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USA 2012 – Tag 9. Echtes BBQ

23 März 2012,   Von ,   0 Kommentare

Der heutige Tag war ein Ausruhtag und trotzdem konnte ich ein weiteres tolles Erlebnis sammeln.

Ich habe lang geschlafen und Dennis und ich waren mit Donald und Diane zum Lunch verabredet. Sie waren der Meinung ich müsste unbedingt ein echtes BBQ versuchen, zwar hatte ich Ihnen erzählt, dass ich schon bei Brita BBQ bekommen hatte und das wir auch in Charleston in einem BBQ waren, aber das hatten sie nicht als „real“ gelten lassen. Und nun weiß ich auch warum:

Wir betraten einen völlig heruntergekommen wirkenden Laden an Rand eines kleinen Städtchens. Innen über und über mit Grafitti beschmiert. Die Einrichtung passte zu 100% zum Klischee was man von einem Diner hat. Irgendwie ungemütlich zwischen Campinmöbel, Kebabrestaurant und spanischer Tapas-Bar. Und dazu alt, abgegriffen und abgenutzt.

In der Luft hing aber ein äußerst Appetit anregender Duft nach geräuchertem Schweinefleisch.

Hinter dem Tresen zwei Schwarze, ein etwas älterer, groß, schlank, ein Schrank von einem Mann mit Tätowierungen am Hals. In seiner Erscheinung zwar das genaue  Gegenstück zu einem deutschen Dorfmetzger oder einer dicken Wurstbuden Matrone hinterm Holzkohlen Grill, aber mindestens genauso vertrauenerweckend wenn es darum geht die eigene Vorfreude auf schmackhafte, fettreiche, hausgemachte fleischliche Gelüste zu wecken. Und er war es auch, der für die Essenausgabe zuständig war. Der zweite mit weißer Schürze, Afro-Frisur und etwas linkisch in seinen Bewegungen war die Kasse und Getränke Ausgabe zuständig.

Ich hatte mich sofort in den Laden verliebt. Total authentisch. Und als mir Dennis noch erzählte, dass sie ihr BBQ selbst räuchern und mir das Smokehouse, direkt neben dem Restaurant zeigte, war es endgültig um mich geschehen.

Dementsprechend bestellte ich auch ein BBQ, also stundenlang geräuchertes Schweinefleisch, was vom Kochen gelöst und mit weiteren Gewürzen gekocht wird. Dazu gab es Hush Puppies, eine art frittiertes Weizenbrot, sowie  Mais und Makkaroni with Cheese. Und ich muss sagen, dass BBQ war der Hammer. Es schmolz auf der Zunge. Delicious!

Anschließend zeigten mit Diane und Donald ihren Arbeitsplatz. Die Duke-University in Durham. Diese wurde in den 1930’er Jahren vom Tabak-Milliardär Mr. Duke komplett im englischen Stil errichtet.

Der ganze Campus erinnert an Hoghwards oder an eine englische Uni oder ein Kloster. Und dass mitten im amerikanischen Süden.

Morgen werden wir zum Meer fahren. Mich erwartet der Ozean, Piraten Unterschlupfe, Leuchttürme und angeblich eine wunder schöne Natur. Ich bin gespannt.

Die Einzelne Tage:

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