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Spec Ops: The Line

17 Juli 2012,   Von ,   0 Kommentare

Ein Shooter der anderen Art.

 In „Spec Ops- The Line“ hat Protagonist Captain Martin Walker viel zu leisten, was über einen normalen Shooter hinaus geht. Im von Sandstürmen verwüsteten Dubai muss er permanent Entscheidungen treffen, die über Leben und Tod entscheiden.

Ein gewisser Colonel Konrad, in Afghanistan frisch zum Helden gekürt, meldet sich zusammen mit seinem Bataillon freiwillig für den humanitären Einsatz: Krisengebiet sichern, Zivilbevölkerung vor Plünderern schützen, all das. Doch der Kontakt zu Konrad reißt ab, wochenlang kein Lebenszeichen aus Dubai. Man wähnt alle längst tot, bis plötzliche eine einzelne Funknachricht durch die Sandwand dringt und die US-Army dazu veranlasst, einen Aufklärungstrupp nach Dubai zu schicken.

Nur drei Männer sind’s, um weitere Verluste möglichst klein zu halten: Captain Walker und seine beiden Untergebenen Lugo und Adams. Was wie ein Abenteuerfilm mit lockeren Sprüchen beginnt, wird schnell zu etwas, das man sonst nur von ambitionierten Filmen à la Der schmale Grat oder Apocalypse Now erwartet. Walker und Co kommen recht schnell dahinter, dass der als Held gefeierte Konrad mit seinen Männern vieles getan hat, aber sicherlich nicht das, was eigentlich vorgesehen war, nämlich die Zivilbevölkerung zu beschützen und auf eine Evakuierung vorzubereiten.

Konrad hat in Dubai sein eigenes kleines Terrorreich errichtet. Walker, Lugo und Adams machen sich auf, um Konrad das Handwerk zu legen und kommen dabei Wahnsinn und Tod gefährlich nah. Die Männer verändern sich spürbar mit dem voranschreitenden Geschehen. Sie stellen Fragen nach dem Warum, erhalten aber keine Antworten. Dies treibt unsere Helden immer mehr zur Verzweifelung.

Aber Walker muss deutlich mehr aushalten als der durchschnittliche Pixelsoldat. Nämlich immer genau dann, wenn sich die Mechanik mit der Handlung mischt. Wenn die Entwickler wollen, dass wir für Walker eine Entscheidung treffen. In solchen Momenten bleibt Spec Ops fast schon schweigsam. Es gibt keine Hints, die uns irgendwas verraten. Und auf einen Hinweis, wie wir am besten vorgehen, warten wir erst recht vergebens. So finden wir uns plötzlich von einem wütenden Mob Einheimischer eingekesselt. Wir werden beschimpft und mit Steinen beworfen. Diese verletzen Captain Walker und bringen uns in eine schwierige Situation. Denn zu viele Treffer bedeuten unseren Tod. Was tun? Die Zivilisten angreifen? Man wird in mehrere Szenen von den Entwicklern in ähnliche Situationen gebracht, in denen man Entscheidungen treffen muss.

Fazit:

Das Spiel  aus dem deutschen Hause Yager, hat eine fesselnde Story. Man ist nicht wie  gewohnt , der Übersoldat der locker alles nieder macht. Der Protagonist ist ein Mensch, der ein moralisches Empfinden hat und vom Krieg auf eine harte Probe gestellt wird. Keiner wird am Ende vor Freude aufspringen. Man bleibt sitzen und macht sich seine Gedanken, hätte ich irgendwo was anders machen können?

Ich kann nur sagen ein tolles Spiel, welches einen zum nach denken bringt.

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