«Neuigkeiten aus der Agentur»

Das Video zum Titanic Dinner am Saarbrücker Schloss

Am 14.April veranstalteten wir am Saarbrücker Schloss ein großes Titanic Dinner mit einem 11-Gänge Gourmet Menü, korrespondierenden Weinen, einem 5-köpfigen Salonorchester, aufwendiger Dekoration und Schauspielern in historischen Kostümen. Für alle die nicht dabei sein konnten haben wir ein kleines Video erstellt. Viel Spaß dabei.


Produziert von hoppraus.de

Noch 3 Tage bis zum Saarcamp 2012

Das Saarland entert die Barcamp-Szene

Mit 100 Anmeldungen pro Veranstaltungstag übertrifft das dritte Saarcamp alle Erwartungen

Am 5. und 6. Mai 2012 veranstaltet am HTW-Campus Rotenbühl Saarbrücken eine handvoll Saarländer zum dritten Mal eine Unkonferenz für Web-Affine. Erstmals wird bei den Anmeldezahlen die Hunderter-Marke geknackt. Und auch die Veranstaltung selbst, wird für einige Überraschungen sorgen.

Das kleinste Flächenland der Republik wird in der Regel kaum beachtet. Platzt nicht gerade die erste Jamaika-Koalition oder zeigt ein Merian „Saarland“ dessen schönsten Seiten, kann das Land trotz Lyoner (Fleischwurst in Ringform der dem Saarländer als Wahrzeichen dient) kaum locken. „Heinz Becker“ und Oskar Lafontaine haben ihren Popularitätszenit überschritten, mit der Kohle geht es bergab und selbst die Nähe zu Frankreich ist ein alter Hut. So konnte sich fast unbemerkt, innerhalb von drei Jahren, eine starke Social-Media-Szene an der Saar entwickeln, die immer größere Kreise zieht und aus deren Mitte subversive Projekte entstehen. Die Verbindung aus medialer Vernetzung und regionaler Nähe – gefestigt durch regelmäßig stattfindende Onliner-Stammtische – ließ zum Beispiel den rein über Social Media beworbenen TOUGHRUN oder das erste rein über crowdfounding finanzierte Hiphop-Album entstehen.

Ein saarländisches Barcamp hat da gerade noch gefehlt. Die aus dem Silicon Valley stammende Nichtkonferenz scheint wie maßgeschneidert für ein Völkchen, das sich seit Jahrzehnten, trotz ökonomischer Zwänge, standhaft weigert, mit dem benachbarten Rheinland-Pfalz zusammenzuschließen. Der Saarländer an sich macht sein eigenes Ding. Kaum verwunderlich also, dass die Unkonferenz nicht, wie überall sonst auf der Welt, „Barcamp“ heißt, sondern eben „Saarcamp“. Auch inhaltlich weichen die Veranstalter ein wenig von den üblichen Barcamp-Gebräuchen ab: So wurden im letzten Jahr auch Sessions begeistert angenommen die rein gar nichts mit Netzkultur, sondern beispielsweise mit Gleitschirmfliegen zu tun hatten. Und in diesem Jahr wird am Samstagabend nicht nur geschwenkt (das ist die saarländische Variante des Grillens), sondern auch eine Party mit Überraschungseffekten gefeiert. Zu den Einzelheiten schweigen sich die
Veranstalter aus. Doch dass unter anderem die Agentur Erlebnisraum, bekannt für ihre Krimidinner und 20er-Jahre-Parties, Sponsor des Saarcamps ist, lässt vermuten, dass Herren mit Hosenträgern und Damen mit Dekolleté gesichtet werden könnten.

Über 100 angemeldete TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland an beiden Tagen sprechen für das Konzept, ebenso das Aufgebot an Sponsoren. Neben der Agentur Erlebnisraum ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Hauptunterstützer des Saarcamps, indem sie kostenlos ihre Räume am Campus Rotenbühl zur Verfügung stellt. Das traditionsreiche saarländische Unternehmen Villeroy & Boch zeigt mit seinem Sponsoring und über 16.000 „Gefällt mir“-Angaben auf Facebook, dass es im Web 2.0-Zeitalter angekommen ist. Damit das saarländische Motto „Hauptsach gudd gess, geschafft hann mir schnell“ umgesetzt werden kann, sorgen Dean & David (St.Johanner Markt Saarbrücken) mit ihrem Catering für die mittägliche Verpflegung aller Teilnehmer.

Regionale Unternehmen aus verschiedenen Branchen haben ihre Unterstützung zugesagt: der Internetregistrar KEY-SYSTEMS, die Internetagentur MOLTOMEDIA, die Rechtsanwaltskanzlei Marcus Dury, die Social-Media-Berater ting im Netz, die IT-Strategen Bach & Mailänder, die Fotogeschenke-Hersteller personello sowie die Online-Marketeers ProcMas Consulting. Als einzige nicht-saarländische Sponsoren haben die Zweibrücker „Schneemenschen“ Mut bewiesen und unterstützen ebenso das Barcamp im Saarland. Und für diejenigen die beim Saarcamp nicht dabei sein können wird die Bildungsplattform YOUPEC in Zusammenarbeit mit concepTV die Aufzeichnung aller Sessions übernehmen.

Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung auf www.saarcamp.de.

Saarcamp – die saarländische Version des Barcamp

  • Datum: Samstag, 5. Mai/ Sonntag, 6. Mai 2012
  • Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Campus Rotenbühl
  • Details: Ein Barcamp ist eine offene Tagung, die davon lebt, dass die TeilnehmerInnen
    Ablauf und Inhalte selbst entwickeln.
  • Themen der digitalen Gesellschaft stehen dabei im Mittelpunkt.

Infos und Anmeldung auf www.saarcamp.de

Kontakt:
Judith Rachel | Mail: judith.rachel@gmail.com
Fabian Theobald | Mail: fabian.theobald@googlemail.com
Web: www.saarcamp.de

Titanic Dinner – Ein Wort zur Veranstaltung

Darf man das Unglück anderer Menschen feiern? Kritik in diese Richtung wird gelegentlich laut. Deshalb ein Wort zu Intention und Gestaltung des Titanic-Dinners.

Grundsätzlich ging es uns nicht darum, den Untergang der Titanic oder gar den Tod so vieler Menschen zu feiern. Der 14. April 2012 ist der 100. Jahrestag nicht nur eines bedeutenden Ereignisses der internationalen Schifffahrt, sondern es jährt sich auch eine die Menschen allgemein bewegende Katastrophe, die im Gegensatz zu vielen anderen fast ebenso oder manchmal sogar noch schlimmeren Katastrophen bis heute im Gedächtnis geblieben ist und immer wieder zur Beschäftigung Anlass gibt. Auch unsere Veranstaltung will dazu ihren Beitrag leisten.

Über den Untergang der Titanic ist viel gerätselt und geschrieben worden. Der Untergang gehört sicher zu jenen bedeutenden Ereignissen der Weltgeschichte, die auf ganz besondere Weise die Menschen beeindruckt haben. Solche Ereignisse wollen erklärt und gedeutet werden, sie wollen aber auch mit Blick auf die Zukunft bewältigt werden. Das gelingt nur dann wirklich, wenn sich die Erklärungen an der Wirklichkeit und nicht an Wünschen orientieren. Wir fragen also, was ist in dieser schicksalhaften Nacht wirklich passiert? Wie sah der Alltag an Bord aus? Wir nutzen diese Veranstaltung, um auch hier unseren kleinen Beitrag zu leisten. Selbstverständlich nur in dem Rahmen, den der Charakter dieser Veranstaltung zulässt. Wir wollen an diesem Abend kein kritisches Seminar mit langatmigen Vorträgen darbieten. In kurzen Spielszenen und mit Kurzvorträgen unseres Schifffahrtshistorikers Dr. Dr. Matthias Trennheuser wollen wir diese und ähnliche Fragen beantworten. Dabei soll der schmale Grat zwischen „Info“ – also Information – und „tainment“ – also Entertainment nicht verlassen werden. Wenn es uns gelingt, ein wenig dazu beizutragen, falsche Deutungen und Legenden betreffs der Titanic anzusprechen und auszuräumen, dann ist das inhaltliche Ziel dieser Veranstaltung erreicht.

Eingeladen aber wird zu einem Dinner mit Unterhaltungswert. Und deshalb bildet der kulinarische Aspekt auch die Basis dieser Veranstaltung. Wir bieten Ihnen das außergewöhnliche Erlebnis, alle 11 Gänge des Menüs der Ersten Klasse der Titanic in historischer Reihenfolge zu genießen. Unser Partner Sternekoch Alexander Kunz kocht für Sie alle Gänge nach historischem Rezept, um so nah wie möglich an das Original heran zu kommen. Dort wo die Überlieferung ungenau oder vage ist, sei es dem Meister erlaubt zu improvisieren.

Wenn vom Untergang der Titanic die Rede ist, dann wird auch immer von den geradezu heldenhaft aufspielenden acht Musikern erzählt, die ihr Publikum bis zum bitteren Ende mit schwungvoller Ragtimemusik unterhalten haben. Auch an unserm Abend soll der Musik ein gebührender Platz eingeräumt sein. Denn natürlich hat die musikalische Unterhaltung nicht nur in den letzten Stunden der Titanic ihre Rolle gespielt. Keine Schiffspassage dieser Größenordnung ist ohne musikalische Untermalung denkbar. Was für eine Musik gespielt wurde und wie sie in diesem festlich luxuriösen Ambiente erlebt wurde, das kann bei uns an diesem Abend nachempfunden werden. Musik war zu allen Zeiten Ausdruck des Lebensgefühls und darum ist es gerade die Musik, mit der das Lebensgefühl einer vergangenen Epoche wieder zum Leben erweckt werden kann. Genießen Sie die Klänge einer vergangenen Zeit und lassen Sie sich von unserem Quintett, dessen Musiker Sie vielleicht vom bekannten saarländischen Revueorchester 1920 kennen, musikalisch verwöhnen.

Ein Wort noch zur Entstehung dieses exklusiven Events. Verantwortlich hierfür sind vier Menschen, deren unterschiedliche Talente und Professionen diese Veranstaltung ermöglichten. Einen klaren Initiator hat dieses Projekt im Grunde nicht. Zum einen war es Matthias Trennheuser, der aus seiner Leidenschaft für alles Maritime heraus Michael Hess und Julian Blomann darauf ansprach, dass man einen solchen Jahrestag wie diesen nicht einfach vorüber ziehen lassen dürfe. Zum anderen war es Peter Kinzer von der Veranstaltungsorganisation des Regionalverbandes Saarbrücken, der in einem Nebensatz während einer Besprechung die Bemerkung fallen ließ, dass man diesen Anlass nun wirklich nutzen sollte, um das opulente 11-gängige Menü noch einmal zum Leben zu erwecken. Von da ab dauerte es nicht mehr lange, bis aus einer Idee Realität wurde. Die Organisation und schauspielerische Gestaltung übernahmen Michael Hess und Julian Blomann, die Inhaber der in Dinnershows erfahrenen Eventagentur Erlebnisraum. Bei allen historischen Fragen, sowie der Recherche von Bildmaterial wurden Sie dabei von Matthias Trennheuser enthusiastisch unterstützt, der sich sogar bereit erklärte aktiv in der Rolle des Thomas Andrews den Abend mit zu gestalten. Die gastronomische Gestaltung, sowie die Gestaltung des festlichen Rahmens im herrlichen Saal des Saarbrücker Schlosses, übernahm selbstverständlich Peter Kinzer. Er war es auch, dem es gelang, den bekannten Sternekoch Alexander Kunz für das Projekt zu begeistern, sowie das Weingut Ökonomierat Petgen-Dahm und den Rilchinger Brunnen als Sponsor zu gewinnen und mit ins Boot zu holen.

Für uns alle Beteiligten liegen nun viele Monate Vorbereitungszeit hinter uns. Wir haben recherchiert, geplant, Texte geschrieben, Kostüme und Requisiten erstellt, alles um diesen einen Abend zum Leben zu erwecken. Dabei haben wir im Laufe der Arbeit an diesem Projekt viel Freude gehabt, viel Herzblut und Engagement investiert und so hoffen wir, unseren Gästen einen wahrhaft denkwürdigen Abend zu bieten mit einer Veranstaltung, die sowohl den Verstand als auch das Herz und alle Sinne anspricht. Wenn Sie am Ende mit mehr Wissen nach Hause gehen als Sie gekommen sind, mit Melodien im Ohr, die sie bis dahin noch selten – zumindest nicht in diesem Ambiente – gehört haben, wenn Sie alles in allem – um das vielleicht Wichtigste, nämlich die kulinarische Grundlage nicht zu vergessen – auch hier auf Ihre Kosten gekommen sind, dann war die Veranstaltung für Sie ein Erlebnis und für uns ein voller Erfolg.

Die Veranstalter

Links

Am 14. April 2012 jährt sich der Untergang der Titanic zum 100. Mal.  Die Geschichte ist bekannt: Vor 100 Jahren kollidierte der Luxusdampfer auf seiner Jungfernfahrt von Southampton nach New York City mit einem Eisberg und versank – ein tragisches Ereignis, das viele Mythen hervorgebracht hat und bis heute fasziniert. Die RMS Titanic setzte nicht nur neue Maßstäbe bezüglich Technik in der Dampfschifffahrt, sondern auch, was den Luxus auf großen Schiffen angeht. Besonders der Standard der ersten Klasse sorgt immer noch für große Faszination.

Titanic-Luxus gibt es heute Abend auch im ZDF – bei „Lanz kocht“ werden heute fünf der insgesamt elf Gänge des letzten Menüs der ersten Klasse nachgekocht. Ab 23.30 Uhr im ZDF. Anschauen und sich schonmal Appetit für das Titanic Dinner am 14. April im Saarbrücker Schloss holen! Dort kann man dann das komplette elf-Gänge-Menü inklusive Wasser und Weinen des Weinguts Pethgen-Dahm genießen.

Infos zur Sendung gibt es hier.

Infos zum Titanic-Dinner und zum kompletten Menü findet Ihr unter www.titanic-dinner.info.

USA 2012 – Tag 16. Rückflug

Nun ist meine Reise fast zu Ende, ich sitze im Flugzeug zurück nach Frankfurt und freue mich auf meinen Jetlag morgen.

Da ich vier Stunden Aufenthalt in Philadelphia hatte, habe ich tatsächlich ein Steak & Cheese Sandwich gegessen.  War nicht schlecht. Wie man es halt vom Steak & Cheese Sandwich von Subways kennt.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen US Airways zu loben: Ich hatte einen für sie ungünstigen und für mich unbequemen Sitzplatz (letzte Reihe, Fenster). Dort befindet sich auch die Toilette und der Werkbereich der Stewardessen. Nun haben sie mich gebeten mich auf einen anderen Platz zu setzen. Was ich natürlich gerne getan habe. Als Dankeschön bekam ich ein paar Kopfhörer geschenkt, die nichts taugen, was nichts ausmacht, denn das Soundsystem in dem Flieger taugt auch nichts, selbst mit meinen Kopfhörern verstehe ich den Sound der Filme nicht – aber ich bekam zum Essen noch einen Cabernet ausgegeben, was ich wirklich hoch anrechne! Denn inzwischen kostet Alkohol auf US Airways Flügen tatsächlich Geld (Frechheit 😉 ) und so ein Schlaftrunk vor einem Nachtflug ist nicht das Schlechteste (vor allem, wenn man dem Kinoprogramm nicht folgen kann).

In diesem Sinne wünsche ich eine Gute Nacht und hoffe, dass der ein oder andere tatsächlich mein Tagebuch gelesen hat oder lesen wird und vielleicht sogar einen Nutzen daraus zieht. Ich werde in den nächsten Tagen und nach eine Zusammenfassung meiner Erlebnisse und Eindrücke posten.

Die Einzelne Tage:

USA 2012 – Tag 15. Das älteste Haus von Charlotte

Eigentlich hatte ich für heute nichts mehr erwartet außer ausruhen und packen, kam dann aber doch anders… Nach einem weiteren touristisch-kulinarischen Attraktion zum Frühstück: Selbst gemachte Pancakes mit Blueberries (Oh Gott ich hätte hunderte essen können), nahm Jay mich mit zu seinen Freunden. Bei uns treffen sich die älteren Herren in ihrer Stammkneipe oder auf einer Bank im Park. In Carolina trifft man sich im Fastfood Laden Bojangels… Ich wurde herzlich willkommen geheißen und Jays Freund Bill bestand sofort darauf dem Gast aus Germany ein verstecktes, fast geheimes Highlight in Charlotte zu zeigen. Charlottes wahrscheinlich ältestes noch stehendes Gebäude. Ein kleines Blockhaus aus den 1780’er Jahren, welches Freunden von Bill seit Generationen gehörte und welches sie vor wenigen Jahren zurück gekauft und dann liebevoll für $35.000 restauriert haben.

Auch dort wurde ich sehr herzlich begrüßt und bekam eine ausführliche private Führung. Toll!

Danach musste ich noch unbedingt die Buffalo Wings in einem bestimmten Diner probieren, dessen Namen ich leider vergessen habe. Die Wings waren mit Jamican Honey Marinade und die definitiv besten Chicken Wings, die ich jemals gegessen hatte. Dummerweise war ich abends noch zum Steak-Essen eingeladen um meinen Abschied zu feiern, ich konnte also nicht völlig hemmungslos zuschlagen.

Steaks gabs beim Australier, somit keine außergewöhnliche Erfahrung, bis auf die Tatsache, dass es eine besondere Vorspeise gab. „Blooming Onions“ Eine aufgefächerte Zwiebel, die in einen Bierteig (oder ähnliches) getunkt und frittiert war. Großartig.

Morgen geht es nun heimwärts. Erst von Charlotte nach Philadelphia und dann von dort nach Frankfurt. In Phili soll ich unbedingt ein Steak `n Cheese Sandwichs essen, das sei dort eine besondere Spezialität. Nun gut, mal sehen…

 

Die Einzelne Tage:

USA 2012 – Tag 14. Charlotte zu Fuss

Aufgestanden und einen weiteres kulinarisches „must do“ abgehakt. Breakfast mit Country Ham. Dabei handelt es sich um dick geschnittene Scheiben von Schinken, die sehr salzig sind und in der Pfanne angebraten werden. Dazu gabs Southern Biscuits. Deren Brötchen Ersatz. Sehr luftig, süß und leckern.

Danach sind wir zur „Mummies oft he World“ Ausstellung nach Charlotte in die City. Schon witzig, dass man in die USA fliegt um dann Mumien aus deutschen Museen zu bewundern…

Anschließend hatte ich meinen ersten Spaziergang durch die City von Charlotte. Ich bin nach wie vor sehr fasziniert, wie grün Charlotte ist. Selbst die Innenstadt. Die Suburbs sowieso, man hat das Gefühl die Bewohner lebten im Wald.

Den Rest des Tages habe ich auf der Couch verbraucht.

Abends wurde ich mit einer weiteren Regionalen Spezialität beglückt. „Meat Loaf“, von als übergewichtiger Sänger bekannt – ist in ursprünglich ein Hackbraten. Dazu gabs Bohnen und weitere Beilagen. Wie schon gewohnt, sehr sättigend und sehr schmackhaft.

Ich werde wohl mal einen Blog allein über die Küche der Südstaaten schreiben müssen…

Morgen will mich Jay seinen Freunden, den „Old People“ wie er sie liebevoll nennt vorstellen. Ich freu mich drauf.

Die Einzelne Tage:

USA 2012 – Tag 13. Biltmore House

Der Tag begann früh. Vor sieben Uhr aufstehen, duschen und losfahren. Der Weg in die Berge nach Asheville von Chapel Hill dauert ca. 4 Stunden. Das Wetter war eher schlecht, häufiger Regen, trotzdem kamen wir gut voran.

Die Landschaft, die am Auto vorbeizog änderte sich nach und nach, aus einer Ebene mit hohen Pinienbäumen wurde erst ein Hügelland und dann kamen wir in die Smoky Mountains. Das älteste Gebirge der Welt. Deswegen nicht zu vergleichen mit unseren realtiv jungen Alpen. Die Smoky Mountains sind eher rund geschliffen, erodiert. Eine wunderschöne Gegend wie ich finde. Sehr bewaldet mit gemütlichen Siedlungen. Asheville selbst macht einen sehr einladenden Eindruck.

Und dann kamen wir zu Biltmore House. Amerikas bigest home, mit über 250 Zimmern. Errichtet im nirgendwo der Smoky Mointains vom amerikanischen super Reichen George Vanderbilt in der um 1900, in der Gestaltung inspiriert von französischen Châteaus.

Als Vanderbilt das Anwesen baute, um dem Rummel in New York zu entfliehen lies er nicht nur das Gebäude errichten, sondern auch die Landschaft drum herum vom gleichen Landschaftsarchitekten, der auch den Central Park entworfen hatte, umgestalten.

Das Haus ist der Absolute Hammer, ich würde es als touristisches „Muss“ bezeichnen. Leider darf man in den Innenräumen keine Fotos machen, weswegen ich hier keine präsentieren kann.

Zu sehen gibt es auf vier Stockwerken über 40 Räume. Von den Repräsentationsräumen im Erdgeschoss über die Wohnräume der ehemaligen Eigentümer, zu Gästezimmer, Dienstboten Unterkünften, Sporträumen, einem Schwimmbad bis hin zu den Arbeitsräumen und der Küche im Untergeschoss.

Alles ist original ausgestattet und eingerichtet, so dass man sich wirklich in die prächtige Epoche zurück versetzt fühlt und sich das Leben auf Biltmore House bildlich vorstellen kann.

In den Außenanlagen gibt es noch ein Gewächshaus mit wunderbaren Palmen, Blumen und Kakteen, sowie weitere ehemalige Wirtschaftsgebäude, für die wir aber keine Zeit mehr hatten.

Grundsätzlich sollte man für Biltmore House einen ganzen Tag einplanen um am Ende nicht hetzen zu müssen und etwas zu verpassen.

Webseite von Biltmore House

Auf dem Rückweg sind wir über die Landstraße durch die Berge. Vorbei an Chimney Rock, wo „Der letzte Mohikaner“ gedreht wurde und weiter vorbei an Lake Lure, wo „Dirty Dancing“ gedreht wurde.

Eine wunderschöne Gegend, wo man sicherlich sehr gut Urlaub machen kann.

Der Tag endete für mich wieder am Ausgangspunkt meiner Reise. In Charlotte. Morgen und Übermorgen werden eher ruhig. Morgen steht noch ein Ausstellungsbesuch in Charlotte auf dem Programm und am Übermorgen werde ich wohl gar nichts tun außer lesen.

Die Einzelne Tage:

 

USA 2012 – Tag 12. Vitamin Water

Mein Tag beginnt mit Kopfschmerzen. Carbombs sind wirklich „bombing“. Aber dank Donalds Geheimrezept: „Vitamin Water“, ein Wundermittel in Form eines halben Liters einer Art Energy Drink mit Vitaminen und Mineralien, lies sich der Hangover bewältigen (Etikett lesen lohnt).

  Lunch hatten wir im Kill Devil Hills Grill, einem super Diner im sechziger Style. Anschließend sind wir zum Wrights Monument. Leider begann es stark zu regnen und so konnten wir uns nur das Museum anschauen, welches sehr altmodisch war. Die beiden Wirights waren schon echte Spinner und Pioniere. Besessen von einer Idee saßen sie in den Dünen der Outer Banks und tüftelten am ersten aus eigener Kraft, also nicht gleitend, fliegenden Flugzeug. Der erste erfolgreiche Flug dauerte zwar nur 12 Sekunden, war aber der Grundstein an dem eine rasende Entwicklung ihren Anfang nahm.

Auf der Rückfahrt sah es erst zu aus, als hätten wir was die Unwetter angeht Glück, dann traf es uns aber doch so heftig, dass wir die Autobahn verlassen mussten. Der Regen war so stark, dass man die Straße nicht mehr sehen konnte. Die befürchteten Tornados blieben aber aus.

Morgen geht’s dann auf eine weitere lange Tour. Vier Stunden in die Berge um das berühmte Anwesen Biltmore House, der superreichen Familie Vanderbilt mit seinen 250 Zimmer zu besichtigen. Ich bin sehr gespannt!

Die Einzelne Tage:

USA 2012 – Tag 11. Piraten Insel und Irish Carbomb

Heute standen drei Programmpunkte im Kalender: 1. Besuch des Cape Hatteras Lighthouse. 2. Besuch der Insel Ocracoke und dort Besuch des Blackbeard Museum. 3. College Basketball Game Carolina Tar Heels gegen Ohaio im Goombays schauen.

Das Lighthouse war ein schönes Photomotiv. Leider nicht viel mehr, da wir es nicht besteigen konnten. Es hatte noch geschlossen, da wir uns in der off season befanden. Es gab zwar ein kleines Museum, aber das gab nicht allzu viel her. Faszinierend war aber, dass der Leuchtturm vor etwas mehr als zehn Jahren komplett versetzt wurde, da er abzustürzen drohte.

Die 45 minütige Überfahrt nach Ocracoke war wunderschön. Großartiges Wetter. Alles was zum perfekten Glück fehlte waren Liegestühle und ein kühles Bier.

Auf Ocrakoke angekommen wartete eine große Enttäuschung auf uns. Das Blackbeard Museum hatte geschlossen. Off season. Wir machten uns also auf die Insel zu erkunden. Es ist sehr schön dort und mit Sicherheit ein wunderschöner Urlaubsort im Sommer. Aber jetzt gab es nicht viel zu sehen. Auch die Suche nach etwas essbaren gestaltete sich zuerst etwas schwierig. Fündig wurden wir in einem kleinen Restaurant, direkt am Hafen. Und dort habe ich den vielleicht besten Burger meines Lebens gegessen. Black Angus Beef, medium done, mit American Cheese und Bacon. Dazu Chips und ein kleiner Salat. Alles frisch, alles homemade und eine Geschmackseplosion! Großartig. Somit hatte sich der Ausflug in jedem Fall gelohnt.

Abends war ein Basketball Spiel in der College League. Diese Spiele sind sehr populär, da sie sehr spannungsgeladen sind (es wird wohl immer knapp) und viele Teams gegeneinander antreten.

Heute spielten die Carolina Tar Heels gegen die Ohio Budcats. Natürlich waren wir für Carolina und gingen wieder ins Goombays um es im Fernsehen sehen zu können. Das Spiel war sehr spannend und wurde erst in der Nachspielzeit in den letzten Sekunden entschieden. Während und vor allem nach dem Spiel  kam es zu wunderbaren Verbrüderungsszenen der anwesenden Gäste, wie es wohl nur in dem Nationalitäten Schmelzkessel USA passieren kann. Wir waren Locals  (Tätowierte Piraten Nachfahren, mit ziemlich schrägem Dialekt) von den Outer Banks, französisch stämmige Personen, ein irisch stämmiger, ein halb Amerikaner/Deutscher, ein Mexikaner und ich. Die Tar Heels gewannen das Spiel, was natürlich gebührend gefeiert wurde.

Der Koch des Goombays schloss sich der Feier an und ich lernte zwei neue Drinks kennen: „Double Bourbon Ginger“, was selbsterklärend ist. Und obwohl ich eigentlich bisher kein Fan von Bourbin war, muss ich meine Einstellung wohl noch mal überdenken. Der Drink ist vorzüglich.

Der Zweite Drink war „Irish Carbomb“ der etwas verwirrende und in Irland sicherlich nicht gerne gehörte Name umschreibt eine wirklich verheerende Kombination. Ein halbes Glas Guiness, dazu bekommt man ein Whisky Glas halb Jameson, halb Bailys. Das Whisky Glas wird im Guiness versenkt und die Kombination dann sofort in einem Zug getrunken. Es schmeckt ein wenig nach Schokolade. Und macht ziemlich betrunken. Eine Erfahrung, die interessant ist aber nicht unbedingt zu widerholt werden muss.

Auch mir war es möglich meinen Gastgebern etwas Neues beizubringen. Im Goombays hängt ein Schild „Ouer housewine is Jägermeister“. Jägermeister ist den USA ziemlich hipp und dadurch auch teuer ($ 4,5 ein Shot) und so konnte ich einem interessierten Publikum erläutern was der Name Jägermeister bedeutet und woher er kommt.

Der Abend endete mit rührenden Abschiedsszenen. Ich musste fest versprechen wieder zu kommen.

Am Ende war ich froh es ins Bett geschafft zu haben. Morgen werden wir uns das Gebrüder Wright Memorial anschauen und zurück nach Chapell Hill fahren. Es gibt eine Unwetter und Tornado Warnung für die Gegend durch wir zurück fahren. Ich bin gespannt. Meine amerikanischen Begleiter eher etwas besorgt. Mal sehen was passiert.

 

Die Einzelne Tage:


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