«Neuigkeiten aus der Agentur»

TOUGHRUN – wie es dazu kam

26 Oktober 2011,   Von ,   0 Kommentare

Letzten Samstag war es soweit, der Tag des ersten TOUGHRUN war gekommen. Unser Tag begann um 6.30 Uhr, müde und schon etwas abgekämpft schälten wir uns aus unseren Schlafsäcken und fanden uns zu einem heißen Kaffee und einem kurzen Frühstück im Tavernenraum von UTOPION ein.

Der große Tag war da, bis auf wenige letzte Arbeiten hatten wir alles erledigt und eine erwartungsvolle Spannung lag in der Luft. Würde alles funktionieren? Würden unsere Läufer eben soviel Spaß am Projekt haben wie wir? Würde die Strecke gut ankommen? Wie viele Zuschauer würden kommen? Was für Probleme könnten auftauchen?

Doch wie war es überhaupt so weit gekommen?

Die TOUGHRUN-Story begann für mich Anfang des Jahres bei einem Bier (ehrlich gesagt waren es natürlich ein paar mehr) mit Theo (Fabian Theobald), der vor kurzem UTOPION kennengelernt hatte und völlig hin und weg von den Möglichkeiten war. Eine seiner Ideen, bzw. die von Andreas Malangré, war es auf UTOPION einen Cross Country Lauf zu veranstalten. Aus diesem Initial gebar dann unter Mitwirkung von Heinecken und Bitburger der TOUGHRUN.

Schnell wurde entschieden, dass wir, die agentur erlebnisraum, Veranstalter sein sollten und uns um die Logistik und die Veranstaltung als Event kümmern sollten. Erlebnis Outdoor sollte die sportliche Seite sowie das Community Management übernehmen.

Nun galt es Matthias Trennheuser, als Besitzer von UTOPION von unserem Plan zu überzeugen, denn auch wenn wir die Verwaltung des Geländes inne haben, so hat er natürlich ein Wörtchen mit zu reden.

Doch, wie zu erwarten war, hatte Matthias nichts dagegen, bzw. war ebenso begeistert von dem Plan, so dass dem Projekt nichts mehr im Wege stand.

Auf der Fahrt zur ersten Streckenbegehung entstand dann auch, aus einer spontanen Eingebung, unser Motto „Ab in de Batsch“. Denn dreckig sollte es werden, rough, tough und eben saarländisch.

Unsere Vision war es den härtesten Lauf im Saarland zu veranstalten. Allerdings sollte dieser kein Event für verbissene Extremsportler werden, die vor lauter Siegeswillen keinen Spaß verstehen. Wir wollten einen Lauf, der körperlich fordernd und anstrengend ist, aber einen „crazy spirit“ hat.

Nach kurzer Zeit hatte sich das Kernteam konstituiert: Oliver Kleinbauer (agentur erlebnisraum), Fabian Theobald (Erlebnis Outdoor) und ich kümmerten uns ab sofort um die Realisierung des ersten TOUGHRUN.

Auf dem Weg bis zum 22.10.2011 galt es nun die Logistik zu planen, ein Marketing Konzept zu erstellen, Sponsoren zu finden, sowie einen Medienpartner zu verpflichten. Dieser war mit bigFM recht schnell gefunden und rückblickend muss ich feststellen, dass trotz anfänglichen Schwierigkeiten, z.B. bzgl. des Naturschutzes, im Grunde die Vorbereitungen recht gut geklappt haben.

So kommt es mir heute so vor, dass plötzlich Donnerstagnachmittag, der 20.10.2011 war und sich das Aufbauteam; Fabian Theobald (Erlebnis Outdoor), Oliver Kleinbauer, Philip Varkki, Alexander Schlecker und ich (agentur erlebnisraum) am erlebnisraum Lager traf um „Ernst“ zu machen und den Transporter mit Kilometern von Absperrband, Stapeln von Moniereisen und allem weiteren Equipment, welches wir beim Aufbau benötigen würden, zu beladen.

Am frühen Abend bezogen wir dann  bei herbstlichem Wetter und eben solcher Temperatur das Tavernengebäude auf UTOPION um dort die nächsten zwei Tage während des Aufbaus und des Events zu wohnen. Zum Glück verfügt das Haus seit Anfang des Jahres über zwei Holzöfen und ist somit ganzjährig nutzbar, sonst wären wir wohl schon am ersten Abend während unserer ersten Einsatzbesprechung erfroren.

Der Freitag begann für uns mit allgemeinem Aufstehen um 6.30 Uhr, da wir eigentlich Punkt sieben mit dem Aufbau beginnen wollten. Der Plan scheiterte, da wir leider feststellen mussten, dass es um 7.00 Uhr noch zu dunkel war um sinnvolle Arbeit zu verrichten. So startete der TOUGHRUN Aufbau um eine Stunde verspätet und nachdem wir von Andreas Malangré (Erlebnis Outdoor) und Michael Hess (agentur erlebnisraum) verstärkt wurden und durch ein Frühstück, dass sie uns mitgebracht hatte gestärkt waren, begaben wir uns tatkräftig ans Werk.

Vor uns lagen knapp 11 Stunden Tageslicht in denen wir das gesamte Event aufbauen mussten. So kümmerten wir, das Team erlebnisraum, uns um die Logistik, den Teilnehmerbereich, die Eventfläche und die Sanitäranlagen, während das Team Erlebnis Outdoor die Strecke vorbereitete und unterstütz durch Jorg Leis,  unseren Hilfsbereiten Engel im Gewand des UTOPION benachbarten Bauern, die Schikanen präparierte.

Nach einem anstrengenden und schon allein wegen der winterlichen Temperaturen kräftezehrenden Tag krochen wir abends voller Spannung und Vorfreude in unsere Schlafsäcke.

Der Samstag begann wieder um 6.30 Uhr. Da war er nun der große Tag. Um 8.00 Uhr kamen unsere Helfer, das Küchen Team (hier noch einmal ein riesen Dankeschön an euch! Ihr ward Klasse!), die Streckenposten und Springer. Gleichzeitig galt es die Strecke ein letztes mal zu kontrollieren und als Andreas, Oliver und ich von dieser Tour zurück kamen tummelten sich schon die ersten Läufer und Gäste auf unserer Eventfläche.

Es war unübersehbar. Der TOUGHRUN 2011 hatte begonnen.

Die Zeit bis zu Theos mitreißender Begrüßungsrede und dem Startschuss raste an mir vorbei wie im Flug. Üblicher „Eventkram“, Problem mit dem Strom hier, Presse betreuen da und was sonst noch alles anfällt, wenn man verantwortlich ist.

Dann der Startschuss, ein bunter Haufen Verrückter hatte sich inzwischen bei strahlendem Sonnenschein und trotzdem empfindlichen Temperaturen hinter der Startlinie versammelt. Die Stimmung war gelöst, fast euphorisch. Die Läufer starteten und auch ich lief los, zu meinem Auto, das Kamera Team vom SR zum Matschloch fahren, dann weiter zur Rutsche, Schließlich zur Krabbelschikane. Alle machten trotz Kälte, Nässe und Matsch glückliche Gesichter. Alle schienen Spaß zu haben. Mir fiel ein Stein vom Herzen.

Es schien zu funktionieren, alles lief (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich kam gerade rechtzeitig zurück in den Zielbereich um die Gewinner über die Ziellinie kriechen zu sehen.

Nach und nach kamen immer mehr Läufer ins Ziel und ließen sich von unserer charmanten Sarah

mit dem Kärcher abspritzen, was einigen noch einmal ähnlich Spaß zu machen schien, wie vorher sich batschig zu machen.

Spätestens, als ich mit Theo auf dem Tieflader stand und die Siegerehrung abhielt war ich mir sicher, dass es uns gelungen war unsere verrückte Idee zum Erfolg zu führen. Und so entschlossen wir im Grunde spontan während der Siegerehrung, dass es auch im Jahr 2012 einen TOUGHRUN geben wird.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön all die fleißigen Helfer, die durch Ihre ehrenamtliche
Hilfe den Lauf erst ermöglicht haben:

Jörg, Nadja, Anja, Antonia, Sarah, Frederik, Sabine, Andrea, Anne, Michaela, Judith, Alex, Max, Kai, Stefan, Elmar, Danielle, Jennifer, Simone, Claudia, Andreas (und wen ich alles vergessen habe…)

Und noch einen besonderen Dank an unsere Sanis: Claudia und Daniel!

Ich hoffe, dass es uns gelingt im nächsten Jahr einen noch besseren Lauf auf die Beine zu stellen. Die Ideen sind da. Die Pläne reifen schon in unseren Köpfen und im Grunde sind wir schon jetzt wieder dabei die nächste Schlammschlacht zu organisieren. Denn nach dem TOUGHRUN ist vor dem TOUGHRUN.

KPICASA_GALLERY(TOUGHRUN2011AbInDeBatsch)

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