«Neuigkeiten aus der Agentur»

Abenteuer Island – Tag 2 Nachtrag, die Superjeep Tour

Wie versprochen hier der nachgeholte Bericht über unsere großartige Tour mit dem Superjeep. Hlynur, einer der beiden Inhaber unserer isländischen Partner Firma Snaeland holte uns morgens um 8.45 Uhr an unserer Unterkunft mit seinem Superjeep, einem umgebauten Nissan ab und nahm uns mit auf eine Tagestour in den Golden Circle.

Geplant war eine Rundtour, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Raum Reykjavik mit dem Highlight einer Snowmobiltour auf dem nahegelegenen Gletscher.

Das Wetter hatte aber Anderes mit uns vor. Sturm in Island mit Windgeschwindigkeiten über 40 Meter/Sekunde machten es nötig unsere Pläne anzupassen. Zwar war wegen des Wetters der Gletscher gesperrt und so mussten wir leider auf unsere Snowmobilfahrt verzichten, dafür zauberte Hlynur aber noch einen ganz besonderen Spaß aus aus dem Ärmel. Aber der Reihe nach.

Erster Stopp unserer Tour war die Autowerkstatt, bei der Snaeland seine Autos bauen lässt. Superjeeps sind aufgemotzte Geländewagen. Sie bekommen dickere Bereifung, werden aufgefedert, erhalten einen besonderen Unterbodenschutz, stärkere Getriebe und Zusatztanks. Die Umrüstung kostet im Grunde fast genauso viel wie die Anschaffung des Ursprungsfahrzeugs.

Auf der Fahrt zur Werkstatt zeigte das Wetter schon was es drauf hatte, die Fahrt vorbei an der Kaimauer von Reykjavik schon ein Erlebnis für sich. Meterhohe Brecher schlugen an die Küste und verwandelten die Straße in eine Art Salzwasser-Waschstraße.

Unser zweiter Halt sollte die Thingstätte sein. Der Ort an dem früher das isländische Parlament zusammentrat ist nicht nur kulturhistorisch sondern auch geologisch und landschaftlich eine Sehenswürdigkeit, da hier die europäische und amerikanische Kontinentalplatte aufeinander treffen.

Ich sagte es eben, die Thingstätte sollte unser nächster Halt sein, daraus ergibt sich schon klar, dass sie es nicht war, denn auf dem Weg dorthin war der Wind so stark, dass Hlynurs Thule Dachbox abgerissen wurde und in Einzelteile zerlegt davon flog. Wir also kehrt gemacht, aus dem Auto gesprungen und im Wind, der einen buchstäblich von den Beinen holte die Trümmer eingesammelt.

Bei der Thingstätte angekommen stiegen wir aus, genossen den Blick, machten Fotos und ließen uns von dem unglaublichen Sturm durchpusten, ich finde es immer wieder beeindruckend, wenn Wind so stark ist, dass man sich buchstäblich rein legen kann ohne umzufallen.

Island im Winter ist wirklich mal eine Gelegenheit all die heißgeliebten und leider zu oft eher unnötigen Funktionsklamotten auch zu tragen ohne sich dabei irgendwie overdressed zu fühlen.

Nach der Thingstätte, isländisch übrigens Þingvellir (das vorne ist eine th, ähnlich wie im englischen) fuhren wir weiter zum Geysir, dem Namensgeber für alle Geysire auf der Welt.

Der große Geysir ist zwar im Moment nicht mehr aktiv, aber sein kleiner Bruder spukt noch fleißig alle 5-8 Minuten heißes Wasser. Und auch wenn der Wind die Fontäne natürlich schnell verweht hatte, war das Schauspiel absolut faszinierend und beeindruckend. Eine wirklich bleibende Erinnerung.

Von dort ging es weiter zum berühmten Gullfoss Wasserfall. Jetzt habe ich schon ein paar Wasserfälle, auch große, in meinem Leben gesehen und so war ich anfangs der irrigen Meinung, was uns erwarten würde, würde sicherlich schön und spektakulär aber im Grunde halt „nur“ ein Wasserfall. Weit gefehlt. Der Gullfoss, ist ein Naturschauspiel von wirklich überwältigender Faszination. Gerade jetzt im Winter, wenn man den Wasserfall fast für sich allein hat und kaum andere Touristen unterwegs sind. Es erwartet einen ein Gesamtkunstwerk aus Wasser, Gischt, Nebel, Eis in ganz unwirklichen Farben. Dazu hatten wir aufgrund des inzwischen tobenden Sandsturms noch ein völlig außergewöhnliches Licht. Alles in allem atemberaubend.

Im Visitorcenter des Gullfoos legten wir eine kleine Mittagspause ein und brachen auf zum Gletscher. Hlynur hatte Bekannte getroffen, die ihn schon vorgewarnt hatten, dass es wohl nicht so einfach werden würde, doch wir wollten es versuchen. Leider wurde der Sandsturm immer schlimmer und schüttelte selbst den mächtigen Superjeep kräftig durch, so dass wir, wie schon erwähnt, den Versuch zum Gletscher zu kommen abbrachen und umkehrten.

Der besondere Spaß, den Hlynur jetzt aus dem Hut zauberte war eine großartige Straße durch einen zugefrorenen Fluss mit extrem steilen Anstiegen, schneebedecktem Schotter und  allem was MANN sich sonst noch wünscht. Es war der Hammer! Ein riesen Spaß für große Jungs.

Als etwas ruhigeren Abschluss des Tages führte Hlynur uns noch in eine Lavahöhle. Höhlenerkunden vom Feinsten. Enge Stellen zum Kriechen, totale Dunkelheit, totale Stille. Ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis zum Ausklang eines unglaublich erlebnisreichen Tages.

Langsam nimmt auch ein besonderes Programm in meinem Kopf Form an. Arbeitstitel: „Island für Kerle“.

Abenteuer Island – Tag 1, vom Flughafen in die Stadt

Angekommen in Kevlavik.
Der Flug war sehr angenehm. Der erste Eindruck von Island ist kahl, kalt und windig. Aber was habe ich eigentlich erwartet?
Das Island in meinem Kopf ist grün, vulkanisch, schroff, bergig. So gesehen passt es schon mal ganz gut. Trotzdem ist es doch was anderes diese Wüste dann wirklich vor sich zu sehen. Vor allem das fehlen von jeglichen Bäumen fällt auf.

Am Flughafen steigt man einfach aus, am Gepäckband gibt es einen riesigen duty free laden, man kauft also noch mal ein, schnappt sich das Gepäck und latscht ohne irgendwelche Kontrollen in die Empfangshalle. Dort kauft man sich beim Flybus Schalter ein Ticket und auf geht’s Richtung Reykjavik.

Es sei denn man investiert die knapp 50.- EUR für das Kombiticket mit der legendären Blauen Lagune. Dann hält der Bus unterwegs, man kann sein Gepäck in einer Holzhütte einsperren lassen und gönnt sich das Erlebnis.

Und genau das haben wir getan. Knapp zwei Stunden im heißen Mineralien haltigen und deswegen sehr salzigen Wasser der Lagune. Es ist ein Traum und meiner Meinung nach das Geld wert. Draußen kalt und dunkel, das Wasser dampfend und wohltuend. Großartig. Als besonderes Highlight gibt es sogar eine Bar an der Lagune, so dass man sich während des Badens sogar ein Bier holen kann ohne das Wasser zu verlassen. Quasi ein Paradies. Als Krönung sahen wir im heißen Wasser liegend, ein kühles – erstaunlich gutes – Bier trinkend, unsere ersten Polarlichter. Leider hatte ich in dem Moment keine Kamera zur Hand (wie auch im Wasser) und so muss ich mich bis zur ersten Gelegenheit ein Foto von diesem faszinierenden Schauspiel schießen zu können wohl noch gedulden.

Spezielle Angebote für Gruppen sind problemlos möglich und so würde ich sagen die Lagune ist als Auftakt oder Abschluss eines gelungenen Island Programms gesetzt.

Für uns als Individualreisende geht es im Shuttlebus weiter nach Reykjavik. Der Bus setzt einen sogar direkt am Hostel ab und im Bus gibt es kostenloses, offenenes W-LAN, weswegen ich noch diese Zeilen schreiben kann.

Morgen um viertel vor neun holt uns Hlynur von Snealand mit dem Jeep ab. Ich bin gespannt was uns erwartet.

Abenteuer Island – Tag 1, es geht wirklich los

Heute morgen war es so weit. Es ließ sich nicht mehr leugnen, ich würde tatsächlich in einigen Stunden in Kevlavik aus dem Flugzeug steigen und isländischen Boden betreten. Der Stress der letzten Tage hatte es nicht zugelassen, dass ich mich wirklich darauf einstimmen konnte. Kleines Memo an mich, nie wieder so blöd sein mitten in der Hauptsaison einen Kneipe eröffnen und eine Woche aus dem Büro verschwinden.

Gestern Nacht zwischen zehn und eins morgens hatte ich noch schnell meinen Rucksack gepackt ohne eigentlich wirklich zu wissen was ich brauchen würde. Dementsprechend ist er auch viel zu voll und schwer geworden. Outdoor Klamotten, Wintersachen, warme Unterwäsche und haufenweise Krempel vom Laptop über Ladekabel, Reiseführer, Kamera, etc..
Um eins war ich endlich im Bett und um sieben klingelte schon wieder mein Wecker. Und es ging los.

Doch gehe ich noch einmal einen Schritt zurück. Island?! Warum eigentlich und warum im Winter?
Ok. Wir erweitern unser Angebot um Incentives im Ausland und Island stand auf meiner Liste der Wunschdestinationen ganz oben und da ich ja schlecht etwas verkaufen kann, was ich selbst nicht kenne musste ich wohl hin.
Doch möchte ich keine ausgelutschten 08/15 Programme anbieten, ich möchte etwas was mir auch selbst gefallen würde. Ich möchte das Echte, das Abenteuer. Also darf ich wohl keinen normalen Fam-Trip Island mitmachen und an der Hand eines routinierten Guides die üblichen Spots abklappern.
In dem Punkt waren Theo, mein Abenteuer-Begleiter und ich uns schnell einig. Abenteuer.

Aber wie sollten wir unser Island Abenteuer planen und gestalten? Wie plant man ein Abenteuer?
Nach langem hin und her lag die Antwort auf diese Frage im Grunde auf der Hand und War ganz einfach: Gar nicht. Das abenteuerliche an einem Abenteuer ist, das es nicht geplant ist.

Also entschieden wir uns bis auf die ersten beiden Tage in Reykjavik, die wir mit unseren isländischen Partnern verbringen werden gar nichts zu planen. Wir buchten die Übernachtungen für zwei Tage, einen Mietwagen der jedem Abenteuer gewachsen sein wird, packten Kochgeschirr, Schlafsack und Isomatten mit in die Rucksäcke und beschlossen, es einfach auf uns zukommen zu lassen, im Vertrauen darauf, dass wenn wir erst mal da sind, sich alles ergeben wird.
Im Winter unterwegs zu sein passt sehr gut zu unserem Vorsatz etwas eher außergewöhnliches erleben zu wollen, denn obwohl Island im Winter wunderschön sein soll, sind die meisten Touristen natürlich im Sommer unterwegs. Wir werden jetzt herausfinden ob Island auch in der dunklen Jahreszeit eine Reise wert ist oder ob uns wenig Tageslicht und Kälte schnell die Lust verdirbt.

Nun gut, wenn ich ehrlich bin ist es natürlich nicht ganz so, dass wir gar nichts geplant haben, ich weiß, dass ich heute nachmittag in der Blauen Lagune schwimmen werde und ich weiß, dass Sigga und Hali von Snealand uns am Freitag auf einer Superjeep Tour mitnehmen werden, außerdem hat uns Maria von Elding Whale Watching gestern spontan für  Sonntag auf einen Trip eingeladen. Aber sind wir ehrlich Superjeeps, Gletscher und Wale gehören zu einem ordentlichen Island Programm ja dazu. Und gerade den Golden Circle sollte man als Reiseanbieter schon kennen, somit sind die ersten Tage zwar verplant, aber ich bin mir sicher, dass uns super tolle Erlebnisse erwarten.

Aber zurück zum heutigen Tag. Ohne Frühstück hetzte ich aus dem Haus, hatte ein Taxi bestellt um zum Bahnhof zu kommen und wurde schon auf dem Bürgersteig vor meiner Wohnung wieder in meinem Tatendrang gestoppt. Mein Taxi brauchte 15 Minuten um endlich bei mir zu sein. Gott sei Dank legte der Fahrer einen ordentlichen Zahn zu, so dass ich quasi gerade noch rechtzeitig am Bahnhof ankam. Theo wartete schon und hatte Frühstück besorgt.

Die Bahnfahrt nutzen wir um unsere technische Ausrüstung zu checken, schließlich wollen wir euch möglichst unmittelbar an unserem Trip teilhaben lassen.  Und langsam kam es auch bei mir an. Heute Nachmittag bin ich in Reykjavik.

Check in in Frankfurt war unproblematisch und irgendwie saßen wir deutlich schneller an Bord unserer Iceland Air Maschine als ich gedacht hätte.

Der Service an Bord ist sehr nett, das Entertainmentsystem bietet eine unglaublich große Auswahl an Filmen, Dokus, Musik und Schnick Schnack. Der Kaffee ist für ein Flugzeug richtig gut und ich brenne inzwischen vor Vorfreude auf das was mich erwartet.

7 Tage Abenteuertour in Island

Morgen ist es für Theo und mich endlich so weit. Unser 7-tägiger Abenteuertrip nach Island beginnt.

Der Mietwagen, natürlich ein amtlicher 4×4, ist gebucht. Das Hostel für die ersten beiden Nächte klar gemacht und die Spannung darauf was uns erwartet quasi auf dem Siedepunkt.

Morgen früh werden wir den Zug Richtung Flughafen besteigen und da versuchen euch über den Blog und Facebbok so gut wie möglich live auf dem Laufenden zu halten.

Dingle Way – Abflug, Fazit & Tipps

Gegen halb neun sind wir aufgestanden und zum Frühstück. Chris ging noch schnell zum Supermarkt um das Frühstück etwas ausführlicher gestalten zu können. Danach packten wir unsere Sachen und gingen Souvenirs shoppen. Neben typischen Nippes deckte ich mich mit irischem Bier, Cider, Schokolade und Soda Bread ein.

Als rituellen Abschluss des Urlaubs tranken wir ein Bier am Hafen, exakt dort hatten wir mit unserem ersten Outdoor Mittagessen wenige Tage zuvor unser Abenteuer begonnen.

Danach ging es zurück ins Hostel, wo uns „Der Mann mit dem Chris Schild“ wieder mit seinem Taxi abholte und zum Flughafen fuhr. Der Abschied von der Grünen Insel fiel uns allen nicht leicht.

Die Tour war der absolute Hammer und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich kann nur jedem Empfehlen es uns nach zu tun. Und ich selbst hoffe auf eine baldige Wiederholung in ähnlichem Rahmen.

 

Fazit

Der Dingle Way ist eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Die Versorgung mit Übernachtungsmöglichkeiten ist gut und die Etappen sind auch für ungeübte, aber nicht unsportliche Wanderer gut zu bewältigen.

Einziges Manko aus meiner Sicht ist, dass viele, viele Kilometer über Straßen laufen. Was auf die Dauer anstrengend zu gehen und natürlich auch nicht ganz so schön wie ein Wege in der Natur ist.

Abschließend noch unsere Packlisten Tipps nach erfolgreich absolvierter Tour:

  • Neopren oder wasserdichte Socken. So etwas gibt es für Motorradfahrer. Wenn man so richtig nass wurde ist es einfach ein Segen abends mit trockenen Füßen in den nassen Schuhen unterwegs sein zu können. Außerdem ist es zum Trocknen der Schuhe hilfreich mit der eigenen Körpertemperatur nachhelfen zu können.
  • Neopren Unterhose. Falls man nur eine Hose dabei hat, dann gilt hierfür das Gleiche wie für nasse Schuhe. Wenn die Hose nass und kalt ist, ist es sehr angenehm, wenn wenigstens die Unterhose wärmt.
  • Alternativ kann man sich natürlich auch eine zweite Hose einpacken, je nachdem ob man bereit ist das zusätzliche Gewicht zu tragen.
  • Ein Buff. Die schlauchförmigen Tücher gibt es inzwischen auch aus Merinowolle und haben sich als extrem praktisch erwiesen nicht zuletzt um im pfeifenden Wind die Ohren zu schützen.
  • Flip Flops. Sind leicht und bieten die Möglichkeit abends im Hostel mal was anderes an den Füßen zu haben als die schweren Stiefel.
  • Baumwolle aussortieren. Weiß man eigentlich aber, aber weder Baumwoll T-Shirts noch Socken taugen zum Wandern. Baumwolle kühlt den Körper aus sobald sie nass ist. Und nass wird man oft, sei es durch Schweiß oder Regen.
  • Ausschließlich echte Wollsocken mitnehmen. Diese scheuern weniger und wärmen selbst in durchnässten Schuhen.
  • Gamaschen. Allerdings die lange Variante. Helfen Hosen und Schuhe vor Nässe und Schlamm zu schützen. Von beidem gibt es reichlich.
  • Entgegen meiner ursprünglichen Meinung muss ich jetzt sagen, dass man den Poncho lieber zuhause lässt und sich für eine Regenhose entscheidet. Es ist einfach zu windig als das ein Poncho irgendeinen Sinn machen würde. Außer als Notzelt oder Sitzunterlage zu nützen.
  • Softshell ist unnütz. Als beste Kleiderkombination hat sich je nach eigenem Temperatur Empfinden folgender Zwiebelaufbau erwiesen:
    • Merinowolle Shirt
    • Merinowolle Longsleeve
    • Stretchflesse mit Daumenloch
    • Fleese Jacke
    • Daunen Weste
    • Regenjacke
    • Alle Schichten sind sehr leicht, trocknen Schnell und wärmen optimal. Eine Softshell Jacke braucht, wenn sie einmal nass ist, ewig zum Trocknen.
  • Handschuhe. Wer durch den Stechginster muss weiß warum. Ich habe 4 Wochen nach der Tour immer noch Dornen in der Hand. Außerdem schützen sie auch gegen Regen und Auskühlen.
  • Wer leicht friert sollte eine lange Unterhose aus Wolle einpacken.
  • Meine Wanderhosen Empfehlung ist die Engelbert & Straus Arbeitshose Oregon. Super angenehm zu tragen, leicht, robust, trocknet extrem schnell und lässt sich imprägnieren.
  • Schwere, wirklich wasserdichte Wanderstiefel, zwar fällt das Laufen über den Asphalt schwerer, aber man hat einfach trockenere Füße als in Zustiegsschuhen.
  • Eine Mütze mir Schild. Sehr angenehm bei Sonne und Regen, erst recht wenn man eine Brille trägt.
  • Eine Thermosflasche. Heißer Tee kann eine Offenbarung sein.
  • Hirschtalk. Perfekt um Blasen vorzubeugen oder wundgelaufene Stellen zu schützen.
  • Schuhwachs und eine Bürste für die Stiefel. So kann man, falls nötig zwischendurch bei der Dichtigkeit etwas nachlegen.

Für die Reiseapotheke als unumgänglich haben sich Ibuprofen, Immodium und Kaufmanns Kindersalbe erwiesen.

Noch ein Tipp zum Schluss, wer eine Kofferwaage dabei hat, fragt sich nach dem Shoppen nicht, ob der Grenze der Fluggesellschaft überschreiten wird.

 

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Dingle Way – Der letzte Abend, Irish Storytelling

Abends waren wieder im Grapevine Hostel. Nach einer erholsamen und erfrischenden Dusche zogen wir los um im Dingle Diner etwas zu essen. Wie schon fast üblich hatten wir alle Burger und sie waren grandios! Eine uneingeschränkte Empfehlung wert.
Danach gingen wir wieder zu Dick Macks um unseren Abschied von der grünen Insel angemessen zu begehen. Wir waren alle ziemlich gerädert und wollten schnell wieder ins Hostel und die Füße hoch legen. Dort warteten gemütlche Couches und ein offener Kamin. Vor allem hätten wir unsere total durchnässten Schuhe ausziehen können, zwar hatten wir uns Mülltüten über die Socken gezogen um wenigsten trockene Füße zu haben, aber wirklich angenehm war diese Lösung natürlich nicht.
Aber, ersten kommt es anderns und zweitens als man denkt…

Wir betraten den Pub und alles machte den Anschein als würde es ein öder Abend werden. Nur wenige Menschen waren im Laden und keinerlei Musik lief, noch nicht einmal vom Band.
Wir tranken eine Runde und hatten eine kurze Unterhaltung mit einem gut betrunkenen Local, der sich freundlich mit uns über unsere Herkunft und seine Frau unterhielt, die ihm eigentlich nicht erlauben wollte abens im Pub abzuhängen. Als sein Handy klingelte und sie ihn nach Hause diktierte bestellte er sich aus Trotz ein weiteres Pint, leerte es in schnellen Schlücken und wankte nach einem freundlichen Gruß in unsere Richtung aus dem Pub.
Dies nahmen wir auch als eine Art Aufbruchssignal, wollten unsere Gläser noch gemütlich leeren und uns dann auf dem Weg ins Hostel machen um vor dem Kamin noch einen kleinen Absacker zu trinken.
Doch dann tauchte Sean auf. Ein 40 bis 50-jähriger Ire mit freundlichem Gesicht, kurzen dunklen Haaren in einem blauen, legeren Hemd.
Sean kam zur Bar und wollte zwei neue Pints Guiness, leider war der Barkeeper kurz eine rauchen und so wartete Sean. Nach einer kurzen Unterhaltung mit zwei jungen Typen an der Bar wurde ihm wohl die Zeit zu lang und er zapfte sich kurzerhand seine Pints selbst. Als Erklärung teilte er den anderen Gästen im Raum, die den Vorgang interessiert und amüsiert verfolgten, mit, dass dies schon Ok sei, er gehöre zum Inventar.
Der Barkeeper kam zurück und nahms mit Humor. Dabei wurde Sean auf uns aufmerksam. Eine Gruppe typischer Deutscher Outdoor Touristen in Funktionskleidung (sowas trägt kein Local). Er fragte uns interessiert wo wir her kämen und als wir ihm sagten, dass wir Deutsche seien, gab er ein Broken Deutsch von sich, die nicht einmal schlecht waren. Von unseren anerkenenden Worten wohl angespornt erzählte er uns anschließend in bester irischer Geschichtenerzähler Tradition, wo er sein Deutsch gelernt hätte. Ich versuche die Geschichte so wieder zu geben, wie ich sie verstanden habe, und wie ich mich daran erinnere.

Es war Ende der 70’er Jahre, Irland ging es wirtschaftlich sehr schlecht und viele junge Iren gingen im Sommer für einige Monate ins Ausland um zu arbeiten. Sean hatte von der Kunsthochschule in Dublin einen deutschen Freund, der ihn zu sich nach Köln eingeladen hatte und so nahm er ihn beim Wort und schlug kurzer Hand bei ihm auf. Dummerweise war dieser aber gerade im Urlaub und konnte ihm so nicht wirklich helfen. Seine Mitbewohner – es war wohl so etwas wie eine Künstlerkomune – erlaubten Sean aber für eine Nacht dort zu schlafen. Am nächsten Morgen brach er dann zu einem kleinen Ort in der Nähe auf, wo es eine Fabrik gab in der er hoffte Arbeit zu finden. Dort kam er auch in der Komune unter. Allerdings wurde ihm der Job vor der Nase weggeschnappt und als er zurück zu seiner Bleibe kam war diese von der Polizei geräumt worden. Nun stand er ohne Gepäck und Geld da und ihm blieb nur übrig nach Köln zurück zu gehen und dort wieder um ein Bett zu bitten. Am nächsten Tag wollte er die Irische Botschaft aufsuchen. Seine Pechsträhne hielt an, denn man schickte ihn nach Düsseldorf. Dort stellte sich heraus, dass sich hier nicht die irische, sondern die britische Botschaft befand. Dort wollte man ihm nicht helfen, bot ihm aber mit typisch britischer Freundlichkeit eine Tasse Tee an.
Sean aber, damals nach eigener Aussage, jung und sehr irisch, verabschiedete sich mit den “I’am irisch. I’am drinking pints of Guinness and no fucking English tea!”
Tags drauf machte er sich auf dann nach Bonn zur echten irischen Botschaft auf. Die Fahrt dorthin kostete sein letztes Geld, doch in freudiger Erwartung freundlicher Menschen die ihm helfen würden betrat er die Botschaft seines Heimatlandes.
Umso größer die Überraschung, als er dort auf einen verknöcherten Bürokraten traf, der ihm mitteilte, er könne ihm nur helfen, wenn jemand für Sean in Irland auf einem Polizeirevier Geld hinterlegen würde. Da Seans Vater gerade im Krankenhaus war und er keine anderen Menschen hatte, die dies hätten für Ihn tun können – tat es dem Bürokraten Leid und er wollte Sean wieder weg schicken, da dieser aber nicht einmal mehr Geld für die Fahrkarte zurück nach Köln hatte bat er den Beamten ihm doch wenigstens die paar Pfennig für eine Fahrkarte zu geben. Nach einigem bekam er die Karte im Wert von 70 Pfennig. Dafür sollte er aber seinen Pass da lassen, damit sichergestellt wäre, dass er auch zurück komme um seine Schuld zu begleichen.
Daraufhin rollte das Ticket ganz klein zusammen und sagte dem Beamten, dass er es sich gerne in den Hintern stecke könne, falls es da überhaupt rein passe, so eng wie er sei.
Etwas niedergeschlagen kehrte er nach Köln zurück, dort kam ihm der Zufall zu Hilfe, zurück in seiner Bleibe hörte er einen Menschen laut fluchen und schimpfen.
es stellte sich hereaus, dass in einem Raum die Fliesen von der Wand gekommen waren. Der Fluchende fragte Sean ob er den Schaden reparieren könne, dieser sagte spontan Ja ohne eine Ahnung zu haben wie man Fliesen an Wände bekommt.
Die Hausgemeinschaft beschloss, dass Sean sein Glück versuchen solle, schließlich dachten sie, er wisse wovon er rede. Sean selbst hatte sich gedacht, dass er mit der Anleitung auf dem gekauften Fliesenkleber schon irgendwie hinkommen würde. Dummerweise hatte er nicht bedacht, dass diese dort auf Deutsch geschrieben stehen würde. Und Sean konnte kein Deutsch.
Am Ende hatte er es dann mit praktischem Verstand hinbekommen, er wurde bezahlt und durfte in einem momentan freien Zimmer wohnen. Dieses gehörte dem Sohn von Günther Grass und war ganz in schwarz gestrichen und mit Hammer und Sichel, sowie Ché dekoriert.

Das für uns besonders witzige an der Story war die Tatsache, dass sie quasi in Hannos Heimatregion spielte.
Nach dieser sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Episode tranken wir noch 1-2 Pints und gingen zurück ins Hostel.
Dort trafen wir auf John, der gerade Dienst hatte und gelangweilt vor dem Kamin saß und in seinen Laptop starrte.
Es entwickelte sich ein Gespräch, wir tranken zusammen und unsere verbliebenen Whiskye Vorräte leer. Auf die Frage welchen Whiskye er gerne hätte antwortete er, “den irischen”. Was auf den ersten Blick vielleicht wenig kurios klingt, da wir aber nur irischen dabei hatten haben wir wohl etwas dämlich aus der Wäsche geschaut. Er klärte uns dann auf, dass er damit den Jameson meinte, da kein Ire jemals Tulamore Dew trinken würde. “Did you ever see an Irishman drinking Tulamore? Expect in a commercial?” Damit machte er uns unmissverständlich klar, dass ein Ire der etwas auf sich hält Tulamore maximal zum putzen seiner Toilette oder Fenster benutzt.
Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, außerdem gab er uns eine kurze Geschichtsstunde und diskutierte mit mir über die Keltische Kultur.
Neben seiner Weisheit über den Whiskye klärte er uns noch über zwei weitere wichtige Dinge auf: 1. Deutsche Mädels seien am leichtesten zu haben und 2. Französinnen seien die besten. Auf die Frage wie er darauf komme, meinte er nur: “Working in a hostel is just drinking, smoking an sex.”
Der Abend nahm ein jähes Ende als er uns einen Hot-Whiskye servierte. Ein Heißes Getränk aus Zimt, Zitronen, Nelken, Honig, heißem Wasser und Whiskye.

 

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Dingle Way – Tag 5, wir verlaufen uns

Heute lag ein sehr ereignisreicher Tag vor uns. Die Nacht war nicht so erholsam, da die Betten ehrlich gesagt “für den A…” waren! Ich schlief im Stockbett unten, Hanno in dem Bett über mir und wir weckten und gegenseitig bei jeder Bewegung.
Das Frühstück genossen wir recht ausführlich mit einer schönen Aussicht auf das Meer.
Dann ging es los auf unsere letzte Etappe zurück nach Dingle.
Wir hatten vor einen alternativen Weg zu nehmen, um nicht die ganze Strecke entlang der Straße über den Connor Pass laufen zu müssen.
In Cloghane legten wir am Shop gegenüber der Kirche noch einen kurzen Stopp ein und kauften Zivilisationsgüter wie Schokoriegel, Cola, Batterien und Süßgebäck. Ich hatte einen Apfel-Karamell-Muffin, der so mastig war, dass man locker ein ganzes Dorf davon hätte ernähren können. Aber er war großartig.

Ein alter Ire, der gerade dabei war die Kirche von einer Hebebühne aus mit einem Hochdruckreiniger zu säubern, sprach uns an und wollte uns Tipps für die Strecke geben, allerdings hatte er zuerst nicht recht verstanden welche Richtung wir laufen wollten. Am Ende wünschte er uns, ebenso wie unser Herbergswirt und die Verkäuferin vorher, einfach nur “Good luck!”. Wir wurden schon etwas stutzig, da anscheinend jeder der Meinung war, wir hätten es nötig, doch versuchten wir uns nichts weiter daraus zu machen und machten und frisch gestärkt auf den Weg zum Pass. Die Straße zog sich in einer schier endlosen Geraden durch die Landschaft. Vorbei an einsam gelegenen Häusern und Seen. Am Ende des Tals erwartete uns ein wunderschön gelegender Hof. Zwar waren manche Gebäude verfallen, doch wurde der Hof nach wie vor bewirtschaftet.
In diesem Moment setzte der Regen ein und so suchten wir Schutz im Windschatten eines der verfallenen Häuser. Dort legten wir eine kurze Pause ein und machten uns regenfest. Bzw. versuchten es zumindest.
Der Regen begleitete uns während des gesamten Aufstiegs und entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Sturm, so dass, als ich am Scheitel ankam nicht nur meine Schuhe wieder komplett durch waren sonder ich auch wieder bis auf die Unterhose durchnässt wurde. Wieder einmal Memo an mich: Wandern in Irland nur mit Regenhose! Poncho macht einfach keinen Sinn.
Einziger Trost, ich war nicht der einzige der durchnässt war.

Auf dem Pass wehte ein unglaublicher Wind, der einem bei jedem Schritt buchstäblich fast umwarf. So waren wir derart auf das vorwärst kommen konzentriert, dass wir uns ein wenig verlaufen haben und die Querung des Hanges etwas zu tief ansetzen, was dazu führte, dass wir die eigentlich geplante Strecke durch ein Seitental verpassten und ca. zwei Kilometer vom Weg abkamen. Hatten also all die gutgemeinten Wünsche des morgens nichts gebracht.

Es erwartete uns ein abenteuerlicher Abschnitt querfeldein über Heidekraut, vom Regen angeschwollene reißende Bäche und Stechginster – garstiges Zeug, erst jetzt zwei Wochen später habe ich die letzten Stacheln aus meiner Hand entfernt bekommen. Es ging Berg ab, Berg auf über Zäune, durch Sumpf, Moor und Bachbette, also Abenteuer pur. Und obwohl es anstrengend, Nass und schmerzhaft war, haben wir es in vollen Zügen genossen.
Am Ende erreichten wir einen Agrarpfad und über ihn die Straße nach Dingle.

 

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300 Teilnehmer beim diesjährigen Toughrun Saar

2. TOUGHRUN Saar „Ab in de Batsch“ am 20. Oktober 2012

In diesem Jahr waren 300 mutige Frauen und Männer am Start. Gemeinsam gingen sie am Samstag, den 20. Oktober 2012, auf die rund 13 Kilometer lange Strecke auf dem Utopion-Gelände in Oberbexbach. Als erstes lief Toughman Matthias Schramm über die Ziellinie. Bei den Frauen konnte sich Natascha Hartl als Toughwoman 2012 durchsetzen. Die Teamwertungen gewannen die „Drecksäue“ und das Firmenteam der SHG Kliniken Saarbrücken. Der Preis für die besten Kostüme im Team ging an die „AD’ler“ – eine Truppe von Außendienstmitarbeitern, die im Dreiteiler den Lauf bestritten. Den Pokal für das beste Kostüm in der Einzelwertung teilten sich die Helden der „Justice League“ – Superman (Joschua Hoffmann) und Flash (Niklas Oberneder). Den Sonderpreis für Fairness erhielten die „Wildhogs“, weil sie ihren verletzten Teamkollegen über die Start/Ziel-Linie trugen. Bei über 22 °C und Sonnenschein waren neben den Läufern auch viele Zuschauer gekommen, um die Sportler anzufeuern.

Video zum TOUGHRUN 2012

Partner und Sponsoren

Wir danken unseren Partnern und Sponsoren, ohne die der TOUGHRUN 2012 nicht möglich gewesen wäre:

Alpen-Guide.de

Die Schneemenschen bieten täglich tausenden Urlaubssuchenden Informationen in höchster Qualität und beschäftigen an ihrem Standort in Zweibrücken ca. 40 Mitarbeiter aus den Bereichen IT, Design, Redaktion, Vertrieb und Suchmaschinenoptimierung. Seit 2008 ist die Schneemenschen GmbH ein Unternehmen der Ganske Verlagsgruppe.
Die Schneemenschen waren in diesem Jahr unser Schikanensponsor und haben den Strohberg – auch „Gipfel des Grauens“ genannt – gestellt. Das Alpen-Guide-Team hat diese Schikane mit ganzen Körpereinsatz betreut. Darüber hinaus haben die Schneemenschen auch ein eigenes Firmenteam gestellt.

C.Hiebl Werbung

Die Firma C. Hiebl Werbegeschenke wurde 1996 als Familienunternehmen gegründet und wird inzwischen in der zweiten Generation von Geschäftführer Carsten Hiebl (Dipl. Betriebswirt) geleitet. Aufgrund der langjährigen Branchenerfahrung verfügen sie über ein hohes Fachwissen im Einkauf, in der Auswahl und in der Werbegestaltung von Werbeartikel.
Carsten Hiebl zeichnete sich auch in diesem Jahr wieder verantwortlich für die Produktion der Finishershirts für die TOUGHRUNNER.
Professionellen Werbedruck und vieles mehr gibt es bei hiebl-werbung.de

youPEC – Your personal education community

Mit youPEC entsteht im Weiterbildungsmarkt ein unabhängiger, zentraler und standardisierter Internet-Marktplatz, auf dem Wissen und Lerninhalte gegen Bezahlung online vermittelt werden können.
Live Streams, innovative Interaktionsmöglichkeiten und der Austausch von Zusatzmaterialien ermöglichen eine neue Form des digitalen Wissensflusses.
Auf dem stark wachsenden, bisher unstrukturierten Weiterbildungsmarkt können Wissensinteressierte nun schnell und gezielt nach Lerninhalten und Spezialwissen suchen und dieses preislich wie qualitativ vergleichen.
Für Wissensanbieter besteht die Möglichkeit, ihr Wissen ohne Investition in Vertrieb, Marketing und Softwarelösungen einer breiten Masse zugänglich zu machen, um damit Geld zu verdienen.
Das youPEC-Platoon ist bereits beim 1.TOUGHRUN 2011 mit dabei gewesen. Auch in diesem Jahr haben sie wieder ein 10-Mann(und Frau) starkes Team zum TOUGHRUN gestellt. Da das Thema passend zur YOUPEC-Blogaktion: „Raus aus dem Sessel“ passt, hat sich der Vorstand der YOUPEC AG dafür entschieden uns zu unterstützen.
Wer sich für Wissensinhalte interessiert sollte unbedingt mal auf die Website der youPEC AG schauen.

Personello GmbH

Auch das Team der Personello GmbH, die persönliche Fotogeschenke für jedermann anbieten, unterstützen den TOUGHRUN 2012.
Die Personello GmbH aus Homburg, ist ein junges und kreatives Unternehmen. Neben der Herstellung von Fotogeschenken, betreuen sie einige namhafte Portale, wie Geschenke.de oder Fotogeschenke.de. Seit den Anfängen im Jahr 2003, hat sich Personello zu einem erfolgreichen Unternehmen mit 60 Mitarbeitern gemausert, was auch nicht zuletzt an unserem Credo liegt:
Statt Outsourcing verstehen sie sich nämlich sehr gut auf „selbst machen“ und haben neben einer hauseigenen Produktion, auch hauseigene Teams für Entwicklung, Design, Online-Marketing, Kundenservice und Vertrieb. Bodenständig saarländisch eben!
Personalisierte Geschenke gibt es bei Personello.com – reinklicken!

Agentur Erlebnisraum präsentiert: Geisterjäger Moe Hackett im Filmhaus Saarbrücken

Das Social Media Gruselhörspiel geht an Halloween mit einer Live-Lesung in die nächste Runde

Ein Groschenroman, der aus einer Wette entstanden war, entwickelte sich 2010 zu einem umfangreichen Social Media Projekt mit Ursprung im Saarland: das Hörspiel über den Geisterjäger Moe Hackett – mit Sprecher und Musikern aus ganz Deutschland.

Nun geht es mit einer Doppelfolge in die nächste Runde:
Mit einer Livelesung der beiden Hauptdarsteller am 31. Oktober 2012 (Halloween) stellt das Filmhaus Saarbrücken die beiden neuen Teile “Moe Hackett und das Ritual der Verdammnis” sowie “Moe Hackett und das Portal der Dämonen” vor.
Neben der Lesung wird das Hörspiel auf der Leinwand in puristischer Weise animiert, so dass dem Hörer viel Raum für die eigene Fantasie bleibt.

Wie schon beim ersten Teil des Gruselhörspiels “Moe Hackett und das Gemälde des Schreckens” wurden Sprecher und Musiker über Twitter und Facebook gesucht. Die Aufnahmen und Musikstücke entstanden alleine oder in kleinen lokalen Gruppen und wurden anschließend im Studio zum kompletten Hörspiel zusammengesetzt. Durch den Erfolg von Teil 1 war schon im Vorfeld das Interesse groß, an dem Projekt mitzuarbeiten. Das Drehbuch der beiden neuen Teile stammt aus der Feder des Neunkircher Rouven Bitz. Beteiligt waren knapp zwanzig Sprecher und Musiker aus der gesamten Bundesrepublik.
Aufgrund des umfangreichen Drehbuchs wurde aus dem ursprünglich als Teil 2 geplanten Hörspiel eine Doppelfolge.

Diesmal ist der Privatdetektiv und Geisterjäger Moe Hackett sein eigener Klient. Ein verrückter Dämonenbeschwörer will das Ende der Welt herbeirufen. Hacketts Ziehmutter, die Hellseherin Madame Forgiona, liegt im Koma und Inspektor Marvell ist verschwunden. Gemeinsam mit seinem guten Freund, dem Reliqiensammler Armistad Borgeard, muss Moe Hackett den Untergang der Welt verhindern und seine Freunde retten.

Die Agentur Erlebnisraum präsentiert die Veranstaltung und kümmert sich um die schaurig-schöne Deko. Außerdem spenden wir zwei Tickets für ein Krimidinner, die an das beste Kostüm gehen.

Eckdaten

Eintritt beträgt im Vorverkauf 5 Euro, an der Abendkasse 8 Euro.
(Studierende und schaurig Verkleidete zahlen auch an der Abendkasse nur 5 Euro.)
Einlass ist um 20 Uhr, die Vorstellung beginnt um 21 Uhr.
Der Vorverkauf läuft über das Filmhaus Saarbrücken.

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Dingle Way – Tag 4, we got wet

Heute war der Abenteuer-Tag. Es begann mit einem Aufstieg durch das freie Gelände, teilweise sehr moorig und damit sehr feucht. Witzigerweise hatten wir über eine weite Strecke einen ungewöhnlichen Führer. Seit wir an seinem Hof vorbeigekommen waren, begleitete uns ein kleiner Westie und führte uns zum Pass.

Auf dem gesamten Weg zum Pass konnten wir atemberaubende Panoramen genießen. So hatten wir das aufziehende Unwetter auch schon länger im Blick, hofften allerdings noch über den Scheitel zu kommen bevor es losbrechen würde.

Diese Hoffnung erfüllte sich leider nicht. Die Wolken zogen zu und die letzten Meter stiegen wir in eine graue Suppe auf. Gerade als wir den Pass durchschritten brach das Gewitter los. Sturm, Hagel und Regen in einer Heftigkeit die einen fast von den Beinen holte und einen binnen weniger Minuten komplett durchnässt hatte.

Bei dieser Gelegenheit muss ich meine, im Ausrüstungs-Blog gegebene, Empfehlung für Regenponchos widerrufen! In Irland ist – aufgrund des starken Windes – die einzige taugliche Regenbekleidung eine Regenhose.

Ich war innerhalb kürzester Zeit durchnässt bis auf die Unterhose und in meinen Schuhen hatte ich ein Schwimmbad. Erst war das Wasser von oben reingelaufen, später waren sie so durch, dass sowieso alles zu spät war.

So schnell das Unwetter gekommen war, so schnell war es auch wieder verschwunden, was uns Gelegenheit gab eine Rast in einer alten Ruine einzulegen und erst mal einen heißen Tee zu kochen, der zu diesem Zeitpunkt wirklich nötig war.

Trotz allem war die Stimmung unter uns hervorragend. Wir hatten unser erstes Abenteuer bestanden!

Am Fuß des Berges angekommen erwartete uns leider wieder eine Etappe auf der Straße, dann auch wieder im Nieselregen.

Das Hostel erreichen wir gegen halb sechs. Die Zimmer entpuppten sich als winzig, dafür gab es eine tolle Dusche, genug Heizungen um unsere Klamotten zu trocknen und der Wirt so freundlich unsere Schuhe höchstpersönlich mit Zeitung auszustopfen.

Den Abschluss des Abends begangen wir im direkt benachbarten Pub. Allerdings waren wir alle so tot, dass wir schon sehr früh im Bett landeten.

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