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Honig-Senf Geschnetzeltes

23 Mai 2011,   Von ,   0 Kommentare

Senf ist ein scharfes Gewürz, das aus den Samenkörnern des weißen, braunen und des schwarzen Senfs hergestellt wird. Gebräuchlich ist es als Senfkörner (ganze Samen), Senfpulver (gemahlene Samen) und vor allem zu einer Würzpaste verarbeitet als Tafelsenf oder Mostrich.

Er war schon vor 3000 Jahren in China als Gewürz geschätzt. Über Kleinasien gelangte er nach Griechenland, wo er im 4. Jahrhundert v. Chr. als Heilmittel bekannt war. Das erste überlieferte Rezept zur Senfzubereitung verfasste der Römer Columella im 1. Jahrhundert n. Chr. Im 8. Jahrhundert wird Senf in einer Schrift Karls des Großenerstmals in Mitteleuropa erwähnt und wurde – von arabischen Pflanzungen in Spanien aus verbreitet – an den europäischen Tafeln bald zu einem wichtigen Gewürz.
So ernannte Papst Johannes XXII. einen seiner Neffen zum „Grand moutardier du pape“ – zum „Großen päpstlichen Senfbewahrer“. 🙂 Vor der breiten Verfügbarkeit von Pfeffer, und später auch Chili, waren Senf und Meerrettich die einzigen scharfen Gewürze, die europäischen Köchen zur Verfügung standen – entsprechend weit waren sie verbreitet.
Neben den unterschiedlichen Farben der Samen zeichnen sich weißer, brauner und schwarzer Senf auch durch unterschiedliche Schärfe aus: Weißer Senf mit dem Glykosid Sinalbin ist milder, brauner und schwarzer Senf mit dem Glykosid Sinigrin sind deutlich schärfer. Durch das Mischungsverhältnis aus weißem und braunem bzw. schwarzem Senf, kann daher die Schärfe einer Senfpaste nach Wunsch bestimmt werden.

Süßer Senf besteht aus grob gemahlenen, teilweise gerösteten Senfkörnern und wird mit Zucker, Süßstoff oder Apfelmus gesüßt. Besonders hochwertiger süßer Senf wird statt dessen mit Honig gesüßt. Erstmals hergestellt wurde bayrischer Senf 1854 von Johann Conrad Develey. Auch in Skandinavien, Frankreich, Österreich und Tschechien kennt man verschiedene Sorten süßen Senfs.

 

Zutaten für 4 Personen

500 g Putenbrust
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 gelbe Paprika
800 ml Milch
ca. 4 EL groben Senf
3 EL Honig
Paprikapulver
1 EL gelbe Currypaste
Salz
Pfeffer
Brühe
4,5 Tassen Reis

 

Zuerst setzte ich den Reis auf. Dieser benötigt ca. 30 Minuten um gar zu werden. Damit auch er nicht ganz fade schmeckt, kochte ich ihn in Brühe.
Währenddessen schnitt ich die Putenbrust in quadratische Stücke und briet sie mit einer klein geschnittenen Zwiebel an. Hinzu kamen die geschnittenen Paprikastücke, die ebenfalls kurz angebraten wurden.
Dann goss ich die Milch dazu. Darein rührte ich Senf, Honig und die gelbe Currypaste. Je nach Geschmack kann mehr Honig oder mehr Schärfe eingebracht werden.
Alles etwas köcheln lassen und etwas Soßenbinder dazugeben.

Et voilà!
Lecker war´s und ich freue aufs nächste Mal. 🙂

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