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USA 2012 – 3. Tag, Kings Mountain

17 März 2012,   Von ,   0 Kommentare

Der heutige Tag begann mit einem amerikanischen Frühstück, fresh toasted Bagels und verschiedene Aufstriche, die ich allesamt nie in meinem Leben gegessen hatte.  Eine geschmackliche Mischung aus Frischkäse und Marmelade. Ich muss zugeben, es schmeckte nicht schlecht, auch wenn ich vermute, dass es deutlich mehr Kalorien hatte, wie ich normalerweise bei einem Frühstück zu mir nehme. Langsam befürchte ich, dass ich mit deutlich mehr Kilos auf den Rippen heim komme, wie ich los geflogen bin…

Nach dem Frühstück brachen wir zu einem Ausflug auf. Erste Station „Whitewater“ ein künstliche Wildwasser Strecke, mit weiteren Sportmöglichkeiten, wie Klettern, Mountainbiking, etc. Bietet enorme Möglichkeiten im Teambuildingbereich.

Es sah nach einer Menge Spaß aus und ich hab mir vorgenommen bei meinem nächsten Besuch eine Fahrt zu wagen. Wir unternahmen aber nur einen Spaziergang und fuhren dann weiter zu Kings Mountain. Einem Battlefield aus dem Revolutionskrieg 1781. Kings Mountain war der Wendepunkt im Revolutionskrieg. Die amerikanischen Patrioten besiegten die britischen Loyalisten und vernichteten an einem Tag ein Drittel der britischen Militärausrüstung.

Auf dem Weg dorthin gabs einen Mittagssnack bei KFC und dabei hatte ich die Gelegenheit eine Spezialität des Südens zu Kosten. Biscuit und Potato Wedges. Beides völlig anders als bei uns und total Lecker.

Zum Schlachtfeld gehört ein kleines Museum mit einem sehr gut gemachten Einführungsfilm, sowie ein beschilderter Spaziergang über den Hügel auf dem Schlacht stattfand.

Das Museum, wie der Film sind sehr gut gemacht, sehr anschaulich, gut aufbereitet, so dass man auch ohne jegliche Vorbildung auf dem Gebiet dem Inhalt hervorragend folgen konnte. Und ich würde sagen, dass ich jetzt wirklich ein Stück schlauer bin. Leider habe ich versäumt im Museum Fotos zu machen.

Für mich war dieses Erlebnis gleich doppelt interessant; Seit fünf Jahren erzähle ich meinen Studenten wie gut in Amerika Geschichtsdarstellung gemacht wird und das die Amerikaner gerade auf dem Gebiet der Living-History einige Jahre voraus sind und nun hatte ich quasi zum ersten Mal in einem Leben die Gelegenheit ein amerikanisches Museum von innen zu sehen (sieht man von der Miniausstellung gestern einmal ab). Im Grunde wurden alle meine Vorurteile im positiven Sinne bestätigt. Die erklärenden Texte waren nicht zu lang, gut verständlich geschrieben. Eine auch für Ausländer sehr gute Besonderheit war, dass alle Texte sowohl wir Blinde, wie für Gehörlose aufbereitet waren. D.h. alles war sowohl gedruckt wie vorgelesen und alle Filme untertitelt.

Alles in allem ein wirklich interessantes Erlebnis für mich.

Auf dem Rückweg nahmen wir statt der Autobahn kleinere Straßen über Land und Jay und Brita zeigten mir Mill Houses – alte Arbeitersiedlungen, deren ehemaligen Fabriken längst geschlossen sind. Außerdem ein original Fish Camp, was gleichzeitig auch das älteste ist. Ein Fish Camp ist ein traditionelles Fischrestaurant des amerikanischen Südens.

Ein weiteres Highlight war Tonys Icecream. Cookie and Cream und Cookie Dough. Grandios. Ich hätte darin baden können.

Morgen gehts nach Charlston. Und ich freue mich schon total. Es soll eine wunderbare Stadt sein, die sehr historisch ist und in der man den Spirit des Südens atmen kann.

Die Einzelne Tage:

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