«Neuigkeiten aus der Agentur»

Ein Leben im Flow Teil 3: Flow und Motivation

Im letzten Blog gab es einen kleinen Exkurs in die Motivationspsychologie. Hier wurde geklärt, dass man zwei unterschiedliche Formen der Motivation unterscheiden kann – intrinsische vs. extrinsische Motivation. Es ist wichtig diese Begriffe zu kennen, da das Flow-Erleben in Zusammenhang mit der intrinsischen Motivation steht. In welchem Zusammenhang kläre ich jetzt:

Wir haben gelernt, wenn wir irgendeine Handlung (z.B. Musizieren, Skifahren) um ihrer Selbst willen ausführen liegt unser Anreiz zur Handlung in der Tätigkeit selbst – wir sind als intrinsisch motiviert. Eine Frage die dabei auftaucht ist: Wie entsteht intrinsische Motivation eigentlich bzw. warum bin ich zu manchen Handlungen intrinsisch motiviert und zu anderen nicht? Die meisten Leute in meinen Seminaren sagen „na ja, weil es halt Spaß macht“, worauf ich meist die Frage stelle: „und warum macht es Spaß“? Hier wird es dann spannend, es ist häufig gar nicht so leicht zu beantworten, warum einem eigentlich etwas Spaß, Freude oder Zufriedenheit bereitet. Stellt euch die Frage mal selbst!

Eine Antwort darauf bietet an dieser Stelle die Flow-Forschung. Wie im ersten Blog schon kurz beschrieben, ist Flow-Erleben ein besonders positiver affektiver (gefühlsmäßiger) Erlebenszustand der mit Freude, Mühelosigkeit und Zufriedenheit einhergeht. So konnte inzwischen vielfach experimentell nachgewiesen werden (z.B. Blomann, 2006; Keller & Bless, 2008, Keller & Blomann, 2008, Blomann, 2012), dass Flow-Erleben in bestimmten Tätigkeiten (bzw. Handlungen) intrinsische Motivation erzeugt. Sprich man erlebt z.B. Flow beim Skifahren, das führt dazu, dass man wieder Skifahren möchte. Oder man erlebt Flow beim Gitarre spielen, also will man immer wieder Gitarre spielen – und das ohne dafür besonderes Lob oder Belohnungen (ohne externen Anreiz).

Flow kann also intrinsische Motivation erzeugen, doch wie fühlt sich so ein Flow-Zustand überhaupt an? Was macht es aus, dass wir eine Aktivität im Flow als so toll empfinden, dass wir sie immer wieder ausführen wollen?

Wissenschaftlich betrachtet hat ein Flow-Erlebnis sechs Hauptkomponenten (Csikszentmihalyi, 1975). Diese Hauptkomponenten, oder man könnte auch sagen Merkmale des Flow-Erlebens, konnten in jahrelanger Forschung herausgefunden werden, indem eine Vielzahl von Personen zu ihrem Erleben und ihren Gefühlen in bestimmten flow-typischen Situationen befragt wurden. Aus den Beschreibungen der Untersuchungspersonen ließen sich dann die folgenden sechs Merkmale herauskristallisieren, die von den meisten Befragten immer wieder genannt wurden.

Ein Flow-Zustand äußert sich bei einer Aktivität in reinster Form durch folgendes Erleben (Csikszentmihalyi, 1975; Rheinberg, 2002):

  1. Handlungsanforderungen und Rückmeldungen werden als klar und interpretationsfrei erlebt, so dass man jederzeit und ohne nachzudenken weiß, was jetzt zu tun ist.
  1. Man fühlt sich optimal beansprucht und hat auch bei hohen Anforderungen das sichere Gefühl, das Geschehen noch unter Kontrolle zu haben.
  1. Der Handlungsablauf wird als glatt erlebt. Ein Schritt geht flüssig in den nächsten über, als liefe das Geschehen gleitend wie aus einer inneren Logik ab (= Flow).
  1. Man muss sich nicht willentlich konzentrieren, vielmehr kommt die Konzentration wie von selbst (wie die Atmung). Alle Kognitionen, die nicht unmittelbar auf die jetzige Ausführungsregulation gerichtet sind, werden ausgeblendet.
  1. Das Zeiterleben ist stark beeinträchtigt; man vergisst die Zeit und weiß nicht, wie lange man schon dabei ist. Stunden vergehen wie Minuten.
  1. Man erlebt sich nicht mehr abgehoben von der Tätigkeit, sondern geht vielmehr gänzlich in der eigenen Aktivität auf (Verschmelzen von Selbst und Tätigkeit).
    Es kommt zum Verlust von Reflexivität und Selbstbewusstheit  (es gibt keine ablenken Gedanken, wie z.B. „Ich schaffe das nicht…“.)

Wenn man eine Aktivität in dieser Art erlebt, kann man davon sprechen, dass man im Flow ist/war. Ein Zustand der diese Erlebensaspekte beinhalten macht uns Menschen Glücklich und Zufrieden und Motiviert uns (intrinsisch) ihn immer wieder erleben zu wollen.

Wichtig ist es an dieser Stelle zu erwähnen, Flow ist kein Entweder-oder-Zustand! Man kann stark  oder auch ein bisschen im Flow sein, je nachdem wie stark die einzelnen Erlebensmerkmale gerade vorhanden sind. Treffen die oben genannten Merkmale über eine längere Zeitspanne alle zu 100% zu, kann man von einem „Deep Flow“ Erlebnis sprechen (oft z.B. bei Bergsteigern, Musikern, Chirurgen oder auch beim Sex anzutreffen). Es gibt aber auch Flow-Erlebnisse die bei ganz normalen Alltagsaktivität auftreten, wie z.B. beim Lösen eines Rätsels, beim Bügeln, beim Erstellen einer Präsentation oder beim Handwerken und und und ….

Flow-Erleben ist im Grunde in fast jeder Aktivität möglich, wenn bestimmte (Rand-) Bedingungen gelten. Das heißt eine Aktivität für mich bestimmte Rahmenbedingungen bietet, die mir ein Flow-Erleben ermöglicht. Wenn mir also bekannt ist, welche Bedingungen eine Tätigkeit bieten muss, damit ich darin Flow-Erleben kann, bin ich jederzeit in der Lage entweder meine Aktivitäten so zu wählen, dass ich Flow-Erlebe oder bei bereits vorhandenen, evtl. auch verpflichtenden, Aktivitäten (z.B. Arbeit) die Bedingungen so zu ändern, dass mir ein Flow-Erleben möglich wird.

Was die Bedingungen des Flow-Erlebens sind und wie man einen Flow herbeiführen kann, verrate ich in meinem nächsten Blog.

Seminare und Vorträge zum Thema Flow

Mass Effect 3

Der Kampf ums Universum kommt zum finalen Showdown

Commander Shepard ist zurück und muss wieder einmal das Unmögliche möglich machen.

Das Spiel beginnt bereits rasant, da zu Anfang die Erde angegriffen wird und man sich sofort im Kampfgetümmel wieder findet. „Mass Effect 3“ fesselt einen von Beginn an.

In „Mass Effect 3“ geht es um die Rettung des ganzen Universums. Die Reaper sind synthetische Wesen, welche alle 50.000 Jahre erscheinen und alles Leben im Universum auslöschen. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Commander Shepard, um dies zu verhindern. Die Reaper sind zwar zahlenmäßig und technisch überlegen, doch haben Sie eine Möglichkeit sie aufzuhalten. Die Protheaner, ein Volk das früher bereits von den Reapern ausgelöscht wurde, hinterließ den Bauplan für eine Waffe. Ihre Aufgabe ist es nun die verschiedenen Völker im Universum zu einen, um diese mächtige Waffe zu bauen.

Der Spieleentwickler Bioware zeigt hier wieder, dass sie nichts verlernt haben und erzählt eine herausragende Geschichte. Die Handlung überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Man kommt sich vor als würde man einen interaktiven Film schauen. Wie in den Vorgängern hat man die Möglichkeit durch Aktionen und Reden mit anderen Charakteren sich einen gewissen Ruf zu zulegen, sei es nun der strahlende Held oder der fiese Mistkerl. Die Entscheidungen fallen oft sehr schwer aus, denn man kann nie sicher sein was die Konsequenz sein wird. Dies beflügelt aber auch die Neugier, da man sich fragt „was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte? Dadurch wird ein auch ein Wiederspielwert geschaffen.

„ Mass Effect 3“ ist eine super Mischung aus Shooter und Rollenspiel mit einer Topstory. Es gibt natürlich kleinere Dinge die holprig sind sei es z.B. das Verlassen der Deckung beim Schusswechsel  der schief läuft oder bei Unterhaltungen kurz jemand verschwindet und wieder auftaucht. Dennoch kann man drüber hinweg sehen, da es allem in allem ein geniales Spiel ist.

Die Spielzeit beträgt zwischen 15 und 40 Stunden. Folgt man dem Hauptplot ist man relativ zügig durch, aber der Reiz liegt in den Nebenmissionen und dem Erforschen aller Planeten.  Dies ist auch gar nicht unwichtig, denn durch die Nebenmissionen gewinnt man Verbündete für die letzte und entscheidende Schlacht.

Der Import des eigenen Charakters aus „ Mass Effect 2“ ist auch möglich, dadurch werden auch die getroffenen Entscheidungen aus den Vorgängern importiert. Dies hat von Beginn an Auswirkung auf die Story. Deswegen ist es nur empfehlenswert, dass Neueinsteiger zuvor Mass Effect 1 und 2 spielen.

Fazit:

Bioware hat seine Mass Effect Saga mit einem großen Knall beendet. Es macht einfach Spaß zu spielen und man ist traurig wenn es vorbei ist. Die Figuren und Handlung sind wie zuvor mit sehr viel Liebe gestaltet, sodass man sich wie in einem Film fühlt. Die Story reißt einen von Beginn an mit und glänzt mit seinen unerwarteten Wendungen. Über das Ende (welches ich nicht verraten werde) lässt sich natürlich streiten aber auch das empfand ich persönlich sehr gelungen.  Das Gameplay hat ein paar Macken, aber es mindert den Spielspaß nicht wirklich.

Ich kann nur sagen: Schade, das es zu Ende ist!


Seit Anfang dieser Woche ist die Anmeldung zum dritten SaarCamp möglich. Erwartet werden zu der zweitägigen Veranstaltung etwa 100 TeilnehmerInnen aus der Region und ganz Deutschland. Der Begriff SaarCamp leitet sich von BarCamp ab. Ein BarCamp ist eine offene Tagung – eine „Un-Konferenz“ – die davon lebt, dass Ablauf und Inhalte von den TeilnehmerInnen selbst entwickelt werden. Bei der Tagung dreht sich alles um die Themen Internet, Web 2.0, SocialMedia (Facebook, Twitter & Co.). Es werden vor allem Themen der digitalen Gesellschaft und die Entwicklung des Menschen in der Online und Offline-Welt behandelt. Das SaarCamp wird von einem Team webaffiner junger Leute als Non-Profit-Veranstaltung ehrenamtlich organisiert und die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir werden das Orga-Team bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung unterstützen und natürlich die Saarcamp-Party mitgestalten. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, ohne die ein Saarcamp nicht organisiert werden könnte.

Jeder ist herzlich willkommen das Saarcamp am 05./06-Mai 2012 mitzugestalten.

Weitere Infos und kostenlose Anmeldung

Saarcamp.de
Saarcamp-Blog aus Posterous
Saarcamp bei Twitter
Saarcamp auf Facebook

Über den Status der Organisation informieren wir natürlich auch regelmäßig in unserem Blog.

Ein kurzer Blog aus dem Kapitel Tipps und Trick.

Eines meiner persönlichen Steckenpferde ist es IPhone User vom Glauben abzubringen und vom Nutzen von Android zu überzeugen. Meiner Meinung nach vielseitiger, offener, sympatischer und nicht zuletzt billiger. Aber das nur so nebenbei.

Im Grunde wollte ich nur vier Apps vorstellen, die ich persönlich nützlich finde:

S-Banking (Link zum Market)

Ein sehr praktisches Tool welches erlaubt immer und überall über den eigenen Kontostand auf dem Laufenden zu sein.

Das App unterstützt mehrere Konten gleichzeitig. D.h.  man kann damit mehrere Girokonten, Sparkonten, usw. verwalten. Einzige Vorraussetzung ist, dass das Konto Online-Zugriffe zulässt.

Kleiner Tipp: S-Banking kostet unter einem Euro. Die Mutter App, StarMoney Mobile Banking, ist deutlich teurer (knapp 4.- EUR) und kann meines Wissens nach nicht wirklich mehr.

Leistungsumfang S-Banking (Quelle Android Market)

  • Kontostand (einzelne Kontosalden sowie Gesamtsaldos aller Konten)
  • Umsätze (auch vorgemerkt)
  • Einzel-, Termin-, Rück- und SEPA-Überweisungen
  • Komfortüberweisungen (Referenzüberweisungen) auf hinterlegte Referenzkonten (nur Sparkassen)
  • Daueraufträge
  • Umbuchungen
  • Vorlagenverwaltung
  • Suchfunktion in den Umsatzlisten
  • Sicherung der Daten der App auf einer Speicherkarte
  • Je nach Systemeinstellung in Deutsch, Englisch oder Türkisch

Leistungsumfang StarMoney (Quelle Android Market)

  • Kontostand prüfen (Einzel- und Gesamtsaldo)
  • Umsätze anzeigen (auch vorgemerkte Umsätze)
  • Einzel-, Termin-, Rück- und SEPA-Überweisungen ausführen
  • Komfortüberweisungen (Referenzüberweisungen) auf hinterlegte Referenzkonten tätigen (nur Sparkassen)
  • Daueraufträge verwalten
  • Umbuchungen vornehmen*
  • Vorlagen verwalten
  • Umsatzlisten durchsuchen
  • Daten der App auf einer Speicherkarte sichern
  • Je nach Systemeinstellung des Geräts die App in Deutsch, Englisch oder Türkisch nutzen

SwiftKey X Keybord (Link zum Market)

Das absolut beste Keybord was es meiner Meinung nach für Android gibt. Das besondere daran ist, dass SwiftKey Wörter vorschlägt auf der Grundlage von Sätzen und Formulierungen die man selbst häufig benutzt. Dafür lernt es aus den eigenen Emails, SMS vom Facebook und Twitter-Account. Das ganze funktioniert so gut, dass man kaum mehr ein ganzes Wort zu tippen braucht.

Haushaltsbuch (Link zum Market)

Sehr nützliche App um die eigenen Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Sehr freu konfigurierbar, nützliche Reports und Auswertungen und vor allem sehr handlich und einfach zu benutzen, so dass man es auch wirklich tut, denn was nutzt ein Haushaltsbuch, wenn man seine Ausgaben dann doch nicht einträgt. Ich hab schon vieles versucht und nie durchgezogen. Mit dieser App klappt das jetzt schon seit einem dreiviertel Jahr.

Auch hier ein Tipp: Es soll vorgekommen sein, dass nach einem Update die Daten weg sind. Hier hilft einfach die Dropbox Synchronisation einzurichten. Dann passiert gar nichts. Außerdem lässt sich dann ein weiteres praktisches Feature nutzen. Das gemeinsame Haushaltsbuch mit Partner, Mitbewohner oder Kindern.

Sanfter Wecker (Link zum Market)

Der Sanfte Wecker ist der absolut beste Wecker den es gibt. Meine feste Überzeugung. Hier lässt sich quasi alles konfigurieren vom Klingelton bis zur Dauer der Snoozes. Es lässt sich beispielsweise festlegen wie oft man snoozen darf, wie lange der Zeitraum zischen den Snoozes ist, ob sich dieser verringert, etc. Wer einen Wecker fürs Handy sucht, sollte sich unbedingt den Sanften Wecker anschauen.

Wie heute im Google Watch Blog zu lesen war hat Google ein Word Press Plugin zur leichteren Verifikation des eigenen Blogs bei den Google Webmaster Tools veröffentlicht.

Ich habs getestet und für gut befunden. Installation ist gewohnt einfach: Einfach das Plugin im WP Backend suchen und installieren. Dazu muss man im Blog als Administrator angemeldet sein, klickt im Dashboard auf Plugins -> Installieren. Gibt den Namen des Plugins ein (Google Site Verification Plugin) und installiert es. Aktivierung nicht vergessen. Dann erscheint im Dashboard unter ‚Einstellungen‘ ein neuer Eintrag mit Namen ‚Google Verification‘. Einfach drauf klicken und alle Schritte bestätigen. Und das wars.

Anschließend ist der Blog bei den Google Webmaster Tool registriert. Nicht wunder wenn es nicht sofort Daten gibt, Google muss die Seite ja erstmal durchforsten und die Daten aufbereiten. Also nur etwas Geduld.

Google hat einen neuen SEO-Guide herausgegeben. Ich habe mich mal hingesetzt und diesen durchgelesen und die meiner Meinung wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Wir hatten Mitte März nun schon zum dritten Mal das Vergnügen die Jahrestagung des Badischen Jugend-Rotkreuz mitgestalten zu dürfen.

Für knapp 100 Jugendleiter aus ganz Baden veranstalteten wir auf Burg Ortenberg bei Offenburg eine mittelalterliche Teamchallenge.
Für uns war es wie immer eine großer Spaß mit den Jungen Leuten zusammen einen Tag gestalten zu können.

Der Tag war der Mittelbadischen Presse gar einen Artikel wert. (Hier klicken um diesen zu lesen) Außerdem gibt es ein nettes kleines Video auf der Facebook Seite des JRK  Baden (zu finden hier) oder auch auf unserer eigenen Facebook Seite.


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