«Neuigkeiten aus der Agentur»

USA 2012 – Tag 7. Auf nach Chapel Hill

Ein Ausruhtag liegt hinter mir. Spät aufstehen, in der Sonne sitzen und lesen. Und auf Dennis (einer von Britas und Jays drei Söhnen) warten um mit zu ihm nach Chapel Hill zu fahren.

Mittags haben wir bei Zacks, einem echten Diner „handmade burgers with onion rings“ gegessen. Das war wirklich sehr gut. Keine Franchise Food und richtig frisch.

Anschließend gings über die Landstraße von Charlotte nach Chapel Hill. Es war eine schöne entspannende Fahrt.

Der Tag endete mit kühlem Warsteiner – welches hier ganz anders schmeckt als bei uns, eher nach englischem Lager, als nach Pils – auf Dennis‘ Couch bei einem DVD Abend.

Morgen werde ich mir Chapel Hill anschauen und mein erstes Baseball Spiel besuchen.

 

Die Einzelne Tage:

Agentur Erlebnisraum unter den besten Adressen im Weiterbildungs-Web 2012

Auch 2012 wurde unsere Seite wieder von www.trainerlink.de zu einer der Besten Adressen im Weiterbildungsweb gewählt. Dazu gab es dann auch noch einen Eintrag über unsere Webseite im Sonderheft „Die besten Adressen im Weiterbildungs-Web 2012“ das in der März-Ausgabe von managerSeminare und im Internet erscheint.

Das Sonderheft „Die besten Adressen im Weiterbildungs-Web 2012“ gibt es auch hier zum Download: www.managerseminare.de/pdf/sup168-trainerlink.pdf

Herzlichen Dank an www.trainerlink.de

 

Unsere letzte Bewertung von trainerlink.de 2011 finden hier.

USA 2012 – Tag 6. Die Cotton Plantage

Heute kannte ich das Plastikfrühstück schon und traute ich mich somit wieder etwas Neues zu versuchen. Ein Pancake aus einer Pancake Maschine. Ein länglicher Apparat. Man drückt einen Knopf und nach ca. einer Minute fällt dir ein frisch gebackener Pancake auf den Teller. Er schmeckte erstaunlich gut.

Danach packten wir unsere Sachen zusammen, denn heute war auch der Tag gekommen Charleston wieder zu verlassen. Erst geht es zurück nach Charlotte und morgen werde ich Jay und Brita erst einmal verlassen, um mit Dennis (einer ihrer drei Söhne) zu ihm nach Chapell Hill zu fahren.

Nachdem wir das Hotel verlassen hatten wollten wir uns die Hunley anschauen. Den Weg hatten wir auch gefunden, mussten dann aber feststellen, dass  das Museum erst um 12:00 Uhr öffnen würde – obwohl wir Sonntag haben – eine Kontrolle der Öffnungszeiten der Plantation ergab, dass diese auch erst um eins öffnen würde. Brita kam dann auch drauf, warum. Wir sind im Bible Belt und dort geht man Sonntags in die Kirche und öffnet keine Museen für Touristen. War für uns natürlich ein wenig schade, aber im Grunde finde ich es gut, dass nicht alles dem Konsum unterworfen wird.

Wir nutzen die gewonnene Zeit für einen Besuch der Isle of Palms, einem schönen Sandstrand. Spaziertem am Wasser entlang und suchten Haifischzähne – Brita hat auch einen gefunden – und veranstalteten ein kleines Picknick.

Danach gings zur Plantation. Farmhaus Besichtigung, Rundfahrt über die ehemalige Plantage (ich habe einen Aligator gesehen!) außerdem gibt es in ehemaligen Sklavenhäusern, die ein wenig an irische Tagelöhner Hütten erinnern, eine Ausstellung über die Geschichte der Sklaverei.

Der Besuch interessant und hat sich in jedem Fall gelohnt auch wenn wir in knapp 2,5 Stunden durch waren. Die Hunley zu besuchen war nun zu spät geworden und so sitzen wir jetzt wieder im Auto auf dem Weg zurück nach Charlotte.

Die Einzelne Tage:

USA 2012 – Tag 5. Besuch auf dem Flugzeugträger

Mein fünfter Tag in den USA begann mit einem Kulturschock. Ich war etwas früher auf den Beinen wie meine Mitreisenden und ging schon einmal zum Frühstück. Der Frühstücksraum war relativ klein und es gab amerikanisches Frühstück. Also Bagels, Biscuits, Toast dazu Rühre Bacon und Gravy (Eine Art Pilz und Hackfleischsoße).  Und das alles auf Einweg Plastikgeschirr mit Plastik Besteck und Plastik Gläsern wie Kaffeebechern. Sämtliche Brotaufstriche in kleinen Plastik Döschen, keine Wurst und nur Streichkäse (im Platikdöschen). Das Geschirr nahm man nach dem Essen selbst vom Tisch und warf es weg. Ich muss gestehen, ich war etwas überrascht.

Gegessen habe ich Biscuit and Gravy, was wirklich gut geschmeckt hat.

Als Besichtungsprogramm hatten wir uns für heute den Patriots Point vorgenommen. Dort gibt es einen außer Dienst gestellten Flugzeugträger aus dem Zweiten Weltkrieg, ein nachgebildetes Navy Support Camp aus dem Vietnam Krieg, ein weiteres Kriegsschiff und normalerweise auch ein U-Boot zu besichtigen.

Außerdem starten von dort die Boote zum, auf einer Charleston vorgelagerten Insel gelegenen, Fort Sumter, welches eine bedeutende Rolle im Bürgerkrieg gespielt hat.

Fort Sumter markiert den Beginn der Kampfhandlungen in diesem Kapitel der Geschichte. Auf das Fort wurde der erste Schuss, der im Civil War gefallen ist, abgefeuert. Im Zuge der Kampfhandlungen und einer monatelangen Belagerung wurde das ehemals eindrucksvolle Fort in Grund und Boden geschossen. Nichts desto trotz lohnt eine Besichtigung, denn allein schon die Überfahrt auf den kleinen Touristenfähren macht Spaß. Auf dem Fort selbst hat man ca. eine Stunde Zeit alles zu besichtigen, was im Grunde viel zu kurz ist, da man alleine in den Außenanlagen eine Stunde verbringen kann. Und so hatten wir das Problem viel zu wenig Zeit für das wirklich gut gestaltete Museum zu haben. Ich kann also zukünftigem Besucher nur raten erst das Museum aufzusuchen und dann die verbleibende Zeit in den Außenanlagen zu schlendern.

Vor unserem Abstecher nach Fort Sumter hatten wir kurz die Naval Support Base besucht. Im Grunde nicht allzu spektakulär, außer man hat ein besonderes Interesse an Militär Hubschraubern, davon gibt es dort einige aus der Vietnam Ära. Ansonsten fühlt man sich in die bekannte Fernsehserie M.A.S.H. versetzt.

Der komplette Rest des Nachmittages gehörte der USS Yorktown. Der Flugzeugträger wurde nach dem Vietnam Krieg außer Dienst gestellt und wird seitdem als Museum genutzt. Ich dachte, wir könnten das Schiff locker in ein bis zwei Stunden abhaken und uns dann den verbleibenden Sehenswürdigkeiten zuwenden, vielleicht sogar noch das Stadtmuseum besuchen. Daraus wurde aber nichts. Auf dem Flugzeugträger gibt es so viel zu sehen und entdecken, dass man locker zwei Tage dort verbringen könnte. Man kann die Unterkünfte erforschen, in den Maschinenraum hinabsteigen. Die Brücke erklimmen, das Flugdeck bewandern und, und, und…

Nach stundenlangem Aufenthalt, als das Museum um 6:30 Uhr schloss, haben wir uns schließlich geschlagen, ohne alles besichtigt zu haben.

Mit schmerzenden Füßen genehmigten wir uns ein Steak als Abendessen bei Longhorns. Ich hatte für mich beschlossen, dass ich zum Essen ein Bier verdient hätte und wurde von der Kellnerin tatsächlich nach meiner ID-Card gefragt. Kleine Anmerkung für alle die nicht wissen wie alt ich bin. Ich werde im April 35! Dementsprechend bescheuert muss ich aus der Wäsche geguckt haben, denn augenblicklich brachen alle am Tisch in schallendes Gelächter aus. Die Kellnerin nahms mit Humor und nachdem sie meinen Führerschein gecheckt hatte bekam ich auch mein Bier.

Die Steaks waren OK, aber nicht großartig und kein Vergleich mit den Steaks, die man im Deutschhaus in Saarbrücken bekommt.

Nichts desto trotz waren wir gut gesättigt und entschieden uns zu einem kurzen Nachtspaziergang durch Charleston um die Stadt im dunkeln bei brennenden Gaslichtern zu bewundern, was sich als absolut gute Idee erwies. Charleston war nachts als fast noch schöner als tagsüber. Die Straßen waren menschenleer, alles in friedlich und ruhig und die hübschen Häuser waren in das warme Licht flackernder Gaslaternen getaucht.

Anschließend gings ins Bett um am heutigen Tag früh aufzustehen und Boonhall Plantation und das Civil War U-Boot Hunley zu besichtigen.

Die Einzelne Tage:

Wow, ich bin noch total geflashed. Der heutige Tag war der absolute Hammer! Charleston ist unglaublich! Aber alles der Reihe nach.

Auch dieser Tag begann für mich in aller Frühe. Wir wollten um 8.30 Uhr los fahren um recht früh in Charleston zu sein. Auf dem Weg war ein Frühstück in einem Bagels-Laden geplant. Schließlich musste ich ja mal ordentliche Bagels essen.

Nunja, ich war wieder um 6.00 Uhr wach und so war das Einhalten der Abfahrtszeit für mich kein Problem.

Das Frühstück gab es in Form eines egg & cheese Bagels bei Bruegger’s und ich muss sagen, dass war wirklich eine ganz andere Klasse Bagel, als das was man in Deutschland kennt. Wirklich gut. Da morgen St. Patricks Day ist hatten sie sogar grüne Bagels. Leider hatte ich es zu spät entdeckt und konnte somit keinen probieren.

Weiter ging es zu der knapp 3,5 stündigen Fahrt nach Charleston. Dort angekommen schnell ins Hotel eingecheckt (Yeah! Ich habe Free Wifi!!) und auf gings in Downtown.

Schon die Fahrt in die Innenstadt und die dabei am Straßenrand zu sehenden Häuser ließen Großes vermuten, aber als wir an der Bastion, ganz im Süden von Charleston unser Auto verließen, hat es mich fast umgehauhen. „Vom Winde verweht“ lebt in dieser Stadt. Es ist der Wahnsinn. Ein lebendiges Museum. Unglaublich schön. Aber was rede ich viel, schaut euch die Bilder an:

Nachdem wir nach knapp drei Stunden zu Fuß Erkundung glücklich und total überwältigt wieder am Auto eintrafen taten mir doch etwas die Füße weh. Aber die wahnsinnig schönen Häuser waren jeden Schritt wert. Ich hoffe morgen noch mehr sehen zu können und vlt. einen Eindruck in Dunkelheit sammeln zu können, denn vor vielen Häusern brennen flackernde Gaslaternen, es muss nachts wunderschön sein.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Schlenker durch die ärmeren Viertel. Der Unterschied ist, wie zu erwarten war, gravierend…

Zum Abendessen konnte ich meinen kulinarischen Horizont ein weiteres Mal erweitern. Es besuchten ein traditionelle Südstaaten Bar-BQ. D.h. ein Buffett mit allen nur denkbaren Salaten, Pork BBQ, fritiertem Hänchen, Catfish und haufenweise anderen leckeren und fettigen Dingen. Dazu, wie es sich gehört, Icetea.

Ich aß einen riesigen Salat, ein wenig Chicken und Pork BBQ – und probierte den Catfish, schließlich soll dieses Gericht typisch für die Gegend sein. Und obwohl ich eigentlich keinen Fisch mag, muss ich gestehen, dass es gar nicht so schlecht war.

Morgen setzen wir unsere Erkundung der Gegend rund um Charleston fort. Ich bin gespannt was mich erwartet…

 

Die Einzelne Tage:

Der heutige Tag begann mit einem amerikanischen Frühstück, fresh toasted Bagels und verschiedene Aufstriche, die ich allesamt nie in meinem Leben gegessen hatte.  Eine geschmackliche Mischung aus Frischkäse und Marmelade. Ich muss zugeben, es schmeckte nicht schlecht, auch wenn ich vermute, dass es deutlich mehr Kalorien hatte, wie ich normalerweise bei einem Frühstück zu mir nehme. Langsam befürchte ich, dass ich mit deutlich mehr Kilos auf den Rippen heim komme, wie ich los geflogen bin…

Nach dem Frühstück brachen wir zu einem Ausflug auf. Erste Station „Whitewater“ ein künstliche Wildwasser Strecke, mit weiteren Sportmöglichkeiten, wie Klettern, Mountainbiking, etc. Bietet enorme Möglichkeiten im Teambuildingbereich.

Es sah nach einer Menge Spaß aus und ich hab mir vorgenommen bei meinem nächsten Besuch eine Fahrt zu wagen. Wir unternahmen aber nur einen Spaziergang und fuhren dann weiter zu Kings Mountain. Einem Battlefield aus dem Revolutionskrieg 1781. Kings Mountain war der Wendepunkt im Revolutionskrieg. Die amerikanischen Patrioten besiegten die britischen Loyalisten und vernichteten an einem Tag ein Drittel der britischen Militärausrüstung.

Auf dem Weg dorthin gabs einen Mittagssnack bei KFC und dabei hatte ich die Gelegenheit eine Spezialität des Südens zu Kosten. Biscuit und Potato Wedges. Beides völlig anders als bei uns und total Lecker.

Zum Schlachtfeld gehört ein kleines Museum mit einem sehr gut gemachten Einführungsfilm, sowie ein beschilderter Spaziergang über den Hügel auf dem Schlacht stattfand.

Das Museum, wie der Film sind sehr gut gemacht, sehr anschaulich, gut aufbereitet, so dass man auch ohne jegliche Vorbildung auf dem Gebiet dem Inhalt hervorragend folgen konnte. Und ich würde sagen, dass ich jetzt wirklich ein Stück schlauer bin. Leider habe ich versäumt im Museum Fotos zu machen.

Für mich war dieses Erlebnis gleich doppelt interessant; Seit fünf Jahren erzähle ich meinen Studenten wie gut in Amerika Geschichtsdarstellung gemacht wird und das die Amerikaner gerade auf dem Gebiet der Living-History einige Jahre voraus sind und nun hatte ich quasi zum ersten Mal in einem Leben die Gelegenheit ein amerikanisches Museum von innen zu sehen (sieht man von der Miniausstellung gestern einmal ab). Im Grunde wurden alle meine Vorurteile im positiven Sinne bestätigt. Die erklärenden Texte waren nicht zu lang, gut verständlich geschrieben. Eine auch für Ausländer sehr gute Besonderheit war, dass alle Texte sowohl wir Blinde, wie für Gehörlose aufbereitet waren. D.h. alles war sowohl gedruckt wie vorgelesen und alle Filme untertitelt.

Alles in allem ein wirklich interessantes Erlebnis für mich.

Auf dem Rückweg nahmen wir statt der Autobahn kleinere Straßen über Land und Jay und Brita zeigten mir Mill Houses – alte Arbeitersiedlungen, deren ehemaligen Fabriken längst geschlossen sind. Außerdem ein original Fish Camp, was gleichzeitig auch das älteste ist. Ein Fish Camp ist ein traditionelles Fischrestaurant des amerikanischen Südens.

Ein weiteres Highlight war Tonys Icecream. Cookie and Cream und Cookie Dough. Grandios. Ich hätte darin baden können.

Morgen gehts nach Charlston. Und ich freue mich schon total. Es soll eine wunderbare Stadt sein, die sehr historisch ist und in der man den Spirit des Südens atmen kann.

Die Einzelne Tage:

Nachdem ich gestern aufgrund von Jetlag doch recht früh im Bett verschwunden war und auch geschlafen hatte wie ein Kleinkind, war ich morgens um 5.30 Uhr wach.

Angekündigt war mir ein „Deutsches Frühstück“ und ich muss gestehen, ich wurde nicht enttäuscht. Mich erwartete eine große Auswahl an Wurst und Käse und dazu gab es Brötchen und sogar Schwarzbrot. Brita (die Cousine meiner Mutter) hatte sich selbst übertroffen. Wobei ich gestehen muss, dass ich mich mehr auf morgen freue, da soll es ein echtes amerikanisches geben. Und ich bin total neugierig…

Nach dem Frühstück verbrachte ich noch eine Stunde in der Sonne auf der Terrasse und genoss die sommerlichen Temperaturen. Wir haben aktuell 25°C und damit für deutsche Verhältnisse schon fast Hochsommer. Wunderbar! Dadurch konnte ich am eigenen Lein erfahren, warum der echte Südstaatler immer eine Basecap (oder ähnliches) auf dem Kopf hat. Die Sonne ist so grell, dass der Schirm tatsächlich den Augen wohltuenden Schatten gibt. Ich hatte keine mitgebracht und wurde deswegen sofort mit einer echten amerikanischen ausgestattet.

Dann packte mich Jay (Britas Mann, ein geborener Amerikaner) für eine Tour kreuz und quer durch Carolina in seinen Pickup Truck . Er zeigte mir einen Zipfel South Carolina, ein Museum zu Ehren des ehemaligen Präsidenten Pock (oder so, ich habe zu meiner Schande schon den Namen vergessen) mit einer tollen rekonstruierten Farm aus der Mitte des 19. Jahrhundert. Mit Wohnhaus, kompletter Einrichtung , Küchenhaus mit Einrichtung sowie einem kleinen Museum mit Alltagsgegenständen. Außerdem Charlotte, mit Hauptstraße, Nebenstraßen sowie den Friedhof. Dabei erzählte er mir auf seine unvergleich heitere und witzige Art einiges über die Geschichte, soziale Probleme, sowie die ein oder andere Anekdote. Auch wenn es mir (noch) schwer fällt seinen Südstaaten Akzent komplett zu verstehen (ich brauche wieder ein paar Tage um mich ein zu hören), weiß ich jetzt, dass Charlottes Geschichte zurück geht bis ins 17. Jhrd. Allerdings wächst die Stadt rasend schnell, so dass viele alte Häuser abgerissen werden um neue, mehrstöckige, sowie Hochhäuser zu errichten. Ich lernte auch was „Shotgun Houses“ sind. Kleine Häuser, die meist nur drei Zimmer in einer Flucht haben und die zur Zeit der Seperation von den farbigen Einwohnern, der Schwarzenviertel bewohnt wurden. „Shotgun“ deswegen, weil man, wenn man die Haustür öffnet mit einer Schrotflinte durchs ganze Haus schießen kann. Die Namensgebung sagt an sich schon viel aus…

Mein zweiter, nun ausführlicher Eindruck der Gegend hier – Mecklenburg County – ist geprägt von Einkaufszentren und Fast Food Läden. Es gibt sehr schöne Wohnsiedlungen, weitläufig mit viel Grün und teilweise sehr altem Wohnbestand bebaut mit pittoresken Holz und Backsteinhäuschen und dazwischen Shoppingmalls so weit das Auge reicht. Oft hatte ich den Eindruck, es gibt mehr Läden als Wohnhäuser. Natürlich nur, wenn man die zahlreichen Kirchen nicht als Wohnhäuser zählt.

Eines dieser Geschäfte haben wir auch besucht. Einen so genannten Red-Dot Store. Ein Geschäft mit der Lizenz Schnaps zu verkaufen. Im Grunde ein Schnaps Supermarkt und im selben Gebäude Tür an Tür noch ein Bier und Wein Supermarkt. Riesig, mit allen Alkoholika die man sich wünschen und vorstellen  kann. Ein Paradies für Alkohol-Liebhaber. (Kleine Nebeninfo: Die Liter Flasche Jägermeister kostet über 40.- Dollar)

Abends gabs dann zur Feier von Jays Geburtstag ein kleines amerikanisches Grillfest mit Pork Chops, Pasta Salad, Backed Beans and Beans Salad. Alles absolut lecker.

Morgen erwartet mich das amerikanische Frühstück, sowie ein Ausflug zum Kings Mountin. Einem bedeutenden Schlachtfeld aus den Revolutionskriegen.

Die Einzelne Tage:

Der Ein- oder Andere mag sich vielleicht wundern, dass ich nichts von einem USA Trip angekündigt habe und nun plötzlich mit einem Reisebericht starte.
Der Grund ist ganz einfach, es gab im Vorfeld nicht viel zu berichten. Anlass der Reise ist ein längst überfällig Besuch bei meiner amerikanischen Verwandtschaft. Und da sich nun endlich die Gelegenheit ergab, einen für mich überfälligen Trip in die USA mit einem Besuch zu verbinden, fasste ich mir ein Herz und ging es an.

Längst überfällig, weil ich noch nie in den USA war – ein wie ich finde – für einen Eventfutzi unhaltbare Zustand. Und hiermit ziehe ich nun also aus, um eine Bildungslücke zu schließen. Und auch wenn dieser Trip objektiv nicht so abenteuerlich sein mag, wie das was ich sonst so treibe und worüber ich schreibe, so ist es für mich schon eine absolut neue Erfahrung und dadurch mein ganz persönliches Abenteuer.

Die USA und erst Recht das Ziel meiner Reise, North Carolina, sind für mich Terra Incognita. Natürlich denke ich das ein oder andere zu wissen und sicherlich verfüge ich über das ein oder andere (gängige) Vorurteil, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich mich nie wirklich für die USA oder eben genauer: North Carolina, interessiert.

Was mich erwartet weiß ich also nicht und hoffe auf viele bereichernde und inspirierende Erlebnisse. Die ich natürlich gerne hier mit euch teilen werde.

Da ich gerade noch im Flugzeug von Frankfurt nach Charlotte sitze habe ich aktuell noch nicht allzu viel zu berichten und so nutze ich die Zeit für ein paar Tips zur Buchung.

In die USA reisen ist einfach. Flug buchen. ESTA Erlaubnis online beantragen und los gehts.

Die besten Voraussetzungen um einen günstigen Flug zu bekommen hat man (wie eigentlich immer) wenn man nicht auf einen bestimmten Zeitraum festgelegt ist.  Einfach im Vorfeld über Flugsuchmaschinen die Preisentwicklung im Blick behalten. Und wenn es günstig ist zuschlagen.

Ich konnte durch etwas Flexibilität was die Abflugtage anging über 100.- EUR sparen. Nächster Schritt ESTA Erlaubnis als Einreisegenehmigung beantragen. Das geht online und ist, wenn man des Englischen mächtig ist, sehr einfach. Einziges was man benötigt ist die Zieladresse in den USA und $ 10,  zu bezahlen am einfachsten per Kreditkarte. Man sollte vor Beantragung  also wissen wo man absteigend wird.

Flugticket gibt es ja heutzutage meist auch nur noch as e-Ticket wodurch man sich auch nichts mehr ausdrucken braucht. Auch wenn viele es tun, die ESTA  Bestätigung zu drucken ist unnötig.

Ablauf am Flughafen ist auch recht problemlos. Man sollte ca.  2 Stunden vor Abflug da sein, da check in und Sicherheitskontrollen schnell diese Zeitspanne auffressen. Das letzte Getränk kauft man am besten im Duty Free, da der Preisunterschied beim halben Liter Wasser mal schnell € 2,5 betragen kann.

Zum check in bei der Fluggesellschaft braucht man den eigenen Reisepass und die Zieladresse. Für die Sicherheitskontrollen bietet es sich an, alle fragwürdigen Dinge wie Flüssigkeiten, etc.  einfach in den aufgegebenen Koffer zu verbannen,  dann gehts schneller.

Abschließend noch meine Tips für Langstreckenflüge: bequeme Kleidung, Nackenrolle, Ohrstöpsel, mp3 Player, gute Kopfhörer (wichtig! Die Maschine ist laut.)  und genug Lesestoff.
Wenn man dann noch Glück mit seinem Sitznachbarn hat ist eigentlich alles geritzt.  Ich habe Glück. Neben mir sitzt Fabian auf dem weg nach Los Vegas zum Pokern. Er ist sehr nett und kommunikativ, kann also nicht langweilig werden.

Nachtrag:
Gut angekommen und durch den Zoll. Amerikanische Zollbeamte sind unfreundlicher als deutsche. Meine ersten Eindrücke von Charlotte durfte ich auf dem Weg zu meiner Familie sammeln. Im Grunde wie man es aus Film und Fernsehen erwartet. Weitläufige Straßen und meist einstöckige Holz oder Backsteinhäuser. Die weißen Viertel sehr pittoresk, die schwarzen eher herunter gekommen.
Morgen erwartet mich der erste Ausflug ins Umland. Ich bin sehr gespannt!

 

Die Einzelne Tage:

 

Das saarländische Criminal Dinner 2012

Ein Mord und ein exklusives Menü – diese Mischung finden Sie beim saarländischen Criminal Dinner. An zehn ausgewählten „Tatorten“ im Saarland werden Ihnen spannende Kriminalfälle und exquisite Küche geboten.

Die Criminal Dinner entführen Sie in das Saarland der 1920er Jahre. Bei „Mord in besten Kreisen“ lädt Horst Stichling zum 50. Firmenjubiläum. Doch dann erschüttert ein Mord die Gesellschaft und die Gäste müssen Kommissar Geroldseck bei den Ermittlungen unterstützen. In „Die Bretter, die den Tod bedeuten“ kommt ein Schauspieler des Saarbrücker Stadttheaters ums Leben. Kommissar Geroldseck ist hier besonders auf die Hilfe der Gäste angewiesen, denn diese müssen aktiv zur Überführung des Täters beitragen.

Neben den saarländischen Dinnern gibt es auch Sonderveranstaltungen, bei denen Hobbydetektive ihr Können unter Beweis stellen können. So lösen Sie beim Sherlock Holmes Dinner einen Mordfall an der Seite des Meisterdetektivs oder tauchen beim Mafia-Dinner ein in die Unterwelt Chicagos. Einen Mordfall in einzigartigem Ambiente bietet das römische Dinner in der Römischen Villa Borg.

Erleben sie einen spannenden und unterhaltsamen Abend in Verbindung mit kulinarischem Genuss. Termine und Informationen zu den einzelnen Dinnerprogrammen sowie Karten finden Sie unter www.saarland-dinner.de.

Neue Outdoor-Veranstaltung: Schlaflosighike 2012

Heute ist die Entscheidung endgültig gefallen und unser Event wurde offiziell genehmigt. In der Nacht vom 18. auf den 19.August 2012 findet der SchlaflosigHike in Nalbach am Litermont statt! Die Veranstaltung wurde erstmalig in 2009 mit großem Erfolg durchgeführt. Im August werden wir das Konzept wiederbeleben und freuen uns schon auf viele SchlaflosigHiker.


Suche
Aktuelle Beiträge
Besonders Lesenswert
Kontakt

BÜRO SAARBRÜCKEN

Telefon: +49-681-70 20 681

BÜRO KARLSRUHE

Telefon: +49-7202-3909969

POSTANSCHRIFT

Agentur Erlebnisraum GmbH
Saargemünder Str. 11
66119 Saarbrücken
mail@agentur-erlebnisraum.de