«Neuigkeiten aus der Agentur»

Spec Ops: The Line

Ein Shooter der anderen Art.

 In „Spec Ops- The Line“ hat Protagonist Captain Martin Walker viel zu leisten, was über einen normalen Shooter hinaus geht. Im von Sandstürmen verwüsteten Dubai muss er permanent Entscheidungen treffen, die über Leben und Tod entscheiden.

Ein gewisser Colonel Konrad, in Afghanistan frisch zum Helden gekürt, meldet sich zusammen mit seinem Bataillon freiwillig für den humanitären Einsatz: Krisengebiet sichern, Zivilbevölkerung vor Plünderern schützen, all das. Doch der Kontakt zu Konrad reißt ab, wochenlang kein Lebenszeichen aus Dubai. Man wähnt alle längst tot, bis plötzliche eine einzelne Funknachricht durch die Sandwand dringt und die US-Army dazu veranlasst, einen Aufklärungstrupp nach Dubai zu schicken.

Nur drei Männer sind’s, um weitere Verluste möglichst klein zu halten: Captain Walker und seine beiden Untergebenen Lugo und Adams. Was wie ein Abenteuerfilm mit lockeren Sprüchen beginnt, wird schnell zu etwas, das man sonst nur von ambitionierten Filmen à la Der schmale Grat oder Apocalypse Now erwartet. Walker und Co kommen recht schnell dahinter, dass der als Held gefeierte Konrad mit seinen Männern vieles getan hat, aber sicherlich nicht das, was eigentlich vorgesehen war, nämlich die Zivilbevölkerung zu beschützen und auf eine Evakuierung vorzubereiten.

Konrad hat in Dubai sein eigenes kleines Terrorreich errichtet. Walker, Lugo und Adams machen sich auf, um Konrad das Handwerk zu legen und kommen dabei Wahnsinn und Tod gefährlich nah. Die Männer verändern sich spürbar mit dem voranschreitenden Geschehen. Sie stellen Fragen nach dem Warum, erhalten aber keine Antworten. Dies treibt unsere Helden immer mehr zur Verzweifelung.

Aber Walker muss deutlich mehr aushalten als der durchschnittliche Pixelsoldat. Nämlich immer genau dann, wenn sich die Mechanik mit der Handlung mischt. Wenn die Entwickler wollen, dass wir für Walker eine Entscheidung treffen. In solchen Momenten bleibt Spec Ops fast schon schweigsam. Es gibt keine Hints, die uns irgendwas verraten. Und auf einen Hinweis, wie wir am besten vorgehen, warten wir erst recht vergebens. So finden wir uns plötzlich von einem wütenden Mob Einheimischer eingekesselt. Wir werden beschimpft und mit Steinen beworfen. Diese verletzen Captain Walker und bringen uns in eine schwierige Situation. Denn zu viele Treffer bedeuten unseren Tod. Was tun? Die Zivilisten angreifen? Man wird in mehrere Szenen von den Entwicklern in ähnliche Situationen gebracht, in denen man Entscheidungen treffen muss.

Fazit:

Das Spiel  aus dem deutschen Hause Yager, hat eine fesselnde Story. Man ist nicht wie  gewohnt , der Übersoldat der locker alles nieder macht. Der Protagonist ist ein Mensch, der ein moralisches Empfinden hat und vom Krieg auf eine harte Probe gestellt wird. Keiner wird am Ende vor Freude aufspringen. Man bleibt sitzen und macht sich seine Gedanken, hätte ich irgendwo was anders machen können?

Ich kann nur sagen ein tolles Spiel, welches einen zum nach denken bringt.

Mass Effect 3

Der Kampf ums Universum kommt zum finalen Showdown

Commander Shepard ist zurück und muss wieder einmal das Unmögliche möglich machen.

Das Spiel beginnt bereits rasant, da zu Anfang die Erde angegriffen wird und man sich sofort im Kampfgetümmel wieder findet. „Mass Effect 3“ fesselt einen von Beginn an.

In „Mass Effect 3“ geht es um die Rettung des ganzen Universums. Die Reaper sind synthetische Wesen, welche alle 50.000 Jahre erscheinen und alles Leben im Universum auslöschen. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Commander Shepard, um dies zu verhindern. Die Reaper sind zwar zahlenmäßig und technisch überlegen, doch haben Sie eine Möglichkeit sie aufzuhalten. Die Protheaner, ein Volk das früher bereits von den Reapern ausgelöscht wurde, hinterließ den Bauplan für eine Waffe. Ihre Aufgabe ist es nun die verschiedenen Völker im Universum zu einen, um diese mächtige Waffe zu bauen.

Der Spieleentwickler Bioware zeigt hier wieder, dass sie nichts verlernt haben und erzählt eine herausragende Geschichte. Die Handlung überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Man kommt sich vor als würde man einen interaktiven Film schauen. Wie in den Vorgängern hat man die Möglichkeit durch Aktionen und Reden mit anderen Charakteren sich einen gewissen Ruf zu zulegen, sei es nun der strahlende Held oder der fiese Mistkerl. Die Entscheidungen fallen oft sehr schwer aus, denn man kann nie sicher sein was die Konsequenz sein wird. Dies beflügelt aber auch die Neugier, da man sich fragt „was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte? Dadurch wird ein auch ein Wiederspielwert geschaffen.

„ Mass Effect 3“ ist eine super Mischung aus Shooter und Rollenspiel mit einer Topstory. Es gibt natürlich kleinere Dinge die holprig sind sei es z.B. das Verlassen der Deckung beim Schusswechsel  der schief läuft oder bei Unterhaltungen kurz jemand verschwindet und wieder auftaucht. Dennoch kann man drüber hinweg sehen, da es allem in allem ein geniales Spiel ist.

Die Spielzeit beträgt zwischen 15 und 40 Stunden. Folgt man dem Hauptplot ist man relativ zügig durch, aber der Reiz liegt in den Nebenmissionen und dem Erforschen aller Planeten.  Dies ist auch gar nicht unwichtig, denn durch die Nebenmissionen gewinnt man Verbündete für die letzte und entscheidende Schlacht.

Der Import des eigenen Charakters aus „ Mass Effect 2“ ist auch möglich, dadurch werden auch die getroffenen Entscheidungen aus den Vorgängern importiert. Dies hat von Beginn an Auswirkung auf die Story. Deswegen ist es nur empfehlenswert, dass Neueinsteiger zuvor Mass Effect 1 und 2 spielen.

Fazit:

Bioware hat seine Mass Effect Saga mit einem großen Knall beendet. Es macht einfach Spaß zu spielen und man ist traurig wenn es vorbei ist. Die Figuren und Handlung sind wie zuvor mit sehr viel Liebe gestaltet, sodass man sich wie in einem Film fühlt. Die Story reißt einen von Beginn an mit und glänzt mit seinen unerwarteten Wendungen. Über das Ende (welches ich nicht verraten werde) lässt sich natürlich streiten aber auch das empfand ich persönlich sehr gelungen.  Das Gameplay hat ein paar Macken, aber es mindert den Spielspaß nicht wirklich.

Ich kann nur sagen: Schade, das es zu Ende ist!



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