«Neuigkeiten aus der Agentur»

Neue Termine für den Kriminalmagischen Salon

Endlich haben wir neue Termine für den bisher ausverkauften Kriminalmagischen Salon von Kalibo in der Baker Street online.

Nach dem durchschlagenden Erfolg der ersten Veranstaltungen freuen wir uns nun drei Zusatztermine anbieten zu können.

Karten für das Event gibt es online in unserem Ticketshop.

Die ersten „Krimitage Saar“

Das erste Novemberwochenende steht ganz im Zeichen des Krimis

Direkt nach Halloween bleibt es in Saarbrücken gruselig, kriminell und mörderisch spannend – wir veranstalten ein Krimifestival in der Mainzer Straße, in Zusammenarbeit mit dem Domicil Leidinger, dem Filmhaus Saarbrücken und dem Conte Verlag in Kooperation mit der IG Quartier Mainzer Straße.

Am Wochenende vom 1. bis 3. November gibt es in der Mainzer Straße Krimi für alle Sinne: Mörderisches zu Sehen gibt es beim Kino-Special im Filmhaus, beim Hörspiel „Moe Hackett“ folgen die Ohren de Abenteuern eines mysteriösen Privatermittlers, das Criminal-Dinner im Domicil Leidinger bietet höchste Genüsse für den Geschmackssinn und auf der Mystery-Tour geht es auf eigene Faust mit uns in die Abgründe des mysteriösen Saarbrückens!

Ein weiterer Fokus der „Krimitage Saar“ liegt natürlich auf Kriminalliteratur. Unter anderem wird der Friedrich-Glauser-Preisträger Gunther Gerlach das Wochenende mit einer Lesung eröffnen, und Christian von Aster entführt seine Zuhörer auf eine viktorianische Schauerlesung zwischen Lovecraft, Poe, Shelley und Doyle. Außerdem präsentieren renommierte Verlage ihre neuesten Veröffentlichungen auf unserer Verlagsmesse.

Alle Infos zu den „Krimitagen Saar“, das komplette Programm und Tickets gibt es hier: www.krimitage-saar.de

 

Pressemitteilung: Toughrun „Ab in de Batsch“ 2013: Wer wagt dieses Jahr die große Herausforderung?

PRESSEMITTEILUNG

Toughrun „Ab in de Batsch“ 2013: Wer wagt dieses Jahr die große Herausforderung?

Anmeldungen für den Cross-Country-Lauf im Saarland bis 8.September

Saarbrücken, 22. August 2013 – Der Toughrun findet am Samstag, 19. Oktober 2013, zum dritten Mal auf dem Utopion-Gelände in Bexbach statt. Viele Läufer, die auch mal den etwas anderen Lauf absolvieren möchten, haben ihn bereits fest in ihren Laufkalender eingetragen und sind jedes Jahr wieder mit dabei. In diesem Jahr wurde das Starterfeld erweitert, so dass es noch freie Startplätze gibt. Die Anmeldung ist noch bis zum 8. September 2013 online über www.toughrun.de möglich.

Der Start des Toughrun ist um 11.00 Uhr. Die Strecke führt knapp 13 Kilometer durch wilde Natur, gespickt mit Schikanen und Herausforderungen, die extra für die Teilnehmer aufgebaut wurden. Der inzwischen gut etablierte Cross-Country-Lauf wird dieses Jahr noch ein bisschen härter und interessanter – so wie es sich die Teilnehmer der letzten Jahre gewünscht haben. Die bewährten Schikanen der letzten Jahre bleiben, zum Beispiel das Schlammloch, der Dungeon, ein sumpfiges Loch mit Gängen und Sackgassen überzogen von einer Verdunk­lungsfolie und das Strohhindernis zum Klettern. Neu sind in diesem Jahr ein verbessertes „Battlefield“ mit größeren Wassermengen, ein 3.000 Liter Becken mit pinkfarbenem Schleim und Tauchhindernis sowie eine herausfordernde Hangelstrecke. Das alles sorgt dafür, dass der Lauf seinem Namen gerecht wird. Wer teilnimmt, darf keine Angst haben, sich schmutzig zu machen und muss sich mutig „Ab in de Batsch“ (saarländisch für Matsch) stürzen.

Spaß für Läufer und Zuschauer

Bei diesem Lauf geht es nicht um den ersten Platz. Jeder der durchkommt ist ein „Toughman“ oder eine „Toughwoman“. Es zählt also vor allem der Spaß. Des­halb sind kreative Verkleidungen willkommen und werden auch mit Preisen ausgezeichnet. Die Teams, die sich bereits angemeldet haben, treten mit Namen wie Wild Hogs, Baybatch oder Borats Erben an. „Wir freuen uns jedes Jahr über die neuen kreativen Ideen der Teams, was Namen und Kostüme angeht. Die Teilnehmer haben Spaß und darum geht es ja auch beim Toughrun“, so Veranstalter Julian Blomann von der Agentur Erlebnisraum, Saarbrücken.

Die Strecke wird in drei Runden absolviert, so dass die Zuschauer den Stand gut beobachten und die Toughrunner anfeuern können. Auch für das leibliche Wohl aller Zuschauer wird im Start-/Zielbereich gesorgt sein. Für die professionelle Laufverpflegung an der Versorgungsstation ist die Kern GmbH (Kerndruck) zuständig. Die Moderation beim Toughrun übernimmt Zauberer und Moderator Kai Borchers, der auch unter dem Namen Kalibo bekannt ist (https://www.kalibo.de). Nach dem Lauf gibt es in diesem Jahr eine Party mit DJ für alle Toughrunner und ihre Fans.
Der Toughrun wird veranstaltet von der Agentur Erlebnisraum Saarbrücken. Die Agentur Erlebnisraum organisiert Firmenevents und führt Personalentwicklungs­maßnahmen durch. „Wir freuen uns auf die inzwischen dritte Ausgabe des Toughrun Saar und werden weiter machen“, verspricht Blomann.

Toughrun – die Fakten

  • Länge: 4,2 km
  • Maximale Steigung: 10,9 %
  • Maximales Gefälle: 11,8 %
  • Durchschnittliche Steigung: 4 %
  • Höchster Punkt: 323 m ü. NN
  • Tiefster Punkt: 264 m ü. NN

Die wichtigsten Neuerungen beim TOUGHRUN 2013

  • Interessantere Schikanen
  • Optimierte Läufer-Versorgung
  • Professionelle Moderation durch Kai Borchers (Kalibo) im Start-/Zielbereich
  • TOUGHRUN-Party während und nach dem Lauf mit DJ Gerdi
  • Startunterlagen werden bereits im Vorfeld versendet

Weitere Informationen und Videos

TOUGHRUN Review 2013 (Video)

Die Streckeninfos (Video)

Die Unterstützer des Toughrun

Pressefotos

Pressemitteilung als Download

PM-Toughrun-2013-Ankündigung-August

Pressekontakt

Sabine Theobald, post@sabinetheobald.de
Telefon: 069 / 26 94 21 51, Mobil: 0173 / 31 88 754

Endlich meine Island Fotos…

Nachdem ich im November mit Theo dank unserer Partner Iceland Air und Snaeland einen 7 Tagestripp nach Island machen durfte (den Blog dazu findet ihr hier) habe ich vor endlich meine unglaubliche Menge an Fotos zu sortieren und Euch zeigen zu können.

Wie manche von Euch wissen kam mir die Eröffnung unseres Criminal Tearooms & Pub, der Baker Street dazwischen.

Heute hatte ich nun nach mehr als einem halben Jahr endlich die Gelegenheit damit zu beginnen. Nun sitze ich seit Stunden am Rechner, höre Sigur Ros und schwelge in Erinnerungen an die winterliche Vulkaninsel.

Hier hab ich eine kleine Auswahl des heutigen Tagwerks in niedriger Auflösung für euch zusammen gesucht. Das gesamte Ergebnis könnt ihr, wenn ich fertig bin, in meinem Fotoblog www.julian.blomann.net besichtigen.

Kleine Anmerkung noch zur neuen Sigur Ros CD mit Namen „Kveikur“; die ist auch richtig gut!

Tea&Cake oder Rum – zwei besondere Tastings im Juli in der Baker Street

Nachdem in der Baker Street schon regelmäßig edle und unbekannte Whiskys verkostet werden konnten, stehen im Juli zwei ganz andere Tastings auf dem Programm: Am 11. Juli gibt es, passend zum Sommer, fünf Sorten Rum zu genießen, und am 18. Juli können  Teegenießer und Kuchenliebhaber in köstlichen Kreationen schwelgen.

Zum Tee und Kuchen Tasting werden fünf High-Class-Teas mit einem jeweils dazu passenden Stück Kuchen und Gebäck verkostet. Dabei sind nicht nur die Teesorten besonders, auch den Kuchen dazu hat es in der Baker Street noch nie gegeben. Die Gäste erwartet also eine ganz außergewöhnliche Teatime! Los geht der Genuss am 18. Juli um 18 Uhr, der Preis beträgt 19 Euro pro Person.

Zur Veranstaltung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/477556158993587/

Das Rum-Tasting beginnt am 11. Juli um 20 Uhr, auf der Probierliste stehen hochwertige Köstlichkeiten aus Barbados, Columbien, Madagaskar und Trinidad Tobago, mit klangvollen Namen wie Angostura 7yo Dark Rum, Brugal Extra Viejo Gran Reserva oder auch 20 Jahre alter Dictador. Dieses Tasting kostet 22 Euro pro Person, es sind noch ein paar wenige Plätze frei.

Veranstaltungslink mit weiteren Infos: https://www.facebook.com/events/203392856483072/

Die Anmeldung für beide Veranstaltungen geht ganz einfach direkt in der Baker Street: wer an der Theke die Teilnahmegebühr bezahlt wird sofort ins Reservierungsbuch eingetragen und bekommt dafür eine Quittung. Diese ist übertragbar (falls ihr spontan doch keine Zeit habt) und gilt am Tag des Tastings als Eintrittskarte. Die Plätze sind sehr begrenzt!

 

Konzerthighlight und ein Flohmarkt zum Altstadtfest

Am 28. und 30. Juni gibt es in der Baker Street „Fürchterliches“ auf die Ohren und „Reste“ zu kaufen

Am Altstadtfest-Wochenende präsentiert die Baker Street zunächst ein besonderes Konzerthighlight am Freitag: die „fürchterlichen Fünf„, benannt nach dem Kinderbuch von Wolf Erlbruch, haben sich musikalisch dem Jazz verschrieben, den sie auf ihre ganz eigene Weise interpretieren. Im Repertoire haben sie eigene Stücke aus den Federn der Bandmitglieder, aber auch Kompositionen zeitgenössischer Jazzkünstler sowie eigene Bearbeitungen von Standards.

Die fürchterlichen Fünf PlakatDazwischen gibt es immer wieder Auszüge aus dem Kinderbuch „Die fürchterlichen Fünf“, einer Geschichte von fünf unbeliebten Tieren, die schließlich entdecken, dass ihre gemeinsame Musik sie selbst und andere glücklich macht.

Die fürchterlichen Fünf sind…
Timo Görlich ‐ Trompete & Flügelhorn
Bernd Nickaes ‐ Sopran‐ & Tenorsaxophon
Malte Pries ‐ Gitarre
Stephan Goldbach ‐ Kontrabass
Kevin Naßhan ‐ Schlagzeug

Hier geht es zur Facebookseite der Band

Reste Flohmarkt 2013Los geht es am 28. Juni um 20:30 Uhr, der Eintritt ist FREI!

Großer Reste-Flohmarkt mit Spendenmöglichkeit

Am Sonntag, 30. Juni, findet im Hof hinter der Baker Street ein Flohmarkt statt. Zu ergattern gibt es Stühle, Tische und allerlei Kleinkram aus den Beständen der Baker Street.

Bücher gibt es ebenfalls zu kaufen, allerdings nicht zu festen Preisen, sondern gegen eine Spende an das Kinderhospiz Saar. Wer uns für diese Aktion noch weitere Bücher zur Verfügung stellen möchte, ist herzlich willkommen!

Damit beim Stöbern der Genuss nicht zu kurz kommt, werden die Flohmarkt-Besucher aus der Küche der Baker Street mit Kaffee, hausgemachter Bowle, süßen Muffins und unseren herzhaften Pub-Scones verwöhnt!

Die Baker Street sucht Theker/innen

Wir suchen für die Verstärkung unseres Pub-Teams Theker/innen auf 450 € Basis oder mit Gewerbeschein.

Du bist zeitlich ungebunden und verfügst bereits über ausreichend Erfahrung & Know-How in der Gastronomie? Dann bewirb dich bei uns!

Was ist die Baker Street?

Tagsüber ist die Baker Street ein Café/Tearoom im britischen Stil.

Das Angebot umfasst englische Tees sowie qualitativ hochwertigen Kaffee in Kombination mit englischen Afternoon Tea Spezialitäten, wie Scones, Cupcakes, Sandwiches und Salaten.

Ergänzt wird das Angebot durch britisch/irische/schottische Bierspezialitäten sowie hochwertige Malt-Whiskys, Sherry, Portwein und Absinth, so dass sich das Café am Abend in einen Victorian-Pub verwandelt.

An besonderen Abenden laden wir zu speziellen Events rund um das Thema Krimi. Dabei stehen zum Beispiel Lesungen, Motto-Partys und Tastings auf dem Programm.

Folgende Kompetenzen solltest du mitbringen:

  • Teamfähigkeit
  • Freundliches Auftreten und einwandfreie Umgangsformen
  • Zeitliche Flexibilität
  • Aufgeschlossenheit
  • Motivation
  • Zuverlässigkeit
  • Erfahrung in der Gastronomie
  • Gepflegtes Erscheinungsbild
  • Interesse am Thema Krimi/England/Irland/Schottland
  • Bereitschaft historische Dienstkleidung zu tragen

Deine Bewerbungsunterlagen mit Bild sendest Du bitte an Bewerbung@Bakerstreetsb.de. Bei offenen Fragen stehen wir Dir unter gleicher Email-Adresse zur Verfügung.

A Road Trip to Ireland – Tag 2 & 3

Das Erwachen am zweiten Tag war alles andere als angenehm. Wir hatten, wie geplant, auf einem Rastplatz irgendwo in Belgien übernachtet. Das bedeutete viel Autobahn und LKW Lärm. Entsprechend früh waren wir wach und machten uns auf nach Calais.

Der positive Effekt aus dieser kurzen Nacht war, dass wir eine Stunde früher als geplant auf die Fähre konnten.
An Bord schnell etwas gegessen und eine Karte von Süd England gekauft.
Das Wetter bei der Überfahrt war sehr diesig, so dass wir leider keinen schönen Blick auf die Kalkfelsen hatten.
In Dover angekommen machten wir uns gleich auf in den Westen. Unsere Fähre von Holyhead nach Dublin geht am Donnerstag (also übermorgen) und unser Plan ist in der Zwischeinzeit ein wenig durch Wales zu fahren und die Landschaft durch zu genießen.
Soweit der Plan. In der Realität wurden wir von einem Autobahnschild mit der Aufschrift Stratford upon Avon aufgehalten. Also große Shakespeare Verehrer entschlossen wir spontan einen Abstecher zu machen und uns seinen Geburtsort anzuschauen.
Wir langten in den frühen Abendstunden in Stratford an und parkten auf dem PKW Parkplatz des Anne Hathaway’s Cottage (dieses war einmal im Besitz der Familie von Wills Frau) und machten uns zu Fuß auf ein wenig die Stadt zu erkunden.
Diese entpuppte sich als sehr malerisches Städtchen mit sehr vielen, sehr schönen und sehr alten Gebäuden. Außerdem sah alles ziemlich ausgestorben aus. Wir schoben das auf die offensichtliche Nebensaison und begaben und nach Gulaschsuppe aus dem Aromabeutel und einem Feierabend-Bier zu Bett.
Tag drei, der Mittwoch, also heute, begann zwar deutlich ausgeruhter als der letzte – schließlich hatten wir keine Autobahn zu ertragen – dafür war es nachts unglaublich kalt geworden. Wir hatten (ohne Übertreibung) Temperaturen kanpp über dem Gefrierpunkt zu ertragen. Was oben im Faltdach des VW-Bus doch tatsächlich „etwas frisch“ war. In Island hatte ich bei deutlichen Minusgraden im gleichen Schlafsack geschlafen und weniger gefroren.
Nun gut, es war wie es nun einmal war. Wir kochten uns einen Kaffee, unterhielten uns über Gott und die Welt und warteten, dass das Museum (Anne Hathaway’s Cottage) öffnen würde.
Auf dem Parkplatz war nicht viel los und er füllte sich auch nur mäßig, so erwarteten wir auch nur ein mäßig gefülltes Museum.
Weit gefehlt. Der PKW Parkplatz war zwar tatsächlich nur mäßig gefüllt, dafür platzte der Bus Parkplatz aus allen Nähten und ständig kamen erneut Busse mit Schülern an, die von ihren Lehrern zur vermeintlichen Wiege der englischen Kultur gekarrt wurden.
Kleiner Einschub: Man bedenke, dass es sich bei dieser Sehenswürdigkeit „nur“ um das Cottage der Familie von William Shakespeares Frau handelt. Zu seinem wirklichen Geburtshaus, in dem er auch seine ganze Jugend verlebte, kommen wir erst später…
Nun gut, es ergab sich also, dass wir eine geraume Zeit warten mussten, bevor wir eingelassen wurden. Wir nahmen es mit Humor und einem zweiten Kaffee und warteten.
Zwischen zwei Schülergruppen bekamen wir dann tatsächlich die Gelegenheit das Cottage  von innen zu besuchen. Zu sehen gab es ein Haus in recht gut erhaltenen Zustand des 16. Jhrds mit Möbeln und allem was das gehört. Für historisch und vor allem alltagsgeschichtlich interssierte Menschen wie mich, tatsächlich lohnenswert. Auch wenn das Vergnügen recht schnell beendet ist. Das Haus verfügt erwartungsgemäß nur über wenige Räume, so dass nur wenig zur Verfügung steht was präsentiert werden könnte.
Als wir das Cottage hinter uns gelassen hatten, machten wir uns auf in die Stadt um noch Wills Geburtshaus und das „New Place“ ein Haus welches er selbst erwarb, als er schon zu Ruhm gekommen war, zu besichtigen.
Vor dem Geburtshaus ein Bild des Horrors. Schülergruppen verschiedenster Nationalitäten. Ein wahrer Mob! Wir befürchteten das Schlimmste.
Doch anscheinend hatten wir Glück und die Gruppen standen nicht vor dem Museum herum um eingelassen zu werden, sondern weil sie ihre Besichtigung schon beendet hatten.
So konnten wir uns in Ruhe die kurze als Multimedia Show gestaltete Einführung ansehen und anschließend das Geburtshaus an sich besuchen.
Auch hier ein altes Gebäude in weiten Teilen im original Zustand was die Bausubstanz betrifft, ausgestattet mit größtenteils rekonstruierten Möbeln die einem sehr anschaulich vor Augen führen, wie die Familie Shakespeare einmal gelebt hat.
Unsere letzte Station auf der Shakespeare Tour war das New Place. Wie sich herausstellte nicht das Haus Shakespeares, sondern das Nachbar Haus. Wills Haus wurde zu historischen Zeiten abgerissen. Der Platz an dem es Stand ist heute ein Garten. Die Besichtigung war mäßig interessant. Ein altes Haus.
Anschließend bestiegen wir unseren Bus um England hinter uns zu lassen und auf dem Weg nach Holyhead, noch Wales zu durchqueren.
Und ich muss sagen die Entscheidung war genau richtig. Die Landschaf wurde immer wilder und hügeliger. Das liebliche Südengland war zwar in so fern sehr schön, als das jedes Dorf wie aus einem Barnaby Krimi entsprungen erscheint. Die Landschaft an sich empfinde ich aber als langweilig.
Ganz anders Wales. Zwar kannte ich Wales zwar schon von einem Besuch vor vier Jahren, doch hatten wir uns für unsere Durchquerung bewusst Straßen ausgesucht, die durch Täler über Pässe an Seen zum Meer führten. Wir wurden nicht enttäuscht. Die Landschaft breitete sich malerisch vor uns aus und so langsam stellte sich bei mir auch Urlaubsfeeling ein.
Unser Tagesziel war Tywyn, welches im Reiseführer als lohnenden Ziel angepriesen wurde. Meiner Meinung nach ist es das nicht. Wir nächtigten im Nachbar Ort einem hübschen Hafenstädtchen. Dort ergatterten wir einen Stellplatz direkt am Meer, so dass wir nach einem Besuch im Pub und dem Genuss mehrerer lokaler Ales zufrieden, mit dem rauschen des Meeres im Ohr in unsere Schlafsäcke sanken.
A Road Trip to Ireland – Tag 1
Der ein oder andere wird sich vielleicht gewundert haben warum es hier im Erlebnisraum Blog in den letzten Monaten so ruhig war. Seit meinem Island Trip mit Theo im letzten November hatte ich einfach keine Zeit mehr zum Bloggen. Der Grund heißt Baker Street. Wen interessiert was das ist, kann sich auch hier im Blog, auf Facebook oder im WWWschlau machen.

Jetzt habe ich Urlaub und damit sowohl ein neues Projekt am Start, als auch wieder Zeit zum schreiben.
Nun zum Thema: Worum gehts?
Die Geschichte begann im Jahr 2011, als ich mit meiner damaligen Freundin in Irland war und den Westen und Süden bereiste. (Die Story findet ihr auch hier im Blog). Jedes Mal, wenn ich auf der Insel war, schwärmte ich währenddessen und danach meinem Vater von der überwältigend schönen Landschaft, der reichen Kultur und Geschichte sowie den unglaublich netten Menschen von Eire vor. Zu einem eigenen Besuch der Insel bewegte ihn dies allerdings lange Jahre nicht.
Doch als ich dann vor zwei Jahren auf dem Ring of Kerry stand fasste ich den festen Entschluss, das nun endlich zu ändern und ihm zumindest einen kleinen Teil der Insel zu zeigen. Mein Plan war ein schneller Flug von Hahn nach Kerry (ja, obwohl ich Ryan Air hasse), dort Mietwagen schnappen und fünf bis sechs Tage Kerry und Dingle genießen. Diesen Entschluss teilte ich ihm mit und brachte damit die Saat aus, die nun zwei Jahre später zu einem viel größeren Plan aufgegangen ist.
Nachdem er sich mit der Idee angefreundet hatte, kam er schnell mit dem Vorschlag nicht fliegen zu wollen, sondern lieber die Fähre zu nehmen. Damit war klar, dass fünf bis sechs Tage deutlich zu kurz sein würden. Der Plan wurde also zuerst einmal zeitlich ausgeweitet.
Um die Kosten etwas im Rahmen zu halten baten wir meinen Bruder und seine Frau um ihren VW Bus, so könnten wir zumindest ein paar Nächte im Bus schlafen und wären nicht für die komplette Zeit auf B&Bs angewiesen.
Als dann entschieden war, dass wir mit dem Auto fahren würden und wir mehr Zeit als nur wenige Tage aufwenden würden, entschlossen wir uns recht schnell aus dem ursprünglich geplanten Besuch im Süd-Westen eine Rundtour zu machen.
Die letzte Änderung am ursprünglichen Plan war dann der Entschluss noch ein paar Tage dran zu hängen um auf Hin- und Rückweg die Gelegenheit zu haben Wales und Süd- England mehr Aufmerksamkeit zu widmen als einfach nur schnellst möglich hindurch zu fahren.
Damit war aus einem schnellen Besuch auf der Insel eine echte Reise geworden.
Um aber die Tour spannend zu halten entschlossen wir uns, außer einem Hotel in Dublin, sowie den Fähren nichts vor zu buchen. Wir möchten uns spontan treiben lassen, dort anhalten wo es schön ist oder wir etwas entdecken was es sich genauer anzuschauen lohnt. Jetzt haben wir unseren Bus gepackt, werden gleich noch eine Mahlzeit zu uns nehmen und machen uns dann auf in Abenteuer.
Ich bin gespannt was uns erwartet!
Der Frack – Die erste Garnitur

Heutzutage begegnet er einem nur noch selten, der Frack, die erste Garnitur im Kleiderschrank des Gentleman. Doch was ist das eigentlich für ein Kleidungsstück, welches die meisten nur noch von der Berichterstattung des Opernballs her kennen? Wie sieht er aus? Wann trägt man ihn? Welche Accessoires gehören dazu?

In seiner ursprünglichen Form war der Frack kein besonderes Kleidungsstück, welches von jungen englischen Adeligen im 18. Jahrhundert zu informellen Anlässen getragen wurde. Dieses noch eher Gehrock – artige Kleidungsstück war von der Brust abwärts offen, durch einen schrägen Schlitz bis unten zum Saum, ähnlich dem späteren Morning Coat. Einige Exemplare waren zum Reiten gedacht, so entstand die horizontale Aussparung über der Gürtellinie mit den abgesetzten Schößen, wie es heute noch für den Frack typisch ist.

Dieser Schnitt setzte sich immer mehr durch und so wurde der Frack im späten 18. und im frühen 19. Jahrhundert zu einem populären Kleidungsstück.

Ab 1850 setzte der Frack sich als Abendgarderobe durch und wurde schließlich nur noch zu besonderen Anlässen getragen. Bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts war der Frack das obligatorische Kleidungsstück bei hochklassigen Abendveranstaltungen, Staatsempfängen und anderen wichtigen Ereignissen. In den Zwanziger und Dreißiger Jahren wurde er immer mehr vom Smoking verdrängt.

Auch wenn der Frack heute eher selten getragen wird, hat er seinen Stellenwert als erste Garnitur beibehalten, allerdings ist der sogenannte Frackzwang, wie beim Wiener Opernball oder bei der Verleihung des Nobelpreises eher selten geworden.

Oft trägt man auch bei hochoffiziellen Veranstaltung den Smoking, welcher vom offiziösen Charakter her eigentlich hinter dem Frack rangiert aber vor dem „normalen“ zwei – oder dreiteiligen Anzug, welcher heute meist als ausreichend empfunden wird.

Seit der Frack sich als Abendgarderobe durchgesetzt hat, haben sich Schnitt und Trageweise nur unwesentlich verändert. Zum ordentlichen „white dress“ sind mehrere Kleidungsstücke obligatorisch, um das Outfit komplett zu machen.

Zuerst wäre da die Frack – Jacke mit der waagerechten Aussparung über der Gürtellinie, den beiden Schößen und einem Spitzrevers. Fräcke mit Schalrevers bilden heute die Ausnahme. Die Jacke kann nicht geschlossen werden und wird somit offen getragen. Als Stoff empfiehlt sich reine Schurwolle (wie eigentlich bei jedem anständigen Anzug).

Die Frackhose sollte aus dem selben Material bestehen, ist hoch geschnitten und an den Seiten mit zwei seidenen Galonstreifen versehen. Sie wird mit Hosenträgern in Position gehalten. Ein Gürtel zum Frack verbietet sich selbstverständlich.

Schwarze Lackschuhe sind zum Frack ebenso obligatorisch, wie knielange Strümpfe. Denn Bein zu zeigen gilt als unschick. Das Frackhemd stellt ebenfalls eine Besonderheit das, denn es wird ausschließlich zum Frack getragen und ist nicht mit dem Smokinghemd zu verwechseln. Ein Frackhemd sollte aus weißer Baumwolle bestehen. Die Hemdbrust ist aufgesetzt und besteht aus Baumwollpiqué, welches durch Stärken versteift wird. Die Ärmel sind mit einfachen Manschetten versehen, welche mit Manschettenknöpfen verschlossen werden. Die Hemdbrust wird auch nicht mit bereits angenähten Knöpfen verschlossen, sondern hat lediglich 2-3 Knopflöcher, welche sich überlappen. Spezielle Frackhemdknöpfe werden dort eingebracht und mit Hilfe eines Splints oder einer Art Tellerschraube befestigt.Diese sind meist vergoldet und vorne mit Perlmutt besetzt. Jedenfalls sollten Hemdknöpfe und Manschettenknöpfe aufeinander abgestimmt sein. Mit der Kombination Gold und Perlmutt liegt man aber immer richtig. Der Kragen des Frackhemds ist ein sowohl ein Steh – als auch ein Kläppchenkragen. Bei einigen Modellen ist der Kragen separat und wird mit sogenannten Collarstuds am Hemd befestigt. Heute ist das aber eher selten der Fall und der Kragen ist i.d.R. Bestandteil des Hemdes.

Über dem Hemd, bzw. unter der Jacke trägt man eine weiße Frackweste, nur im Trauerfall eine schwarze. Diese Weste ist ebenfalls, wie die Hemdbrust, aus Piquéstoff gefertigt und schließt mit der Hemdbrust ab, so dass die Vorderseite, die unter der Jacke sichtbar wird, einheitlich in Piqué erscheint. Die Weste überlappt den Hosenbund und schließt entweder mit der Frackweste ab aber kann auch, je nach Schnitt, unter dieser ein Stück hervorschauen. Die Weste ist eine der wenigen Möglichkeiten, neben Manschetten – und Hemdknöpfen, um dem Frack etwas Individualität zu verleihen. Sie kann ein- oder zweireihig sein, auch das Revers darf variieren. Sie ist immer rückenfrei und die Knöpfe sind ebenfalls aus Perlmutt gefertigt.

Die Fliege zum Frack ist weiß und sollte ebenfalls aus Piqué gefertigt sein. Lediglich Kellner und Dienstpersonal tragen eine schwarze. Ein weißes Einstecktuch komplettiert das Outfit, ebenso eine goldene Taschenuhr, die aber beim Frack immer an der Hose getragen wird, niemals an der Weste.

Getragen wird der Frack übrigens immer erst nach 18.00 Uhr. Verlässt der Gentleman jedoch leicht derangiert im Morgengrauen die Baker Street, ist es ja genau genommen auch nach 18.00 Uhr und somit kein Fauxpas.

 


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