«Neuigkeiten aus der Agentur»

Workshop auf dem Führungskongress Rhein Neckar

Workshop: Führen mit Flow

Die „Macht der Eigenmotivation“ – eine vielfach ungenutzte Quelle.

Welchen Mitarbeiter wünschen Sie sich?

  • a. immer hoch motiviert – denkt selbst mit – allen Stresssituationen gewachsen?!
  • b. beschwert sich über zu viel Arbeit – macht nur das Nötigste – hat viele Fehltage?!

Die interessante Frage ist, was unterscheidet die einen von den anderen? Und: was können Sie als Vorgesetzter dazu beitragen, dass Ihre Mitarbeiter mit Freude, stressfrei und produktiv arbeiten?

Wir zeigen Ihnen Beispiele, wie Sie die Eigenmotivation als effektives Führungsinstrument einsetzen können.

Für weitere Informationen und ein Interview mit Dr. Frederik Blomann folgen Sie einfach dem Link.

84 Prozent der Mitarbeiter leisten Dienst nach Vorschrift!

 

Eine Studie zur Mitarbeitermotivation zeigt, dass 84 % der Mitarbeiter nur Dienst nach Vorschrift leisten. Hier der Link zum Artikel:

https://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-zu-mitarbeiter-motivation-prozent-leisten-hoechstens-dienst-nach-vorschrift-1.1925684

Erschreckend, aber das wundert nicht, da in den meisten Unternehmen leider immer noch zu viel Augenmerk auf extrinsische Anreize und zu wenig auf die viel wirksameren intrinsischen Motivatoren gelegt wird. Dabei ist es inzwischen vielfach wissenschaftlich abgesichert, was Menschen wirklich nachhaltig motiviert – z.B. regelmäßige Flow-Erlebnisse. Und diese sind leicht herzustellen, wenn man ein dafür förderliches Arbeitsumfeld schafft. (Bei Interesse mehr dazu in meinem Blog)

Ein Leben im Flow Teil 1: Flow – Was ist das eigentlich?

Warum schreibe ich diesen Blog?
Meiner Dissertationsthema waren die Randbedingungen und Konsequenzen des Flow-Erlebens und ich gebe bereits seit mehreren Jahren Seminare zu Flow-Erleben im Beruf. Da dachte ich mir, es wäre doch langsam an der Zeit zu diesem interessanten, wie auch nützlichen Thema eine Blogreihe zu verfassen. Ein weitere Grund ist die Motivation zu diesem Thema neben den vielen pseudowissenschaftlichen Artikeln in verschiedenen populären Zeitschriften auch einmal einfach geschriebene Informationen bereitzustellen, die trotzdem nach momentanem Forschungsstand Hand und Fuß haben. Deshalb werdet ihr in den Blogs auch immer wieder Literaturhinweise zu wissenschaftlichen Publikationen finden. Ja, ich stehe dazu ich habe mir das nicht alles selbst ausgedacht ;-). Da der Begriff Flow inzwischen leider etwas inflationär gebraucht wird, ist es wichtig gleich vorab zu erwähnen, dass ich hier über das psychologische Phänomen des Flow schreibe. In meinem heutigen Blog werde ich zunächst Vorstellen was man eigentlich definitorisch unter Flow-Erleben versteht und woher der Begriff kommt.

Vorbemerkung für alle Zweifler
Es gibt immer wieder Menschen in meinen Seminaren, die den Begriff Flow hören und dann schnell meinen, dass es sich hier um irgendein neues Modewort oder einen esoterischen Schnickschnack handelt. Anders als der reißerisch klingende Begriff oder diverse populärwissenschaftliche Veröffentlichungen vielleicht vermuten lassen, ist die Flow-Theorie in der psychologischen Forschung seit Jahrzenten ein wichtiger Forschungsgegenstand, im Feld wie auch experimentell (Csikszentmihalyi, 1975; Nakamura & Csikszentmihalyi, 1989, Moller et al. 2009). Allein in meiner Forschergruppe um Prof. Dr. Johannes Keller wurden die Grundannahmen der Flow-Theorie bereits vielfach experimentell bestätigt und die Ergebnisse der Studien in namenhaften Journalen veröffentlicht (z.B. Keller & Bless, 2008; Keller & Blomann, 2008, Keller et al. 2011).

Flow – Was ist das eigentlich?
Der Wissenschaftler Mihalyi Csikszentmihalyi ist bei seiner Forschungstätigkeit zu Motivation und Glück schon vor über 30 Jahren darauf gestoßen, dass Menschen Situationen in denen sie tiefe Freude und Glück erleben, mit sehr ähnlichen Worten beschreiben. Diesem Zustand hat Csikszentmihalyi (1975) aufgrund der häufigen Schilderung eines Gefühls des „Fortgetragenwerdens“ und der völligen Mühelosigkeit den Namen Flow (= fließen, strömen) gegeben.

Definitorisch kann man in einem Satz den Flow-Zustand als das reflexionsfreie, gänzliche Aufgehen in einer glatt laufenden Tätigkeit, die man trotz hoher Beanspruchung noch unter Kontrolle hat, beschreiben. Das klingt vielleicht etwas kryptisch, wird aber noch verständlich, wenn wir uns genauer mit diesem Erlebenszustand beschäftigen.

Ausblick auf den nächsten Blog
Wissenschaftlich betrachtet ist Flow ein Konstrukt aus der Motivationspsychologie und steht in engem Zusammenhang mit intrinsischer Motivation. Daher folgt im nächsten Blog ein kurzer Exkurs zu intrinsischer vs. extrinsischer Motivation, bevor wir in weiteren Blogs richtig in den Flow einsteigen.

Hier gehts zu Ein leben im Flow Teil 2

 

Seminare und Vorträge zum Thema Flow

Glücklich leben ist kein Zufall – Öffentliche Seminarreihe

Hier können Sie den Flyer zur Veranstaltung downloaden

Flyer Seminarreihe Gluecklich leben ist kein Zufall

Hier können Sie sich ein Profil des Trainers downloaden oder besuchen Sie gerne die Webseite www.mein-entwicklungsraum.de

Profil Dr. Frederik Blomann

 

 

www.mein-entwicklungsraum.de ist online! Seminare, Coachings, Trainings, Vortäge

Seit heute ist meine neue Webseite www.mein-entwicklungsraum.de online. Hier finden Sie meine Angebote an Seminaren, Trainings, Coachings und Vorträgen.

Meine Spezialgebiete sind die Themen Flow, Motivation, Arbeitszufriedenheit, Burnout-Prävention, Teamarbeit und Persönlichkeitsentwicklung. Hierzu finden Sie verschiedene Seminare, Workshops, Coachings und Vorträge.

Im Bereich Outdoortrainings gibt es in Kooperation mit unserem Team der Agentur Erlebnisraum auch interessante Teamtrainings vom Social Teambuilding bis zum spannenden Team Adventure.

Besuchen Sie meine Webseite und lassen Sie sich inspirieren!

Das Traumteam – Harmonie trifft Produktivität

Im ersten Teil diese neuen Seminars im Entwicklungsraum wird das Übel von Mißverständnissen im Team bei der Wurzel gepackt. So lernen die Teilnehmer, wie es überhaupt zu vielen Mißverständnissen kommt, warum das völlig menschlich ist und wie Konflikte durch effektive Gesprächsführung häufig gar nicht erst entstehen. Mit neuem Wissen gerüstet geht es dann im zweiten Teil  an`s Eingemachte. Das Team betreibt unter der fachkundigen Anleitung des Trainiers Klärung der eignen Teamprozesse und -strukturen. So werden potentielle oder bestehende Konflikte aufgelöst, die Effektivität der Teamarbeit optimiert und die Arbeitszufriedenheit deutlich gesteigert.

Haben Sie Interesse? Hier geht es zum Seminarangebot: Gutes Teamwork: Eine Frage von Perspektiven

Burnout-Prävention durch Motivation

Burnout, und jüngst auch der Boreout, bei der Arbeit sind Themen denen in der letzten Zeit immer mehr Beachtung geschenkt wird. Die Zeitschrift Fokus hat sogar schon einen interessanten Boreout Selbstcheck veröffentlicht (Hier gehts zum Check).

Als Experte für Flow-Erleben und eigenenmotiviertes Arbeiten war es für mich naheliegend ein Anti Burn/Boreout Training zu entwickeln, das über die Steigerung von Eigenmotivation wirkt.

Zusammenhang von Burnout und Motivation
Dem Burnout geht in den meisten Fällen ein längerfristiger beruflicher oder auch privater Überforderungszustand voraus. Überforderung und auch Unterforderung bei der Arbeit erzeugen beim Menschen einen stresserzeugenden Zustand der Demotivation. Diese Demotivation verringert wiederum unsere Belastbarkeit und macht uns noch anfälliger für das Gefühl überfordert zu sein. Befindet man sich einmal in diesem Kreislauf aus Demotivation und Überforderung und kann diesen nicht mehr durchbrechen, leidet man unter Dauerstress, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Burnout führt.
Will man also dauerhaften Stress bei der Arbeit und damit einen Burnout vermeiden stellt sich im Grunde die Frage, wie sich Überforderungszustände und Demotivation auf der Arbeit reduzieren lassen bzw. wie man diesem entgegenwirken kann. Die Schaffung eines aus sich heraus motivierenden Arbeitsumfeldes ist hierbei der beste Weg zur Stressvermeidung, denn eine hohe Eigenmotivation macht den Menschen belastbarer, leistungsfähiger aber auch gleichzeitig zufriedener.

 

Hier gehts zum Seminarangebot: Burnout-Prävention durch Motivation

 

Interssieren Sie sich mehr für das Theme Motivation und Flow-Erleben bei der Abreit, dann lesen sie auch meine Blogserie „Ein  Leben im Flow“

Impulsvortrag zu Flow im Beruf

Seit heute ist neben den Seminaren zum Thema Flow auch ein Impulsvortrag „Flow-Erleben im Beruf“ bei uns buchbar. Im Vortrag erfahren die Teilnehmer, was es mit dem Flow bei der Arbeit auf sich hat und wie sich mit Hilfe der Flow-Theorie des Wissenschaftlers Mihály Csíkszentmihályi, mit nur vier Stellschraube, Arbeitsmotivation, -zufriedenheit und Produktiviät nachhaltig verbessern lassen.

 

Hier kommen Sie direkt zur Vortragsbeschreibung: „Flow-Erleben im Beruf“.

Ein Leben im Flow Teil 3: Flow und Motivation

Im letzten Blog gab es einen kleinen Exkurs in die Motivationspsychologie. Hier wurde geklärt, dass man zwei unterschiedliche Formen der Motivation unterscheiden kann – intrinsische vs. extrinsische Motivation. Es ist wichtig diese Begriffe zu kennen, da das Flow-Erleben in Zusammenhang mit der intrinsischen Motivation steht. In welchem Zusammenhang kläre ich jetzt:

Wir haben gelernt, wenn wir irgendeine Handlung (z.B. Musizieren, Skifahren) um ihrer Selbst willen ausführen liegt unser Anreiz zur Handlung in der Tätigkeit selbst – wir sind als intrinsisch motiviert. Eine Frage die dabei auftaucht ist: Wie entsteht intrinsische Motivation eigentlich bzw. warum bin ich zu manchen Handlungen intrinsisch motiviert und zu anderen nicht? Die meisten Leute in meinen Seminaren sagen „na ja, weil es halt Spaß macht“, worauf ich meist die Frage stelle: „und warum macht es Spaß“? Hier wird es dann spannend, es ist häufig gar nicht so leicht zu beantworten, warum einem eigentlich etwas Spaß, Freude oder Zufriedenheit bereitet. Stellt euch die Frage mal selbst!

Eine Antwort darauf bietet an dieser Stelle die Flow-Forschung. Wie im ersten Blog schon kurz beschrieben, ist Flow-Erleben ein besonders positiver affektiver (gefühlsmäßiger) Erlebenszustand der mit Freude, Mühelosigkeit und Zufriedenheit einhergeht. So konnte inzwischen vielfach experimentell nachgewiesen werden (z.B. Blomann, 2006; Keller & Bless, 2008, Keller & Blomann, 2008, Blomann, 2012), dass Flow-Erleben in bestimmten Tätigkeiten (bzw. Handlungen) intrinsische Motivation erzeugt. Sprich man erlebt z.B. Flow beim Skifahren, das führt dazu, dass man wieder Skifahren möchte. Oder man erlebt Flow beim Gitarre spielen, also will man immer wieder Gitarre spielen – und das ohne dafür besonderes Lob oder Belohnungen (ohne externen Anreiz).

Flow kann also intrinsische Motivation erzeugen, doch wie fühlt sich so ein Flow-Zustand überhaupt an? Was macht es aus, dass wir eine Aktivität im Flow als so toll empfinden, dass wir sie immer wieder ausführen wollen?

Wissenschaftlich betrachtet hat ein Flow-Erlebnis sechs Hauptkomponenten (Csikszentmihalyi, 1975). Diese Hauptkomponenten, oder man könnte auch sagen Merkmale des Flow-Erlebens, konnten in jahrelanger Forschung herausgefunden werden, indem eine Vielzahl von Personen zu ihrem Erleben und ihren Gefühlen in bestimmten flow-typischen Situationen befragt wurden. Aus den Beschreibungen der Untersuchungspersonen ließen sich dann die folgenden sechs Merkmale herauskristallisieren, die von den meisten Befragten immer wieder genannt wurden.

Ein Flow-Zustand äußert sich bei einer Aktivität in reinster Form durch folgendes Erleben (Csikszentmihalyi, 1975; Rheinberg, 2002):

  1. Handlungsanforderungen und Rückmeldungen werden als klar und interpretationsfrei erlebt, so dass man jederzeit und ohne nachzudenken weiß, was jetzt zu tun ist.
  1. Man fühlt sich optimal beansprucht und hat auch bei hohen Anforderungen das sichere Gefühl, das Geschehen noch unter Kontrolle zu haben.
  1. Der Handlungsablauf wird als glatt erlebt. Ein Schritt geht flüssig in den nächsten über, als liefe das Geschehen gleitend wie aus einer inneren Logik ab (= Flow).
  1. Man muss sich nicht willentlich konzentrieren, vielmehr kommt die Konzentration wie von selbst (wie die Atmung). Alle Kognitionen, die nicht unmittelbar auf die jetzige Ausführungsregulation gerichtet sind, werden ausgeblendet.
  1. Das Zeiterleben ist stark beeinträchtigt; man vergisst die Zeit und weiß nicht, wie lange man schon dabei ist. Stunden vergehen wie Minuten.
  1. Man erlebt sich nicht mehr abgehoben von der Tätigkeit, sondern geht vielmehr gänzlich in der eigenen Aktivität auf (Verschmelzen von Selbst und Tätigkeit).
    Es kommt zum Verlust von Reflexivität und Selbstbewusstheit  (es gibt keine ablenken Gedanken, wie z.B. „Ich schaffe das nicht…“.)

Wenn man eine Aktivität in dieser Art erlebt, kann man davon sprechen, dass man im Flow ist/war. Ein Zustand der diese Erlebensaspekte beinhalten macht uns Menschen Glücklich und Zufrieden und Motiviert uns (intrinsisch) ihn immer wieder erleben zu wollen.

Wichtig ist es an dieser Stelle zu erwähnen, Flow ist kein Entweder-oder-Zustand! Man kann stark  oder auch ein bisschen im Flow sein, je nachdem wie stark die einzelnen Erlebensmerkmale gerade vorhanden sind. Treffen die oben genannten Merkmale über eine längere Zeitspanne alle zu 100% zu, kann man von einem „Deep Flow“ Erlebnis sprechen (oft z.B. bei Bergsteigern, Musikern, Chirurgen oder auch beim Sex anzutreffen). Es gibt aber auch Flow-Erlebnisse die bei ganz normalen Alltagsaktivität auftreten, wie z.B. beim Lösen eines Rätsels, beim Bügeln, beim Erstellen einer Präsentation oder beim Handwerken und und und ….

Flow-Erleben ist im Grunde in fast jeder Aktivität möglich, wenn bestimmte (Rand-) Bedingungen gelten. Das heißt eine Aktivität für mich bestimmte Rahmenbedingungen bietet, die mir ein Flow-Erleben ermöglicht. Wenn mir also bekannt ist, welche Bedingungen eine Tätigkeit bieten muss, damit ich darin Flow-Erleben kann, bin ich jederzeit in der Lage entweder meine Aktivitäten so zu wählen, dass ich Flow-Erlebe oder bei bereits vorhandenen, evtl. auch verpflichtenden, Aktivitäten (z.B. Arbeit) die Bedingungen so zu ändern, dass mir ein Flow-Erleben möglich wird.

Was die Bedingungen des Flow-Erlebens sind und wie man einen Flow herbeiführen kann, verrate ich in meinem nächsten Blog.

Seminare und Vorträge zum Thema Flow

Neue Ausbildungsvariante für Kundenmanger Sport und Fitness

Die Bundesregierung war mal wieder in Sparlaune und hat deshalb leider zum 1.4.2012 die WeGebAU Ausbildungsförderung für siebentägige Ausbildungen gestrichen. Jetzt werden nur noch 16 Tage Ausbildungen gefördert, was wegen des Mitarbeiterausfalls de facto wohl kaum ein Unternehmen noch in Anspruch nehmen wird.

Um auf diese Entwicklung zu reagieren und die Ausbildung zum Kundenmanager für Sport und Fitness weiterhin zu einem attraktiven Preis anbieten zu können, haben wir das Programm auf eine dreitägige Variante umgebaut. Diese kann über ein Jahr verteilt mit bis zu 10 Mitarbeitern für 4.500 Euro durchgeführt werden.

Für nähere Informationen zu den neuen Ausbildungsvarianten klicken Sie bitte hier und öffnen Sie den PFD-Download auf dieser Seite.


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