren mit Hosenträgern und Damen mit Dekolleté gesichtet werden könnten.

Über 100 angemeldete TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland an beiden Tagen sprechen für das Konzept, ebenso das Aufgebot an Sponsoren. Neben der Agentur Erlebnisraum ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Hauptunterstützer des Saarcamps, indem sie kostenlos ihre Räume am Campus Rotenbühl zur Verfügung stellt. Das traditionsreiche saarländische Unternehmen Villeroy & Boch zeigt mit seinem Sponsoring und über 16.000 „Gefällt mir“-Angaben auf Facebook, dass es im Web 2.0-Zeitalter angekommen ist. Damit das saarländische Motto „Hauptsach gudd gess, geschafft hann mir schnell“ umgesetzt werden kann, sorgen Dean & David (St.Johanner Markt Saarbrücken) mit ihrem Catering für die mittägliche Verpflegung aller Teilnehmer.

Regionale Unternehmen aus verschiedenen Branchen haben ihre Unterstützung zugesagt: der Internetregistrar KEY-SYSTEMS, die Internetagentur MOLTOMEDIA, die Rechtsanwaltskanzlei Marcus Dury, die Social-Media-Berater ting im Netz, die IT-Strategen Bach & Mailänder, die Fotogeschenke-Hersteller personello sowie die Online-Marketeers ProcMas Consulting. Als einzige nicht-saarländische Sponsoren haben die Zweibrücker „Schneemenschen“ Mut bewiesen und unterstützen ebenso das Barcamp im Saarland. Und für diejenigen die beim Saarcamp nicht dabei sein können wird die Bildungsplattform YOUPEC in Zusammenarbeit mit concepTV die Aufzeichnung aller Sessions übernehmen.

Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung auf www.saarcamp.de.

Saarcamp – die saarländische Version des Barcamp

  • Datum: Samstag, 5. Mai/ Sonntag, 6. Mai 2012
  • Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Campus Rotenbühl
  • Details: Ein Barcamp ist eine offene Tagung, die davon lebt, dass die TeilnehmerInnen
    Ablauf und Inhalte selbst entwickeln.
  • Themen der digitalen Gesellschaft stehen dabei im Mittelpunkt.

Infos und Anmeldung auf www.saarcamp.de

Kontakt:
Judith Rachel | Mail: judith.rachel@gmail.com
Fabian Theobald | Mail: fabian.theobald@googlemail.com
Web: www.saarcamp.de

Titanic Dinner – Ein Wort zur Veranstaltung

Darf man das Unglück anderer Menschen feiern? Kritik in diese Richtung wird gelegentlich laut. Deshalb ein Wort zu Intention und Gestaltung des Titanic-Dinners.

Grundsätzlich ging es uns nicht darum, den Untergang der Titanic oder gar den Tod so vieler Menschen zu feiern. Der 14. April 2012 ist der 100. Jahrestag nicht nur eines bedeutenden Ereignisses der internationalen Schifffahrt, sondern es jährt sich auch eine die Menschen allgemein bewegende Katastrophe, die im Gegensatz zu vielen anderen fast ebenso oder manchmal sogar noch schlimmeren Katastrophen bis heute im Gedächtnis geblieben ist und immer wieder zur Beschäftigung Anlass gibt. Auch unsere Veranstaltung will dazu ihren Beitrag leisten.

Über den Untergang der Titanic ist viel gerätselt und geschrieben worden. Der Untergang gehört sicher zu jenen bedeutenden Ereignissen der Weltgeschichte, die auf ganz besondere Weise die Menschen beeindruckt haben. Solche Ereignisse wollen erklärt und gedeutet werden, sie wollen aber auch mit Blick auf die Zukunft bewältigt werden. Das gelingt nur dann wirklich, wenn sich die Erklärungen an der Wirklichkeit und nicht an Wünschen orientieren. Wir fragen also, was ist in dieser schicksalhaften Nacht wirklich passiert? Wie sah der Alltag an Bord aus? Wir nutzen diese Veranstaltung, um auch hier unseren kleinen Beitrag zu leisten. Selbstverständlich nur in dem Rahmen, den der Charakter dieser Veranstaltung zulässt. Wir wollen an diesem Abend kein kritisches Seminar mit langatmigen Vorträgen darbieten. In kurzen Spielszenen und mit Kurzvorträgen unseres Schifffahrtshistorikers Dr. Dr. Matthias Trennheuser wollen wir diese und ähnliche Fragen beantworten. Dabei soll der schmale Grat zwischen „Info“ – also Information – und „tainment“ – also Entertainment nicht verlassen werden. Wenn es uns gelingt, ein wenig dazu beizutragen, falsche Deutungen und Legenden betreffs der Titanic anzusprechen und auszuräumen, dann ist das inhaltliche Ziel dieser Veranstaltung erreicht.

Eingeladen aber wird zu einem Dinner mit Unterhaltungswert. Und deshalb bildet der kulinarische Aspekt auch die Basis dieser Veranstaltung. Wir bieten Ihnen das außergewöhnliche Erlebnis, alle 11 Gänge des Menüs der Ersten Klasse der Titanic in historischer Reihenfolge zu genießen. Unser Partner Sternekoch Alexander Kunz kocht für Sie alle Gänge nach historischem Rezept, um so nah wie möglich an das Original heran zu kommen. Dort wo die Überlieferung ungenau oder vage ist, sei es dem Meister erlaubt zu improvisieren.

Wenn vom Untergang der Titanic die Rede ist, dann wird auch immer von den geradezu heldenhaft aufspielenden acht Musikern erzählt, die ihr Publikum bis zum bitteren Ende mit schwungvoller Ragtimemusik unterhalten haben. Auch an unserm Abend soll der Musik ein gebührender Platz eingeräumt sein. Denn natürlich hat die musikalische Unterhaltung nicht nur in den letzten Stunden der Titanic ihre Rolle gespielt. Keine Schiffspassage dieser Größenordnung ist ohne musikalische Untermalung denkbar. Was für eine Musik gespielt wurde und wie sie in diesem festlich luxuriösen Ambiente erlebt wurde, das kann bei uns an diesem Abend nachempfunden werden. Musik war zu allen Zeiten Ausdruck des Lebensgefühls und darum ist es gerade die Musik, mit der das Lebensgefühl einer vergangenen Epoche wieder zum Leben erweckt werden kann. Genießen Sie die Klänge einer vergangenen Zeit und lassen Sie sich von unserem Quintett, dessen Musiker Sie vielleicht vom bekannten saarländischen Revueorchester 1920 kennen, musikalisch verwöhnen.

Ein Wort noch zur Entstehung dieses exklusiven Events. Verantwortlich hierfür sind vier Menschen, deren unterschiedliche Talente und Professionen diese Veranstaltung ermöglichten. Einen klaren Initiator hat dieses Projekt im Grunde nicht. Zum einen war es Matthias Trennheuser, der aus seiner Leidenschaft für alles Maritime heraus Michael Hess und Julian Blomann darauf ansprach, dass man einen solchen Jahrestag wie diesen nicht einfach vorüber ziehen lassen dürfe. Zum anderen war es Peter Kinzer von der Veranstaltungsorganisation des Regionalverbandes Saarbrücken, der in einem Nebensatz während einer Besprechung die Bemerkung fallen ließ, dass man diesen Anlass nun wirklich nutzen sollte, um das opulente 11-gängige Menü noch einmal zum Leben zu erwecken. Von da ab dauerte es nicht mehr lange, bis aus einer Idee Realität wurde. Die Organisation und schauspielerische Gestaltung übernahmen Michael Hess und Julian Blomann, die Inhaber der in Dinnershows erfahrenen Eventagentur Erlebnisraum. Bei allen historischen Fragen, sowie der Recherche von Bildmaterial wurden Sie dabei von Matthias Trennheuser enthusiastisch unterstützt, der sich sogar bereit erklärte aktiv in der Rolle des Thomas Andrews den Abend mit zu gestalten. Die gastronomische Gestaltung, sowie die Gestaltung des festlichen Rahmens im herrlichen Saal des Saarbrücker Schlosses, übernahm selbstverständlich Peter Kinzer. Er war es auch, dem es gelang, den bekannten Sternekoch Alexander Kunz für das Projekt zu begeistern, sowie das Weingut Ökonomierat Petgen-Dahm und den Rilchinger Brunnen als Sponsor zu gewinnen und mit ins Boot zu holen.

Für uns alle Beteiligten liegen nun viele Monate Vorbereitungszeit hinter uns. Wir haben recherchiert, geplant, Texte geschrieben, Kostüme und Requisiten erstellt, alles um diesen einen Abend zum Leben zu erwecken. Dabei haben wir im Laufe der Arbeit an diesem Projekt viel Freude gehabt, viel Herzblut und Engagement investiert und so hoffen wir, unseren Gästen einen wahrhaft denkwürdigen Abend zu bieten mit einer Veranstaltung, die sowohl den Verstand als auch das Herz und alle Sinne anspricht. Wenn Sie am Ende mit mehr Wissen nach Hause gehen als Sie gekommen sind, mit Melodien im Ohr, die sie bis dahin noch selten – zumindest nicht in diesem Ambiente – gehört haben, wenn Sie alles in allem – um das vielleicht Wichtigste, nämlich die kulinarische Grundlage nicht zu vergessen – auch hier auf Ihre Kosten gekommen sind, dann war die Veranstaltung für Sie ein Erlebnis und für uns ein voller Erfolg.

Die Veranstalter

Links

USA 2012 – Tag 16. Rückflug

Nun ist meine Reise fast zu Ende, ich sitze im Flugzeug zurück nach Frankfurt und freue mich auf meinen Jetlag morgen.

Da ich vier Stunden Aufenthalt in Philadelphia hatte, habe ich tatsächlich ein Steak & Cheese Sandwich gegessen.  War nicht schlecht. Wie man es halt vom Steak & Cheese Sandwich von Subways kennt.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen US Airways zu loben: Ich hatte einen für sie ungünstigen und für mich unbequemen Sitzplatz (letzte Reihe, Fenster). Dort befindet sich auch die Toilette und der Werkbereich der Stewardessen. Nun haben sie mich gebeten mich auf einen anderen Platz zu setzen. Was ich natürlich gerne getan habe. Als Dankeschön bekam ich ein paar Kopfhörer geschenkt, die nichts taugen, was nichts ausmacht, denn das Soundsystem in dem Flieger taugt auch nichts, selbst mit meinen Kopfhörern verstehe ich den Sound der Filme nicht – aber ich bekam zum Essen noch einen Cabernet ausgegeben, was ich wirklich hoch anrechne! Denn inzwischen kostet Alkohol auf US Airways Flügen tatsächlich Geld (Frechheit 😉 ) und so ein Schlaftrunk vor einem Nachtflug ist nicht das Schlechteste (vor allem, wenn man dem Kinoprogramm nicht folgen kann).

In diesem Sinne wünsche ich eine Gute Nacht und hoffe, dass der ein oder andere tatsächlich mein Tagebuch gelesen hat oder lesen wird und vielleicht sogar einen Nutzen daraus zieht. Ich werde in den nächsten Tagen und nach eine Zusammenfassung meiner Erlebnisse und Eindrücke posten.

Die Einzelne Tage:

USA 2012 – Tag 15. Das älteste Haus von Charlotte

Eigentlich hatte ich für heute nichts mehr erwartet außer ausruhen und packen, kam dann aber doch anders… Nach einem weiteren touristisch-kulinarischen Attraktion zum Frühstück: Selbst gemachte Pancakes mit Blueberries (Oh Gott ich hätte hunderte essen können), nahm Jay mich mit zu seinen Freunden. Bei uns treffen sich die älteren Herren in ihrer Stammkneipe oder auf einer Bank im Park. In Carolina trifft man sich im Fastfood Laden Bojangels… Ich wurde herzlich willkommen geheißen und Jays Freund Bill bestand sofort darauf dem Gast aus Germany ein verstecktes, fast geheimes Highlight in Charlotte zu zeigen. Charlottes wahrscheinlich ältestes noch stehendes Gebäude. Ein kleines Blockhaus aus den 1780’er Jahren, welches Freunden von Bill seit Generationen gehörte und welches sie vor wenigen Jahren zurück gekauft und dann liebevoll für $35.000 restauriert haben.

Auch dort wurde ich sehr herzlich begrüßt und bekam eine ausführliche private Führung. Toll!

Danach musste ich noch unbedingt die Buffalo Wings in einem bestimmten Diner probieren, dessen Namen ich leider vergessen habe. Die Wings waren mit Jamican Honey Marinade und die definitiv besten Chicken Wings, die ich jemals gegessen hatte. Dummerweise war ich abends noch zum Steak-Essen eingeladen um meinen Abschied zu feiern, ich konnte also nicht völlig hemmungslos zuschlagen.

Steaks gabs beim Australier, somit keine außergewöhnliche Erfahrung, bis auf die Tatsache, dass es eine besondere Vorspeise gab. „Blooming Onions“ Eine aufgefächerte Zwiebel, die in einen Bierteig (oder ähnliches) getunkt und frittiert war. Großartig.

Morgen geht es nun heimwärts. Erst von Charlotte nach Philadelphia und dann von dort nach Frankfurt. In Phili soll ich unbedingt ein Steak `n Cheese Sandwichs essen, das sei dort eine besondere Spezialität. Nun gut, mal sehen…

 

Die Einzelne Tage:


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