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Reisetagebuch USA Besuch 2012

15 Mai 2012,   Von ,   0 Kommentare

Im März diesen Jahres war ich für etwas mehr als zwei Wochen in den USA. Genauer gesagt in North und South Carolina. Hierbei handelte es sich um meinen ersten Besuch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – oder vlt.  passender, dem Land der Extreme.

Während dieser Reise habe ich täglich ein Reisetagebuch geführt, welches ihr hier im Blog lesen könnt.

Angetreten hatte ich meine Reise mit einem Koffer voller Vorurteile, wie sie wohl die meisten halbwegs gebildeten Europäer von den Staaten haben. Manches wurde bestätigt, einiges widerlegt und viele neue Eindrücke sind dazu gekommen.

Erwartet hatte ich im Grunde nicht allzu viel, auch hatte ich mich im Vorfeld nicht besonders über mein Reiseziel informiert. Zum einen fehlte mir die Zeit, zum anderen wollte ich mich überraschen lassen. Gefunden habe ich ein Land voller lebendiger Geschichte, in einer sehr schönen Landschaft und mit unglaublich netten und offenen Menschen.

Zusammenfassend würde ich Carolina als sehr grünes Land bezeichnen, das – zumindest entlang der Hauptverkehrsstraßen – vollgestopft ist mit Einkaufszentren und Kirchen der unterschiedlichsten Couleur. Abseits der Hauptstraßen dagegen, in den berühmten Suburbs, leben die Menschen in schönen kleinen Häusern mit viel Grund und Grün.

Wer mein Tagebuch liest, wird teilweise den Eindruck haben ich hätte im Grunde eigentlich eine kulinarische Entdeckungsreise unternommen. Das stimmt auch, denn wie ich gerlernt habe spielt Essen und essen in Carolina, wie wohl im ganzen Süden der USA, eine wichtige Rolle. Deftiges, viel frittiertes und sehr fettiges Essen. Oft dreimal täglich eine warme Mahlzeit.
Doch muss man neidlos zugeben, dass solange man nicht den Fehler macht Mc Donalds oder Burger King zu besuchen, alles sehr schmackhaft ist. Was ich am Ende meiner Reise auch leider auf der Waage feststellen musste.

Eingangs bezeichnete ich die USA als das Land der Extreme. Besonders aufgefallen ist mir dies an zwei Dingen: Erstens, das Thema Gewicht, bzw. Übergewicht der Bevölkerung. Dass die Menschen häufig ein Gewichtsproblem haben ist bei der Art der Ernährung kein Wundern. Gegessen wird häufig franchised food. Also das was wir als Fast Food bezeichnen und allein die dabei konsumierte Menge an gesüßtem Icetea reicht von der Kalorienzahl locker aus um einen Tagesbedarf zu decken. So liegt es nur auf der Hand, dass man viele übergewichtige bis extrem übergewichtige Menschen sieht. Ich habe in diesen zwei Wochen mehr 200kg Menschen, mit Oberarmen wie ich Oberschenkel gesehen als bisher in meinem ganzen Leben.

Auf der anderen Seite gibt es die extrem sportlichen und durchtrainierten in überdurchschnittlicher Anzahl. Kaum wird es nachmittag, so ab ca. 17:00 Uhr bevölkern Scharen von Joggern die Gehwege und Parks. Der normale Mittelbau von durchschnittlich gebauten Menschen dagegen ist deutlich unterrepräsentiert.

Zweitens: Thema Kriminalität. Schaut man die Nachrichten oder liest man die Zeitung traut man sich im Grunde kaum vor die Tür. Morde und Gewaltverbrechen bestimmen die News. Und da in den USA vor allem regionale Nachrichten dominieren hat man den Eindruck, dass diese Verbrechen wirklich vor der eigenen Tür passieren. Um diesem Verbrechensniveau zu begegnen (und natürlich aus Prinzip) sind alle Bürger bewaffnet. Gleichzeit schließen viele die ich getroffen habe ihre Haustüren nicht ab, selbst wenn sie nicht zuhause sind und kaum einer kommt auf die Idee sein Auto abzuschließen, wenn er kurz irgendwo geparkt hat.

 

Mein Fazit nach etwas mehr als zwei Wochen in den USA ist: Ein durchaus lohnenswertes Reiseland, in dem es viel zu erleben und entdecken gibt und das einem durch Filme, Bücher und Presse auf der einen Seite sonderbar vertraut und auf der anderen Seite völlig fremd ist.

 

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