«Neuigkeiten aus der Agentur»

Dingle Way – Abflug, Fazit & Tipps

Gegen halb neun sind wir aufgestanden und zum Frühstück. Chris ging noch schnell zum Supermarkt um das Frühstück etwas ausführlicher gestalten zu können. Danach packten wir unsere Sachen und gingen Souvenirs shoppen. Neben typischen Nippes deckte ich mich mit irischem Bier, Cider, Schokolade und Soda Bread ein.

Als rituellen Abschluss des Urlaubs tranken wir ein Bier am Hafen, exakt dort hatten wir mit unserem ersten Outdoor Mittagessen wenige Tage zuvor unser Abenteuer begonnen.

Danach ging es zurück ins Hostel, wo uns „Der Mann mit dem Chris Schild“ wieder mit seinem Taxi abholte und zum Flughafen fuhr. Der Abschied von der Grünen Insel fiel uns allen nicht leicht.

Die Tour war der absolute Hammer und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich kann nur jedem Empfehlen es uns nach zu tun. Und ich selbst hoffe auf eine baldige Wiederholung in ähnlichem Rahmen.

 

Fazit

Der Dingle Way ist eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Die Versorgung mit Übernachtungsmöglichkeiten ist gut und die Etappen sind auch für ungeübte, aber nicht unsportliche Wanderer gut zu bewältigen.

Einziges Manko aus meiner Sicht ist, dass viele, viele Kilometer über Straßen laufen. Was auf die Dauer anstrengend zu gehen und natürlich auch nicht ganz so schön wie ein Wege in der Natur ist.

Abschließend noch unsere Packlisten Tipps nach erfolgreich absolvierter Tour:

  • Neopren oder wasserdichte Socken. So etwas gibt es für Motorradfahrer. Wenn man so richtig nass wurde ist es einfach ein Segen abends mit trockenen Füßen in den nassen Schuhen unterwegs sein zu können. Außerdem ist es zum Trocknen der Schuhe hilfreich mit der eigenen Körpertemperatur nachhelfen zu können.
  • Neopren Unterhose. Falls man nur eine Hose dabei hat, dann gilt hierfür das Gleiche wie für nasse Schuhe. Wenn die Hose nass und kalt ist, ist es sehr angenehm, wenn wenigstens die Unterhose wärmt.
  • Alternativ kann man sich natürlich auch eine zweite Hose einpacken, je nachdem ob man bereit ist das zusätzliche Gewicht zu tragen.
  • Ein Buff. Die schlauchförmigen Tücher gibt es inzwischen auch aus Merinowolle und haben sich als extrem praktisch erwiesen nicht zuletzt um im pfeifenden Wind die Ohren zu schützen.
  • Flip Flops. Sind leicht und bieten die Möglichkeit abends im Hostel mal was anderes an den Füßen zu haben als die schweren Stiefel.
  • Baumwolle aussortieren. Weiß man eigentlich aber, aber weder Baumwoll T-Shirts noch Socken taugen zum Wandern. Baumwolle kühlt den Körper aus sobald sie nass ist. Und nass wird man oft, sei es durch Schweiß oder Regen.
  • Ausschließlich echte Wollsocken mitnehmen. Diese scheuern weniger und wärmen selbst in durchnässten Schuhen.
  • Gamaschen. Allerdings die lange Variante. Helfen Hosen und Schuhe vor Nässe und Schlamm zu schützen. Von beidem gibt es reichlich.
  • Entgegen meiner ursprünglichen Meinung muss ich jetzt sagen, dass man den Poncho lieber zuhause lässt und sich für eine Regenhose entscheidet. Es ist einfach zu windig als das ein Poncho irgendeinen Sinn machen würde. Außer als Notzelt oder Sitzunterlage zu nützen.
  • Softshell ist unnütz. Als beste Kleiderkombination hat sich je nach eigenem Temperatur Empfinden folgender Zwiebelaufbau erwiesen:
    • Merinowolle Shirt
    • Merinowolle Longsleeve
    • Stretchflesse mit Daumenloch
    • Fleese Jacke
    • Daunen Weste
    • Regenjacke
    • Alle Schichten sind sehr leicht, trocknen Schnell und wärmen optimal. Eine Softshell Jacke braucht, wenn sie einmal nass ist, ewig zum Trocknen.
  • Handschuhe. Wer durch den Stechginster muss weiß warum. Ich habe 4 Wochen nach der Tour immer noch Dornen in der Hand. Außerdem schützen sie auch gegen Regen und Auskühlen.
  • Wer leicht friert sollte eine lange Unterhose aus Wolle einpacken.
  • Meine Wanderhosen Empfehlung ist die Engelbert & Straus Arbeitshose Oregon. Super angenehm zu tragen, leicht, robust, trocknet extrem schnell und lässt sich imprägnieren.
  • Schwere, wirklich wasserdichte Wanderstiefel, zwar fällt das Laufen über den Asphalt schwerer, aber man hat einfach trockenere Füße als in Zustiegsschuhen.
  • Eine Mütze mir Schild. Sehr angenehm bei Sonne und Regen, erst recht wenn man eine Brille trägt.
  • Eine Thermosflasche. Heißer Tee kann eine Offenbarung sein.
  • Hirschtalk. Perfekt um Blasen vorzubeugen oder wundgelaufene Stellen zu schützen.
  • Schuhwachs und eine Bürste für die Stiefel. So kann man, falls nötig zwischendurch bei der Dichtigkeit etwas nachlegen.

Für die Reiseapotheke als unumgänglich haben sich Ibuprofen, Immodium und Kaufmanns Kindersalbe erwiesen.

Noch ein Tipp zum Schluss, wer eine Kofferwaage dabei hat, fragt sich nach dem Shoppen nicht, ob der Grenze der Fluggesellschaft überschreiten wird.

 

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Dingle Way – Der letzte Abend, Irish Storytelling

Abends waren wieder im Grapevine Hostel. Nach einer erholsamen und erfrischenden Dusche zogen wir los um im Dingle Diner etwas zu essen. Wie schon fast üblich hatten wir alle Burger und sie waren grandios! Eine uneingeschränkte Empfehlung wert.
Danach gingen wir wieder zu Dick Macks um unseren Abschied von der grünen Insel angemessen zu begehen. Wir waren alle ziemlich gerädert und wollten schnell wieder ins Hostel und die Füße hoch legen. Dort warteten gemütlche Couches und ein offener Kamin. Vor allem hätten wir unsere total durchnässten Schuhe ausziehen können, zwar hatten wir uns Mülltüten über die Socken gezogen um wenigsten trockene Füße zu haben, aber wirklich angenehm war diese Lösung natürlich nicht.
Aber, ersten kommt es anderns und zweitens als man denkt…

Wir betraten den Pub und alles machte den Anschein als würde es ein öder Abend werden. Nur wenige Menschen waren im Laden und keinerlei Musik lief, noch nicht einmal vom Band.
Wir tranken eine Runde und hatten eine kurze Unterhaltung mit einem gut betrunkenen Local, der sich freundlich mit uns über unsere Herkunft und seine Frau unterhielt, die ihm eigentlich nicht erlauben wollte abens im Pub abzuhängen. Als sein Handy klingelte und sie ihn nach Hause diktierte bestellte er sich aus Trotz ein weiteres Pint, leerte es in schnellen Schlücken und wankte nach einem freundlichen Gruß in unsere Richtung aus dem Pub.
Dies nahmen wir auch als eine Art Aufbruchssignal, wollten unsere Gläser noch gemütlich leeren und uns dann auf dem Weg ins Hostel machen um vor dem Kamin noch einen kleinen Absacker zu trinken.
Doch dann tauchte Sean auf. Ein 40 bis 50-jähriger Ire mit freundlichem Gesicht, kurzen dunklen Haaren in einem blauen, legeren Hemd.
Sean kam zur Bar und wollte zwei neue Pints Guiness, leider war der Barkeeper kurz eine rauchen und so wartete Sean. Nach einer kurzen Unterhaltung mit zwei jungen Typen an der Bar wurde ihm wohl die Zeit zu lang und er zapfte sich kurzerhand seine Pints selbst. Als Erklärung teilte er den anderen Gästen im Raum, die den Vorgang interessiert und amüsiert verfolgten, mit, dass dies schon Ok sei, er gehöre zum Inventar.
Der Barkeeper kam zurück und nahms mit Humor. Dabei wurde Sean auf uns aufmerksam. Eine Gruppe typischer Deutscher Outdoor Touristen in Funktionskleidung (sowas trägt kein Local). Er fragte uns interessiert wo wir her kämen und als wir ihm sagten, dass wir Deutsche seien, gab er ein Broken Deutsch von sich, die nicht einmal schlecht waren. Von unseren anerkenenden Worten wohl angespornt erzählte er uns anschließend in bester irischer Geschichtenerzähler Tradition, wo er sein Deutsch gelernt hätte. Ich versuche die Geschichte so wieder zu geben, wie ich sie verstanden habe, und wie ich mich daran erinnere.

Es war Ende der 70’er Jahre, Irland ging es wirtschaftlich sehr schlecht und viele junge Iren gingen im Sommer für einige Monate ins Ausland um zu arbeiten. Sean hatte von der Kunsthochschule in Dublin einen deutschen Freund, der ihn zu sich nach Köln eingeladen hatte und so nahm er ihn beim Wort und schlug kurzer Hand bei ihm auf. Dummerweise war dieser aber gerade im Urlaub und konnte ihm so nicht wirklich helfen. Seine Mitbewohner – es war wohl so etwas wie eine Künstlerkomune – erlaubten Sean aber für eine Nacht dort zu schlafen. Am nächsten Morgen brach er dann zu einem kleinen Ort in der Nähe auf, wo es eine Fabrik gab in der er hoffte Arbeit zu finden. Dort kam er auch in der Komune unter. Allerdings wurde ihm der Job vor der Nase weggeschnappt und als er zurück zu seiner Bleibe kam war diese von der Polizei geräumt worden. Nun stand er ohne Gepäck und Geld da und ihm blieb nur übrig nach Köln zurück zu gehen und dort wieder um ein Bett zu bitten. Am nächsten Tag wollte er die Irische Botschaft aufsuchen. Seine Pechsträhne hielt an, denn man schickte ihn nach Düsseldorf. Dort stellte sich heraus, dass sich hier nicht die irische, sondern die britische Botschaft befand. Dort wollte man ihm nicht helfen, bot ihm aber mit typisch britischer Freundlichkeit eine Tasse Tee an.
Sean aber, damals nach eigener Aussage, jung und sehr irisch, verabschiedete sich mit den “I’am irisch. I’am drinking pints of Guinness and no fucking English tea!”
Tags drauf machte er sich auf dann nach Bonn zur echten irischen Botschaft auf. Die Fahrt dorthin kostete sein letztes Geld, doch in freudiger Erwartung freundlicher Menschen die ihm helfen würden betrat er die Botschaft seines Heimatlandes.
Umso größer die Überraschung, als er dort auf einen verknöcherten Bürokraten traf, der ihm mitteilte, er könne ihm nur helfen, wenn jemand für Sean in Irland auf einem Polizeirevier Geld hinterlegen würde. Da Seans Vater gerade im Krankenhaus war und er keine anderen Menschen hatte, die dies hätten für Ihn tun können – tat es dem Bürokraten Leid und er wollte Sean wieder weg schicken, da dieser aber nicht einmal mehr Geld für die Fahrkarte zurück nach Köln hatte bat er den Beamten ihm doch wenigstens die paar Pfennig für eine Fahrkarte zu geben. Nach einigem bekam er die Karte im Wert von 70 Pfennig. Dafür sollte er aber seinen Pass da lassen, damit sichergestellt wäre, dass er auch zurück komme um seine Schuld zu begleichen.
Daraufhin rollte das Ticket ganz klein zusammen und sagte dem Beamten, dass er es sich gerne in den Hintern stecke könne, falls es da überhaupt rein passe, so eng wie er sei.
Etwas niedergeschlagen kehrte er nach Köln zurück, dort kam ihm der Zufall zu Hilfe, zurück in seiner Bleibe hörte er einen Menschen laut fluchen und schimpfen.
es stellte sich hereaus, dass in einem Raum die Fliesen von der Wand gekommen waren. Der Fluchende fragte Sean ob er den Schaden reparieren könne, dieser sagte spontan Ja ohne eine Ahnung zu haben wie man Fliesen an Wände bekommt.
Die Hausgemeinschaft beschloss, dass Sean sein Glück versuchen solle, schließlich dachten sie, er wisse wovon er rede. Sean selbst hatte sich gedacht, dass er mit der Anleitung auf dem gekauften Fliesenkleber schon irgendwie hinkommen würde. Dummerweise hatte er nicht bedacht, dass diese dort auf Deutsch geschrieben stehen würde. Und Sean konnte kein Deutsch.
Am Ende hatte er es dann mit praktischem Verstand hinbekommen, er wurde bezahlt und durfte in einem momentan freien Zimmer wohnen. Dieses gehörte dem Sohn von Günther Grass und war ganz in schwarz gestrichen und mit Hammer und Sichel, sowie Ché dekoriert.

Das für uns besonders witzige an der Story war die Tatsache, dass sie quasi in Hannos Heimatregion spielte.
Nach dieser sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Episode tranken wir noch 1-2 Pints und gingen zurück ins Hostel.
Dort trafen wir auf John, der gerade Dienst hatte und gelangweilt vor dem Kamin saß und in seinen Laptop starrte.
Es entwickelte sich ein Gespräch, wir tranken zusammen und unsere verbliebenen Whiskye Vorräte leer. Auf die Frage welchen Whiskye er gerne hätte antwortete er, “den irischen”. Was auf den ersten Blick vielleicht wenig kurios klingt, da wir aber nur irischen dabei hatten haben wir wohl etwas dämlich aus der Wäsche geschaut. Er klärte uns dann auf, dass er damit den Jameson meinte, da kein Ire jemals Tulamore Dew trinken würde. “Did you ever see an Irishman drinking Tulamore? Expect in a commercial?” Damit machte er uns unmissverständlich klar, dass ein Ire der etwas auf sich hält Tulamore maximal zum putzen seiner Toilette oder Fenster benutzt.
Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, außerdem gab er uns eine kurze Geschichtsstunde und diskutierte mit mir über die Keltische Kultur.
Neben seiner Weisheit über den Whiskye klärte er uns noch über zwei weitere wichtige Dinge auf: 1. Deutsche Mädels seien am leichtesten zu haben und 2. Französinnen seien die besten. Auf die Frage wie er darauf komme, meinte er nur: “Working in a hostel is just drinking, smoking an sex.”
Der Abend nahm ein jähes Ende als er uns einen Hot-Whiskye servierte. Ein Heißes Getränk aus Zimt, Zitronen, Nelken, Honig, heißem Wasser und Whiskye.

 

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Dingle Way – Tag 5, wir verlaufen uns

Heute lag ein sehr ereignisreicher Tag vor uns. Die Nacht war nicht so erholsam, da die Betten ehrlich gesagt “für den A…” waren! Ich schlief im Stockbett unten, Hanno in dem Bett über mir und wir weckten und gegenseitig bei jeder Bewegung.
Das Frühstück genossen wir recht ausführlich mit einer schönen Aussicht auf das Meer.
Dann ging es los auf unsere letzte Etappe zurück nach Dingle.
Wir hatten vor einen alternativen Weg zu nehmen, um nicht die ganze Strecke entlang der Straße über den Connor Pass laufen zu müssen.
In Cloghane legten wir am Shop gegenüber der Kirche noch einen kurzen Stopp ein und kauften Zivilisationsgüter wie Schokoriegel, Cola, Batterien und Süßgebäck. Ich hatte einen Apfel-Karamell-Muffin, der so mastig war, dass man locker ein ganzes Dorf davon hätte ernähren können. Aber er war großartig.

Ein alter Ire, der gerade dabei war die Kirche von einer Hebebühne aus mit einem Hochdruckreiniger zu säubern, sprach uns an und wollte uns Tipps für die Strecke geben, allerdings hatte er zuerst nicht recht verstanden welche Richtung wir laufen wollten. Am Ende wünschte er uns, ebenso wie unser Herbergswirt und die Verkäuferin vorher, einfach nur “Good luck!”. Wir wurden schon etwas stutzig, da anscheinend jeder der Meinung war, wir hätten es nötig, doch versuchten wir uns nichts weiter daraus zu machen und machten und frisch gestärkt auf den Weg zum Pass. Die Straße zog sich in einer schier endlosen Geraden durch die Landschaft. Vorbei an einsam gelegenen Häusern und Seen. Am Ende des Tals erwartete uns ein wunderschön gelegender Hof. Zwar waren manche Gebäude verfallen, doch wurde der Hof nach wie vor bewirtschaftet.
In diesem Moment setzte der Regen ein und so suchten wir Schutz im Windschatten eines der verfallenen Häuser. Dort legten wir eine kurze Pause ein und machten uns regenfest. Bzw. versuchten es zumindest.
Der Regen begleitete uns während des gesamten Aufstiegs und entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Sturm, so dass, als ich am Scheitel ankam nicht nur meine Schuhe wieder komplett durch waren sonder ich auch wieder bis auf die Unterhose durchnässt wurde. Wieder einmal Memo an mich: Wandern in Irland nur mit Regenhose! Poncho macht einfach keinen Sinn.
Einziger Trost, ich war nicht der einzige der durchnässt war.

Auf dem Pass wehte ein unglaublicher Wind, der einem bei jedem Schritt buchstäblich fast umwarf. So waren wir derart auf das vorwärst kommen konzentriert, dass wir uns ein wenig verlaufen haben und die Querung des Hanges etwas zu tief ansetzen, was dazu führte, dass wir die eigentlich geplante Strecke durch ein Seitental verpassten und ca. zwei Kilometer vom Weg abkamen. Hatten also all die gutgemeinten Wünsche des morgens nichts gebracht.

Es erwartete uns ein abenteuerlicher Abschnitt querfeldein über Heidekraut, vom Regen angeschwollene reißende Bäche und Stechginster – garstiges Zeug, erst jetzt zwei Wochen später habe ich die letzten Stacheln aus meiner Hand entfernt bekommen. Es ging Berg ab, Berg auf über Zäune, durch Sumpf, Moor und Bachbette, also Abenteuer pur. Und obwohl es anstrengend, Nass und schmerzhaft war, haben wir es in vollen Zügen genossen.
Am Ende erreichten wir einen Agrarpfad und über ihn die Straße nach Dingle.

 

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Dingle Way – Tag 4, we got wet

Heute war der Abenteuer-Tag. Es begann mit einem Aufstieg durch das freie Gelände, teilweise sehr moorig und damit sehr feucht. Witzigerweise hatten wir über eine weite Strecke einen ungewöhnlichen Führer. Seit wir an seinem Hof vorbeigekommen waren, begleitete uns ein kleiner Westie und führte uns zum Pass.

Auf dem gesamten Weg zum Pass konnten wir atemberaubende Panoramen genießen. So hatten wir das aufziehende Unwetter auch schon länger im Blick, hofften allerdings noch über den Scheitel zu kommen bevor es losbrechen würde.

Diese Hoffnung erfüllte sich leider nicht. Die Wolken zogen zu und die letzten Meter stiegen wir in eine graue Suppe auf. Gerade als wir den Pass durchschritten brach das Gewitter los. Sturm, Hagel und Regen in einer Heftigkeit die einen fast von den Beinen holte und einen binnen weniger Minuten komplett durchnässt hatte.

Bei dieser Gelegenheit muss ich meine, im Ausrüstungs-Blog gegebene, Empfehlung für Regenponchos widerrufen! In Irland ist – aufgrund des starken Windes – die einzige taugliche Regenbekleidung eine Regenhose.

Ich war innerhalb kürzester Zeit durchnässt bis auf die Unterhose und in meinen Schuhen hatte ich ein Schwimmbad. Erst war das Wasser von oben reingelaufen, später waren sie so durch, dass sowieso alles zu spät war.

So schnell das Unwetter gekommen war, so schnell war es auch wieder verschwunden, was uns Gelegenheit gab eine Rast in einer alten Ruine einzulegen und erst mal einen heißen Tee zu kochen, der zu diesem Zeitpunkt wirklich nötig war.

Trotz allem war die Stimmung unter uns hervorragend. Wir hatten unser erstes Abenteuer bestanden!

Am Fuß des Berges angekommen erwartete uns leider wieder eine Etappe auf der Straße, dann auch wieder im Nieselregen.

Das Hostel erreichen wir gegen halb sechs. Die Zimmer entpuppten sich als winzig, dafür gab es eine tolle Dusche, genug Heizungen um unsere Klamotten zu trocknen und der Wirt so freundlich unsere Schuhe höchstpersönlich mit Zeitung auszustopfen.

Den Abschluss des Abends begangen wir im direkt benachbarten Pub. Allerdings waren wir alle so tot, dass wir schon sehr früh im Bett landeten.

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Dingle Way – Tag 3, der lange Weg

Ich hatte das Glück in einem Einzelzimmer nächtigen zu dürfen und habe geschlafen wie ein Stein. Mag natürlich auch an der wohligen Erschöpfung gelegen haben.

Angela, die Wirtin erwartete uns mit einem wirklich tollen und ausgiebigen Frühstück, sodass wir gegen 10 Uhr gestärkt und gut gelaunt zu unserer zweiten Etappe aufbrachen.

Vor uns lagen fast 30 Kilometer, allerdings kaum Anstiege, sodass wir in Erwartung eines „Spaziergangs“ frohen Mutes losstiefelten.

Allerdings zeigte sich die Strecke als eher durchwachsen. Wunderschöne Abschnitte über kleine Wege mit tollen Aussichten oder einen traumhaft schönen Strand wechselten sich mit vielen Kilometern über asphaltierte Straßen und Nebenstraßen ab, was zu laufen, gerade mit Wanderstiefeln, auf Dauer anstregend war.

Gegen 18 Uhr erreichten wir unser Tagesziel, den An Bother Pub. Ein tolles B&B, Pub und Restaurant in einem. Nach der Dusche und einer heißen Tasse Tee, bei der wir die Aussicht über die Ebene genossen, begaben wir uns ins Restaurant und ich aß großartige Chicken Wings sowie einen wirklich leckeren Burger, dazu gab es natürlich Guinness. Hatte man sich heute auch wirklich verdient.

Nach dem Essen gab ich meinen Reisebegleitern eine kleine irische Geschichtsstunde, wir kamen von den Anfangen bis zu Cromwell. Morgen möchten wir das fortsetzen.

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Dingle Way – Tag 2, die erste Etappe

Wir haben viel geschlafen, die kurze Nacht vom Vortag sowie einige Guinness steckten uns in den Knochen und wir waren am Vortag schon um zehn im Bett. Heute bin ich frisch, gut gelaunt und voller Tatendrang um acht aufgestanden und habe mich bei einer Tasse Tee in den Frühstücksraum gesetzt, um ein Reisetagebuch von gestern zu schreiben.

Wenig später kamen Hanno und Chris und gesellten sich zu mir. Es ist toll mit Freunden in Erwartung eines Abenteuers bei einer Tasse Tee zusammen zu sitzen und zu quatschen. Die Stimmung war wunderbar.

Gegen zehn ging es dann wirklich los. Wir packten unsere Rucksäcke, kehrten noch einmal in den Super Value ein, kauften uns Marschverpflegung für zwei Tage und begannen unsere Wanderung.

Das erste Stück der Wanderung folgt der Straße, allerdings geht es schon kurz nach Dingle Stadt auf kleine Nebenstraßen weiter bis Ventry, wo einen ein wirklich grandioser Sandstrand erwartet, auf dem man eine gute Zeit lang läuft.

Dort hatten wir wunderschönes Wetter, sodass wir am Strand unsere Mittagspause einlegten, welche wir fast unvernünftig lange ausdehnten und die Sonne in vollen Zügen genossen.

Anschließend ging es weiter durch einen Hohlweg der mit jedem Meter schlammiger wurde. Am Ende watete man mehr als knöcheltief durch einen Matsch, der verdächtig stark nach Kuhmist roch. Das Ergebnis erinnerte stark an Schlammcatchen, doch sahen unsere bis dahin viel zu sauberen Trekkingklamotten und Schuhe dann wenigstens ordentlich benutzt aus.

Der Hohlweg endete an einem Stück Straße, das aber überwältigende Ausblicke aufs Meer und die Blasket Islands bot.

Nach einiger Zeit zweigt der Weg von der Straße ab und geht über Schafspfade sehr schön an prähistorischen Hinterlassenschaften vorbei weiter. Wir trafen auf eine Menge Schafe, querten einen kleinen Wasserfall und Hanno zeriss sich bei einem beherzten Schritt seine Hose. Woraus man jetzt schließen könnte wie wichtig es ist, weite Hosen zu tragen – Hätte Tobi sich nicht kurze Zeit später, beim Überklettern eines Zaunes – wir wollten eine der prähistorischen Hinterlassenschaften aus der Nähe sehen – seine weite Hose auch zerissen. Wie man es macht ist es also falsch …

Der Hosenvorfall offenbarte einen eigentlich offensichtlichen Fehler auf unseren Packlisten. Wir hatten kein Nähgarn dabei. Da denkt man quasi an alles, außer an Nähgarn. Hätten wir doch Frauen mitgenommen, wäre uns das wohl nicht passiert.

Dieser letzte Abschnitt des Weges bietet wirklich unglaubliche Panoramen, es war überwältigend und nicht selten blieben wir einfach stehen um die Landschaft in uns aufzusaugen. Selbst Philip, der sich inzwischen als unser Dauerunterhaltungssender entlarvt hatte (er quatschte quasi ohne Punkt und Komma und hielt so auch auf dem Rest der Wanderrung immer alle bei bester Laune) verschlug es ab und an die Sprache.

Als wir am Abend unser Tagesziel, das B&B De Mora in der Ortschaft Dunquin erreicht hatten, waren wir knapp 21 Kilometer gelaufen. Ein wirklich tolles B&B voller Luxus und die Wirtin Angela hatte sogar Nähzeug zu verleihen.

Nach einer ausgiebigen Dusche und einem kurzen Aufenthalt auf der Couch ging es auf in den Pub. Ungefähr zehn Minuten Fußweg hatten wir durch totale Finsternis zu Krugers Pub zurück zu legen. Dieser hat eher den Charme einer Trinkhalle oder eines Vereinsheims als das was man sich als Tourist vorstellt. Dafür ist er sehr authentisch und die lange Theke ist voll von Gälisch sprechenden Locals. Was dem Ganzen einen ganz eigenen Charme gibt.

Die Bedienung hinter der Theke war eine etwas rauhe Mitzwanzigerin mit einer kunstvollen Marge-Simpsons-Frisur. Außer Guinness (3,80 EUR) und Carlsberg war jedes Bier ausverkauft und so fiel uns die Entscheidung was wir trinken wollten nicht schwer.

Hanno wollte leider im B&B bleiben, da er schmerzende Blasen an den Füßen hatte – lieber Leser, man kann es nur immer wieder wiederholen, neue Wanderstiefel muss man einlaufen!!!

So hofften wir sehr, dass er für die nächste Etappe fit sein würde.

Aus unserem geplanten einen Guinness als Absacker wurden vier und zum Abschluss des Abends endeten wir im Wintergarten des B&B mit einer Runde Whisky und einem Vesper aus unseren Vorräten. Ein wirklich toller erster Tag auf Tour.

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Dingle Way – Tag 1, die Ankunft

Heute morgen, dem 28.09.2012, ging es endlich in aller Frühe los. Um 6:30 Uhr stiegen wir alle in Tobias‘ Auto und brachen nach einem kurzen Stopp beim Bäcker Richtung Hahn zum Flughafen auf.

Die Fahrt verlief problemlos, bis wir in Hahn ankamen. Dort mussten wir feststellen, das auch dort mal die Parklätze voll sein können. So mussten wir auf einen teureren ausweichen. Flughafen-Check-in wie man es gewohnt ist. Mein Rucksack hattte acht Kilogramm, was mich sehr freute, da er dann selbst mit Wasser und Gepäck immer noch sehr leicht sein würde. Außerdem werde ich auf dem Rückflug einiges einkaufen können.

Als wir den Sicherheitscheck problemlos durchlaufen hatten, wurden Hanno und ich noch einmal zur Gepäcknachkontrolle gerufen. Es stellte sich heraus, dass er ein Zippo im Gepäck hatte – was man nach neuesten Sicherheitsrichtlinien nur komlett entlehrt im Flugzeug transportieren darf – und ich einen Trangria Spirituskocher, den ich behalten durfte, weil er seit Jahren nicht gebraucht und deswegen komplett restentleert war. Dummerweise hatte ich in meinem morgendlichen Tran vergessen meine Brennstoffflasche zu entleeren, sodass diese auf dem Flughafen zurück blieb.

Mit einiger Verspätung startete dann endlich unser Flieger und vor mir lag ein nervenzerreibender Flug zum Kerry Airport. Eigentlich dauert dieser nur knapp zwei Stunden, dieses Mal kam es mir aber wie eine Ewigkeit vor. Ich hatte zwei höchst nervige Kids hinter mir, die unanblässig geplärrt, gestrampelt und gegen meinen Sitz getreten haben. Welch eine Freude!

Endlich gelandet war ich selten so froh ein Flugzeug verlassen zu können wie dieses Mal.

In Kerry klappte die Gepäckausgabe erstaunlich schnell, sodass wir recht flott vor das kleine Flughafen-Gebäude treten konnten und dort auf den Mann mit dem „Chris“ Schild trafen. So hatten wir unseren Chauffeur getauft, da keiner von uns seinen Namen wusste.

Er packte uns in seinen Kleinbus und brachte uns in knapp einer Stunde nach Dingle. Die Fahrt kostete 100.- EUR, also 20.- für jeden. Während der Fahrt versorgte er uns mit Tipps wo man in Dingle hingehen könne und wo besser nicht, weil zu teuer und zu schlecht.

In Dingle angekommen realisierte ich das erste Mal richtig, dass jetzt tatsächlich einige Tage Urlaub vor mir lagen. Ein tolles Gefühl.

Da unser Hostel (das Grapevine) noch geschlossen hatte, zogen wir schnurstracks weiter zum Super Value und deckten uns mit einer Brotzeit als Mittagessen und einigen Bieren zur gediegenen Nachmittagsgestaltung am Hafen ein. Außerdem brauchten wir für unseren Kocher noch Brennstoff, so gingen Chris und Hanno auf eine Expedition durch die örtlichen Outdoor- und Hardware-Stores und wurden sogar fündig. Was sie mitbrachten war eine Dose Campingas für den Gaskocher und eine Flasche „White Spirit“, die wir zu diesem Zeitpunkt noch für Spiritus hielten …

Den Rets des Tages verbrachten wir ganz entspannt damit unsere Einkäufe zu verkonsumieren, bis wir gegen halb sechs im Hostel eincheckten, unsere zwei Zimmer bezogen und ein weiteres Guinness im Wohnzimmer des Hostels tranken.

Das Grapevine ist gemütlich, hat kleine, saubere Zimmer mit erstaunlich guten Betten und bietet zur Übernachtung für 19.- EUR auch ein free breakfast zum Selbstzubereiten, was allerdings nur aus Toast, Tee, Kaffee und Marmelade besteht.

Später ging es dann zum Abendessen in den „The Dingle Pub“ in der Main-Street. Ich aß einen Beef-and-Guiness-Pie, der wirklich großartig war. Die Kosten dafür lagen bei 12.- EUR, das Pint Guinness für 3,95 was eher teuer ist. Normal sind eher 3,80 EUR.

Danach spazierten wir etwas durch die Stadt auf der Suche nach einem Pub für einen Absacker. Fündig wurden wir im Dick Macks, einem großartigen Pub in dem gerade Livemusik gespielt wurde. Der Pub ist in einem alten Schuhladen untergebracht und sehr gemütlich.

Danach ging es, erwartungsvoll und gespannt auf den nächsten Tag, ins Bett.

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Dingle Way – Wir sind zurück…

Unser Projekt Dingle-Way in 4 Tagen ist vorbei und wir sind zurück.

Es war großartig und hat einen riesen Spaß gemacht. Wir haben unglaublich viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, die ich euch natürlich nicht vorenthalten werde. Auch Fotos wird es in den nächsten Tagen hier zu sehen geben.

Also seid gespannt, sobald ich Zeit habe gibt es mehr.

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Allgemeine Ausrüstung für die ganze Gruppe auf dem Dingle Way

Neben dem persönlichen Bedarf gibt es natürlich Dinge die nicht jeder dabei haben braucht, die Gruppe als Ganzes aber im Gepäck haben sollte.

  • Die grundlegendsten Medikamente sind: Kopfschmerzmittel, Blasenpflaster (Compeed, alle anderen taugen nichts) in ausreichender Menge (ganz wichtig!!!), etwas gegen Übelkeit, etwas gegen Durchfall, etwas gegen Sodbrennen, Desinfektionsmittel, Pflaster, Mullbinde.
  •  Zur Orientierung benötigt die Gruppe Kartenmaterial und eventuell ein GPS. Sollte man sich gänzlich auf das GPS verlassen, ist ein Zweitgerät unerlässlich.
  • Um Notsituationen handeln zu können sollte man mindestens ein Handy und die entsprechenden Notrufnummern dabei haben. Allerdings ist zu beachten, dass man auf dem Dingle-Way nicht überall Empfang hat.
  • Wer gerne Tiere beobachtet sollte ein kleines Fernglas im Gepäck haben.
  • Es kann immer vorkommen, dass man sich etwas notieren muss, deswegen sollte man einen Stift und einen Notizblock im Gepäck haben.
  • Ein Fotoapparat ist ja quasi Standardausrüstung. Ob es wirklich die große, schwere Spiegelreflex sein muss, muss jeder für sich selbst entscheiden.
  • Auf einer längeren Tour kann es immer wieder vorkommen, dass etwas kaputt geht. Deswegen sollte die Gruppe etwas Gaffatape, ein wenig Schnur und ein wenig Draht mit sich führen. Mit diesem Material lässt sich fall alles, von der Schuhsohle bis zum Rucksacktragesystem flicken.

Hiermit bin ich mit diesem Teil unserer Tourvorbereitung am Ende. Sobald wir so weit sind werde ich noch etwas über die Übernachtungsmöglichkeiten, sowie die Flugpreise schreiben. Außerdem mag es sein, dass ich unseren Outdoor-Experten Theo von www.hoppraus.de dazu bringe, dass er einen Ausrüstungscheck schreibt und vielleicht, dass eine oder andere grundlegende Ausrüstungsteil für uns testet.

 

Links zum Dingle Way Projekt:

Die nötige Ausrüstung für den Dingle Way

Neben der richtigen Kleidung ist natürlich auch die richtige Ausrüstung von entscheidender Bedeutung für den Spaß, den man an einer Wandertour haben kann. Das Thema Schuhe habe ich ja schon in meinem letzten Blog behandelt, trotzdem fange ich wieder an den Füßen an.

  • Bei Wandertouren in Irland können Gamaschen von großem Nutzen sein. Ich halte sie zwar nicht für zwingend notwendig, erst recht wenn man eine Regenhose dabei hat, aber sie helfen in hohem, nassem Gras oder bei Bachquerungen keine nassen Hosen zu bekommen.
  • Eine Regenhose ist im ständig verregneten Irland von großem Nutzen. Ich empfehle eine Hose die auf beiden Außenseiten einen durchgehenden Reißverschluss besitzt, damit sie im Bedarfsfall schnell an und ausgezogen werden kann. Wer keine Regenhose mag, dem empfehle ich einen Regenponcho und die oben erwähnten Gamaschen.
  • Rucksack. Für unsere Tour, bei der wir in B & B zu nächtigen gedenken reicht ein mittelgroßer Rucksack mit 55 Litern Fassungsvermögen völlig. Wer mit wenig auskommt, dem mag gar ein 35 Liter Rucksack mit Seitentaschen ausreichen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Rucksack auch wirklich zum eigenen Rücken passt und leer nicht schon zu schwer ist. In der Regel empfiehlt es sich beim Rucksack nicht allzu sparsam zu sein. Nicht passende Rucksäcke können dem Träger zur Qual werden. Was nicht heißt, dass ein Decathlon Rucksack nicht auch gut passen kann. Man muss es ausprobieren und vor dem Kauf, im Geschäft das Teil auch einmal beladen anprobieren.
  • Wanderstöcke; diese sind auch nicht unbedingt verpflichtend. Auf schwierigem Terrain helfen sie die Balance zu behalten, außerdem ist es beim Laufen auf langen Strecken angenehmer und entlastet die Arme.
  • Eine Wasserflasche ist verpflichtend bei einer Tagestour sollte man mindestens zwei Liter Wasser dabei haben. Ein Trinksystem mit Schlauch, was man im Rucksack tragen kann ist praktisch, aber natürlich nicht notwendig. So oder so sollte das verwendete Behältnis nicht leer schon ein hohes Eigengewicht haben.
  • Ein leichtes Handtuch, am besten ein Trekking Handtuch um sich die Füße oder Haare abzutrocknen. Außerdem braucht man in manchen Hostels sein eigenes Handtuch.
  • Ein Taschenmesser sollte jeder dabei haben. Wer hat, am besten ein Multitool um mit dem man auch einmal Reparaturen am Material vornehmen kann.
  • Auch wenn man morgens und abends etwas in den Städten zu Essen bekommt sollte man nicht vergessen, dass einem mittags der Hunger packt. Aus diesem Grund gilt es Wegzehrung dabei zu haben. Nach meiner Erfahrung eignen sich Müsli-Riegel, Nüsse/Studentenfutter, Schokolade, Rohesser und Vollkornbrot hervorragend. Da wir unterwegs die Möglichkeit zum Einkaufen haben werden, reicht es erst einmal Proviant für 2 Tage dabei zu haben.
  • Nicht vergessen darf man natürlich die eigenen Toiletten Artikel, Zahnbürste, Zahnpasta und was man sonst so noch braucht. Doch bitte beim Packen an das Gewicht denken!
  • Auch wenn man es in Irland nicht allzu wichtig ist, so kann man Glück haben und wirklich sonnige Tage erwischen. Wer empfindlich ist, sollte also an die eigene Sonnenbrille denken.
  • Ganz wichtig ist natürlich der eigene Flachmann gefüllt mit dem Schnaps der eigenen Wahl. Zum einen um sich zwischen durch einmal aufwärmen zu können, zum anderen um das Erreichen von Zwischenzielen gebührend feiern zu können.

So viel zum Thema persönliche Ausrüstung. In meinem nächsten Blog behandle ich das Thema der allgemeinen Ausrüstung. Also was die Gruppe als Ganzes dabei haben sollte. Außerdem hoffe ich meinen Bruder, einen erfahrenen Bergwanderer zu motivieren etwas über Packen und Gewicht des Gepäcks zu schreiben. Außerdem freue ich mich natürlich über jedes Kommentar, welches meine Liste vervollständigt.

 

Links zum Dingle Way Projekt:


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